<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Grivola</id>
	<title>Grivola - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Grivola"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grivola&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T00:33:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grivola&amp;diff=1502238&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grivola&amp;diff=1502238&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2021-09-20T17:26:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
| BILD             = Grivola0001.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = Die Grivola von Nordwesten aus gesehen, rechts die &amp;#039;&amp;#039;Pointe Tuckett&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| HÖHE             = 3969&lt;br /&gt;
| HÖHE-BEZUG       = IT&lt;br /&gt;
| LAGE             = [[Aostatal]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
| GEBIRGE          = [[Grajische Alpen]]&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD      = 45/35/44/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD       = 7/15/39/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO       = IT-23&lt;br /&gt;
| TYP              = &lt;br /&gt;
| GESTEIN          = Orthogneis&lt;br /&gt;
| ALTER            = &lt;br /&gt;
| ERSTBESTEIGUNG   = 28. August 1861 durch P. B. Chamonin und A. J. Jeantet aus [[Cogne]]&lt;br /&gt;
| NORMALWEG        = durch die Südostwand&lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN   = Zweithöchster Gipfel der Grajischen Alpen (ohne [[Mont-Blanc-Gruppe]])&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grivola&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist mit einer Höhe von 3969 Metern der zweithöchste Berg der [[Grajische Alpen|Grajischen Alpen]], einem Gebirge der [[Westalpen]]. Er liegt in der [[Italienische Regionen|italienischen Region]] [[Aostatal]] und ist Bestandteil des [[Nationalpark Gran Paradiso|Nationalparks Gran Paradiso]]. Von Norden aus betrachtet erscheint die Grivola als symmetrisch geformte Felspyramide, die nach Nordosten, Süden und Westen ausgeprägte gleichmäßige geschwungene Grate sendet. Der italienische Dichter [[Giosuè Carducci]] nannte sie wegen der weiten Wege &amp;#039;&amp;#039;l&amp;#039;ardua Grivola bella&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;die anstrengende schöne Grivola&amp;#039;&amp;#039;). Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Grivola&amp;#039;&amp;#039; bedeutet in der [[Okzitanische Sprache|Okzitanischen Sprache]] &amp;#039;&amp;#039;junges Mädchen&amp;#039;&amp;#039;. Zuerst bestiegen wurde der Berg am 28. August 1861 durch den Priester Pierre-Balthazar Chamonin und den [[Bergführer]] A. J. Jeantet aus dem östlich gelegenen [[Cogne]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bollettino del Club Alpino Italiana&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 9, Turin 1875, S. 170&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Die Grivola besteht an ihrer Nordseite aus dem für das Gebiet typischen Gestein &amp;#039;&amp;#039;Orthogneis&amp;#039;&amp;#039;, einem durch [[Magma|magmatische]] Einflüsse geformten festen [[Gneis]], der hier schuppenförmige Platten bildet und [[Klettern|Reibungskletterei]] ermöglicht. Dagegen ist ihre Südseite aus äußerst brüchigem metamorphen kristallinen [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimentgestein]] aufgebaut, das in der Hauptsache aus Kalk- und [[Glimmerschiefer]] besteht. Diese Gesteine stammen aus dem [[Penninikum]], der Ablagerungszone des Ozeans [[Tethys (Ozean)|Tethys]], der im Erdzeitalter [[Mesozoikum]] im heutigen Alpenraum existierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgebung ==&lt;br /&gt;
