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	<title>Griot - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Griot&amp;diff=45676&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Krd: Foday Musa Suso ist 2025 verstorben (weitere Fälle)</title>
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		<updated>2025-06-09T14:14:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Foday_Musa_Suso&quot; title=&quot;Foday Musa Suso&quot;&gt;Foday Musa Suso&lt;/a&gt; ist 2025 verstorben (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Krdbot/Personen_die_nur_geboren_sind&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Krdbot/Personen die nur geboren sind (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;weitere Fälle&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt eine Tradition in Westafrika, für den Schweizer Rapper siehe [[Griot (Rapper)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Griot-africa.jpg|miniatur|hochkant|Griot (1910) mit einer Zupflaute vom Typ &amp;#039;&amp;#039;[[Ngoni]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Griot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (französische Aussprache {{IPA|ɡʀiˈo}}) bezeichnet in Teilen [[Westafrika]]s einen berufsmäßigen [[Gesang|Sänger]], Dichter und Instrumentalisten, der in einer bestimmten Form des Gesangs [[Epos|epische]] Texte als Preissänger, Geschichtenerzähler, Lehrer oder rein zur Unterhaltung vorträgt. Griots tragen dazu bei, dass durch [[mündliche Überlieferung]] traditionelles Wissen weitergegeben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namen ==&lt;br /&gt;
Die Herkunft des Wortes ist nicht gesichert. &amp;#039;&amp;#039;Griot&amp;#039;&amp;#039; taucht als &amp;#039;&amp;#039;Guiriot&amp;#039;&amp;#039; in einem 1637 erschienenen französischsprachigen Reisebericht des aus der [[Normandie]] stammenden [[Kapuziner]]s Alexis de Saint-Lô († 1659) auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Alexis de Saint-Lô: &amp;#039;&amp;#039;Relation de voyage au Cap-Vert.&amp;#039;&amp;#039; Paris, 1637, [https://archive.org/stream/relationduvoyag00logoog#page/n110/mode/2up S. 87]&amp;lt;/ref&amp;gt; Da das Gebiet seit den [[Reich von Ghana|Reichen von Ghana]] und [[Geschichte Malis#Malireich der Malinke, Islamisierung (um 1230)|Mali]] bereits islamisiert worden war und arabische Schrift und Sprache über den [[Maghreb]] als Kult- und Wissenschaftssprache eingeführt wurden, könnte die Herkunft des hier offenbar erstmals in einer europäischen Sprache erwähnten und später im lateinischen Lautalphabet der nachmaligen Kolonialsprache [[Französische Sprache|Französisch]] geschriebenen Wortes &amp;#039;&amp;#039;Griot&amp;#039;&amp;#039; von {{arS|القَارِئُ|d=al-qāri’u}}, „Rezitator“, „Vortragender“, auch „Koran-Rezitator“,&amp;lt;ref&amp;gt;H. Wehr: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch für die arabische Schriftsprache der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;, Wiesbaden 1968, S. 672.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Maghrebinisches Arabisch|maghrebinischer]] Aussprache, nämlich &amp;#039;&amp;#039;el-girió&amp;#039;&amp;#039;, festzusetzen sein. Dem entsprechen die weiter unten genannten Ausdrücke &amp;#039;&amp;#039;gaulo&amp;#039;&amp;#039; (von {{arS|القَولُ|d=al-qaulu}}, „das Wort“, „das Gesagte“) oder auch &amp;#039;&amp;#039;Guewel/Gewel&amp;#039;&amp;#039; (von {{arS|قَوَّالٌ|d=qawwāl}}, „derjenige, der das Wort ausspricht“) aus derselben Region. Es handelt sich dabei um Bezeichnungen, die in der gesamten muslimischen Welt für die entsprechenden Musikpraktiken gebräuchlich sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner wird dieses Wort auch mit dem [[Portugiesische Sprache|portugiesischen]] Verb &amp;#039;&amp;#039;gritar&amp;#039;&amp;#039;, „schreien“, in Verbindung gebracht, da Griots ihren Vortrag mit lautstarker Stimme darbieten. Doch tauchten die ersten Portugiesen nicht vor dem 15. Jahrhundert an der westafrikanischen Küste auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Griots als eigene gesellschaftliche Klasse gibt es unter [[Subsahara-Afrika|schwarzafrikanischen]] und [[berber]]ischen Volksgruppen in zahlreichen regionalsprachlichen Bezeichnungen, die vererbbare Titel bedeuten: In den [[Mande-Sprachen]] heißen sie &amp;#039;&amp;#039;Jeli (Djeli)&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Jali&amp;#039;&amp;#039; ([[Plural|Pl.]] &amp;#039;&amp;#039;Jalolu&amp;#039;&amp;#039;), auf [[Maninka (Sprache)|Maninka]] ebenfalls &amp;#039;&amp;#039;Jeli&amp;#039;&amp;#039;, bei den [[Soninke]] &amp;#039;&amp;#039;Gesere, Diare&amp;#039;&amp;#039;, bei den [[Tukulor]] &amp;#039;&amp;#039;Gaulo, Bambado&amp;#039;&amp;#039; und bei den [[Bidhan]] in Mauretanien &amp;#039;&amp;#039;Iggīw&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Elsner: &amp;#039;&amp;#039;Nordafrika.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ludwig Finscher]] (Hrsg.): [[Die Musik in Geschichte und Gegenwart]]. Sachteil 9, 1998, Sp. 225&amp;lt;/ref&amp;gt; Ferner heißen sie bei den [[Wolof (Volk)|Wolof]] &amp;#039;&amp;#039;Guewel&amp;#039;&amp;#039;, bei den [[Fulbe]] &amp;#039;&amp;#039;Mado&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Gawlo&amp;#039;&amp;#039; und bei den [[Hausa (Volk)|Hausa]] &amp;#039;&amp;#039;Marok&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas A. Hale, S. 251&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Diffa Niger Griot DSC 0177.jpg|mini|hochkant|Griot aus dem Niger mit einer zweisaitigen Langhalsspießlaute &amp;#039;&amp;#039;gurumi&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die männlichen Griots und die weiblichen &amp;#039;&amp;#039;Griottes&amp;#039;&amp;#039; sind die Bewahrer der [[Geschichte]], oralen [[Literatur]] und [[Traditionelle afrikanische Musik|Musik]] ihrer Völker. Sie singen Preislieder zum Lob ihres Auftraggebers, erzählen Geschichten mit historischen, mythologischen oder satirischen Inhalten und unterhalten oder belehren dabei. Dazu begleiten sie sich auf Instrumenten wie der Stegharfe &amp;#039;&amp;#039;[[Kora (Musikinstrument)|kora]]&amp;#039;&amp;#039;, der Binnenspießlaute &amp;#039;&amp;#039;[[ngoni]]&amp;#039;&amp;#039; oder der einsaitigen Fiedel &amp;#039;&amp;#039;[[goge]]&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;gondze&amp;#039;&amp;#039;). Andere Griots spielen [[Balafon]] oder tanzen, die Marok&amp;#039;i der Hausa singen zum wenig veränderlichen Rhythmus der Trommel &amp;#039;&amp;#039;[[kalangu]]&amp;#039;&amp;#039;. Bei vielen traditionellen Zeremonien ist die Anwesenheit von Griots erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Berufsstand, der dem der mittelalterlichen [[Trobador|Troubadouren]] ähnelt, ist überwiegend den Männern vorbehalten, die Angehörige bestimmter Sippen sind. Die berühmteste Griot-Familie ist die Sippe der &amp;#039;&amp;#039;Jobarteh&amp;#039;&amp;#039; (in französischer Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Diabaté&amp;#039;&amp;#039;). Weitere über [[Afrika]] hinaus bekannte Griot-Clans sind die &amp;#039;&amp;#039;Kanté&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Koité&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Kouyaté&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Cissokho&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Sissoko&amp;#039;&amp;#039; geschrieben). Angehörige von Griot-Familien heiraten vielfach untereinander und bilden so eine feste Kaste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Heimat ist das Siedlungsgebiet der [[Mande-Sprachen|Mandinke]]-Völker, also die heutigen Staaten [[Mali]], [[Gambia]], [[Guinea]] und [[Senegal]]. In diesen [[Westafrika|westafrikanischen Staaten]] ist die Griot-Tradition bis heute lebendig. Viele gegenwärtige Musiker, Bühnenschauspieler, TV- und Radio-Moderatoren in Senegal entstammen bekannten Griot-Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Zeltlagern der [[Mauren]] in Süd[[mauretanien]] treten