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	<title>Groß-Basenach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T04:15:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gro%C3%9F-Basenach&amp;diff=95116&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derbrauni: /* Weblinks */ Commonslink</title>
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		<updated>2024-10-17T17:31:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commonslink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Basenach]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:1908 Gross-Basenach M.I.jpg|mini|Groß-Basenach M I im Jahre 1908]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Groß-Basenach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die Bezeichnung für [[Luftschiff]]e, die nach den beiden Konstrukteuren [[Major]] [[Hans Groß (Luftschiffkonstrukteur)|Hans Groß]], dem Kommandanten des Königlich Preußischen Luftschifferbataillons in [[Berlin]], und Ingenieur [[Nikolaus Basenach]] (1875–1951), der zuvor bei der Stettiner [[AG Vulcan Stettin|Vulkan-Schiffswerft]] beschäftigt war,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Hoernes]]: &amp;#039;&amp;#039;Bericht über meine aeronautische Studienreise in Deutschland, Oktober 1906.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Salzburg 1906, S. 9 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; benannt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurden ein Versuchsluftschiff und vier sogenannte „Militär-Groß-Basenach“-Typen in [[Berlin-Tegel|Tegel]] gefertigt und mehrfach umgebaut. Sie folgten dem Konstruktionsprinzip des [[Halbstarres Luftschiff|halbstarren Luftschiffes]], das vom deutschen Militär zunächst wegen des leichteren Transports zusammenlegbarer Luftschiffe gegenüber der starren Bauart vom Typ [[Zeppelin]] favorisiert wurde. Sie stellten einige Rekorde bezüglich der Fahrtdauer und Geschwindigkeit auf, waren insgesamt gesehen jedoch nicht so erfolgreich wie erhofft. Der Krieg und die immens gestiegenen Ansprüche an die technischen Möglichkeiten der Luftschiffe ließen dieses System zunächst in Vergessenheit geraten. Auch seinen Konkurrenten [[Parseval-Luftschiffe|Parseval]] und [[Schütte-Lanz]] sollte es am Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]], wenn auch aus anderen Gründen, nicht anders ergehen. Heutige Luftschiffe sind dagegen erneut Prallluftschiffe oder vom halbstarren Typ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Luftschiffe ==&lt;br /&gt;
=== Versuchsluftschiff ===&lt;br /&gt;
Das Versuchsluftschiff hatte ein Volumen von 1.800 Kubikmetern und verfügt über einen Kiel direkt unter der Ballonhülle. Es war größtenteils bei der [[Siemens-Schuckert|Siemens-Schuckert Werke GmbH]] gebaut worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Fahrt fand am 7. Mai 1907 statt. Der Antrieb bestand aus einem 24-PS-[[Süddeutsche Automobil-Fabrik Gaggenau|Gaggenau]]-Automobilmotor und ermöglichte eine Höchstgeschwindigkeit von 29&amp;amp;nbsp;km/h. Am 28. Oktober 1907 stellte Hauptmann [[Richard von Kehler]] mit dem Luftschiff einen Dauerfahrtweltrekord von 8 Stunden und 10 Minuten auf.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dauerfahrt von Lenkballons. Zeppelins Rekord geschlagen. Über 8 Stunden in der Luft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Luftschiffer-Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, Heft 12, 1907, S. 261–262.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schiff wurde später umgebaut. Dabei wurden unter anderem Heckflossen nachgerüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== M I ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1990-024-02, Luftschiff.jpg|mini|M I nach der Verlängerung 1913]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 5.000 m³ Volumen&lt;br /&gt;
* Länge der Gashülle 65,5 m, Durchmesser 11,1 m&lt;br /&gt;
* gebaut vom Luftschiffer-Bataillon in Tegel&lt;br /&gt;
* erste Fahrt: [[30. Juni]] [[1908]]&lt;br /&gt;
