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	<title>Grinzing - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Funke: /* Persönlichkeiten */ + Franz Hölzl</title>
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		<updated>2026-02-14T17:58:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten: &lt;/span&gt; + &lt;a href=&quot;/index.php?title=Franz_H%C3%B6lzl_(Politiker,_1863)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Franz Hölzl (Politiker, 1863) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Franz Hölzl&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grinzing&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war bis 1892 eine eigenständige [[Gemeinde]] und ist heute ein [[Stadtteil]] [[Wien]]s im 19. [[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirk]] [[Döbling]] sowie eine der 89 [[Wiener Katastralgemeinden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left:1em; background:#E3E3E3;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot;| Grinzing&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Wappen&lt;br /&gt;
! Karte&lt;br /&gt;
|---- style=&amp;quot;background:#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Datei:AUT Grinzing COA.png|140px|Wappen von Grinzing]]||  [[Datei:Karte Wien-Grinzing.png|140px]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Döbling (Wien) - Cobenzl (a).JPG|mini|Latisberg mit Cobenzl und [[Wiener Höhenstraße|Höhenstraße]] im Vordergrund]]&lt;br /&gt;
Grinzing liegt im Nordwesten Wiens und ist mit einer Fläche von 613,52 [[Hektar|ha]] der größte Bezirksteil Döblings. Im Nordosten grenzt es an das [[Josefsdorf (Wien)|Josefsdorf]], danach verläuft die Grenze entlang der Wildgrube und dem [[Schreiberbach]] nach Osten und zweigt dann entlang der Springsiedelgasse und dem Neugebauerweg nach Süden ab. Entlang der Hungerbergstraße folgt die Grenze zu [[Unterdöbling]] dem Verlauf des Kaasgrabens, der Grinzing von [[Sievering]] trennt. Über die Himmelstraße und den Spießweg verläuft die Grenze schließlich in nordwestlicher Richtung zur Stadtgrenze, die Grinzing von [[Weidling (Gemeinde Klosterneuburg)|Weidling]] trennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Topographie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grinzing Weinberge.jpg|mini|Blick aus den Grinzinger Weinbergen auf Wien]]&lt;br /&gt;
Grinzing ist in weiten Teilen von bewaldeten Bergrücken des [[Wienerwald]]s geprägt. An der Grenze zu [[Niederösterreich]] liegt hier auch der höchste Berg Wiens, der [[Hermannskogel]]. Darüber hinaus liegen hier teilweise sehr bekannte Berge wie der [[Reisenberg (Wien)|Reisenberg]], [[Latisberg]], [[Vogelsangberg]], [[Hungerberg (Wien)|Hungerberg]], [[Pfaffenberg (Wien)|Pfaffenberg]] und Peter-Paul-Berg. In den Teilen des Grinzinger Wienerwaldes liegen auch einige Bäche, so etwa der [[Schreiberbach]] in der Wildgrube, der bis kurz vor [[Nußdorf (Wien)|Nußdorf]] zum Teil unverbaut verläuft. Darüber hinaus entspringen nördlich des Latisberges der auch Steinbergerbach genannte [[Nesselbach (Wien)|Nesselbach]] (der ab dem Krapfenwaldl als [[Bachkanal]] geführt wird) und westlich des Reisenberges der Reisenbergbach (der ab der Grenze des Ortskerns ebenso als Bachkanal geführt wird und in den Bachkanal des Nesselbachs mündet), und im westlichen Teil Grinzings liegt das Quellgebiet des [[Arbesbach (Krottenbach)|Arbesbachs]]. Ein weiteres Charakteristikum Grinzings sind auch die noch vorhandenen Weinstöcke, die man insbesondere am Reisenberg und am Hungerberg vorfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Namensherkunft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grinzing (Wien) - Kirche.JPG|mini|hochkant|[[Pfarrkirche Grinzing]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grinzing Straßenzug.jpg|mini|Typischer Straßenzug in Grinzing]]&lt;br /&gt;
