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	<title>Grinderwald - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AHK: /* Sonstiges */</title>
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		<updated>2026-03-08T11:56:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sonstiges&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gebirgsgruppe&lt;br /&gt;
|NAME= Grinderwald&lt;br /&gt;
|KARTE= &lt;br /&gt;
|KARTENBESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
|HÖCHSTER GIPFEL= [[Hüttenberg (Grinderwald)|Hüttenberg]]&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE= 106&amp;lt;!--NatErlNi--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MAX-HÖHE-BEZUG= DE-NHN&lt;br /&gt;
|LAGE= [[Region Hannover]] und [[Landkreis Nienburg/Weser]]; [[Niedersachsen]] ([[Deutschland]])&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD= 52/34/18/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD= 9/22/19/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-NI&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Grinderwald Jagen 48.jpg|mini|hochkant=1.45|Waldweg im Grinderwald]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grinderwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Mischwald]] mit einem bis zu {{Höhe|106|DE-NHN|link=1}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;NatErlNi&amp;quot; /&amp;gt; hohen [[Höhenzug]]. Er liegt zwischen [[Neustadt am Rübenberge]] und [[Nienburg/Weser]] in der [[Region Hannover]] und im [[Landkreis Nienburg/Weser]] in [[Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Grinderwald liegt im Nordteil vom [[Naturpark Steinhuder Meer]] rund 33 Kilometer ([[Luftlinie]]) nordwestlich der Innenstadt von [[Hannover]], zwischen [[Neustadt am Rübenberge]] im Südosten und [[Nienburg/Weser]] im Nordwesten. Zu den am Waldrand gelegenen Ortschaften gehören [[Borstel (Neustadt am Rübenberge)|Borstel]], [[Hagen (Neustadt am Rübenberge)|Hagen]], [[Eilvese]], [[Schneeren]], [[Bolsehle]] und [[Linsburg]]. Im Grinderwald und Umgebung liegen unter anderem die Quellen vom [[Hagener Bach]], einem westlichen Zufluss der [[Leine (Aller)|Leine]]; vom Katzenbach&amp;lt;!--, einem ???lichen Zufluss von [[???]]--&amp;gt;, vom Linsburger Bach, dessen Wasser nordwestwärts durch den [[Führser Mühlbach]] zur [[Weser]] fließt, und vom Strangbach, einem südöstlichen Zufluss des [[Steinhuder Meerbach]]s. Südsüdöstlich des Grinderwaldes liegt das [[Totes Moor|Tote Moor]], an das sich im Südwesten das [[Steinhuder Meer]] anschließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Totes Moor 1770.jpg|mini|Südlicher Bereich des Grinderwaldes am oberen Kartenrand, darunter das [[Totes Moor|Tote Moor]] und das [[Steinhuder Meer]], 1770]]&lt;br /&gt;
Auf Großteilen des Grinderwaldes liegt das [[Landschaftsschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Grinder Wald&amp;#039;&amp;#039; ([[Common Database on Designated Areas|CDDA]]-Nr.&amp;amp;nbsp;321161; 1966 ausgewiesen; 11,777&amp;amp;nbsp;[[Quadratkilometer|km²]]), an das sich im Nordosten über Osten bis Süden das LSG &amp;#039;&amp;#039;Schneerener Geest-Eisenberg&amp;#039;&amp;#039; (CDDA-Nr.&amp;amp;nbsp;324228; 1967; 85,66&amp;amp;nbsp;11,777&amp;amp;nbsp;km²) anschließt.{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturräumliche Zuordnung ===&lt;br /&gt;
Der Grinderwald gehört in der [[Naturraum|naturräumlichen]] Haupteinheitengruppe [[Weser-Aller-Flachland]] (Nr.&amp;amp;nbsp;62), in der Haupteinheit [[Hannoversche Moorgeest]] (622) und in der Untereinheit [[West-Hannoversche Moorgeest]] (622.0) überwiegend zum Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Husum-Linsburger Geest&amp;#039;&amp;#039; (622.00); er hat südwestliche bis südliche Ausläufer im Naturraum &amp;#039;&amp;#039;Rehburger Moorgeest&amp;#039;&amp;#039; (622.02).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erhebungen ===&lt;br /&gt;
