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	<title>Grillenburger Sandstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T14:01:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grillenburger_Sandstein&amp;diff=1464628&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: Unicode-Zeichen entfernt/ersetzt</title>
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		<updated>2025-05-05T16:02:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Unicode-Zeichen entfernt/ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Freiberg Sachsen Dom Goldene Pforte.jpg|miniatur|&amp;#039;&amp;#039;Goldene Pforte&amp;#039;&amp;#039; am Freiberger Dom aus Grillenburger Sandstein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:MuehlsteinGrillenburgSeerenteichstr040514FotoAKaiser.JPG|miniatur|Letzter Mühl- bzw. Schleifstein aus Grillenburger Sandstein vor der ehemaligen Steinbruchverwaltung an der Seerenteichstraße in Grillenburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SandsteinbruchGrillenburg271220FotoAKaiser.jpg|miniatur|Der 2020 für den Geopark „Sachsens Mitte“ wieder zugänglich gemachte Sandsteinbruch am Flügel Jägerhorn bei Grillenburg, Tharandter Wald]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grillenburger Sandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört zu den kreidezeitlichen Sandsteinen aus Sachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgebaut wurde er im Sandsteinbruch am Flügel Jägerhorn bei [[Grillenburg (Tharandt)|Grillenburg]] im [[Tharandter Wald]], [[Osterzgebirge]]. Wie alle kreidezeitlichen Werksandsteine aus Sachsen hat sich auch der Grillenburger Sandstein in einem flachen Meer gebildet, wie an den verschiedenen marinen [[Spurenfossilien]], u.&amp;amp;nbsp;a. von [[Zehnfußkrebse]]n, erkennbar ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Birgit Niebuhr, Frank Haubrich, Markus Fengler |Titel=Der Grillenburger Sandsteinbruch am Flügel Jägerhorn (Cenomanium, Tharandter Wald, Sachsen) – historisch berühmt und geologisch verkannt |Sammelwerk=Geologica Saxonica – Journal of Central European Geology |Band=67 |Datum=2021-12-16 |ISSN=2750-8242 |DOI=10.3897/gs.67.e78579 |Seiten=1–28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er entstand vor ca. 95 Millionen Jahren im oberen [[Cenomanium]], ist damit älter als die Sandsteine des [[Elbsandsteingebirge|Elbsandsteingebirges.]] Der aktive Sandsteinabbau am Flügel Jägerhorn begann nachweislich etwa 1170 und wurde um 1940 – als letzter verbliebener cenomanzeitlicher Werksandsteinbruch auf dem „Osterzgebirge“ – endgültig eingestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; So ist dieser doch recht kleine Steinbruch das Zeugnis einer – mit Unterbrechungen – immerhin 770 Jahre andauernden Abbautätigkeit nach Werksandsteinen im Tharandter Wald. Die vom Universalgelehrten J.&amp;amp;nbsp;F.&amp;amp;nbsp;Henckel&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=J. F. Henckel |Titel=Flora Saturnizans, die Verwandschaft des Pflanzen mit dem Mineral-Reich |Ort=Leipzig |Datum=1722 |Seiten=670 S.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; veröffentlichten Kupferstiche der fossilen Hahnenkamm-Muschel &amp;#039;&amp;#039;Rastellum carinatum&amp;#039;&amp;#039; und der Pectinide &amp;#039;&amp;#039;Merklinia aspera&amp;#039;&amp;#039; aus dem „Sandsteinbruche im Grüllenburger Walde“ sind in der Literatur die bisher ältesten bekannten Abbildungen von sächsischen Kreidefossilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Werksteinbank“ im Sandsteinbruch am Flügel Jägerhorn wurde in den letzten über 130 Jahren fälschlicherweise den &amp;#039;&amp;#039;Niederschönaer Schichten&amp;#039;&amp;#039; (der Niederschöna-Formation) zugeordnet und als fossilfreier Dünensandstein interpretiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=W. Häntzschel |Titel=Das Cenoman und die Plenus-Zone der sudetischen Kreide. |Sammelwerk=Abhandlungen der Preußischen Geologischen Landesanstalt, N.F. |Nummer=150 |Ort=Berlin |Datum=1933 |Seiten=1-161}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in allen anderen Sandsteinbrüche z.&amp;amp;nbsp;B. im Tharandter Wald, der [[Paulsdorfer Heide|Paulsdorfer]] und [[Dippoldiswalder Heide]] sowie bei [[Bannewitz]] wurde die Oberhäslich-Formation (der ehemalige „Unterquader“) abgebaut, zu der auch der Grillenburger Sandstein gehört&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesteinsbeschreibung und Verwendung ==&lt;br /&gt;
