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	<title>Grimaldi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grimaldi&amp;diff=58907&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jordi: /* Andere Grimaldi-Linien */ Fsm. Gerace fehlte</title>
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		<updated>2026-02-12T21:51:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Andere Grimaldi-Linien: &lt;/span&gt; Fsm. Gerace fehlte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Coat of Arms of Monaco.svg|mini|[[Wappen Monacos|Fürstliches Wappen]] der [[Dynastie]] Grimaldi von [[Monaco]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Familie Grimaldi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein weitverzweigtes [[Adel]]sgeschlecht, das ursprünglich aus [[Genua]] stammt und bis heute existiert. Der bekannteste Zweig eroberte 1297 die Festung Monaco. Die bis heute im [[Monaco|Fürstentum Monaco]] regierende Linie führte den Namen trotz zweifacher weiblicher Erbfolge weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ursprünge ===&lt;br /&gt;
Die Familie Grimaldi gehörte zum [[Patriziat]] der [[Republik Genua#Bedeutende Familien und Bauwerke|Republik Genua]] und lässt sich auf den Genuesen [[Otto Canella]] († ca. 1143) zurückverfolgen, der im Jahr 1133 Konsul von [[Republik Genua|Genua]] war. Sein jüngster Sohn, [[Grimaldo Canella]] († nach 1184) gilt als Namensgeber für die Familie der Grimaldi. Dessen Sohn nannte sich [[Oberto Grimaldi]] († ca. 1252) und wird heute als &amp;#039;&amp;#039;Vater der Grimaldi&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Oberto Grimaldi war mit Corradine [[Spinola]] verheiratet und hatte vier Kinder. Sein Sohn [[Grimaldo Grimaldi]] († nach 1257) war wie seine Vorfahren in Genua politisch aktiv. Zu seinen Kindern zählten [[Lanfranco Grimaldi]] († ca. 1293) und Antonio Grimaldi (1200–1259).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den [[Doria]], [[Fieschi (Adelsgeschlecht)|Fieschi]], Negrone und [[Spinola]] gehörten die Grimaldi zu den fünf führenden Familien der [[Republik Genua]] und stellten zahlreiche [[Liste der Dogen von Genua|Dogen von Genua]]. Vielfache Beziehungen bestanden auch zu dem alten Adelsgeschlecht der [[Malaspina]], das an der ligurischen Küste und im Hinterland reich begütert war. Während die Doria, Spinola und [[Negrone]] den kaisertreuen [[Ghibellinen]] anhingen, repräsentierten die Grimaldi und die [[Fieschi (Adelsgeschlecht)|Fieschi]] den alten Feudaladel, der auf der Seite der papsttreuen [[Guelfen]] stand. Wechselweise paktierten diese Familien mit dem [[Königreich Frankreich (987–1792)|Königreich Frankreich]], dem [[Herzogtum Mailand]], dem [[Königreich Neapel]] und dem [[Königreich Aragón]]. Die Genueser Patrizierfamilien gründeten ihren Reichtum auf den Fernhandel, der sich über das gesamte [[Mittelmeer]] bis ins [[Schwarzes Meer|Schwarze Meer]] erstreckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertreibung aus Genua und Eroberung von Monaco ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Raniero I de Mónaco.jpg|mini|hochkant=0.7|[[Raniero Grimaldi]] (1267–1314)]]&lt;br /&gt;