Die Grivola ist im Norden und Osten von [[Gletscher]]n umgeben. Im Nordwesten liegt der Belleface-Gletscher, im Nordosten zieht sich der Nomenon-Gletscher hinauf bis auf eine Höhe von 3667 Metern. Im Osten erstreckt sich schließlich der ausgedehnte Trajo-Gletscher. Benachbarte Berge sind im Verlauf des Südgrats zunächst die 3804 Meter hohe &amp;#039;&amp;#039;Pointe Tuckett&amp;#039;&amp;#039; (benannt nach dem englischen Alpinisten [[Francis Fox Tuckett]]), dann jenseits des Passes &amp;#039;&amp;#039;Col de la Grivola&amp;#039;&amp;#039; (3738&amp;amp;nbsp;m), die 3793 Meter hohe &amp;#039;&amp;#039;Pointe Blanche&amp;#039;&amp;#039;. Der [[Gran Paradiso]] (4061&amp;amp;nbsp;m) liegt auf dem nach Süden verlaufenden &amp;#039;&amp;#039;Grajischen Hauptkamm&amp;#039;&amp;#039; in etwa achteinhalb Kilometern Entfernung. Nördlich der Grivola liegt, getrennt durch den &amp;#039;&amp;#039;Col des Cochette&amp;#039;&amp;#039; (3477&amp;amp;nbsp;m), die 3514 Meter hohe &amp;#039;&amp;#039;Grivoletta&amp;#039;&amp;#039;. Nach Westen fällt das Gebiet ab ins nord-südlich verlaufende [[Valsavarenche]]-Tal, nach Nordosten ins [[Cogne]]-Tal und nach Südosten ins [[Valnontey]]. Nächstgelegene bedeutende Orte sind im Westen das knapp vier Kilometer [[Luftlinie]] entfernte Dorf Valsavarenche und im Osten liegt in acht Kilometern Entfernung die Gemeinde Cogne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stützpunkte und Besteigung ==&lt;br /&gt;
Der erste in der Literatur dokumentierte Versuch die Grivola zu besteigen fand 1859 durch die englischen Touristen [[Francis Fox Tuckett]], J. Ormsby und R. Bruce, sowie den [[Königreich Sardinien|königlich sardisch-piemontischen]] Jagdaufseher Fidèle-Ambroise Dayné aus [[Cogne]] mit den [[Bergführer]]n E. Cachat und Jean Tairraz über einen heute nicht mehr begangenen Weg vom westlich gelegenen Ort [[Valsavarenche]] aus statt, führte aber nicht zum Erfolg.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;The Alpine Journal&amp;#039;&amp;#039;, Band VIII, London 1878, S. 102&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Route über den Südgrat wird gemieden. Der heute übliche [[Normalweg]], der leichteste Anstieg, führt durch die in der Regel nicht so brüchige Südostwand durch gut gestuftes Gelände. Die Schwierigkeit übersteigt nicht den [[Schwierigkeitsskala (Klettern)|UIAA-Grad II]], beziehungsweise [[SAC-Berg- und Hochtourenskala|PD (&amp;#039;&amp;#039;peu difficile&amp;#039;&amp;#039;)]]. Als Stützpunkt dient die [[Rifugio Vittorio Sella|Sella-Schutzhütte]], auf 2584 Metern Höhe westlich oberhalb der kleinen Siedlung Valnontey gelegen. Näher an der Grivola liegt die neun Personen fassende [[Biwakschachtel]] &amp;#039;&amp;#039;Gratton&amp;#039;&amp;#039; (3280&amp;amp;nbsp;m). Der Weg zum Gipfel der Grivola führt als [[Hochtour]] über den spaltenreichen Trajo-Gletscher. Die Gehzeiten betragen von der Biwakschachtel aus vier Stunden, von der Hütte sechs Stunden. Seit 1872 wird außerdem ein Anstieg über den Nordostgrat gegangen, der Kletterfähigkeiten bis zum UIAA-Grad III+ erfordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Karte ==&lt;br /&gt;
* Gerd Klotz: &amp;#039;&amp;#039;Gebietsführer Gran Paradiso&amp;#039;&amp;#039;, [[Bergverlag Rother]], München 2005, ISBN 3-7633-2407-0&lt;br /&gt;
* Instituto Geografico Centrale, Turin, Wanderkarte 1:25.000, Blatt 101, &amp;#039;&amp;#039;Gran Paradiso, La Grivola, Cogne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.summitpost.org/la-grivola/151211 Die Grivola auf &amp;#039;&amp;#039;summitpost.org&amp;#039;&amp;#039; (engl.)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg im Aostatal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grajische Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aymavilles]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Valsavarenche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cogne]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>