Der Name Grinzing ist ein echter [[-ing]]-Name, das heißt, er bezeichnet die Zugehörigkeit von Menschen zu einem [[Sippe]]&amp;amp;shy;noberhaupt. Im Fall von Grinzing leitet sich daher die Bedeutung von „bei den Leuten, die zu einem Mann mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Grinzo&amp;#039;&amp;#039; gehören“ ab. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Grinzing 1114 als &amp;#039;&amp;#039;Grinzigan&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Das Döblinger Bezirksmuseum leitet den Ortsnamen vom Zeitwort „rinnen“ als „g&amp;#039;runnen“ und daraus gebildet „Siedlung am Gerinne“ ab. Der Wortstamm „G&amp;#039;rinn“ ist im Sinne von „[[Gerinne]]“, einem Zusammenfluss von Grießbächchen, zu verstehen. Dem entspricht das Gotische, „rinno“ für Grießbach oder Lauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grinzing im Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Das Dorf Grinzing fiel im [[11. Jahrhundert]] an das Geschlecht der [[Grunzinger]]. Diese erbauten den später so genannten Trummelhof, von dem sich bis heute Reste im Haus Cobenzlgasse&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Cobenzlgasse|Cobenzlgasse}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 30 erhalten haben. Dieser ehemalige Herrensitz bezieht seinen Namen daraus, dass er angeblich auf einer römischen Ruine erbaut wurde. Grinzing war bereits im [[12. Jahrhundert]] ein blühendes Dorf. Im Dorf lebten insbesondere Weinbauern und Tagelöhner, die im Dienst der [[Kloster|Klöster]] und reicher Wiener Bürger standen. Das Geschlecht der Grunzinger starb jedoch im [[14. Jahrhundert]] mit [[Rüdiger von Gründsing]] aus. 1350 wurde er in der [[Wiener Minoritenkirche]] begraben. Grinzing stand unter der Gerichtsbarkeit des [[Stift Klosterneuburg|Stifts Klosterneuburg]], das die Grundobrigkeit über den Ort bis ins [[19. Jahrhundert]] bewahren konnte. 1426 wurde die [[Pfarrkirche Grinzing]], die Kirche „Zum heiligen Kreuz“, errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grinzing in der Neuzeit ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien-Grinzing from south 1900.jpg|mini|Grinzing nach Norden um 1900]]&lt;br /&gt;
In der Folge litt der Ort jedoch immer wieder unter starken Verheerungen. 1484 verwüstete [[Matthias Corvinus]] den Ort, 1529 richteten die [[Türken]] starke Schäden an. Darüber hinaus äscherte ein Großbrand Teile des Ortes 1604 ein. 1683 zerstörten erneut die Türken nach dem Wiederaufbau den Ort. Grinzing entwickelte sich trotzdem am besten im Vergleich zu den umliegenden Dörfern. 1713 gab es im Ort bereits 70 Häuser, jedoch traf den Ort die [[Pest]] schwer. Mehr als die Hälfte der Häuser war verseucht, 129 Menschen starben. Dies dürfte das Wachstum des Ortes stark gehemmt haben. 1783 wurde die Grinzinger Kirche auch zur [[Pfarrkirche]] erhoben, finanziert wurde sie durch die Aufhebung einiger Ordens-Grundherrschaften auf dem Bezirksgebiet durch [[Joseph II.]] Grinzing entwickelte sich in der Folgezeit aber nur langsam. 1795 gab es 83 Häuser, 1822 99 Häuser und bis 1835 gab es gar keinen Neubau. 1831 hatte der Ort 99 Häuser mit 835 Einwohnern und war damit kaum größer als noch 1795. Danach setzte jedoch ein stärkeres Wachstum ein. Bis 1890 steigerte sich die Bevölkerung auf 1.421 Menschen in 209 Häusern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1892 wurde Grinzing schließlich bis zum Kamm des Wienerwalds mit [[Oberdöbling]], Unterdöbling und den Vororten [[Kahlenbergerdorf]], [[Nußdorf (Wien)|Nußdorf]] und [[Heiligenstadt (Wien)|Heiligenstadt]], Sievering und [[Josefsdorf (Wien)|Josefsdorf]] zum 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling zusammengefasst. Der Rest von Grinzing kam an [[Weidling (Gemeinde Klosterneuburg)|Weidling]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grinzing im 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien Heurigen-Lokal 2014 1.jpg|mini|Typisches Heurigen-Lokal in Grinzing]]&lt;br /&gt;
