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	<title>Griqua - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Ayyur: +Kat</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;+Kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum gleichnamigen Asteroiden siehe [[(1362) Griqua]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:SouthAfrica1885.jpg|mini|Griqualand West auf einer Karte von 1885]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Griqua&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[afrikaans]] &amp;#039;&amp;#039;Griekwa&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Sammelbezeichnung für Gesellschaften im [[Südliches Afrika|südlichen Afrika]], die sich aus der Verbindung von [[Khoikhoi]] oder [[Nama (Volk)|Nama]] und [[Buren]] entwickelten ([[Baster]] und [[Orlam]]). In der Zeit der [[Apartheid]] wurden sie zur Kategorie der „[[Coloureds]]“ gerechnet. 1813 soll Reverend John Campbell von der [[London Missionary Society]] (LMS) die Bezeichnung für eine Gruppe von Chariguriqua (Khoikhoi aus der Kapregion), Basters (auch &amp;#039;&amp;#039;Bastaards&amp;#039;&amp;#039;), [[Koranna]] und [[Batswana|Tswana]] eingeführt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.places.co.za/html/griekwastad.html |wayback=20070814082106 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2022-11-09 21:03:45 InternetArchiveBot }} www.places.co&amp;lt;/ref&amp;gt; Allerdings findet sich die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;De Groote Griegriequas&amp;#039;&amp;#039; bereits auf einer Karte von Isaak Tirion aus dem Jahr 1730.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.tanap.net/content/activities/documents/resolutions_Cape_of_Good_Hope/landkaart.htm |wayback=20070928015946 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2023-05-18 03:41:55 InternetArchiveBot }} dort nordwestliche Kapregion, unterhalb des Schriftzuges „Hottentotten“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sprechen traditionell [[Xiri]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jager Afrikaner.jpg|thumb|hochkant|Griqua-Kapitän Jager Afrikaner]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Migrations Griqua Afrique du Sud.jpg|mini|Wanderungsbewegungen der Griqua]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Strachanco.jpg|thumb|Münzen aus Griqualand East]]&lt;br /&gt;
Aus den Beziehungen der Khoikhoi und Nama mit den europäischen [[Kolonisation|Einwanderern]] bildeten sich zunächst Familienclans, die im räumlichen Umfeld ihrer burischen Verwandten verblieben und dort häufig nicht nur deren Sprache, sondern auch Lesen und Schreiben lernten; sie waren mit den Lebensgewohnheiten der europäischen Kolonisten recht gut vertraut, waren häufig christianisiert und verstanden sich auf den Umgang mit Schusswaffen. Dies alles verschaffte den Orlam und Baster im kolonialen Kontext dieser Zeit eine gewisse Überlegenheit über die Khoikhoi und Nama und förderte eine Abtrennung von jenen. Aus den Familienclans bildeten sich nach und nach größere selbstständige Einheiten, denen meist – nach niederländischem Vorbild – ein gewählter &amp;#039;&amp;#039;Kapitein&amp;#039;&amp;#039; (Kapitän) vorstand und unter dessen (burischem) Namen sie dann auch Eingang in die südafrikanische Geschichte fanden. Zu den Gesellschaften dieser Herkunft zählen die [[Afrikaner (Stamm)|Afrikaner]] unter ihrem Kapitän [[Jager Afrikaner]] und die [[Witbooi]] unter ihrem Kapitän [[Kido Witbooi]]. Beide zogen im Verlauf des 19. Jahrhunderts nach Norden über den Oranje und bestimmten über Jahrzehnte die geschichtliche Entwicklung in [[Südwestafrika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes Siedlungsgebiet war [[Griqualand West]] um [[Kimberley (Südafrika)|Kimberley]]. Dorthin hatte Adam Kok I. im späten 18. Jahrhundert eine Reihe von Griqua geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Scott Rosenberg, Richard W. Weisfelder, Michelle Frisbie-Fulton: &amp;#039;&amp;#039;Historical Dictionary of Lesotho.&amp;#039;&amp;#039; Scarecrow Press, Lanham, Maryland/Oxford 2004, ISBN 978-0-8108-4871-9, S. 110.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1813 wurden sie christianisiert. In den 1820er Jahren bildeten sich mehrere Abspaltungen. Eine Gruppe wanderte unter Adam Kok II. ostwärts nach [[Philippolis]] und gründete dort einen weiteren „Griquastaat“.&amp;lt;ref&amp;gt;Scott Rosenberg, Richard W. Weisfelder, Michelle Frisbie-Fulton: &amp;#039;&amp;#039;Historical Dictionary of Lesotho.&amp;#039;&amp;#039; Scarecrow Press, Lanham, Maryland/Oxford 2004, ISBN 978-0-8108-4871-9, S. 111.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von dort übten sie Überfälle auf die [[Basotho]] unter [[Moshoeshoe I.]] aus, die daraufhin nicht nur die Überfalltechniken kopierten, sondern wie die Griqua Hilfe von europäischen [[Missionar]]en suchten. 1833 kamen die ersten französischen Missionare aus Philippolis zu den Basotho. Die &amp;#039;&amp;#039;Bergenaars&amp;#039;&amp;#039; waren Griqua, die in den Bergen im Süden des heutigen [[Lesotho]] lebten und für ihre Viehdiebstähle bekannt waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Scott Rosenberg, Richard W. Weisfelder, Michelle Frisbie-Fulton: &amp;#039;&amp;#039;Historical Dictionary of Lesotho.&amp;#039;&amp;#039; Scarecrow Press, Lanham, Maryland/Oxford 2004, ISBN 978-0-8108-4871-9, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Philippolis wanderte eine große Griqua-Gruppe unter Adam Kok III. ab 1861 durch das Land der Basotho und die [[Drakensberge]] in das „No Man’s Land“, später [[Griqualand East]], und gründeten dort ein eigenes Gemeinwesen, das unter anderem eigene Münzen herausgab.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tokencoins.com/griqua4.html#005 Münzen in Griqualand East] (englisch), abgerufen am 6. März 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; 1877 wurden Griqualand West und Griqualand East per Gesetz in die [[Kapkolonie]] integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Griqua waren vor allem im 19. Jahrhundert eine bedeutende Bevölkerungsgruppe, viele verloren aber nach und nach ihre ethnische Identität, so dass sie heute nicht mehr die Rolle von einst spielen. Heute wird gelegentlich versucht, die Identität der Griqua wieder zu stärken und ihnen die Anerkennung als [[indigenes Volk]] zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Südafrika entstanden im 19. Jahrhundert ähnlich den zeitgleichen [[Burenrepubliken]] mehrere Griquastaaten, die jeweils von einem Kapitän regiert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jeroen G. Zandberg: &amp;#039;&amp;#039;Rehoboth Griqua Atlas.&amp;#039;&amp;#039; 2005, ISBN 90-808768-2-8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die bedeutendsten waren Griqualand West, Griqualand East und Philippolis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leben die Griqua vor allem in der Provinz [[Nordkap (Provinz)|Nordkap]] in der Gegend um [[Griekwastad]] und in der Provinz [[Ostkap]] um [[Kokstad]], aber auch verstreut über ganz Südafrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Griquas&amp;#039;&amp;#039; ist heute auch der Name einer [[Rugby]]-Mannschaft in Südafrika.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Horst Drechsler: &amp;#039;&amp;#039;Südwestafrika unter deutscher Kolonialherrschaft.&amp;#039;&amp;#039; Akademie Verlag, Berlin (DDR) 1984&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [https://www.tokencoins.com/griqua.html &amp;#039;&amp;#039;History of the Griqua Nation &amp;amp; Nomansland.&amp;#039;&amp;#039;] tokencoins.com (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.britishempire.co.uk/maproom/griqualandwest.htm &amp;#039;&amp;#039;Griqualand West.&amp;#039;&amp;#039;] britishempire.co.uk (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.griquas.com &amp;#039;&amp;#039;Children of the Mist - the lost tribe of South Africa.&amp;#039;&amp;#039;] griquas.com (englisch)&lt;br /&gt;
* Don Killian: [https://tuhat.halvi.helsinki.fi/portal/files/11760815/Khoemana_and_the_Griqua.pdf &amp;#039;&amp;#039;Khoemana and the Griqua: Identity at the Heart of Phonological Attrition.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Datei; 5,06&amp;amp;nbsp;MB) University of Helsinki, März 2009&lt;br /&gt;
* [http://www.rehobothbasters.org/casedetails.php?id=245 History of the Rehoboth Basters and the Griqua in Maps and Pictures]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ayyur</name></author>
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