Die Familie der Grimaldi war im [[Hochmittelalter]] in die politisch-religiösen Kriege zwischen [[Guelfen]] und [[Ghibellinen]] verwickelt. Auf der Seite der Guelfen stehend, wurden die Grimaldi in einer Schlacht in Genua aus der Stadt vertrieben und zogen westwärts. Im Januar 1297 gelang ihnen durch einen [[Handstreich]] die Eroberung der [[Königreich Neapel|neapolitanischen]] [[Festung]] [[Monaco]]. [[Francesco Grimaldi di Monaco|Francesco Grimaldi]], Sohn des Antonio Grimaldi, der auch als &amp;#039;&amp;#039;Francesco Malizia&amp;#039;&amp;#039; (der Schlitzohrige, Spitzbube) bezeichnet wird, erbat am 8.&amp;amp;nbsp;Januar 1297 als [[Franziskanische Orden|Franziskaner]] verkleidet Einlass in die Festung, mit einem Kurzschwert unter der Kutte. Nachdem ihm dieser gewährt worden war, gelang es ihm, die Torwächter zu überwältigen, das Tor zu öffnen und mit seiner Familie die Festung zu übernehmen. Als Erinnerung an diesen Handstreich führt das [[Wappen Monacos|monegassische Fürstenwappen]] bis heute als [[Schildhalter]] zwei Schwerter schwingende Franziskaner. Erster Herrscher der Grimaldi in Monaco wurde Francesco Malizias älterer Cousin [[Matteo Grimaldi]], Sohn des Lanfranco Grimaldi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings erwirkte Karl II. von Neapel in der [[Konvention von La Turbie]] am 29.&amp;amp;nbsp;Juli 1298 einen Nachrichten- und [[Lebensmittel]]boykott gegen die Grimaldi. Zunächst blieb dieser wirkungslos, aber nach einigem Hin und Her mussten die Guelfen die Festung am 11.&amp;amp;nbsp;April 1301 den [[Offizier]]en des Königs von [[Königreich Neapel|Neapel]] aushändigen. Die Grimaldi wurden lediglich mit 5900&amp;amp;nbsp;Pfund entschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wiedererhalt Monacos ===&lt;br /&gt;
[[Raniero Grimaldi]] zog in den Folgejahren als [[Condottiere]] für [[Philipp IV. (Frankreich)|Philipp den Schönen]] in den Krieg. 1304 wurde Raniero von diesem für seine Verdienste als Flottenkommandeur im englisch-französischen Krieg zum [[Admiral]] Frankreichs &amp;#039;&amp;#039;(Renerius de Grimaudis, admirandus noster)&amp;#039;&amp;#039; erhoben. Als Admiral bekam er die Herrschaft (Seigneurie) von [[Cagnes-sur-Mer|Cagnes]], ein Schloss in [[Villeneuve de Veuve]] sowie die Baronie (Freiherrschaft) [[San Demetrio Corone|San Demetrio]] in [[Kalabrien]] geschenkt. Erst am 12.&amp;amp;nbsp;September 1331 erhielt Ranieros Sohn [[Charles I. (Monaco)|Carlo]] nach dem Rückzug der Ghibellinen die [[Fürstenpalast in Monaco|Festung Monaco]] vom französischen König &amp;lt;!-- die Quelle (Cosnac) spricht hier vom &amp;quot;französischen König Robert I.&amp;quot;. Den gab es nicht - es könnte sich um Robert von Anjou (König von Neapel) oder Philipp VI. (Frankreich) gehandelt haben ---&amp;gt;wieder zugesprochen. In einer Urkunde von 1342 wird Karl erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Charles, Seigneur von Monaco, Menton und Roquebrune&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. 1419 kauften die Grimaldis die Herrschaft über Monaco auch offiziell von der [[Krone von Aragonien]] und wurden damit zu unbestrittenen Herrschern des „Felsens von Monaco“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://monaco.me/|title=The Principality of Monaco|language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie führten den Titel &amp;#039;&amp;#039;Seigneur de Monaco&amp;#039;&amp;#039;. Zeitweise übten auch mehrere Brüder die Herrschaft als &amp;#039;&amp;#039;Co-Seigneurs&amp;#039;&amp;#039; aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge herrschte die Familie (mit der durch die [[Napoleon Bonaparte|napoleonische Herrschaft]] bedingten Unterbrechung von 1793 bis 1814) über [[Monaco]], zu dem von 1355 bis 1848 auch [[Menton]] und [[Roquebrune-Cap-Martin|Roquebrune]] gehörten. [[Honoré II. (Monaco)|Honoré II.]] erklärte sich 1612 selbst zum [[Fürst]]en, was vom Hof von Madrid erst 1633 offiziell anerkannt wurde. Zugleich erhielt Monaco das Recht, eigene Münzen zu prägen, was bis heute geschieht. Zudem erhielt Honoré II. 1643 vom französischen König [[Ludwig XIII.]] für treue Dienste die Grafschaft [[Carladès]] im Südwesten der [[Auvergne]] zum Geschenk, deren Name noch heute in der vollständigen Titulatur der Fürsten von Monaco genannt wird, die jedoch de facto seit der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] wieder zu Frankreich gehört. Im Jahr 1731 starb die Hauptlinie der Familie aus. Die von Kaspar Grimaldi (Bruder von Lambert Grimaldi, Fürst von Monaco, †&amp;amp;nbsp;1505) begründete Seitenlinie besteht, mehrfach über weibliche Linien weitervererbt, noch heute als regierendes Fürstenhaus von Monaco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Goyon-Grimaldi ===&lt;br /&gt;
Die Familie [[Goyon|Goyon de Matignon]] (im [[Mannesstamm]] eingeheiratet) folgt in Namen und Herrschaft und begründet so die Familie der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goyon-Grimaldi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Die Goyon de Matignon bestiegen 1731 durch die Ehe zwischen [[Jacques I. (Monaco)|Jacques de Goyon de Matignon]] und [[Louise-Hippolyte (Monaco)|Louise-Hippolyte Grimaldi]] den Thron des [[Fürstentum Monaco|Fürstentums Monaco]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Polignac-Grimaldi (Grimaldi-Valentinois) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fuerstenhof zu Monaco.jpg|mini|Festungsanlage des [[Fürstenpalast in Monaco|Fürstenpalasts von Monaco]]]]&lt;br /&gt;
Anfang des 20. Jahrhunderts hatte Erbprinz [[Louis II. (Monaco)|Louis II. von Monaco]] aus dem Hause Goyon-Grimaldi nur eine einzige, unehelich geborene Tochter von einer Mätresse, einer algerisch-französischen Variété-Tänzerin, weshalb der Thron an einen deutschen Verwandten zu fallen drohte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hätte Louis seine natürliche Tochter Charlotte Louvet nicht schon als Erbprinz anerkannt und zur Erbfolge bestimmt, wäre das Fürstentum Monaco nach seinem Tod an einen deutschen Verwandten aus der Nebenlinie [[Haus Urach|Urach]] des [[Haus Württemberg|Hauses Württemberg]] gefallen, den Herzog [[Wilhelm Karl von Urach]], Sohn der Prinzessin [[Florestine von Monaco]]. Siehe [[GHdA]], &amp;#039;&amp;#039;Fürstliche Häuser, Band XV&amp;#039;&amp;#039;, Limburg an der Lahn 1997, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er entschloss sich daher mit Genehmigung seines Vaters und in Abstimmung mit der französischen Regierung, diese Tochter [[Charlotte von Monaco|Charlotte]] offiziell zu legitimieren. 1919 wurde sie zur Duchesse de [[Valentinois]] erhoben und 1920 mit dem Grafen [[Pierre Comte de Polignac|Pierre de Polignac]] aus dem fürstlichen Hause [[Chalençon|de Chalençon de Polignac]] verheiratet, der ebenfalls den Titel Herzog von Valentinois, Prinz von Monaco erhielt. Um die Thronansprüche abzusichern, verzichtete Charlotte 1944 zugunsten ihres Sohnes [[Rainier III. (Monaco)|Rainier III.]] auf die Thronfolge, der 1949 seinem Großvater nachfolgte. Die im Mannesstamm auf die Polignac zurückgehende Linie ist noch heute auf dem Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell lebende Mitglieder der Grimaldi sind in der Thronfolge:&lt;br /&gt;
