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	<title>Groß Behnitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T08:16:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dodowp: /* Persönlichkeiten */ Ernst Borsig verschoben; wurde nicht in Groß Behnitz geboren</title>
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		<updated>2026-04-13T19:38:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; Ernst Borsig verschoben; wurde nicht in Groß Behnitz geboren&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Groß Behnitz&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Nauen&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 52/34/46/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 12/43/55/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 37 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                  = &lt;br /&gt;
| Einwohner               = 615&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2020-12-31&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 2003-10-26&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = [[Nauen]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 14641&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 033239&lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gut Gross Behnitz.jpg|mini|Landgut der Stobers, ehemals Landgut der Borsigs]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Groß Behnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der [[Stadt]] [[Nauen]] im [[Landkreis]] [[Landkreis Havelland|Havelland]] des [[Land (Deutschland)|Landes]] [[Brandenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Groß Behnitz liegt südwestlich von [[Nauen]] am Ostufer des in der eiszeitlichen [[Beetzseerinne]] gebildeten [[Groß Behnitzer See]]s. Zum Ortsteil gehören die Wohnplätze [[Fischerhaus (Nauen)|Fischerhaus]], Quermathen und [[Sandkrug (Nauen)|Sandkrug]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Groß Behnitz wurde 1173 erstmals [[Urkunde|urkundlich]] erwähnt. Der Ort befand sich im wechselnden Besitz verschiedener [[Adel|Adliger]] und wurde schließlich unter den [[Graf]]en von [[Itzenplitz (Adelsgeschlecht)|Itzenplitz]] umfangreich landwirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gut Groß Behnitz ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gutsanlage Groß Behnitz}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gross-Behnitz Sammlung Duncker (5367087).jpg|mini|Gut Groß Behnitz um 1860, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landgut Groß Behnitz.png|mini|Ehemalige Brennerei auf dem Gut Groß Behnitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gross Behnitz Logierhaus.jpg|mini|Logierhaus]]&lt;br /&gt;
[[Peter Alexander von Itzenplitz]] (1768–1834), [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] des havelländischen Kreises, ließ um 1800 ein Herrenhaus oberhalb des [[Groß Behnitzer See]]s errichten.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1866 wurde der [[Gutshof]] nach Misswirtschaft und Verschuldung an [[August Julius Albert Borsig|Albert Borsig]] (1829–1878), den Sohn von [[August Borsig]] (1804–1854), verkauft. Unter seiner Leitung, gestützt auf den wirtschaftlichen Erfolg im Berliner Großbetrieb,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Architekten-Verein zu Berlin |Titel=Berlin und seine Bauten |Sammelwerk=Architektur-Bibliographie. Eigenthum des Vereins im Original |Band=Zweiter Theil. Vierter Abschnitt. Die Industriebauten. Einleitung |Verlag=Für den Buchhandel: Ernst und Korn |Ort=Berlin |Datum=1877 |Seiten=113–122 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/10009229}}&amp;lt;/ref&amp;gt; entstand ein umfangreiches Ensemble von [[Backstein|Ziegelbauwerken]] und ein agrarischer Musterbetrieb mit modernsten Technologien, der dann später einen Umfang von 2.700&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] erreichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu dem [[Barock|barocken]] Gutshof (Dorfstraße&amp;amp;nbsp;24) gehörten zwei als Wirtschaftsgebäude genutzte Turmhäuser im italianisierenden Villenstil der 1870er Jahre, die aus zwei Gebäuden und Schornstein bestehende [[Brennerei]] (mit Eisensprossenfenstern und Säulchen), die [[Schmiede (Werkstatt)|Schmiede]] mit Wohnhaus und Werkstatt sowie [[Stall]]ungen mit Arbeiterwohnhaus. Den Zugang bildet ein zweiflügeliges, schmiedeeisernes Tor, dessen rote Ziegelpfeiler frühklassizistische Embleme des ehemaligen [[Oranienburger Tor]]es von [[Carl von Gontard]] tragen. Albert Borsig ließ diese 1867/1868 nach dem Abriss des Tores der [[Berliner Zollmauer]] von [[Berlin]] nach Groß Behnitz bringen. Nach dem erstmals amtlich publizierten Generaladressbuch der Ritterguts- und Gutsbesitzer für die Provinz Brandenburg betrug die Größe des Gutes samt Brennerei fast zeitgleich genau 917 ha, zuzüglich Klein Behnitz mit 1312 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=P. Ellerholz, H. Lodemann, H. von Wedell |Titel=General-Adressbuch der Ritterguts- und Gutsbesitzer im Deutschen Reiche |Band=1. Band: Das Königreich Preussen |Nummer=Lfg. 1: Die Provinz Brandenburg |Verlag=Nicolaische Verlags-Buchhandlung R. Stricker |Ort=Berlin |Datum=1879 |Seiten=90–91 |Online=https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/1029 |DOI=10.18452/377}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl Albert Borsig als auch sein Enkel [[Ernst Borsig]] (1869–1933) interessierten sich als Mitglieder der [[Deutsche Dendrologische Gesellschaft|Dendrologischen Gesellschaft]] für Botanik und bereicherten die Parkanlage mit wertvollen und seltenen Bäumen und Pflanzen. Vor der großen Wirtschaftskrise 1929/1930 ist der Borsig’sche Besitz mit 3020 ha im letztmals veröffentlichten Landwirtschaftlichen Adressbuch der Provinz Brandenburg ausgewiesen. Dazu gehören das Rittergut Groß Behnitz mit den Vorwerken Peterhof, [[Schäferhorst]], Klein Behnitz, Heineberg sowie Quermathen. An der Verwaltungsspitze steht Güterdirektor Kurt Löwe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert, Hans Wehner, Alexander Haußknecht |Hrsg=Mit Unterstützung von Staats- und Kommunalbehörden, sowie des Brandenburgischen Landbundes zu Berlin sowie der Kreislandbünde |Titel=Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher VII. 1929. Landwirtschaftliches Adreßbuch der Rittergüter, Güter und Höfe der Provinz Brandenburg. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und Höfe von ca. 20 ha aufwärts mit Angabe der Gutseigenschaft, der Gesamtfläche und des Flächeninhalts der einzelnen Kulturen |Sammelwerk=Standardwerk der Land-und Forstwirtschaft |Band=VII. Niekammer - Serie |Auflage=4. |Verlag=Niekammer’s Adressbücher-Verlag |Ort=Leipzig |Datum=1929 |Seiten=137 |Online=https://martin-opitz-bibliothek.de/de/elektronischer-lesesaal?action=book&amp;amp;bookId=0010141-4-1929#lg=1&amp;amp;slide=178}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ernst von Borsig junior]] (1906–1945) übernahm nach einer Elevenzeit&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst-Friedrich Harmsen |Titel=Ernst von Borsig. Märkischer Gutsherr und Gegner des Nationalsozialismus |Auflage=1. |Verlag=vbb Verlag für Berlin und Brandenburg |Ort=Berlin |Datum=2015 |ISBN=978-3-945256-25-1 |Seiten=69–80 |Kommentar=Bioprafie}}&amp;lt;/ref&amp;gt; auf einem anderen Gut 1933 das Gut von seinem Vater und führte es bis zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]]. Er schloss sich dem [[Kreisauer Kreis]] an, der sich während des Krieges mehrmals auf dem Gut traf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herrenhaus Groß Behnitz wurde 1946/1947 nach einem Dachstuhlbrand abgerissen. Die [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft]] (LPG) nutzte das restliche Landgut bis 1990, das danach endgültig verwahrloste. Seitdem bemüht sich die [[Denkmalpflege]] um den Erhalt der Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 erwarb ein Investor einen Teil des ehemaligen Guts der Familie von Borsig und etablierte eine wirtschaftliche Nutzung in Form eines auf [[Kulturtourismus]] abzielenden Hotelbetriebes.