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	<title>Grimentz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-03-01T04:06:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Grimentz&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Grimentz COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Grimentz - août 2022.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Blick auf Grimentz&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-VS&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Siders|Siders]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = [[Anniviers]]&lt;br /&gt;
| BFS = 6237&lt;br /&gt;
| PLZ = 3961&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.183329&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 7.583327&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1553&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 475&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 58.30&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2007&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.grimentz.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Grimentz 2007.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2009]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grimentz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Pfarrgemeinde]] des [[Dekanat Siders|Dekanats Siders]] sowie eine [[Burgergemeinde#Kanton Wallis|Burgergemeinde]] mit einem Burgerrat im [[Bezirk Siders]] und ein Ferienort im französischsprachigen [[Val d’Anniviers]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Wallis|Wallis]] in der [[Schweiz]]. Grimentz liegt auf einer Höhe von {{Höhe|1553|CH|link=true}} und ist seit 2009 Teil der politischen Gemeinde [[Anniviers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Grimentz-LBS H1-029114.tif|mini| Luftbild (1970)]]&lt;br /&gt;
Der Ort liegt auf einer nach Südosten gerichteten Sonnenterrasse am linken Ufer des Flusses [[Gougra]]. Die Terrasse entstand als [[Moräne]]nablagerung des [[Glacier de Moiry]]. Der südöstlich des Dorfes steil aufsteigende [[Corne de Sorebois]] teilt das Val d’Anniviers in die Täler von [[Zinal]] und Moiry. Über dem Ort erheben sich der [[Roc d’Orzival]], [[Becs de Bosson]] sowie der [[Sex de Marinda]]. Der Corne de Sorebois trennt Grimentz vom Ferienort Zinal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850|| 1900|| 1950|| 1980|| 2000|| 2007&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 230|| 249|| 191|| 271|| 404|| 475&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Strasse nach Grimentz wurde erst in den 1950er Jahren für den Bau des Stausees [[Lac de Moiry]] gebaut. Durch die regelmässigen [[Postauto]]kurse via [[Vissoie]] zum Bahnhof [[Siders]] ist Grimentz an das Netz des öffentlichen Verkehrs der Schweiz angeschlossen. Es bestehen ausserdem Direktkurse von Zinal über Grimentz zum Stausee Moiry.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grimentz Marinda.jpg|mini|links|Grimentz mit [[Sex de Marinda]] im Hintergrund links.]]&lt;br /&gt;
Südwestlich des Dorfes am Ufer der Gougra liegt eine Lichtung, auf der die 16 megalithischen [[Schalensteine von Grimentz]] liegen. Die Bedeutung der [[Schalenstein]]e ist unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 11. Jahrhundert wurde der Ort &amp;#039;&amp;#039;Grimiens&amp;#039;&amp;#039; oder auf Deutsch &amp;#039;&amp;#039;Grimensi&amp;#039;&amp;#039; genannt. Er stand, wie das ganze Val d’Anniviers, unter der kirchlichen Hoheit des [[Bistum Sitten|Bischofs von Sitten]]. Die weltliche Gewalt übten die Grafen von Granges, später die Familie d’Anniviers (1200–1360) und die Herren von [[Raron]] (1381 bis Ende 15. Jh.) aus. Grimentz war das erste Dorf im Tal, das bereits 1243 sich als Gemeinde konstituierte. Zusammen mit dem Nachbarort [[Saint-Jean VS|Saint-Jean]] bildete