Zu den Erhebungen im hügeligen Gelände des Grinderwaldes gehören –&amp;amp;nbsp;sortiert nach Höhe in [[Meter]] (m) über [[Normalhöhennull]] (NHN; wenn nicht anders genannt laut&amp;lt;ref name=&amp;quot;NatErlNi&amp;quot; /&amp;gt;):&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot; style=&amp;quot;width:200px&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* [[Hüttenberg (Grinderwald)|Hüttenberg]] (106&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
* Himberg (99&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;!--mit 98,8 m hoher Stelle laut &amp;quot;BFN-Karten&amp;quot;--&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* Eckberge (91&amp;amp;nbsp;m){{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
* Lichtenberg (86&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;!--mit 85,4 m hoher Stelle laut &amp;quot;BFN-Karten&amp;quot;--&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* Masekersberg (85&amp;amp;nbsp;m&amp;lt;!--mit 83,1 m hoher Stelle laut &amp;quot;BFN-Karten&amp;quot;--&amp;gt;)&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;top&amp;quot;|&lt;br /&gt;
* Spielberg (79&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
* Lehmberg (72&amp;amp;nbsp;m)&amp;lt;!--mit 72,8 m hoher Stelle laut unbekannter Quelle--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Reihersberg (71,2&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
* Uhlenberg (65,8&amp;amp;nbsp;m){{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}}&lt;br /&gt;
* Saalhorstberg (62&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Der überwiegende Teil des etwa 1000 Hektar großen Grinderwaldes ist [[Staatsforst]]. Die forstlichen Aufgaben im Waldgebiet nehmen die [[Niedersächsische Landesforsten|Niedersächsischen Landesforsten]] wahr. Daneben besteht im Linsburger Teil des Grinderwaldes auf rund 80&amp;amp;nbsp;Hektar [[Privatwald]], der sich historisch aus Bauernwäldern entwickelt hat und heute im Besitz von vier Interessensforsten als Realverbände steht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GemLinsburg&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute besteht das Waldgebiet aus fast 80 % [[Nadelwald]] mit [[Douglasie]]n, [[Fichten]], [[Kiefern]] sowie [[Lärche]]n und etwas über 20 % aus [[Laubwald]] mit [[Birke]]n, [[Buche]]n sowie [[Eiche]]n. Überwiegend kommen die Baumarten nicht als [[Monokultur]], sondern gemischt, vor. Die Forstbewirtschaftung ist bestrebt, den Laubwaldanteil zu erhöhen, da er hier heimisch ist. Gegenüber anderen Wäldern der Gegend ist der Grinderwald in früheren Jahrhunderten nie gerodet worden und war lediglich auf kleineren Flächen in [[Heide (Landschaft)|Heide]] umgewandelt worden. Das beruhte auf seiner Funktion als [[Jagdbezirk|Jagdrevier]] der [[Welfen]]. Zum [[Raubbau (Natur)|Raubbau]] am jahrhundertealten Wald kam es im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert durch eine Übernutzung während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] sowie Holzeinschlag für [[Reparation]]en an die [[Britische Besatzungszone|britische Besatzungsmacht]] nach dem Krieg. 1972 warf der Orkan [[Quimburga]] das 10-Fache der jährlichen Holzeinschlagmenge um, so dass mit 200&amp;amp;nbsp;Hektar etwa 20 % des Waldes neu bepflanzt werden mussten. Die [[Landespressekonferenz Niedersachsen]] pflanzte 1974 an der Fünfwege-Kreuzung &amp;#039;&amp;#039;Kleiner Stern&amp;#039;&amp;#039; mit 100 [[Eichen]] eine &amp;#039;&amp;#039;Allee der Landespressekonferenz Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 wurde der Bestand an [[Festmeter]]n Holz auf 220.000&amp;amp;nbsp;m³ geschätzt. Im [[Nachhaltigkeit|nachhaltig]] bewirtschafteten Grinderwald erhöht sich die Holzmenge jährlich um etwa 4000 Festmeter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JBrüning&amp;quot; /&amp;gt; Der Wald ist überwiegend schachbrettartig durch Waldwege erschlossen, die die einzelne [[Abteilung (Forstwirtschaft)|Abteilungen]] bilden. Das Zentrum des Waldgebietes ist nur auf Waldwegen zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[Wild]]bestand, der bejagt wird, zählen [[Reh]]- und seltenes [[Damhirsch|Damwild]]. Ebenso gibt es einen Bestand an [[Wildschwein]]en. Kleinere Wildarten sind [[Dachs]], [[Echte Füchse|Fuchs]] und [[Feldhase]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grinderwald Lesesteinhaufen Grind.jpg|mini|Lesesteine im Grinderwald als namensgebendes Geröll]]&lt;br /&gt;
Der Grinderwald ist eine [[Alt- und Jungmoräne|Altmoränenplatte]], die durch Geröll- und Schuttablagerungen während der [[Eiszeitalter|Eiszeit]] entstanden ist. Im [[Bodenprofil]] finden sich im oberen Bereich [[Geschiebe]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;decksand und [[Braunerde]]. Darunter liegen kiesige Schmelzwassersande mit faustgroßem [[Geröll]] aus nordischem Gestein, wie auch aus [[Weser]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;kies. Das Gemisch von Sand und Kies wird im [[Niederdeutsche Sprache|niederdeutschen]] als &amp;#039;&amp;#039;Grind&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, woraus sich der Name des Grinderwaldes ableitet. Der sandige und steinige Untergrund wies eine schlechte Bodenqualität auf und war landwirtschaftlich schwer zu bearbeiten. Dadurch blieben die höher gelegenen Bereiche des Waldes erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Grinderwald befindet sich das vor etwa 5500 Jahren in der [[Jungsteinzeit]] errichtete [[Großsteingrab Linsburg]]. Die unvollständig erhaltene [[Grab]]anlage wurde im Jahr 2015 näher archäologisch untersucht. Ursprünglich nutzten die am Waldrand lebenden Menschen den Grinderwald zur Entnahme von Bau- und Brennholz sowie als [[Hutewald|Waldweide]] für ihre Schweine. Später erließ der Landesherr Regeln zur Waldnutzung und erteilte verbriefte Rechte, die als erstes das [[Kloster Mariensee]] (1301) und die Stadt Nienburg besaßen. Später gehörte der Grinderwald zum [[Amt Wölpe]]. Laut dem Forstregister vom Jahr 1750 hatte der Wald mit darin liegenden Wiesen und Äckern eine Größe von fast 33.000 [[Morgen (Einheit)|Morgen]]. Bei einer Vermessung im Jahre 1776 umfasste der Wald etwa 15.000 Morgen. Der Grinderwald diente als [[Hutewald]] und reichte zur Mästung von bis zu 3000 Schweinen aus. Zwischen dem Amt Wölpe und dem [[Amt Nienburg]], das keinen Anteil am Grinderwald besaß, kam es immer wieder zu Streitigkeiten um das Waldgelände und seine Grenzen. Dies führte zu Konflikten und blutigen Auseinandersetzungen. Insbesondere aus dem 16.&amp;amp;nbsp;und 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert sind Vorfälle bekannt, bei denen Nienburger Bürger [[Schranke|Schlagbäume]] durchbrachen und sich aus dem Wald wagenweise Holz herausholten, was die Bewohner der Dörfer am Grinderwald gewaltsam verhinderten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Streit&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herrschaftliches Jagdrevier ===&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Grinderwald Jagdhütte.jpg|180|Grinderwald Jagdhütte Zur Suhle.jpg|185|[[Jagdhaus|Jagdhütte]] [[Ernst August I. (Hannover)|Ernst August]] von 1967 und Jagdhütte Zur Suhle von 1959}}&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Grinderwald Stein Kleiner Stern.jpg|180|Grinderwald Stein Grosser Stern.jpg|180|Steine an den Fünf-Wege-Kreuzungen des Kleinen und des Großen Sterns}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über lange Zeiten diente der Grinderwald den Adelsherren der [[Welfen]] als herrschaftliches