Die Bekanntheit von Grinzing fußt auch heute auf dem Weinbau. Um das Potential der historisch seltenen Struktur des Grinzinger Platzes zu nutzen und die Lebensqualität des Ortskerns zu verbessern, starteten die Döblinger [[Die Grünen – Die Grüne Alternative|Grünen]] 2005 einen Ideenwettbewerb für eine innovative Neugestaltung in gemeinsamer Planung mit Bürgern und Experten. Die Gestaltungsideen und -vorschläge für den Grinzinger Platz inklusive Himmelstraße und Cobenzlgasse sollten auf die besondere städtisch-ländliche Übergangssituation im Ortskern von Grinzing eingehen. Der [[Flächenwidmungsplan|Flächenwidmungs-]] und [[Bebauungsplan (Österreich)|Bebauungsplan]] 2005 für das Grinzinger Ortszentrum verweist in seinem Erläuterungsbericht auf den „Grinzing Plan“ vom „Planungsteam Grinzing“ unter der Leitung von [[Gustav Peichl]] von 1975 sowie auf die Bedeutung des historischen Ortsbildcharakters von Grinzing. Die Festsetzung einer Schutzzone für den Großteil des Ortskerns soll die kleinteiligen dörflichen Bebauungsstrukturen und -formen in ihrem Bestand sichern und im straßenabgewandten Wohngebiet maßvolle Entwicklungsmöglichkeiten gewährleisten. Die bereits 2004 massiv einsetzende bauliche Entwicklung und [[Gentrifizierung]] sowie die Pachtaufkündigung von traditionellen Weinhauerbetrieben führte zu einer intensiven öffentlichen Diskussion und dem Engagement von Anrainern, prominenten Kunstschaffenden und Bürgerinitiativen wie dem Weltkulturerbe für Grinzing und der [[Initiative Denkmalschutz]] für die Grinzinger [[Kulturlandschaft]] und Heurigenkultur. Auf Initiative von Stadtrat [[Rudi Schicker]] wurde 2007 gemeinsam mit der Kronen Zeitung die Plattform „Grinzing belebt“ als Begleitkomitee für die „Initiative Leitbild Grinzing“ gegründet. Das Bürgerbeteiligungsverfahren startete 2008 mit den Arbeitskreisen „[[Ortsbild]]“, „[[Öffentlicher Raum]] und Verkehr“ und „Wirtschaft“, um gemeinsam mit Fachexperten Ideen und konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Lebens- und Wirtschaftssituation von Grinzing zu entwickeln. Das Leitbild Grinzing sieht den Erhalt von Grinzing „als Wein- und Heurigenort mit seinen Kulturgütern und der umgebenden Kulturlandschaft – den Weingärten“ vor. Das geplante Neugestaltungskonzept des Grinzinger Angers im Leitbildbericht 2009 stieß auf strikte Ablehnung der Anrainer. Die Diskussion um die Grinzinger Kulturlandschaft und das [[Weltkulturerbe]] für Grinzing und die Region der [[Wiener Pforte]] ist prolongiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek-df ge 0000012-Weindorf Grinzing mit Kirche.jpg|mini|hochkant|Grinzing mit Blick auf die Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
Die Flurverteilung von 1826 in Grinzing lässt die Bedeutung des Weinbaus und der Holznutzung erahnen. 45 Prozent der Gesamtfläche war von Wald bedeckt, der dem Stift Klosterneuburg gehörte. Weitere 23 Prozent waren als Rebflächen genutzt, während der Ackerbau mit einem Anteil von knapp 10 Prozent eine untergeordnete Rolle spielte. Neben dem Weinbau spielte in Grinzing zeitweise auch das Brauwesen eine Rolle. 1814 wurde die Grinzinger [[Brauerei]] im Trummelhof gegründet. Sie bestand mit einigen Unterbrechungen bis 1931.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grinzing um 1900.jpg|mini| Pfarrkirche Grinzing um 1900]]&lt;br /&gt;