[[Datei:Albert II Monaco (2008).jpg|mini|hochkant|Fürst [[Albert II. (Monaco)|Albert von Monaco]]]]&lt;br /&gt;
* [[Albert II. (Monaco)|Albert von Monaco]], Fürst&lt;br /&gt;
# [[Jacques von Monaco]], Erbprinz von Monaco, Sohn des Fürsten&lt;br /&gt;
# [[Gabriella von Monaco]], Tochter des Fürsten&lt;br /&gt;
# [[Caroline von Hannover]], Schwester des Fürsten&lt;br /&gt;
# [[Andrea Casiraghi]], Neffe des Fürsten&lt;br /&gt;
# [[Alexandre Casiraghi]], genannt Sacha, Großneffe des Fürsten&lt;br /&gt;
# [[Maximilian Casiraghi]], Großneffe des Fürsten&lt;br /&gt;
# [[India Casiraghi]], Großnichte des Fürsten&lt;br /&gt;
# [[Pierre Casiraghi]], Neffe des Fürsten&lt;br /&gt;
# [[Stefano Casiraghi (2017)|Stefano Casiraghi]], Großneffe des Fürsten&lt;br /&gt;
# [[Francesco Casiraghi]], Großneffe des Fürsten&lt;br /&gt;
# [[Charlotte Casiraghi]], Nichte des Fürsten&lt;br /&gt;
# [[Balthazar Rassam]], Großneffe des Fürsten&lt;br /&gt;
# Alexandra von Hannover, Nichte des Fürsten&lt;br /&gt;
# [[Stéphanie von Monaco]], Schwester des Fürsten&lt;br /&gt;
# [[Louis Ducruet]], Neffe des Fürsten&lt;br /&gt;
# [[Victoire Ducruet]], Großnichte des Fürsten&lt;br /&gt;
# [[Constance Ducruet]], Großnichte des Fürsten&lt;br /&gt;
# [[Pauline Ducruet]], Nichte des Fürsten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vollständige Titel des jeweils regierenden Fürsten von Monaco lautet: [[Gottesgnadentum|Par la Grâce de Dieu]] [[Fürst|Prince]] de Monaco, [[Herzog|Duc]] de [[Valentinois]], [[Markgraf|Marquis]] des [[Les Baux-de-Provence|Baux]], [[Graf|Comte]] de [[Carladès]], [[Baron]] du [[Buis-les-Baronnies|Buis]], [[Seigneur]] de [[Saint-Rémy-de-Provence|Saint-Rémy]], [[Sire (Anrede)|Sire]] de [[Matignon]], Comte de [[Torigni-sur-Vire|Torigni]], Baron de [[Saint-Lô]], de la [[Haus Goyon|Luthumière]] et de [[Abtei von Hambye|Hambye]], [[Herzog von Estouteville|Duc d’Estouteville]], de [[Jules Mazarin|Mazarin]] et de [[Département Mayenne|Mayenne]], Prince de [[Grafschaft Porcéan|Château-Porcien]], Comte de [[Ferrette]], de [[Belfort]], de [[Thann]] et de [[Riervescemont|Rosemont]], Baron d’[[Altkirch]], Seigneur d’[[Issenheim|Isenheim]], Marquis de [[Chilly-Mazarin|Chilly]], Comte de [[Longjumeau]], Baron de [[Massy (Essonne)|Massy]], Marquis de [[Kanton Guiscard|Guiscard]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offizielle [[Anrede]] des Fürsten lautet &amp;#039;&amp;#039;Son Altesse Sérénissime&amp;#039;&amp;#039;, abgekürzt &amp;#039;&amp;#039;S.A.S. le Prince&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: [[Durchlaucht|Seine Durchlaucht]] (S.D.) der Fürst). Die persönliche Anrede lautet &amp;#039;&amp;#039;Monseigneur&amp;#039;&amp;#039;, was wie das italienische &amp;#039;&amp;#039;[[Monsignore]]&amp;#039;&amp;#039; „mein [[Herrschaft (Territorium)|Herr]]“ bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;120&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Princely Palace of Monaco.JPG|[[Fürstenpalast in Monaco]]&lt;br /&gt;
Datei:D6098 capmartin cite.jpg|[[Burg Roquebrune-Cap-Martin|Burg Roquebrune]]&lt;br /&gt;