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jens Wegener |url=https://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Landgut-in-Gross-Behnitz-heisst-nun-Stober |titel=Landgut in Groß Behnitz heißt nun Stober |werk=[[Märkische Allgemeine|maz-online.de]] |datum=2015-12-20 |abruf=2015-12-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Nach einem rechtskräftigen [[Urteil (Recht)|Urteil]] des [[Kammergericht]]s Berlin muss der derzeitige Besitzer die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Landgut Borsig&amp;#039;&amp;#039; unterlassen. Manfred von Borsig, der Sohn von Ernst von Borsig junior hatte seit 2007 geklagt, da die kommerzielle Namensnutzung ohne Zustimmung der [[Familie]] erfolgt sei und man Missbrauch vorbeugen wolle. 2015 untersagte der [[Bundesgerichtshof]] (Urteil mit dem Aktenzeichen I ZR 177/14) auch die danach verwendete Bezeichnung „Landgut A.&amp;amp;nbsp;Borsig“.&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Wegener: [http://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Landgut-in-Gross-Behnitz-heisst-nun-Stober &amp;#039;&amp;#039;Landgut in Groß Behnitz heißt nun Stober&amp;#039;&amp;#039;]. Erschienen am 18. Dezember 2015 in &amp;#039;&amp;#039;[[Märkische Allgemeine]]&amp;#039;&amp;#039;. Eingesehen am 31. Dezember 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärgeschichte ===&lt;br /&gt;
In Groß Behnitz befand sich vom 7.&amp;amp;nbsp;Oktober 1969 bis zum 7.&amp;amp;nbsp;Oktober 1990 die [[Nationale Volksarmee|NVA]]-Kaserne der [[Raketenabteilung#Nationale Volksarmee|Raketenabteilung]]&amp;amp;nbsp;1 (Abk.: RA-1).&amp;lt;ref name=&amp;quot;NVA_Raketenabteilung_1&amp;quot;&amp;gt;Martin Rink, Rüdiger Wenzke: &amp;#039;&amp;#039;Standortdatenbank der Nationalen Volksarmee, der Grenztruppen der DDR und der sowjetischen (russischen) Streitkräfte in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Militärgeschichtliches Forschungsamt, abgerufen am 17.&amp;amp;nbsp;Juni 2016 ([http://www.mgfa.de/html/standorte_index.php online], Suchbegriffe → Bezirk: Potsdam, Ort: Groß Behnitz).&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese [[Kaserne]] trug den [[Ehrenname (Militär)|Ehrennamen]] &amp;#039;&amp;#039;[[Rudi Arndt (Widerstandskämpfer)|Rudi Arndt]]&amp;#039;&amp;#039; und den [[Deckname|Tarnnamen]] &amp;#039;&amp;#039;Ogarok&amp;#039;&amp;#039; (deutsche Schreibweise des russischen Wortes &amp;#039;&amp;#039;Огарок&amp;#039;&amp;#039; = „Kerzenstummel“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;NVA_Raketenabteilung_1&amp;quot; /&amp;gt; Die Raketenabteilung&amp;amp;nbsp;1 unterstand der [[1. motorisierte Schützendivision#Organisation|1.&amp;amp;nbsp;Mot.-Schützendivision]] (Abk.: 1.&amp;amp;nbsp;MSD) in [[Eiche (Potsdam)|Potsdam-Eiche]], welche den Tarnnamen &amp;#039;&amp;#039;Morena&amp;#039;&amp;#039; (deutsche Schreibweise des russischen Wortes &amp;#039;&amp;#039;Морена&amp;#039;&amp;#039; = „Moräne“) trug.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Rink, Rüdiger Wenzke: &amp;#039;&amp;#039;Standortdatenbank der Nationalen Volksarmee, der Grenztruppen der DDR und der sowjetischen (russischen) Streitkräfte in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Militärgeschichtliches Forschungsamt, abgerufen am 18.&amp;amp;nbsp;Juni 2016 ([http://www.mgfa.de/html/standorte_index.php online], Suchbegriffe → Abkürzung: MSD, Bezirk: Potsdam).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindung ===&lt;br /&gt;
Am 26. Oktober 2003 wurde Groß Behnitz nach Nauen eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Die ehrenamtliche Ortsvorsteherin ist Angelika Zöllner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nauen.de/politik-verwaltung/stadtpolitik/ortsbeiraete/ |titel=Internetseite der Stadt Nauen |abruf=2021-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt; (Stand: Ortsbeiratswahl Groß Behnitz 2019)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Grablege der Industriellenfamilie Borsig ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Groß Behnitz Kirche.jpg|mini|[[Dorfkirche Groß Behnitz|Dorfkirche]] mit Grablege der Borsigs]]&lt;br /&gt;