Grimentz im 14. Jahrhundert ein sogenanntes Viertel des Val d’Anniviers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1798 marschierte [[Napoleon]] mit seiner französischen Armee im Wallis ein. Die Gemeinden im Val d’Anniviers wurden neu gegliedert. Aus den Vierteln entstanden Drittel, aus dem Drittel von Grimentz zwei halbe Drittel (&amp;#039;&amp;#039;demi-tiers&amp;#039;&amp;#039;), nämlich Saint-Jean und Grimentz. Letzteres umfasste Grimentz und Vissoie. Diese Zwangsfusion führte zu einem Streit, der über 100 Jahre dauern sollte. Ein erster Prozess zwischen 1814 und 1824 bestätigte den Status quo. Der zweite Prozess zwischen 1897 und 1914 führte schliesslich zur Verselbständigung von Vissoie. In kirchlichen Angelegenheiten unterstand Grimentz bis 1798 der Pfarrei Anniviers. Die Kirche stand in Vissoie. Ab 1825 war Grimentz ein Rektorat und wurde erst 1933 eine eigene Pfarrei. 1830 wurde eine eigene Kirche im Dorf errichtet und 1951 durch einen Neubau ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1850 lebten 230 Einwohner in Grimentz, 1900 249, 1950 noch 191, 1980 271 und 2000 wieder 404.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haupteinnahmequelle der Bevölkerung war bis ins 20. Jahrhundert die Berglandwirtschaft. Die [[Eringer]]kühe wurden auf den Alpen Avoin, Moiry und Torrent gesömmert. Als die [[Schweiz im Zweiten Weltkrieg]] darauf angewiesen war, wurde ein sonst unrentables [[Kupfer]]vorkommen in der Grube Baicoulliou&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Franz Auf der Maur]] |Titel=Steinreich Schweiz – Vom Kristallsuchen, Goldwaschen und Erzgraben |TitelErg=Illustrationen von Robert André |Band=1 |Verlag=Aare Verlag |Ort=Solothurn |Datum=1984 |ISBN=3-7260-0237-5 |Seiten=84}}&amp;lt;/ref&amp;gt; abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 wurde oberhalb des Dorfes auf der Alp Moiry mit dem Bau des Stausees [[Lac de Moiry]] begonnen. Der Mauerbau brachte Arbeit ins Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er und 1970er Jahren nahm der Tourismus durch den Bau der Seilbahn auf die Alp &amp;#039;&amp;#039;Bendolla&amp;#039;&amp;#039; und dem Bau mehrerer Skilifte stark an Bedeutung zu. In der Folge wurden zahlreiche Apartmenthäuser und [[Chalet]]s rund um den alten Dorfkern gebaut. Im Jahr 2000 waren zwei Drittel der Erwerbstätigen im Dienstleistungssektor beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grimentz war bis zum 31. Dezember 2008 eine eigenständige [[politische Gemeinde]]. Danach fusionierte die Gemeinde mit 5 weiteren Gemeinden im Val d’Anniviers  ([[Ayer (Val d’Anniviers)|Ayer]], [[Chandolin]], [[Saint-Jean VS|Saint-Jean]], [[Saint-Luc VS|Saint-Luc]], [[Vissoie]]) zur neuen Gemeinde [[Anniviers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Anniviers}}&lt;br /&gt;
Sehenswert ist der gut erhaltene, autofreie Ortskern von Grimentz mit zahlreichen für die Region typischen, sonnenverbrannten historischen Holzhäusern mit den feurig roten [[Geranie]]n vor den Fenstern. Das 1550 errichtete [[Burgergemeinde|Burgerhaus]] blieb bis 1904 in den Händen der Gemeinde und ist noch heute das Zentrum des Dorfes.&lt;br /&gt;
Fünf Hotels sowie zahlreiche Ferienwohnungen und Chalets stehen den Touristen als Unterkunft zur Verfügung. Grimentz bietet ausserdem  im Sommer wie im Winter eine moderne Infrastruktur mit Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten und Sportangeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sommer ===&lt;br /&gt;
