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	<title>Gries (Bas-Rhin) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;X3X4X5: /* Sehenswürdigkeiten */</title>
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		<updated>2026-02-05T13:49:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sehenswürdigkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune= Gries&lt;br /&gt;
|armoiries= Blason Gries 67.svg&lt;br /&gt;
|région= [[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département= [[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement= [[Arrondissement Haguenau-Wissembourg|Haguenau-Wissembourg]]&lt;br /&gt;
|canton= [[Kanton Brumath|Brumath]]&lt;br /&gt;
|intercomm= [[Communauté de communes de la Basse Zorn|Basse Zorn]]&lt;br /&gt;
|insee= 67169&lt;br /&gt;
|cp= 67240&lt;br /&gt;
|longitude= 07/48/59/O&lt;br /&gt;
|latitude= 48/45/18/N&lt;br /&gt;
|alt moy= 144&lt;br /&gt;
|alt mini= 125&lt;br /&gt;
|alt maxi= 169&lt;br /&gt;
|km²= 12.23&lt;br /&gt;
|siteweb= https://www.gries.eu/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gries&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|67169}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|67169}}) im [[Département]] [[Département Bas-Rhin|Bas-Rhin]] in der [[Europäische Gebietskörperschaft Elsass|Europäischen Gebietskörperschaft Elsass]] und in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]]. Am 1. Januar 2015 wechselte die Gemeinde vom [[Arrondissement Strasbourg-Campagne]] zum [[Arrondissement Haguenau-Wissembourg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.legifrance.gouv.fr/eli/decret/2014/12/29/2014-1722/jo/texte legifrance.gouv.fr]&amp;lt;/ref&amp;gt; