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	<title>Grischa Filipow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T23:33:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grischa_Filipow&amp;diff=1123469&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koschi73: /* Studium, Parteifunktionär und Inhaftierung */ Grammatik korr.</title>
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		<updated>2026-02-10T11:07:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Studium, Parteifunktionär und Inhaftierung: &lt;/span&gt; Grammatik korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen|1=Es fehlen Einzelnachweise und Weblinks.}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georgi (Grischa) Stanschew Filipow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{BgS|Георги (Гриша) Станчев Филипов}}) (* [[13. Juli]] [[1919]] in [[Stachanow (Ort)|Stachanow]], [[Gouvernement Jekaterinoslaw]], [[Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik|Ukrainische SSR]]; † [[2. November]] [[1994]] in [[Sofia]]) war ein [[Bulgarien|bulgarischer]] [[Politiker]] und [[Liste der Ministerpräsidenten Bulgariens|Ministerpräsident]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Studium, Parteifunktionär und Inhaftierung ===&lt;br /&gt;
Filipow verbrachte seine Jugend in der [[Ukraine]] und absolvierte dann ein Studium der [[Mathematik]] und [[Physik]] an der [[Universität Sofia|Kliment-von-Ohrid-Universität Sofia]], das er mit der [[Akademischer Grad|Graduierung]] abschloss. Bereits als Student war er aktives Mitglied der Kommunistischen Jugendunion. 1940 trat er in die damals noch illegale [[Bulgarische Kommunistische Partei]] (BKP) ein und wurde noch im gleichen Jahr Mitglied des Vorstandes der BKP in der [[Oblast Lowetsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Herrschaft von [[Boris III. (Bulgarien)|Zar Boris III.]] wurde er 1941 wegen seiner verbotenen [[Kommunismus|kommunistischen]] Aktivitäten zu einer fünfzehnjährigen Haftstrafe verurteilt. Nach dem [[Putsch]] der Vaterländischen Front vom 9. September 1944 wurde er aus der Haft entlassen und setzte seine Funktionärstätigkeit fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Volksrepublik Bulgarien ===&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der Volksrepublik Bulgarien am 15. September 1946 stieg er innerhalb der [[Nomenklatura]] der BKP und der Regierung auf. 1947 war er zunächst für kurze Zeit Mitarbeiter des Industrieministeriums. Zwischen 1948 und 1951 absolvierte er dann ein Studium der [[Wirtschaftswissenschaft]] und des [[Handel]]s in [[Moskau]]. Nach seiner Rückkehr aus der [[Sowjetunion]] wurde er 1951 Mitarbeiter der [[Staatliche Plankommission|Staatlichen Plankommission]] und von 1957 bis 1958 deren amtierender Vorsitzender. 1958 folgte seine Wahl zum Kandidaten und dann 1962 zum Mitglied des [[Zentralkomitee|Zentralkomitees (ZK)]] der BKP. Von 1962 bis 1966 war Filipow erneut amtierender Vorsitzender der Staatlichen Plankommission. 1966 wurde er zum Abgeordneten der 5. Großen Nationalversammlung gewählt, der er dann bis zur 9. Wahlperiode 1990 angehörte. Zugleich wurde er 1966 Vorsitzender der Wirtschaftsreformkommission und als solcher auch Mitglied des Ministerrates. Nach den Ereignissen des [[Prager Frühling]]s in der [[Tschechoslowakei]] wurde diese Kommission  aufgelöst. Filipow blieb jedoch Mitglied des Ministerrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 wurde er Sekretär des Zentralkomitees der BKP und Mitglied des neu geschaffenen [[Liste bulgarischer Präsidenten|Staatsrates]]. Zugleich erfolgte seine Wahl zum Mitglied des [[Politbüro]]s des ZK. Damit gehörte Filipow dem engsten Führungsgremium der BKP an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerpräsident und Ende der Volksrepublik ===&lt;br /&gt;
Am 16. Juni 1981 wurde er vom Vorsitzenden des Staatsrates und Generalsekretär des ZK, [[Todor Schiwkow]], als Nachfolger von [[Stanko Todorow]] zum [[Liste der Ministerpräsidenten Bulgariens|Vorsitzenden des Ministerrates]] ernannt. Trotz dieses Amtes verlor er jedoch 1982 seine Mitgliedschaft im Politbüro. Während seiner Amtszeit als Ministerpräsident konzentrierte er sich im Wesentlichen auf die Reformierung der Wirtschaft, während er politische Reformen außer Acht ließ. Am 21. März 1986 wurde er im Amt des Ministerpräsidenten von [[Georgi Atanassow]] abgelöst. In dessen Regierung wurde er Vorsitzender der Kommission für [[Sozioökonomie|Sozioökonomische Entwicklungen]]. Zugleich wurde er wieder zum Mitglied des Politbüros des ZK gewählt. Am 17. August 1987 legte er der Großen Nationalversammlung einen Wirtschaftlichen Reformplan vor, der vom Parlament einstimmig verabschiedet wurde, zumal die Wirtschaft sich seit Anfang der 1980er Jahre reformbedürftig war.&lt;br /&gt;
Am 3. Februar 1990 verlor er nach der Ablösung von Ministerpräsident Atanassow seine Ämter. Am 24. April 1990 wurde er aus der zur [[Balgarska Sozialistitscheska Partija]] (BSP) umbenannten BKP ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der Republik Bulgarien am 15. November 1990 wurde er verhaftet und wegen des Missbrauchs von Staatsgeldern angeklagt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ian Jeffries: &amp;#039;&amp;#039;A Guide to the Economies in Transition&amp;#039;&amp;#039;. Routledge, 1996, S. 390&amp;lt;/ref&amp;gt; Filipow verstarb jedoch noch vor Prozessbeginn in der Haft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.24chasa.bg/Article.asp?ArticleId=174964 |titel=Български премиер изчезва на Витоша |werk=24 Chasa |datum=2009-07-10 |abruf=2025-04-10 |sprache=bg}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tsch Tashev: &amp;#039;&amp;#039;Министрите на България 1879–1999&amp;#039;&amp;#039; (Die Minister Bulgariens 1879–1999). Marin-Drinov-Verlag der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften, 1999.&lt;br /&gt;
* A. Tsurakov: &amp;#039;&amp;#039;Енциклопедия Правителствата на България 1879–2005&amp;#039;&amp;#039; (Enzyklopädie der bulgarischen Regierungen 1879–2005). Petr-Beron-Verlag, 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|AMT=[[Liste der Ministerpräsidenten Bulgariens|Ministerpräsident von Bulgarien]]&lt;br /&gt;
|ZEIT=1981–1986&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER=[[Stanko Todorow]]&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER=[[Georgi Atanassow]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142654191|LCCN=n/81/28513|VIAF=94830439}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Filipow, Grischa}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Bulgarien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bulgarischen Kommunistischen Partei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bulgare]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Filipow, Grischa&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Filipow, Georgi Stanschew &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=bulgarischer Politiker und Ministerpräsident&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juli 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stachanow (Ort)|Stachanow]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. November 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sofia]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koschi73</name></author>
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