Der sehr reine, weiß bis gelbliche Grillenburger Sandstein besteht zu 99 % aus Quarzkörnern. Die überwiegende Korngröße liegt zwischen 0,2 bis 0,5 mm, was einem Mittelsandstein entspricht. Die gut gerundeten Quarze sind mäßig kieselig gebunden&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=H. Siedel, J. Götze, K. Kleeberg und G. Palme |Titel=Bausandsteine in Sachsen. |Hrsg=A. Ehling und H. Siedel |Sammelwerk=Bausandsteine in Deutschland |Band=2 |Datum=2011 |Seiten=163-272}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die 5 m mächtige „Werksteinbank“ im Sandsteinbruch am Flügel Jägerhorn ist ein homogener, massiger Sandstein ohne Schichtfugen, Schrägschichtung oder sonstige Sedimentstrukturen, Tonlagen treten ebenfalls nicht auf&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herkunft zahlreicher bedeutender Bauten und Skulpturen aus dem Sandstein des „Grillenburger Waldes“ wird in diesem Steinbruch verortet – auch aufgrund petrographisch-gesteinstechnischer Untersuchungen&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;. Historisch belegt ist, dass beispielsweise 1225 die &amp;#039;&amp;#039;[[Goldene Pforte]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Freiberger Dom]]es&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Siegfried Grunert |Titel=Der Sandstein der Sächsischen Schweiz |Verlag=Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie |Ort=Leipzig |Datum=1986 |ISBN=3-342-00092-9 |Seiten=111}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  aus Grillenburger Sandstein gefertigt wurde. Das Material wurde auch für den Bau des [[Jagdschloss Grillenburg|Jagdsitzes in Grillenburg]] (1216), am [[Kloster Altzella]] (1170, 1220–1230), des [[Meißner Dom]]s (1266–1290), der [[Albrechtsburg]] (1471) in [[Meißen]] und vieler weiterer bedeutender Bauwerke verwand (Zusammenstellung siehe &amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; und &amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;). Ab Anfang des 19. Jahrhunderts wurden daraus bevorzugt Schleifsteine für Holzschleifereien gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch&lt;br /&gt;
* [[Liste der Sandsteine]]&lt;br /&gt;
* [[Cottaer Sandstein]]&lt;br /&gt;
* [[Postaer Sandstein]]&lt;br /&gt;
* [[Reinhardtsdorfer Sandstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.kreidegeologie.de/aufschluss_097_1.htm BKSK: Profiluntersuchungen im Sandsteinbruch Grillenburg] (Timo Göhler, 22. Mai 2006)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* C. J. Freiesleben: &amp;#039;&amp;#039;Mineralogisch-bergmännische Beobachtungen auf einer Reise durch einen Theil des meißner und erzgebirgischen Kreises, zu Anfang des 1791. Jahres&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Bergmännisches Journal&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 5 (1792), Ausgabe 2, S. 122–156.&lt;br /&gt;
* Dieter Beeger, Werner Quellmalz: &amp;#039;&amp;#039;Dresden und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. (= Sammlung geologischer Führer, Bd. 87), Verlag Gebr. Borntraeger, Berlin / Stuttgart 1994, S. 205, ISBN 3-443-15062-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klastisches Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sandsteinsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Tharandt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elbsandstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit der Kreide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein der Kreide]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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