wandernde Griot-Familien auf, deren Sänger &amp;#039;&amp;#039;Iggāwen&amp;#039;&amp;#039; (m. [[Singular|Sg.]] &amp;#039;&amp;#039;Iggīw&amp;#039;&amp;#039;) genannt werden und die sich auf der Laute &amp;#039;&amp;#039;[[tidinit]]&amp;#039;&amp;#039; begleiten. Die Frauen (f. Pl. &amp;#039;&amp;#039;Tiggīwāten&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Tiggāwāten&amp;#039;&amp;#039;, Sg. &amp;#039;&amp;#039;Tiggīwīt&amp;#039;&amp;#039;) spielen zu ihrem Gesang die Harfe &amp;#039;&amp;#039;[[Ardin (Harfe)|ardin]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Creyaufmüller: &amp;#039;&amp;#039;Nomadenkultur in der Westsahara. Die materielle Kultur der Mauren, ihre handwerklichen Techniken und ornamentalen Grundstrukturen.&amp;#039;&amp;#039; Burgfried-Verlag, Hallein (Österreich) 1983, ISBN 3-85388-011-8, S. 60, 736.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Senegal pflegen Griot-Frauen eine &amp;#039;&amp;#039;taasu&amp;#039;&amp;#039; genannte, besondere Form der gesprochenen Poesie, die nur von der Bechertrommel &amp;#039;&amp;#039;sabar&amp;#039;&amp;#039; und der [[Sanduhrtrommel]] &amp;#039;&amp;#039;tama&amp;#039;&amp;#039; begleitet wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=uIZOqyBDYXQ &amp;#039;&amp;#039;Taasu (tassou) Women Ritual poets of Senegal.&amp;#039;&amp;#039;] ethnolyrical, Youtube-Video, (0:56), 28. Juni 2011, zuletzt abgerufen am 13. Juni 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sätze werden nicht gesungen, sondern in einem betonten, staccatoartigen Stil vorgetragen, häufig als [[Call and Response]] mit einem Frauenchor. Die bekannteste &amp;#039;&amp;#039;taasu&amp;#039;&amp;#039;-Vortragende (&amp;#039;&amp;#039;taasukat&amp;#039;&amp;#039;) der 1980er und 1990er Jahre war Aby Ngana Diop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Liste von Griot-Sängern ==&lt;br /&gt;
;Djabaté&lt;br /&gt;
* [[Abdoulaye Diabaté]] (Mali)&lt;br /&gt;
* [[Kassé Mady Diabaté]] (Mali)&lt;br /&gt;
* [[Kélétigui Diabaté]] (1931–2012, Mali)&lt;br /&gt;
* [[Mamadou Diabaté]] (* 1973 Mali)&lt;br /&gt;
* [[Toumani Diabaté]] (1965–2024, Mali)&lt;br /&gt;
* [[Prince Diabaté]] (Guinea)&lt;br /&gt;
* [[Sona Diabaté]] (* 1959, Guinea)&lt;br /&gt;
; Jobarteh&lt;br /&gt;
[[Datei:Sona Jobarteh TFF 02.JPG|mini|[[Sona Jobarteh]] mit einer &amp;#039;&amp;#039;kora&amp;#039;&amp;#039; beim [[Rudolstadt-Festival]], 2015]]&lt;br /&gt;
* [[Amadou Bansang Jobarteh]] (um 1915–2001, Gambia)&lt;br /&gt;
* [[Dembo Jobarteh]] (1976–2008, Gambia)&lt;br /&gt;
* [[Malamini Jobarteh]] (ca. 1940–2013, Gambia)&lt;br /&gt;
* [[Sona Jobarteh]] (* 1983, Gambia)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Koujaté&lt;br /&gt;
* [[Alseyni Kouyaté aka Seyni]] (Guinea)&lt;br /&gt;
* [[Ami Koïta]] (Mali)&lt;br /&gt;
* [[Balla Kouyate]] (Mali)&lt;br /&gt;
* [[Bassekou Kouyaté]] (* 1966, Mali)&lt;br /&gt;
* [[Djimo Kouyate]] (Senegal)&lt;br /&gt;
* [[El Hadj Djeli Sory Kouyate]] (Guinea)&lt;br /&gt;
* [[Habib Koité]] (* 1958, Mali)&lt;br /&gt;
* [[Kandia Kouyaté]] (* 1958, Mali)&lt;br /&gt;
* [[Kaniba Oulen Kouyaté]] (Mali)&lt;br /&gt;
* [[Mah Kouyaté]] (Mali)&lt;br /&gt;
* [[Mamadou Kouyaté]] (Senegal, gründete dort die erste Koranschule)&lt;br /&gt;
* [[N&amp;#039;Faly Kouyate]] (Guinea)&lt;br /&gt;
* [[Sotigui Kouyaté]] (um 1936–2010, geboren in Mali, stammte aus Gambia und lebte in Burkina Faso und später in Europa)&lt;br /&gt;
* [[Soriba Kouyaté]] (1963–2010, Senegal, später in Europa)&lt;br /&gt;
* [[Tata Bambo Kouyaté]] (Mali)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Sissoko&lt;br /&gt;
* [[Ba Cissoko]] (Guinea)&lt;br /&gt;
* [[Baba Sissoko]] (Mali)&lt;br /&gt;
* [[Moussa Cissokho]] (Senegal)&lt;br /&gt;
* [[Solo Cissokho]] (Senegal)&lt;br /&gt;
* [[Yacouba Sissoko]] (Mali)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Kanté&lt;br /&gt;
* [[Mory Kanté]] (1950–2020, Guinea)&lt;br /&gt;
* [[Pape Kanoutè]] (Senegal)&lt;br /&gt;
* [[Lamine Konté]] (Senegal)&lt;br /&gt;
