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	<title>Grigori Michailowitsch Semjonow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T12:14:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grigori_Michailowitsch_Semjonow&amp;diff=477128&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: Tippfehler</title>
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		<updated>2025-01-28T22:42:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ataman semenov.jpg|thumb|Ataman Semjonow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grigori Michailowitsch Semjonow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Григорий Михайлович Семёнов}}, wiss. [[Transliteration]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ru-Latn|Grigorij Michajlovič Semënov}}&amp;#039;&amp;#039;; * {{JULGREGDATUM|25|9|1890|Link=1}} in [[Kuranscha]] in der Nähe von [[Nischni Zassutschei]]; † [[30. August]] [[1946]] in [[Moskau]]) war ein [[Russisches Kaiserreich|russischer]] [[General]] und ein Führer der [[Weiße Armee|Weißen]] im [[Russischer Bürgerkrieg|Russischen Bürgerkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Semjonow kam in einer [[Kosaken]]siedlung in der [[Region Transbaikalien|Transbaikalregion]] zur Welt. Er begann seine militärische Karriere 1911 mit dem erfolgreichen Abschluss der Militärschule von [[Orenburg]]. Er nahm in der [[Kaiserlich Russische Armee|zaristischen Armee]] im Rang eines [[Jessaul]] am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. Für seinen Einsatz in Polen wurde er mit dem [[Russischer Orden des Heiligen Georg|Georgskreuz der 4. Klasse]] und dem [[Goldenes Schwert für Tapferkeit|Ehrenschwert]] ausgezeichnet. Nach der [[Februarrevolution 1917]] entsandte die provisorische Regierung Semjonow im Juli 1917 als [[Kommissar]] in die [[Baikalregion]], um revolutionäre Truppen auszuheben. Nach der [[Oktoberrevolution]] unternahm er eine gescheiterte Erhebung gegen die [[Bolschewiki]], weshalb er sich kurzzeitig in die [[Mandschurei]] absetzen musste. Im August 1918 gelang es ihm dann mit Hilfe der [[Tschechoslowakische Legionen|Tschechoslowakischen Legionen]], seinen ehemaligen Einflussbereich in der Baikalregion zurückzugewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er errichtete dort eine Schreckensherrschaft, die im Lande unter dem Namen [[Semjonowschtschina]] bekannt wurde. Später wurde er von der selbsternannten provisorischen Regierung [[Sibirien]]s zum Kommandeur einer in [[Tschita]] stationierten Einheit ernannt. Dies brachte ihn zunächst in einen Konflikt mit [[Alexander Wassiljewitsch Koltschak|Admiral Koltschak]], dem Hauptführer der [[Weiße Armee|Weißen Armee]] in Sibirien, der sich zunächst weigerte, Semjonows Kommando anzuerkennen. Im Verlaufe der Auseinandersetzung mit den Bolschewiki musste sich Koltschak jedoch den faktischen Zwängen beugen und berief Semjonow auch unter dem Druck der [[Triple Entente|Ententestaaten]], die zeitweilig in den Kampf mit den Bolschewiki eingegriffen hatten, zum [[Befehlshaber]] des [[Militärbezirk (Russland)|Militärbezirks]] von Tschita und beförderte ihn 1919 zum [[Generalleutnant]] der [[Weiße Armee|Weißen Armee]]. Im Frühjahr desselben Jahres ernannte sich Semjonow zudem mit Unterstützung [[Japanisches Kaiserreich|Japans]] selbst zum [[Ataman]] der Kosaken der [[Region Transbaikalien|Transbaikalregion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Weiße Armee Koltschaks von den Bolschewiki geschlagen worden war, übertrug dieser Semjonow seine Kompetenzen für den gesamten [[Ferner Osten (Föderationskreis)|fernen Osten]] Sibiriens. Im November 1920 wurde Semjonow dann von [[Guerilla|Partisanen]] und regulären Verbänden der [[Rote Armee|Roten Armee]], die [[Wassili Konstantinowitsch Blücher|Wassili Blücher]] befehligte, aus der Baikalregion vertrieben. Er begab sich daraufhin mit seinen Truppen weiter nach Osten und versuchte sich mit Hilfe des japanischen Geheimdiensts in der [[Region Primorje]] festzusetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jamie Bisher: &amp;#039;&amp;#039;White Terror&amp;#039;&amp;#039;, S. 298.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach weiteren Kämpfen mit der Roten Armee unterlag er jedoch auch dort und musste schließlich im September 1921 ins [[Exil]] nach [[China]] fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Exilzeit verbrachte Semjonow in [[Korea unter japanischer Herrschaft|Korea]], [[Japanisches Kaiserreich|Japan]] und im Norden [[Republik China (1912–1949)|Chinas]]. Er nutzte dort seine Kontakte zum [[Kempeitai|japanischen Geheimdienst]] und war der Führer der weißen Emigrantengemeinde im [[Ferner Osten|Fernen Osten]]. Als solcher war er auch maßgeblich an antisowjetischen Aktivitäten beteiligt. Um seine finanzielle Lage zu verbessern, war er von 1925 bis 1931 Leibwächter des [[Puyi|ehemaligen Kaisers]] von [[Kaiserreich China|China]] in [[Tianjin]].&amp;lt;ref&amp;gt;Brian Power: &amp;#039;&amp;#039;The Ford of Heaven: A Childhood in Tianjin, China&amp;#039;&amp;#039;, S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als die [[Sowjetunion|Sowjets]] 1945 gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] in den Kampf gegen Japan eingriffen und die Mandschurei besetzten, wurde Semjonow im September 1945 von der Roten Armee gefangen genommen. In der Sowjetunion wurde er [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]] und am 30. August 1946 [[Hängen|gehängt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Walter Rosenwald]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Ataman Semjonow, sein Tapferkeitskreuz und sein Erinnerungsabzeichen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Orden und Ehrenzeichen.&amp;#039;&amp;#039; Heft 21, 2002, S. 7–11.&lt;br /&gt;
* Jamie Bisher: &amp;#039;&amp;#039;White Terror: Cossack Warlords of the Trans-Siberian&amp;#039;&amp;#039;; Routledge, 2005; ISBN 0-7146-5690-9.&lt;br /&gt;
* Brian Power: &amp;#039;&amp;#039;The Ford of Heaven: A Childhood in Tianjin, China&amp;#039;&amp;#039;; Signal Books, 2005; ISBN 1-904955-01-0.&lt;br /&gt;
* S. Noma (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Semenov, Grigorii Mikhailovich&amp;#039;&amp;#039;. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993. ISBN 4-06-205938-X, S.&amp;amp;nbsp;1343.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124759491|LCCN=n92045590|VIAF=77256525}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Semjonow, Grigori Michailowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Russisches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Weiße Armee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kosak]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens des Heiligen Georg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Schwertes für Tapferkeit (Russisches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Sowjetunion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Semjonow, Grigori Michailowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Семёнов, Григорий Михайлович (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=russischer General während des Russischen Bürgerkrieges&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. September 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kuranscha]], [[Region Transbaikalien|Transbaikalische Oblast]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. August 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Moskau]], [[Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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