Jagdrevier. Vermutlich erhob bereits der in [[Neustadt am Rübenberge]] residierende Herzog [[Erich II. (Braunschweig-Calenberg-Göttingen)|Erich II.]] den Wald im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zum Hofjagdrevier. In dieser Zeit entstand das [[Jagdschloss Linsburg]] als ein mit zehn Gebäuden umfassender Komplex, der als &amp;#039;&amp;#039;Jagdablager&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde. Er konnte den anreisenden Fürstenhof samt seinem Gefolge beherbergen. Erst nach Ende des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] berichten ab 1648 historische Quellen über die Nutzung des Jagdschlosses durch den in Hannover residierenden Calenberger Fürsten [[Georg Wilhelm (Braunschweig-Lüneburg)|Georg Wilhelm]], der sich hier oft zur Jagd aufhielt. Als er 1665 regierender Fürst des Fürstentums Lüneburg wurde, übernahm sein Bruder [[Johann Friedrich (Braunschweig-Calenberg)|Johann Friedrich]] das Jagdrevier des Grinderwaldes und hielt sich jeweils mehrere Wochen im Jahr in Linsburg zur Jagd auf. In der Zeit seines Nachfolgers [[Ernst August (Hannover)|Ernst August]], von 1680 bis 1702, wurde das Jagdschloss erweitert. Im Wald wurden für die [[Parforcejagd]]en zwei sternförmig angelegte Wegekomplexe geschaffen, die noch heute bestehen und deren zwei Schnittpunkte als Kleiner und Großer Stern bezeichnet wurden. Von den Wegezentren, an denen jeweils fünf Wege zusammentrafen, ließen sich die Bewegungen des Wildes über die Wegeschneisen verfolgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JagdschloßL&amp;quot; /&amp;gt; Nachdem [[Georg I. (Großbritannien)|Georg&amp;amp;nbsp;I.]] 1714 zum [[Vereinigtes Königreich Großbritannien und Irland|König von Großbritannien und Irland]] erhoben wurde und nach Großbritannien zog, verlor die Jagd im Grinderwald an Bedeutung. Die hannoverschen Könige Georg&amp;amp;nbsp;I. und später [[Georg II. (Großbritannien)|Georg&amp;amp;nbsp;II.]] jagten dort nur noch während ihrer seltenen Besuche im [[Kurfürstentum Hannover]]. Erst 1837 nach Ende der [[Personalunion zwischen Großbritannien und Hannover]] lebte unter König [[Ernst August I. (Hannover)|Ernst August&amp;amp;nbsp;I.]] die herrschaftliche Jagd im Grinderwald wieder auf. Sie hielt aber nur bis zur [[Deutsche Revolution 1848/1849|Revolution von 1848]] an, als die ehemaligen Grundherren auf das Jagdrecht verzichteten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;LinsbgChronik&amp;quot; /&amp;gt; An der Stelle des früheren Jagdstandes von König Ernst August&amp;amp;nbsp;I. errichtete die Linsburger Ortsgruppe der [[Deutsche Waldjugend|Deutschen Waldjugend]] 1967 eine [[Jagdhaus|Jagdhütte]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;TV2020HütteGW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Grinderwald Bundesstrasse 6.jpg|230|Grinderwald B 6 zwei Bäume.jpg|170|Die vierspurig ausgebaute [[Bundesstraße 6]] im Grinderwald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Südwest- bis Südausläufer des Grinderwaldes verläuft in Nordwest-Südost-Richtung zwischen [[Nienburg/Weser]] und [[Neustadt am Rübenberge]] die vierspurig ausgebaute [[Bundesstraße 6|Bundesstraße&amp;amp;nbsp;6]]. Durch die nördlichen Waldbereiche führt zwischen diesen Ortschaften die [[Bahnstrecke Bremen–Hannover]], auf der auch [[S-Bahn]]-Züge verkehren. Die in Waldnähe gelegenen Bahnhöfe und Haltestellen befinden sich in [[Linsburg]], [[Hagen (Neustadt am Rübenberge)|Hagen]] und [[Eilvese]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Im Wald befindet sich ein Friedhof für [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges]], die &amp;#039;&amp;#039;Russische Soldatengedenkstätte [[Linsburg]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RuSoLi&amp;quot; /&amp;gt; Dort sind 47 überwiegend namenlose sowjetische