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	<title>Grisaille - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T17:54:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grisaille&amp;diff=391278&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Asdert: typo</title>
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		<updated>2026-02-07T09:08:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Matthias Gruenewald-Heller-Altar-Heilige Elisabeth.jpg|mini|hochkant|Standflügel des Helleraltars von [[Matthias Grünewald]], ausgeführt in Grisaille, [[Staatliche Kunsthalle Karlsruhe]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Heiligenkreuz Kreuzgang Glasfenster D.jpg|mini|hochkant|Grisaille-Motiv im Kreuzgang [[Stift Heiligenkreuz]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grisaille-Malerei 1556a.JPG|mini|hochkant|Grisaille-Malerei auf einer Tee-Dose, um 1768]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grisaille&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (französisch für &amp;#039;&amp;#039;Eintönigkeit&amp;#039;&amp;#039;, abgeleitet von {{frS|gris}} ‚grau‘) bezeichnet man eine Malerei, die ausschließlich in Grau, Weiß und Schwarz ausgeführt ist. Bei anderen hell oder dunkel abgetönten Farben spricht man von [[Monochrome Malerei|monochromer Malerei]] (franz. &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|Camaieu}}&amp;#039;&amp;#039;). Sie beruht auf reiner [[Schattenwirkung]]. Eine Form der Grisaille findet auch in der [[Glasmalerei]] Verwendung. In den Niederlanden wird diese Technik auch &amp;#039;&amp;#039;{{lang|nl|penschilderij}}&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;{{lang|nl|pentekening}}&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Grisaille ist eine Technik, die insbesondere in der [[Mittelalter|mittelalterlichen]] [[Malerei|Tafelmalerei]] verwendet wurde. Ein Beispiel dafür ist der [[Heller-Altar]], der von [[Matthias Grünewald]] und [[Albrecht Dürer]] gemalt wurde. Von Grünewald stammen die Standflügel, auf denen die Heiligen, in Grisaille gemalt, wie Skulpturen in Wandnischen wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Lasur]]technik wird eine erste Schicht in Grisailletechnik verwandt, um die Formen und das Licht in einem Gemälde unabhängig von der späteren Farbgebung zu beschreiben und festzuhalten. Nach dem Trocknen dieser ersten Schicht wird in transparenten Schichten die Grisailleschicht eingefärbt, so dass Licht auf den Formen und Farbgebung getrennt voneinander erarbeitet werden. Um realistischere Farbtöne der menschlichen Haut wiederzugeben, wurde in der Malerei der [[Renaissance#Bildende Kunst|Renaissance]] bei figürlichen Darstellungen auch eine monochrome hellgrüne erste Farbschicht genutzt, was dieser Variante den Namen [[Verdaccio]] gab. Damit entspricht diese Maltechnik dem typischen &amp;#039;&amp;#039;Hautton&amp;#039;&amp;#039;, welcher ohne das Durchscheinen darunterliegender feiner Äderungen der Blut- und Lymphgefäße leblos wirken würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bekanntes Beispiel für Grisaillemalerei ist &amp;#039;&amp;#039;Johannes der Täufer predigend&amp;#039;&amp;#039; von [[Rembrandt van Rijn|Rembrandt]] in den [[Staatliche Museen zu Berlin|Staatlichen Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz]], entstanden um 1634/35. Im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zeigten [[Pablo Picasso]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Guernica (Gemälde)|Guernica]]&amp;#039;&amp;#039; und [[Gerhard Richter]]s &amp;#039;&amp;#039;[[18. Oktober 1977]]&amp;#039;&amp;#039; eine moderne Verwendung dieser Form der Malerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Barock]]zeit war Grisaille-Malerei unter anderem typisch für die ornamentale Ausschmückung [[Reformierte Kirchen|reformierter Kirchen]], da sie im Gegensatz zu polychromer Malerei oder Stuckaturen dem [[Zwinglianismus|zwinglianischen]] Schlichtheitsgebot entspricht. Bekannte Beispiele hierfür sind die [[Reformierte Kirche Gränichen|Kirche Gränichen]] oder die [[Reformierte Kirche Bätterkinden|Kirche Bätterkinden]]. Daneben waren Grisaille-[[Arabeske]]n und sonstige ornamentale oder figurale Motive auch in [[Katholizismus|katholischen]] Kirchen und Klöstern verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grisaille-Technik in [[Aquarell]]- und [[Gouache]]malerei fand auch noch Ende 19. und Anfang 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Anwendung, vor allem in der Landschaftsmalerei als Druckvorlagen für Schwarz-Weiß-Buchdruck, da es Farbdruck hierfür noch nicht oder nur als [[Lithographie]]n gab, so z.&amp;amp;nbsp;B. für die Abbildungen in den Alpenvereins-Jahrbüchern und Zeitschriften wie &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Welt&amp;#039;&amp;#039;. Ausführende waren durchaus namhafte Künstler wie [[Zeno Diemer]] und [[Edward Theodore Compton|E.&amp;amp;nbsp;T.&amp;amp;nbsp;Comton]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glasmalerei ==&lt;br /&gt;