Über 200 km [[Schweizer Wanderwege|Wanderwege]]  sind in der Umgebung von Grimentz markiert, darunter auch die beiden Passwanderungen über den [[Col de Torrent]] und den [[Pas de Lona]] ins benachbarte [[Val d’Hérens]] sowie Wanderungen zu den Seen [[Lac de Moiry]], [[Lac de Lona]] sowie [[Lac des Autannes]]. Der Übergang über den [[Corne de Sorebois]] führt zum benachbarten Bergdorf [[Zinal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nationale Route Nr. 6 [[Alpenpässe-Weg]] von [[Schweizer Wanderwege#Nationale Wanderwege|SchweizMobil]] führt vom [[Turtmanntal]] über den [[Meidpass]] nach Zinal und weiter zum [[Lac de Moiry]] und über den [[Col de Torrent]] ins [[Val d’Hérens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als 100 km Mountainbikestrecken sind markiert. Darunter auch die Strecke Nr. 43 [[Valais Alpine Bike]] von [[Mountainbikeland Schweiz]]. Grimentz ist zudem das Ziel des Mountainbike-Marathons [[Grand Raid Cristalp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Winter ===&lt;br /&gt;
Das Skigebiet von Grimentz liegt östlich von [[Roc d’Orzival]]  und  [[Becs de Bosson]] und umfasst ca. 50 km Pisten. Der höchste Punkt liegt auf {{Höhe|2874|CH|link=true}} Die Hauptpisten werden künstlich beschneit. Den Skifahrern stehen nebst der Gondelbahn auf  &amp;#039;&amp;#039;Bendolla&amp;#039;&amp;#039; drei [[Sessellift]]e und 7 Skilifte zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem Spätherbst 2013 führt eine Luftseilbahn mit einer Gondel-Kapazität von 125 Personen von der Talstation in Grimentz ins Skigebiet von Zinal. Somit sind die beiden Skigebiete miteinander verbunden. Es besteht eine Skiarena mit ca. 120 km Pistenlänge, 2 Luftseilbahnen, 1 [[Gondelbahn]], 5 Sesselliften und 11 Skiliften. Das Skigebiet Grimentz-Zinal gehört seitdem zu den 10 grössten  im Kanton Wallis. Auf Bendolla werden im Winter insgesamt 17 km [[Langlaufloipe]]n gespurt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burgerkeller ==&lt;br /&gt;
Der [[Burgergemeinde|Burgerkeller]] in Grimentz, der unterhalb des [[Moirygletscher]]s auf über 1&amp;amp;nbsp;550 m.&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M. liegt, baut mit 4&amp;amp;nbsp;200 Liter die grösste Menge des bekannten Walliser [[Gletscherwein]]es aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|2783|Autor=Bernard Monnet|Datum=2017}}&lt;br /&gt;
* [[Ignace Mariétan]]: &amp;#039;&amp;#039;Wanderbuch Val d’Anniviers – Val d‘Hérens&amp;#039;&amp;#039;. Kümmerly + Frey, Bern 1965&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Blick auf Grimentz.JPG|Blick auf Grimentz mit der Mittelstation Bendolla sowie [[Roc d’Orzival]] (ganz rechts) und [[Becs de Bosson]] (links).&lt;br /&gt;
Grimentz-VS.jpg|Grimentz&lt;br /&gt;
Grimentz-Village.jpg|Grimentz&lt;br /&gt;
Grimentz-Rue.jpg|Rue de la Laiterie&lt;br /&gt;
Grimentz-Eglise.jpg|Der alte Dorfteil&lt;br /&gt;
Grimentz-Pierre.jpg|Pierre à cupules (Kulturgüterschutz)&lt;br /&gt;
Grimentz-Moiry.jpg|Lac de Moiry&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* {{ethorama|UMPhOB0crQQKPe5WjSXP}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|4967|Grimentz|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* [https://www.valdanniviers.ch/de/homepage.html Offizielle Website von Grimentz Tourismus]&lt;br /&gt;
* [https://www.wanderland.ch/de/routen_detail.cfm?id=317311 Wanderland Schweiz: Wanderroute Nr. 6 Alpenpässe-Weg]&lt;br /&gt;
* [https://www.mountainbikeland.ch/de/routen_detail.cfm?id=315707 Mountainbikeland Schweiz: Route Nr. 43]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Siders}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4365014-4|LCCN=n83221461|VIAF=158318660}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Wallis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wintersportgebiet in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Wallis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Anniviers)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 11. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Anniviers)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AnBuKu</name></author>
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