Kriegsgefangene aus den Kriegsgefangenenlagern [[Stammlager X B]] Sandbostel und [[Stammlager|Stalag]] X D in [[Wietzendorf]] sowie ein polnisches Kind bestattet. Einige Kriegsgefangene waren in einem Arbeitskommando in einem Barackenlager im nahe gelegenen Siedlungsplatz &amp;#039;&amp;#039;[[Meinkingsburg]]&amp;#039;&amp;#039; untergebracht und zum Holzeinschlag im Grinderwald eingesetzt. Die Gefangenen, die infolge der körperlichen Strapazen und der schlechten Ernährung verstarben, wurden im Wald auf dem sogenannten „Russenfriedhof“ beigesetzt. Nach Kriegsende wurden weitere verstorbene sowjetische Kriegsgefangene aus Linsburg, Erichshagen, Stöckse und Rehburg hierher umgebettet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volksbund&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nordwestlichen Bereich des Grinderwaldes mit fast 100-jährigen Buchen auf [[podsol]]ierter [[Braunerde]] fand seit 2013 eine wissenschaftliche Untersuchung zur Speicherung von Kohlenstoff im [[Unterboden]] statt. Daran waren Bodenwissenschaftler, Mikro- und Forstbiologen, Ökosystemmodellierer sowie Projekte der Bodenchemie und Bodenphysik beteiligt. Das auf sechs Jahre ausgelegte Forschungsprojekt wurde von der [[Universität Hannover]] betreut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NSchmidetzki&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Waldes gibt es den 1977 von der ehemaligen [[Deutsche Bundespost|Deutschen Bundespost]] erbauten [[Fernmeldeturm Linsburg]] als [[Liste der Typentürme|Typenturm FMT 2/73]]. Der 138&amp;amp;nbsp;m hohe Turm weist in 80&amp;amp;nbsp;m Höhe ein Betriebsgeschoss auf. Des Weiteren besteht im Wald der &amp;#039;&amp;#039;Grinderwald-Spielplatz&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;(Waldspielplatz)&amp;#039;&amp;#039; für Kinder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spielplatz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1967 befand sich im Grinderwald eine Militäranlage der niederländischen Armee mit mobilen [[MIM-23 HAWK|Hawk]]-[[Flugabwehrrakete]]n. Sie lag auf der {{Höhe|106|DE}} hohen Erhebung des Hüttenberges. Nach dem Ende des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] wurde die Stellung aufgegeben und die Einheit zog 1994 ab. Beim Ausbau der Bundesstraße&amp;amp;nbsp;6 im Jahre 2006 diente das Gelände der Stellung als [[Eingriffsregelung in Deutschland|Ausgleichsfläche]] und wurde renaturiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Relikte&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Grinderwald Fernsehturm.jpg|[[Fernmeldeturm Linsburg]] im Grinderwald&lt;br /&gt;
 Grinderwald Bodenuntersuchungsbereich.jpg|Einrichtungen des Bodenforschungsprojekts, 2015&lt;br /&gt;
 Grinderwald Einzelbaum Buche.jpg|Eine markante Buche, am Boden mit Steinen umgeben&lt;br /&gt;
 Grinderwald Waldspielplatz.jpg|Waldspielplatz&lt;br /&gt;
 Grinderwald Friedhof Kriegsgefangene.jpg|Friedhof für [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sage ===&lt;br /&gt;
Einer [[Sage]] zufolge wohnte im Grinderwald seit undenklichen Zeiten der [[Riese]] &amp;#039;&amp;#039;Hans Lohe&amp;#039;&amp;#039;. Als er eines Tages seinen Bruder besuchte und auf dem Rückweg am Bach Führse eine Rast zum Trinken machte, bemerkte er, dass Sand von der Hämelheide in seine Schuhe geraten war. Er zog die Schuhe aus und kippte den Sand neben seinen Rastplatz. Danach ist bei [[Stöckse]] ein [[Hügel|Sandhügel]] als &amp;#039;&amp;#039;Hans-Loh-Berg&amp;#039;&amp;#039; benannt. Es soll der Riese Hans Lohe gewesen sein, der den [[Giebichenstein (Stöckse)|Giebichenstein]] aus Wut auf den [[Grafschaft Wölpe|Wölper]] Kirchturm warf und den der Zwergenkönig Giebich abfing.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Linsburg800J&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ludwig Hoffmeyer&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Amt Wölpe und der Grinderwald mit dem landesherrlichen Jagdschloß Linsburg&lt;br /&gt;