* [[Sherrifo Konteh]] (* 1971 oder 1974, Gambia)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Suso&lt;br /&gt;
* [[Foday Musa Suso]] (1950–2025, Gambia)&lt;br /&gt;
* [[Papa Susso]] (* 1947, Gambia)&lt;br /&gt;
* [[Salieu Suso]] (Gambia)&lt;br /&gt;
* [[Seikou Susso]] (Gambia)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Tounkara&lt;br /&gt;
* [[Balla Tounkara]] (Mali)&lt;br /&gt;
* [[Djelimady Tounkara]] (Mali)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Weitere&lt;br /&gt;
* [[Alpha Oulare]] (Guinea)&lt;br /&gt;
* [[Vieux Diop]] (Senegal)&lt;br /&gt;
* [[Badenya les Frères Coulibaly]] (Burkina Faso)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Epensänger in anderen Kulturen ==&lt;br /&gt;
Fahrende Sänger, die normalerweise nicht wie die Griots einer bestimmten Kaste angehören, gibt es weltweit in zahlreichen Kulturen. Der in Kamerun und Gabun die Stegharfe &amp;#039;&amp;#039;[[mvet]]&amp;#039;&amp;#039; spielende &amp;#039;&amp;#039;Mbomovet&amp;#039;&amp;#039; besitzt keine besondere soziale Herkunft und ist nicht fest angestellt. Im Hochland von [[Äthiopien]] begleitet sich der professionelle Geschichtenerzähler &amp;#039;&amp;#039;Azmari&amp;#039;&amp;#039; meist mit der einsaitigen Kastenspießlaute &amp;#039;&amp;#039;[[masinko]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entfernte Parallelen in der europäischen Vergangenheit finden sich in der Gestalt des [[Trobador]]. Arabische Geschichtenerzähler, die ihr Publikum in Teehäusern unterhalten, halten ebenfalls eine epische Tradition aufrecht. In einigen Teilen Asiens verbreiten Volksliedsänger, die in der Türkei &amp;#039;&amp;#039;[[Aşık]]&amp;#039;&amp;#039; genannt werden, mythische Geschichten und aktuelle Themen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hauke Dorsch: &amp;#039;&amp;#039;Globale Griots. Performanz in der afrikanischen Diaspora.&amp;#039;&amp;#039; Lit Verlag, Münster 2006, ISBN 3-8258-8977-7 (&amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Afrikaforschung&amp;#039;&amp;#039; 23), (Zugleich: Hamburg; Univ., Diss., 2002).&lt;br /&gt;
* Barbara G. Hoffman: &amp;#039;&amp;#039;Griots at war. Conflict, conciliation, and caste in Mande.&amp;#039;&amp;#039; Indiana University Press, Bloomington IN u. a. 2001, ISBN 0-253-33805-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jali Kunda. Die Griots Westafrikas und der übrigen Welt.&amp;#039;&amp;#039; Ellipsis Arts, Roslyn NY 1996 (Buch und CD-Set).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Griots}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* Thomas A. Hale: [http://journal.oraltradition.org/files/articles/12ii/2_Hale.pdf &amp;#039;&amp;#039;From the Griot of Roots to the Roots of Griot: A New Look at the Origins of a Controversial African Term for Bard.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 1,2&amp;amp;nbsp;MB) In: &amp;#039;&amp;#039;Oral Tradition.&amp;#039;&amp;#039; 12/2, 1997, {{ISSN|1542-4308}}, S. 249–278&lt;br /&gt;
* Harald Loquenz: [http://www.kora-music.com/d/jaliya.htm &amp;#039;&amp;#039;Jaliya – die Kunst des Jali.&amp;#039;&amp;#039; kora-music.com]&lt;br /&gt;
* Catherine Lavender: {{Webarchiv | url=http://www.library.csi.cuny.edu/dept/history/lavender/griotimages.html | wayback=20131123235929 | text=African Griot Images. 2000 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4242664-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beruf (Darstellende Kunst)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Afrikanische Musik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Afrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Gambia)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Mali)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Senegal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Guinea)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Mauretanien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Krd</name></author>
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