Neben den zahlreichen Heurigen sind insbesondere die Grinzinger Pfarrkirche und die [[Kaasgrabenkirche]] sehenswert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Kostbarkeit stellt die Orgel in der Pfarrkirche Grinzing dar: Bis 1829 bestand in der Kirche ein barockes [[Brüstungspositiv]] mit vier Registern, auf welchem nach örtlicher Überlieferung mehrmals Beethoven so wie auch Schubert musizierten. Aufgrund einer besonders guten Weinlese 1829 wurde der Wiener „bürgerliche Orgelmacher“ [[Christoph Erler]] beauftragt, das Instrument um ein zusätzliches Hauptwerk und Pedal auf elf Register zu erweitern. Dabei blieb das erwähnte Brüstungspositiv unverändert erhalten aber in ein neues Gehäuse gestellt. 1857 erfolgte aus dem gleichen Grund eine neuerliche Vergrößerung der Orgel auf 15 Register durch den Orgelbauer [[Alois Hörbiger]]. 1895 tauschte Orgelbauer Josef Ullmann ein Register des Brüstungspositivs im Diskant aus. Ab 1975 war die Orgel mangels Pflege so verfallen und unspielbar, dass sie durch ein elektronisches Keyboard ersetzt wurde. Auf Initiative des in Grinzing geborenen Orgelbauers [[Peter Maria Kraus]] wurde die historische Orgel 1997 in dessen Werkstätte aufwendig und nach strengsten musealen Maßstäben restauriert. Seither steht sie wieder in Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grinzing (Wien) - Friedhof.JPG|mini|Alter Bereich des Grinzinger Friedhofes]]&lt;br /&gt;
Auf dem [[Grinzinger Friedhof]] befinden sich die Gräber von [[Gustav Mahler]], [[Alma Mahler-Werfel]], [[Attila Hörbiger]], [[Paula Wessely]], [[Peter Alexander]], [[Heimito von Doderer]], [[Ida Krottendorf]], [[Helmut Lohner]] und [[Thomas Bernhard]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders erwähnenswert sind die Weinberge in und um Grinzing, die auch einen Teil der Wiener Grünanlagen ausmachen. – Mit 40 [[Baum]]arten wurde hinter dem Weinlokal &amp;#039;&amp;#039;Oktogon&amp;#039;&amp;#039; eine Art Stelenfeld im Amphitheater gestaltet. Diese Bäume symbolisieren den Zyklus eines Jahres, jede Baumart steht für ein Sternkreiszeichen bzw. eine Geburtsdekade. Jede Stele verfügt über einen Lautsprecher, der auf Knopfdruck mit der Stimme des Schauspielers [[Klaus Maria Brandauer]] einen Steckbrief über den entsprechenden Baum und die ihm zugedachten Eigenschaften in klarer Aussprache vermittelt. – Die kleine Grünanlage kann somit als [[Biologie|biologisches]] [[Horoskop|Riesenhoroskop]] angesehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ulf Lippitz |Titel=48 Stunden. Grünes Wien |Sammelwerk=[[Tagesspiegel|Der Tagesspiegel]] |Datum=2021-07-11 |Seiten=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im weitläufigen Teil des Wienerwaldes liegen weiters die [[Habsburgwarte]] auf dem Hermannskogel, das [[Karl Lueger|Karl-Lueger]]-Denkmal, das Restaurant &amp;#039;&amp;#039;Cobenzl&amp;#039;&amp;#039; am [[Reisenberg (Wien)|Reisenberg]] sowie der romantische Wald-Biedermeierfriedhof an den Hängen des Kahlenbergs, u. a. mit den Gräbern der „schönsten Frau des Wiener Kongresses“ sowie verschiedener Hocharistokraten der Ära Metternich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zentralen Teile Grinzings sind von der Stadt Wien als bauliche Schutzzone ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/kulturportal/public/grafik.aspx?FeatureByID=19.+Grinzing&amp;amp;FeatureClass=schutzzonen&amp;amp;ThemePage=1 Karte der Schutzzone].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Hölzl (Politiker, 1863)|Franz Hölzl]] (1863–1908), Lehrer und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Heinrich von Kogerer]] (1887–1958), Psychiater und Neurologe&lt;br /&gt;
* [[Anna Plommer]] (1836–1890), Landschaftsmalerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;#039;&amp;#039;Esel für den Kahlenberg&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