   |Ort=Nienburg a.&amp;amp;nbsp;Weser&lt;br /&gt;
   |Datum=1922}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Landschaftsschutzgebiet Grinder Wald|suffix=(Grinderwald im Landkreis Nienburg/Weser)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NatErlNi&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Topographische Karte]] mit dem {{Internetquelle |url=https://www.umweltkarten-niedersachsen.de/Umweltkarten/?lang=de&amp;amp;topic=Hydrologie&amp;amp;bgLayer=TopographieFarbe&amp;amp;zoom=11&amp;amp;layers_visibility=false&amp;amp;E=523724.30&amp;amp;N=5824731.46 |titel=Grinderwald |hrsg=www.umwelt.niedersachsen.de |abruf=2023-03-1a}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GemLinsburg&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gemeindelinsburg.de/subjects/chronik/chronik-seite-23.php |wayback=20150924021332 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Linsburger Holzwirtschaft&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-05-31 05:03:11 InternetArchiveBot }}, in: &amp;#039;&amp;#039;Die Linsburger Chronik&amp;#039;&amp;#039;, auf gemeindelinsburg.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;JBrüning&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jörg Brüning (Revierförster des Grinderwaldes): &amp;#039;&amp;#039;Der Grinderwald heute&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;800 Jahre Linsburg&amp;#039;&amp;#039;, 2003&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Streit&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gemeindelinsburg.de/subjects/chronik/chronik-seite-4.php |wayback=20150416142703 |text=&amp;#039;&amp;#039;Streit um den Grinderwald&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-05-31 05:03:11 InternetArchiveBot }}, in &amp;#039;&amp;#039;Die Linsburger Chronik&amp;#039;&amp;#039;, auf gemeindelinsburg.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;LinsbgChronik&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gemeindelinsburg.de/subjects/chronik/chronik-seite-24.php |wayback=20150924021334 |text=&amp;#039;&amp;#039;Von Jägern und Sammlern&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-05-31 05:03:11 InternetArchiveBot }}, in: &amp;#039;&amp;#039;Die Linsburger Chronik&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 19.&amp;amp;nbsp;August 2015, auf gemeindelinsburg.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;TV2020HütteGW&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Video [http://tv2020.de/index-e.htm#Huette:32Wald &amp;#039;&amp;#039;Die Hütte im Grinder Wald&amp;#039;&amp;#039;], in: TV 2020 aus Nienburg, abgerufen am 14. März 2023&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;JagdschloßL&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.gemeindelinsburg.de/subjects/chronik/chronik-seite-6.php |wayback=20150924021338 |text=&amp;#039;&amp;#039;Das Jagdschloß Linsburg&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-05-31 05:03:11 InternetArchiveBot }}, in: &amp;#039;&amp;#039;Die Linsburger Chronik&amp;#039;&amp;#039;, auf gemeindelinsburg.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Nikias Schmidetzki: [http://www.blickpunkt-nienburg.de/nienburg/zwischen-baeumen-laub-forscht-eine-studentengruppe-grinderwald-linsburg-3366648.html &amp;#039;&amp;#039;Studenten forschen im Grinderwald&amp;amp;nbsp;– Rohre und Messungen im Laub&amp;#039;&amp;#039;], vom 17.&amp;amp;nbsp;Februar 2015, auf blickpunkt-nienburg.de&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waldgebiet in Niedersachsen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AHK</name></author>
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