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	<title>Griffbrett - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T09:21:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Griffbrett&amp;diff=55398&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Asche11: /* Konstruktionsformen */ Gerade übersehen, Anführungszeichen</title>
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		<updated>2026-04-03T12:16:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Konstruktionsformen: &lt;/span&gt; Gerade übersehen, Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Double bass gut strings.jpg|miniatur|hochkant|Detail des gewölbten (bund&amp;amp;shy;losen) Ebenholz-Griffbretts eines [[Kontrabass]]es mit Saiten]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Griffbrett&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist Bestandteil vieler [[Saiteninstrument]]e ([[Streichinstrument|Streich-]] und [[Zupfinstrument]]e). Es handelt sich um eine unter den [[Saite]]n verlaufende Fläche in ebener oder leicht gewölbter Form. Durch das Niederdrücken der Saiten auf das Griffbrett wird deren schwingender Teil verkürzt und die [[Tonhöhe]] der angespielten Saiten steigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktionsformen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kolibri Guitars Buzz Bass neck.jpg|mini|Griffbrett einer Bassgitarre aus „geröstetem“ – thermisch behandeltem – Ahorn]]Je nach Bauart des Instruments ist das Griffbrett flach auf einem [[Hals (Musikinstrument)|Instrumentenhals]] oder direkt auf dem [[Resonanzkörper|Instrumentenkorpus]] angebracht. Für einen klaren Klang des Musikinstruments, für eine saubere Intonation beim Greifen der Saiten und wegen der mechanischen Beanspruchung durch den Druck der Saiten werden Griffbretter vorwiegend aus harten Materialien, überwiegend aus Holz hergestellt. Zu den geeigneten Holzarten zählen harte Hölzer wie [[Palisander]], [[Ebenholz]], [[Ahornholz]], [[Birnen|Birnbaum]], [[Buchenholz]] und [[Wenge]]. Bei manchen modernen Saiteninstrumenten kommen andere harte Materialien wie zum Beispiel Verbundstoffe aus [[Kohlenstofffaser]] zum Einsatz. Auch thermisch behandeltes Holz kommt zum Einsatz, zum Beispiel „[[Thermisch modifiziertes Holz|gerösteter]]“ Ahorn für Griffbretter von Gitarren und E-Bässen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunkkultur.de/musikmesse-in-frankfurt-thermoholz-ersetzt-tropenholz-beim-100.html Thermoholz ersetzt Tropenholz beim Gitarrenbau, abgerufen am 29. Dezember 2025]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sattel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Guitar nut.jpg|miniatur|hochkant|Palisander-Griffbrett einer Gitarre am Übergang zur Kopfplatte mit Sattel aus [[Bein (Werkstoff)|Knochen]]]]&lt;br /&gt;
{{hauptartikel|Sattel (Saiteninstrument)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am oberen Ende von Griffbrettern, am Übergang zu einem [[Wirbelkasten]], einer [[Kopfplatte]] oder einer ähnlichen Vorrichtung zur Unterbringung der [[Stimmmechanik]]en verlaufen die Saiten meist durch maßgefertigte Rillen eines schmalen Materialstücks, das [[Sattel (Saiteninstrument)|Sattel]] genannt wird. Dieser hat die Funktion, den Abstand der Saiten zueinander und den Abstand der Saiten zum Griffbrett konstant zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bünde und Markierungen ===&lt;br /&gt;
{{hauptartikel|Bund (Saiteninstrument)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Guitar grif.jpg|miniatur|hochkant|Das Griffbrett einer Gitarre mit Bundstäbchen und punktförmigen Griffbrett-Einlagen]]&lt;br /&gt;
Quer zur Saitenrichtung kann das Griffbrett durch darin eingesetzte Stäbchen aus Metall oder anderen harten Materialien, oder durch um den Instrumentenhals gebundene Schnüre aus [[Naturdarm]] oder Pflanzenfasern unterteilt sein, wobei die historisch ältere Praxis des Bindens zur Bezeichnung „Bund“ führte und später auch auf die „Bundstab“ genannten Unterteilungsstäbchen aus harten Materialien übertragen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Inlays und Intarsien ====&lt;br /&gt;