* Antrieb: zwei [[Körting Hannover|Körting]]-Motoren mit je 75 PS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. September 1908 wurde eine Rekord-Dauerfahrt von über 13 Stunden ausgeführt. Bei einer geplanten 24-Stunden-Fahrt strandete das Luftschiff am 12. November 1908 nach 21 Stunden bei dichtem Nebel im [[Stettiner Haff]] vor der Küste [[Wolin|Wollins]] und wurde beschädigt.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Hildebrandt: &amp;#039;&amp;#039;Die Strandung des deutschen Militärluftschiffes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Luftschiffer-Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; Band 7, Heft 12, 1908, S. 307–309.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22. April 1910 nahm M I gemeinsam mit dem [[Liste der Parseval-Luftschiffe#PL 3 / P.II|Parseval-Luftschiff PL 3]] und dem [[Zeppelin]] Z II (ursprünglich als [[LZ 5]] gebaut) in [[Bad Homburg vor der Höhe]] an einer „Luftschiffparade“ vor Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II]] teil. 1913 wurde die Hülle auf 71,8&amp;amp;nbsp;m verlängert. In dieser Konfiguration fuhr das Schiff zum ersten Mal am 26. März 1913. Der Kiel wurde dreimal verändert, das Volumen stieg auf 5600&amp;amp;nbsp;m³. Die Höchstgeschwindigkeit blieb trotz der Umbauten bei 47&amp;amp;nbsp;km/h.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== M II ===&lt;br /&gt;
M&amp;amp;nbsp;II wurde 1909 gebaut und 1911 noch einmal vergrößert.&lt;br /&gt;
* Volumen: 5.200 m³&lt;br /&gt;
* Länge: 74 m&lt;br /&gt;
* Durchmesser: 12 m&lt;br /&gt;
* Antrieb: zwei Körting-Motoren mit je 75 PS&lt;br /&gt;
* Steighöhe: etwa 1500 m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Luftschiff machte am 4. und 5. August 1909 eine sechzehnstündige Fahrt über 460&amp;amp;nbsp;km von [[Berlin-Tegel|Tegel]] über [[Halle (Saale)|Halle]], [[Weißenfels]] und [[Apolda]] zurück nach Tegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== M III ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Körting 8 SL 116 2010-05-09.jpg|mini|Luftschiffmotor Körting 8 SL 116]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
M&amp;amp;nbsp;III wurde 1909 gebaut und unternahm seine erste Fahrt am 31. Dezember.&lt;br /&gt;
* Volumen: 7.800 m³&lt;br /&gt;
* Länge: 81,5 m&lt;br /&gt;
* vergrößert 1912 auf ein Volumen von 9.000 m³ eine Länge von 83,3 m&lt;br /&gt;
* Antrieb: zwei Körting-Motoren mit je 75 PS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
M&amp;amp;nbsp;III war mit einer Höchstgeschwindigkeit von 59 km/h (68 km/h nach Umbau) das schnellste Luftschiff seiner Zeit. Es verbrannte am 10. Oktober 1911 in der [[Luftschiffhalle]] in Tegel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== M IV ===&lt;br /&gt;
M&amp;amp;nbsp;IV wurde 1911 gebaut und 1913 sowie 1914 vergrößert.&lt;br /&gt;
* Volumen: 19.000 m³&lt;br /&gt;
* Länge: 120,7 m&lt;br /&gt;
* Durchmesser: 16,1 m&lt;br /&gt;
* Antrieb: drei [[Maybach-Motorenbau|Maybach]]-Motoren mit insgesamt 480 PS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
M&amp;amp;nbsp;IV erreichte 1913 eine Geschwindigkeit von 82 km/h. Es unternahm vom 28. Dezember 1914 bis zum 3. November 1915 insgesamt 24 Aufklärungsfahrten über der [[Ostsee]]. Am 10. September 1915 griff es mit 100-kg-Bomben ein [[U-Boot]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Luftschiffen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* G. Schmitt, W. Schwipps: &amp;#039;&amp;#039;Pioniere der frühen Luftfahrt&amp;#039;&amp;#039;. Gondrom Verlag, Bindlach 1995, ISBN 3-8112-1189-7.&lt;br /&gt;
* N. Basenach: &amp;#039;&amp;#039;Die drei Systeme.&amp;#039;&amp;#039; In: Bröckelmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wir Luftschiffer.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Berlin/Wien 1909, S. 240–268.&lt;br /&gt;
* P. Neumann: &amp;#039;&amp;#039;Die internationalen Luftschiffe und Flugdrachen. Ihre Bauart und Eigenschaften nach dem Stande vom April 1912&amp;#039;&amp;#039;. Oldenburg 1912.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Groß-Basenach airships|Groß-Basenach}}&lt;br /&gt;
* [http://www.pilotundluftschiff.de/Grossbasenach.htm Halbstarre Luftschiffe vom Typ Groß Basenach] bei &amp;#039;&amp;#039;Pilot und Luftschiff&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grossbasenach}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftschiffhersteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Halbstarres Luftschiff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derbrauni</name></author>
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