Um für die Fenster ihrer [[Kloster]]bauten trotz der Anweisung ihres [[Generalkapitel]]s zur schlichten Gestaltung eine dennoch ansprechende Ästhetik zu erreichen, nutzten die Mönche des [[Zisterzienser]]ordens vielfach die Grisailletechnik. Das zentrale Generalkapitel des Ordens gab den Klöstern für die Fenster klare Regeln vor: Sie sollten weiß, ohne Kreuze und ohne die üblichen farbigen Abbildungen [[Bibel|biblischer]] Figuren gestaltet werden. Die Ordensbrüder einiger Klöster entwickelten aus der Grisailletechnik ihren eigenen Stil, indem sie weiß-milchige Scheiben mit verschiedensten Formen pflanzlicher [[Ornament]]e wie Ranken und Blattwerk bemalten (siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Kloster Lehnin#Technik|Abschnitt Grisailletechnik im Artikel Kloster Lehnin]]&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.metmuseum.org/art/collection/search/478999 |titel=Grisaille Panels |werk=[[The Metropolitan Museum of Art]] (New York) |datum= |sprache=en |abruf=2024-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Porzellanmalerei ==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Grisaille-Malerei&amp;#039;&amp;#039;, auch [[Schwarzlotmalerei]] genannt, wird in der [[Porzellanmalerei]] als [[Fachbegriff]] für Malereien nur in Grau-Tönen verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erich Köllmann |Titel=Berliner Porzellan |Band=I |Verlag=Klinkhardt &amp;amp; Biermann |Ort=Braunschweig |Datum=1966 |ISBN= |Seiten=212, 217}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery heights=&amp;quot;130&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Giotto di Bondone - No. 46 The Seven Virtues - Hope - WGA09273.jpg|Fresko aus dem Tugenden-Zyklus von [[Giotto]] in der [[Cappella degli Scrovegni]], Padua, 1305.&lt;br /&gt;
   Master of Flémalle (Workshop of Robert Campin) - The Flémalle Panels - Google Art Project (qwGT0MdyMEWNCQ).jpg|[[Meister von Flémalle]]: Gnadenstuhl, ca. 1428, [[Städelsches Kunstinstitut]]&lt;br /&gt;
   Detail Renaissance Bildfeld Pfarrkirche St Laurentius Altheim OOe.jpg|Frühbarocke Portalmalerei an der [[Pfarrkirche Altheim (Oberösterreich)|Kirche Altheim]], um 1600.&lt;br /&gt;
   Gränichen Kirche 01.JPG|Ausmalung der [[Reformierte Kirche Gränichen|Kirche Gränichen]], 1663.&lt;br /&gt;
   Wintersingen ref 2.jpg|Ohrmuschelstil-Grisaille in der [[Reformierte Kirche Wintersingen|Kirche Wintersingen]], 1676.&lt;br /&gt;
   Weingarten Vierungszwickel 4.jpg|Evangelistenportrait im Gewölbezwickel der [[Basilika Weingarten]] von [[Cosmas Damian Asam]], 1720.&lt;br /&gt;
   Altenburg Stift Altenburg Innen Zugang zur Krypta.JPG|Malereien im Treppenhaus zur Krypta von [[Stift Altenburg]], 1746.&lt;br /&gt;
   Gottmanshofen Mariä Heimsuchung Grisaille 558.JPG|Rokoko-Kartusche mit Grisaille in der [[Mariä Heimsuchung (Gottmannshofen)|Kirche Gottmannshofen]], 1763.&lt;br /&gt;
   Mauerbach - Klosterkirche, Innenansicht.JPG|Grisaillenmalerei an der Decke der ehemaligen Klosterkirche der [[Kartause Mauerbach]], Ende 17. Jh.&lt;br /&gt;
   Grisaille Grünstadt.jpg|Putten in Grisaillemalerei, auf Leinen, 18. Jahrh., [[Altes_Rathaus_Grünstadt#Baubestand|Museum Grünstadt]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ursula E. Benad, Martin Benad: &amp;#039;&amp;#039;Graumalerei, Scheinarchitektur, Draperien&amp;#039;&amp;#039;. (Studienreihe Illusionsmalerei). Deutsche Verlags-Anstalt, München 2005, ISBN 3-421-03544-X&lt;br /&gt;
* Constanze Itzel: &amp;#039;&amp;#039;Der Stein trügt. – Die Imitation von Skulpturen in der niederländischen Tafelmalerei im Kontext bildtheoretischer Auseinandersetzungen des frühen 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, Universität Heidelberg 2004 ([https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/5740/ Volltext])&lt;br /&gt;
* Joachim Kaak: &amp;#039;&amp;#039;Rembrandts Grisaille Johannes der Täufer predigend – Dekorum-Verstoß oder Ikonographie der Unmoral?&amp;#039;&amp;#039; (Studien zur Kunstgeschichte; Band 81). Georg Olms Verlag Hildesheim 1994, ISBN 3-487-09862-8, 194 S. mit 54 Abb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Penschilderij}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maltechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glasmalerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Porzellanmalerei]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Asdert</name></author>
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