Einige Typen von Saiteninstrumenten verfügen über Griffbrett-Einlagen („Bundmarker“ oder &amp;#039;&amp;#039;Inlays&amp;#039;&amp;#039;), um die Orientierung zu erleichtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Markierungen werden bei [[Akustische Gitarre#Konzertgitarre|Konzertgitarren]] zumeist nur an der Schmalseite des Griffbrettes angebracht. Hochwertige Instrumente der [[Spanien|spanischen]] Gitarrenbautradition haben allerdings oftmals keine Markierungen, wobei dies insbesondere bei spanischen [[Akustische Gitarre#Flamencogitarre|Flamencogitarren]] rein pragmatisch durch den Umstand bedingt ist, dass diese oftmals mit einem [[Kapodaster]] gespielt werden, wodurch feste Markierungspunkte nicht nur obsolet werden, sondern sogar zu einer Desorientierung beim Spielen führen könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Westerngitarre]]n und [[E-Gitarre|elektrischen Gitarren]] hingegen können sich Bundmarker sowohl auf der Schmalseite als auch auf der Griffseite befinden. Bei manchen hochwertigen Musikinstrumenten haben die Markierungen die Form von aufwändig gestalteten [[Intarsie]]n aus [[Perlmutt]] oder anderen Materialien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Intarsien auf dem Griffbrett können auch rein dekorative Funktion haben. Aus der Zeit des [[Barock]] sind frühe Formen der [[Gitarre]] mit besonders aufwändig gestalteten Griffbrettern mit Einlagen aus Perlmutt und [[Elfenbein]] überliefert. Die ältesten erhalten gebliebenen Musikinstrumente mit derart verziertem Griffbrett stammen aus dem späten 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Tony Bacon: &amp;#039;&amp;#039;Gitarrenklassiker – alle Modelle und Hersteller,&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;12. Premio Verlag 2007, ISBN 978-3-86706-050-9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gekehlte Griffbretter bei bundierten Instrumenten ===&lt;br /&gt;
Die Griffbrettoberfläche zwischen Bundstäbchen aus Metall ist in der Regel flach, sie kann aber auch &amp;#039;&amp;#039;gekehlt&amp;#039;&amp;#039;, d.&amp;amp;nbsp;h. [[Hauptkrümmung|konkav]] ausgearbeitet sein ([[Englische Sprache|englisch]]: &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|scalloped fretboard}}&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem solchen &amp;#039;&amp;#039;scalloped fretboard&amp;#039;&amp;#039; (engl.: scallop = aushöhlen, ausschneiden; fretboard = Griffbrett) ist das Holz des Griffbretts zwischen den einzelnen Bünden leicht ausgehöhlt. Dadurch haben die Finger keinen Kontakt mit dem Griffbrett, sondern liegen nur leicht auf den Saiten. Manche als „Dameninstrumente“ beworbene [[Gitarrenlaute]]n aus dem Anfang des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts haben ein derartiges Griffbrett, um Spielerinnen, die nicht auf längere Fingernägel verzichten wollten, ein sauberes Greifen zu ermöglichen bzw. Beschädigungen des Griffbretts durch die Nägel zu vermeiden. Bei späteren Instrumenten hat die Aushöhlung insbesondere die Funktion, differenzierte Tonhöhenmodifizierungen wie beim [[Vibrato]] allein durch Veränderung des Fingerdrucks bewerkstelligen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Saitenlage ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Truss rod 1.jpg|miniatur|Schematische Darstellung der Funktionsweise des Halsspannstabs bei Gitarren]]&lt;br /&gt;
{{hauptartikel|Saitenlage}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abstand der Saiten vom Griffbrett, bzw. von den Bünden oder Bundstäbchen am Griffbrett, wird als [[Saitenlage]] bezeichnet. Die Saitenlage wird von der Position und Lage des Griffbretts sowie von der Position und Höhe des [[Steg (Saiteninstrument)|Stegs]] bestimmt. Bei vielen Instrumenten ist das Griffbrett so ausgerichtet, dass es in einem leichten Winkel zu den Saiten verläuft; die Saitenlage wird dann über einem bestimmten Bund gemessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Saiteninstrumenten mit Hals wirken sich leichte Bewegungen an der Verbindungsstelle zwischen Hals und Korpus und leichte Verformungen des Halses auf die Saitenlage aus. Mit einem [[Halsspannstab]] kann der Instrumentenhals und mit ihm das Griffbrett gekrümmt oder eine Krümmung korrigiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem kann die Saitenlage auch über eine Bearbeitung des Sattels oder des Stegs verändert werden. Bei modernen E-Gitarren kann für jede Saite einzeln die Saitenlage justiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tony Bacon, Dave Hunter: &amp;#039;&amp;#039;Totally Guitar – the definitive Guide&amp;#039;&amp;#039; (Gitarren-Enzyklopädie, englisch). Backbeat Books, London 2004, ISBN 1-871547-81-4&lt;br /&gt;
* Franz Jahnel: &amp;#039;&amp;#039;Die Gitarre und ihr Bau – Technologie von Gitarre, Laute, Mandoline, Sister, Tanbur und Saite&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Erwin Bochinsky, Frankfurt am Main 1963, 7. Auflage 1999, ISBN 3-923639-09-0&lt;br /&gt;
* Alexander Schmitz: &amp;#039;&amp;#039;Die Gitarre&amp;#039;&amp;#039;. Ellert &amp;amp; Richter Verlag, 1988&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7670560-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauteil (Saiteninstrument)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gitarre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Asche11</name></author>
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