Datei:Menton Citadelle.jpg|Die Zitadelle von [[Menton]]&lt;br /&gt;
Datei:Palais Carnoles 1.jpg|Palais Carnolès in [[Menton]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Grimaldi-Linien ===&lt;br /&gt;
Neben der in Monaco gab es in der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Provence&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; weitere Linien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grimaldi de Bueil:&amp;#039;&amp;#039; Der Stammvater Andaron Grimaldi, Patrizier von Genua, heiratete um 1314 Astruga Rostagni, Erbin der Herrschaft [[Beuil|Bueil]]; 1388 Barone, um 1580 Grafen de Bueil, 1621 erloschen;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grimaldi de [[Nizza]]:&amp;#039;&amp;#039; führende Vertreter der [[Guelfen]]partei, die seit dem 13. Jahrhundert aus Genua exiliert waren und&lt;br /&gt;
* [[Datei:Hauts de cagnes chateau grimaldi 3.JPG|mini|[[Schloss Grimaldi]] in [[Cagnes-sur-Mer]]]]&amp;#039;&amp;#039;Grimaldi d’[[Antibes]]:&amp;#039;&amp;#039; Stammvater: Antonio Grimaldi († 1358), Genueser Flottenadmiral; seine Söhne Luc und Marc erlangten 1371 die Herrschaft in Cagnes-sur-Mer, 1382 in [[Menton]] und 1384 in Antibes. Von 1385 bis 1608 ansässig auf der [[Musée Picasso Antibes|Burg Antibes]]. Lambert erlangte durch Heirat mit seiner Cousine Claudine Grimaldi de Monaco 1465 die Herrschaft in Monaco. 1608 verkauften die Grimaldi d’Antibes die Stadt Antibes an [[Heinrich IV. (Frankreich)|Heinrich IV.]] und zogen auf das benachbarte Schloss Grimaldi in Cagnes-sur-Mer, wo sie als &amp;#039;&amp;#039;Marquis de Cagnes et d’Antibes&amp;#039;&amp;#039; bis zur Französischen Revolution ansässig blieben; im 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert im Hauptstamm erloschen;&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Grimaldi de [[Puget-Théniers|Puget]]&amp;#039;&amp;#039; sind eine Seitenlinie der Grimaldi d’Antibes, die im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in [[Busca]], Piemont, ansässig wurde und dem dort herrschenden [[Haus Savoyen]] während vieler Generationen hohe Offiziere stellte; 1704 erhielten sie von den Savoyern die Grafschaft Puget. Während des [[Risorgimento]] ging Eustache Grimaldi, Comte de Puget, ins Exil nach Belgien; die Linie blüht bis heute in Belgien und Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner gab es zahlreiche Linien in &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Italien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lastra sepolcrale della famiglia grimaldi, dalla cappella di s. sebastiano, scheletro, 1450 ca. 02.jpg|mini|hochkant=0.7|Grimaldi-Grabstein um 1450 in Genua, &amp;#039;&amp;#039;Chiesa di Santa Maria di Castello&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