Wie das Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Wien’s Umgebungen auf zwanzig Stunden im Umkreise]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Adolf Schmidl]], ein Wanderführer aus dem [[Biedermeier]], aus dem Jahre 1835 berichtet, gab es damals in Grinzing für Wanderer auf den [[Kahlenberg]] oder zum [[Krapfenwaldl]] eine für Wien einzigartige Einrichtung:&amp;lt;ref&amp;gt;Adolf Schmidl: &amp;#039;&amp;#039;Wien’s Umgebungen auf zwanzig Stunden im Umkreise. Nach eigenen Wanderungen geschildert von Adolf Schmidl.&amp;#039;&amp;#039; Gedruckt und im Verlage bei Carl Gerold, Wien 1835, S.&amp;amp;nbsp;188–189.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{&amp;quot;|Links geht es auf den Kobenzl- oder Reisenberg, rechts auf den Josephs- oder Kahlenberg. Hier ist denn auch das Haus Nr.&amp;amp;nbsp;41, wo man Esel und Pferde in Bereitschaft findet, um den Berg hinauf reiten zu können. Man bezahlt für den Ritt auf den Kahlenberg oder das Krapfenwäldchen 20&amp;amp;nbsp;Kreuzer, und eben so viel von dort zurück. Wie sehr durch diese Anstalt einem Bedürfnisse des Publikums abgeholfen wurde, beweist: daß an schönen Sommertagen die Thiere den ganzen Tag über so beschäftigt sind, daß man sie im Voraus bestellen muß, wenn man sicher seyn will, eines zu bekommen. Es ist aber kaum glaublich, daß erst vor zwei Jahren diese Einrichtung getroffen wurde, und noch weniger glaublich, daß das unnaturhistorische Vorurtheil gegen den trefflichen Langohr bei dem Wiener so tief gewurzelt ist, daß diese Kavalkade lange Zeit mit Satyre und Ironie aller Art zu kämpfen hatte.&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich |viertel=I |band=2 |seite=75 |text=Grinzing}}&lt;br /&gt;
* Franz Mazanec: &amp;#039;&amp;#039;Grinzing und Sievering: die Dörfer unter&amp;#039;m Himmel&amp;#039;&amp;#039;. Sutton, Erfurt 2006, ISBN 3-86680-007-X.&lt;br /&gt;
* Godehard Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Grinzing&amp;#039;&amp;#039;. Jugend und Volk, Wien 1982, ISBN 3-224-16239-2.&lt;br /&gt;
* Peter Maria Kraus: Restaurierungsbericht der Orgel d. Pfarrkirche Grinzing – Bundesdenkmalamt.&lt;br /&gt;
* Michael Lenzenhofer: &amp;#039;&amp;#039;Grinzing ist schön&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Bildband&amp;#039;&amp;#039;. Wien, 2002, ISBN 3-9501673-0-7.&lt;br /&gt;
* Heinz Holecek / Isa Svec: &amp;#039;&amp;#039;Weinreise auf den Spuren der Habsburger.&amp;#039;&amp;#039; Verl. Österreich, Wien 1994, ISBN 3-7046-0330-9.&lt;br /&gt;
* Karoly Szelényi (Fotos) / Ulrike Planner-Steiner (Text): &amp;#039;&amp;#039;Grinzing&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Landschaft unter dem Kahlenberg&amp;#039;&amp;#039;. Officina Nova, Budapest 1988, ISBN 963-02-5915-X.&lt;br /&gt;
* Initiative Leitbild Grinzing (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Leitbildbericht&amp;#039;&amp;#039;. Wien 29. Dezember 2009.&lt;br /&gt;
* Wiener Gemeinderat: &amp;#039;&amp;#039;Festsetzung des Flächenwidmungsplanes und Bebauungsplanes Plandokument 7372&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungsbericht 1 – ÖÄ/BV&amp;#039;&amp;#039;. Pr. ZI. 1554/2005-GSV. Wien 28. April 2005.&lt;br /&gt;
* Christian Schuhböck: &amp;#039;&amp;#039;Grinzings Weingarten Kulturlandschaft – ein potentielles [[UNESCO]]-Welterbe&amp;#039;&amp;#039;, Kral-Verlag, Berndorf 2016, ISBN 978-3-99024-321-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Grinzing}}&lt;br /&gt;
* Weltkulturerbe für Grinzing – &amp;#039;&amp;#039;http://www.weltkulturerbe-grinzing.at&amp;#039;&amp;#039;/̟&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/nc/type/8000/searchQuery/1876/hash/LKZ4J9jQ/ Archivaufnahmen über und aus Grinzing] im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirksteile von Döbling}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/15/16/N |EW=16/20/34/E |type=city |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1067246827}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Döbling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katastralgemeinde in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Österreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Funke</name></author>
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