Hinter der [[Dorfkirche Groß Behnitz|Dorfkirche]] befindet sich eine ab 1866 für die Familie errichtete [[Grab]]anlage (mit den Gräbern des [[August Julius Albert Borsig|Albert Borsig]], und des 1909 geadelten [[Ernst Borsig|Ernst von Borsig]], 1869–1933). 2003/04 wurde die 1922 errichtete Leichenhalle restauriert, nachdem ein Sturm eine alte [[Eiche]] auf selbige hatte stürzen lassen. Zur Finanzierung dienten u.&amp;amp;nbsp;a. eine Spende eines in München ansässigen Angehörigen der Familie von Borsig sowie Mittel der [[Deutsche Stiftung Denkmalschutz|Deutschen Stiftung Denkmalschutz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahnhof mit klassizistischem Empfangsgebäude ===&lt;br /&gt;
Der in den 1870er Jahren erbaute Bahnhof mit [[Klassizismus|klassizistischem]] Empfangsgebäude, Güterschuppen, Wasserturm, Streckenwärterhaus und Stellwerk. Der Bahnhof liegt an der in den 1860er Jahren geplanten [[Bahnstrecke Berlin–Lehrte]], die auf Grund einer Spende der Familie Borsig (15,5 ha Land und 10.000 Taler) über Groß Behnitz geführt wurde. Derzeit halten keine Reisezüge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter des Ortsteils ===&lt;br /&gt;
* [[Peter Alexander von Itzenplitz]] (1768–1834), Gutsherr&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Friedrich von Itzenplitz]] (1799–1883), Politiker, Minister, Mitglied des Preußischen Herrenhauses&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Groß Behnitz verbunden ===&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Wilhelm Gotthilf Frosch]] (1776–1834), von 1814 bis 1825 Prediger und Landschulreformer in Groß Behnitz&lt;br /&gt;
* [[Ernst Borsig]] (1869–1933), deutscher Großindustrieller (Borsigwerke), Gutsherr auf Gut Groß Behnitz&lt;br /&gt;
* [[Ernst von Borsig junior]] (1906–1945), von 1933 bis 1945 Gutsherr auf Gut Groß Behnitz, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, Mitglied im Kreisauer Kreis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Udo Geiseler, Edzard Rust: &amp;#039;&amp;#039;Groß Behnitz&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Peter-Michael Hahn|Peter Michael Hahn]], [[Hellmut Lorenz]]: &amp;#039;&amp;#039;Herrenhäuser in Brandenburg und der Niederlausitz&amp;#039;&amp;#039;. Nicolaische Verlagsbuchhandlung Beuermann, Berlin 2000, ISBN 3-87584-024-0, &amp;lt;!-- und welcher der beiden Bände ist jetzt dieser hier??? --&amp;gt; S. 202–205; gesamt 2 Bände: Einführung und Katalog. Kommentierte Neuausgabe des Ansichtenwerks von [[Alexander Duncker]] (1857–1883), 856 S., 275 farbige, 825 SW-Abb.&lt;br /&gt;
* {{SammlungDunckerGrafik |Titel=Groß- und Klein-Behnitz |Blatt=261 |zlb=91}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Ulrich Wanke&lt;br /&gt;
   |url=https://www.havelland.de/fileadmin/dateien/denkmal/formulare/Landgut.pdf&lt;br /&gt;
   |titel=Das Erbe Schinkels und die Bauten des Landguts unter der Familie Borsig&lt;br /&gt;
   |werk=Brandenburgische Denkmalpflege&lt;br /&gt;
   |format=PDF; 11&amp;amp;nbsp;MB&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-09-10&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1&lt;br /&gt;
   |kommentar=2006, 15, Heft 2; &amp;lt;!-- |datum=2006 --&amp;gt;wiedergegeben auf havelland.de}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Beate Tyron&lt;br /&gt;
   |url=https://rbbhttpstream-a.akamaihd.net/rbb/aktuell/landschleicher/havelland/aktuell_20080928_gross_behnitz_hvl_m_16_9_512x288.mp4&lt;br /&gt;
   |titel=Groß Behnitz&lt;br /&gt;
   |werk=[[Rundfunk Berlin-Brandenburg#Fernsehen|RBB]]-Sendung „Landschleicher“&lt;br /&gt;
   |datum=2008-09-28&lt;br /&gt;
   |format=mp4-Video; 25&amp;amp;nbsp;MB; 3:47&amp;amp;nbsp;Minuten&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-09-10&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Nauen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gross Behnitz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Havelland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Havelland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1173]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2003|Grossbehnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Nauen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisauer Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rittergut in Brandenburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dodowp</name></author>
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