* In &amp;#039;&amp;#039;Genua,&amp;#039;&amp;#039; ihrer Stammheimat, erloschen die Grimaldi 1824 mit Marchese Giuseppe Grimaldi. Sie errichteten oder erwarben dort zahlreiche Paläste in der Altstadt und stellten in der [[Neuzeit]] die [[Liste der Dogen von Genua|Dogen]] Cristoforo Rosso Grimaldi (regierend 1535–1537), Giacomo Durazzo Grimaldi (1573–1575), Antonio Cebà Grimaldi (1593–1595), Lazzaro Cebà Grimaldi (1597–1599), Luca (De Castro) Grimaldi (1605–1607), Alessandro Grimaldi (1671–1673), Antonio Cebà Grimaldi (1703–1705), Luca Grimaldi (1728–1730), Giovanni Battista Grimaldi (1752–1754), Giovanni Giacomo Grimaldi (1756–1758) und Pier Franco Grimaldi (1773–1775). Auch der päpstliche Legat Kardinal Girolamo Grimaldi (1674–1733) entstammte einem Genueser Zweig. Im Dominikanerkonvent &amp;#039;&amp;#039;Chiesa di Santa Maria di Castello&amp;#039;&amp;#039; befindet sich eine Grimaldi-Kapelle, deren Reliefs von [[Giambologna]] sich heute im [[Victoria and Albert Museum]], London, befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im &amp;#039;&amp;#039;[[Piemont]]&amp;#039;&amp;#039; hatten die &amp;#039;&amp;#039;Grimaldi di Belforte&amp;#039;&amp;#039; von 1539 bis 1652 als Nachfolger der Spinola das Reichslehen [[Belforte Monferrato]] inne, das dann an die Cattaneo della Volta fiel und schließlich ans Herzogtum Savoyen. Ferner gehörten ihnen von 1570 bis ins 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Ort und Burg [[Rocca Grimalda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ferner gab es Zweige in [[Carignano]], [[Bologna]], [[Korsika]], [[Latium]]. Der Genueser Bankier Nicola Grimaldi (1524–1593) stieg im [[Königreich Neapel]] zum Fürsten von [[Salerno]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In &amp;#039;&amp;#039;[[Kalabrien]]&amp;#039;&amp;#039; (Messimeri) siedelten sich im 14. Jahrhundert Nachfahren von Bertone, Bruder des Ranieri, an und bildeten Zweige in [[Seminara]], [[Crotone]] und [[Catanzaro]]; aus Letzterem stammte Bernardino Grimaldi (1839–1897), der 1884–93 mehrfach als Wirtschafts- und Finanzminister Italiens amtierte. Auch das ursprünglich normannische Fürstentum [[Gerace]] befand sich lange im Besitz der Grimaldi. In Sizilien stieg eine Linie zu &amp;#039;&amp;#039;Fürsten von Xirumi (bei [[Lentini]]), Baronen von Calamezzana&amp;#039;&amp;#039; auf (im 20. Jahrhundert erloschen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* In &amp;#039;&amp;#039;Spanien&amp;#039;&amp;#039; wurde Pablo Gerónimo Marchese Grimaldi (1710–1789), Staatssekretär und Botschafter in Wien, 1772 von König [[Karl III. (Spanien)|Karl III.]] zum &amp;#039;&amp;#039;Herzog von Grimaldi&amp;#039;&amp;#039; erhoben; der Titel wird durch weibliche Erbfolge heute von der Familie Márquez, Marqueses de Montefuerte, Duques de Grimaldi geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Palazzi der Grimaldi in Genua ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Palazzo Ducale - Torre Grimaldina.JPG|Grimaldi-Turm des [[Palazzo Ducale (Genua)|Dogenpalasts]] von Genua&lt;br /&gt;
File:DSCF8150.JPG|Palazzo Nicola Grimaldi, Genua ([[Geschlechterturm]] des Rabella Grimaldi von 1320)&lt;br /&gt;
File:Giardino del palazzo.JPG|Palazzo Luca Grimaldi, Genua (1530–1658 im Besitz)&lt;br /&gt;
File:Genova Palazzo Doria Tursi.jpg|Palazzo Niccolò Grimaldi (erbaut 1565), später Doria Tursi, Genua&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Palazzo della Meridiana Facciata piazza.JPG|Palazzo Gerolamo Grimaldi, Genua&lt;br /&gt;
File:Palazzo Gio Battista Grimaldi (Vico San Luca) Genova 03.jpg|Palazzo Gio Battista Grimaldi, Genua&lt;br /&gt;
File:Palazzo Lazzaro Grimaldi Genova 01.jpg|Palazzo Lazzaro Grimaldi, Genua&lt;br /&gt;
File:Palazzo Di Negro-Grimaldi 01.jpg|Palazzo Di Negro-Grimaldi, Genua&lt;br /&gt;
File:Genova S Vincenzo Palazzo Sauli.jpg|Palazzo Grimaldi Sauli, Genua&lt;br /&gt;
File:Rocca Grimalda-castello3.JPG|Burg in [[Rocca Grimalda]], Piemont&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Wappen == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Monaco Vollwappen (mit Helmzier).jpg|mini|180px|Wappen der Grimaldi (Darstellung 1747), mit zwei schwertbewehrten Franziskanern als Schildhalter]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Monaco 50 Cent 2002.png|mini|180px|[[Reitersiegel]] mit kleinem [[Wappen Monacos]] als Reiterschild: [[Monegassische Euromünzen|50-Cent-Münze]] 2002]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Anne Edwards (Autorin)|Anne Edwards]]: &amp;#039;&amp;#039;The Grimaldis of Monaco&amp;#039;&amp;#039;. Morrow, New York 1992, ISBN 0-688-08837-6 (englisch).&lt;br /&gt;
* [[Bettina Grosse de Cosnac]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Grimaldis. Geschichte und Gegenwart der Fürstenfamilie von Monaco&amp;#039;&amp;#039;. Aktualisierte und überarbeitete Taschenbuchausgabe. Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 2007, 380 S., ISBN 978-3-404-61620-6&lt;br /&gt;
* Norbert Loh: &amp;#039;&amp;#039;Rainier von Monaco. Ein Fürst und seine Familie&amp;#039;&amp;#039;. Droemer Knaur Verlag 2005, ISBN 3-426-66173-X&lt;br /&gt;
* Veszelits, Thomas; &amp;#039;&amp;#039;Die Grimaldis: eine frivole Hofchronik;&amp;#039;&amp;#039; München 2007; ISBN 978-3-7844-3091-1&lt;br /&gt;
* Veszelits, Thomas; &amp;#039;&amp;#039;Die Monaco AG: Wie sich die Grimaldis ihr Fürstentum vergolden;&amp;#039;&amp;#039; München 2008&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Worlitz]]: &amp;#039;&amp;#039;Monaco. Tragik und Glanz der Fürstenfamilie&amp;#039;&amp;#039;. Moewig Verlag 1993, ISBN 3-8118-3925-X&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Herrscher von Monaco]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Monacos]]&lt;br /&gt;
* [[Antoinette Grimaldi]] (1920–2011), monegassische Prinzessin; Schwester von Fürst Rainier III.; Tochter von [[Pierre Comte de Polignac|Pierre de Polignac]] und Charlotte von Monaco&lt;br /&gt;
* [[Francesco Onorato Grimaldi]] (1669–1748), Abt von Monaco und Erzbischof von Besançon&lt;br /&gt;
* [[Girolamo Grimaldi-Cavalleroni]] (1597–1685), Kardinal und Erzbischof der römisch-katholischen Kirche&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.monaco-montecarlo.com/index-geschichte_monaco-de.html Geschichte der Fürsten von Monaco (deutsch)]&lt;br /&gt;
* [http://www.monte-carlo.mc/index-stammbaum_grimaldi-de.html Stammtafel der Grimaldi von Monaco]&lt;br /&gt;
* [http://jean.gallian.free.fr/Grimaldi/Images/P7.pdf Stammtafel der Grimaldi de Beuil]&lt;br /&gt;
* [http://jean.gallian.free.fr/Grimaldi/Images/P9a.pdf Stammtafel der Grimaldi de Puget]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118824554|LCCN=sh/86/004549|VIAF=316746262}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grimaldi| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italienisches Adelsgeschlecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Monacos]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Patriziergeschlecht (Genua)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dynastie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jordi</name></author>
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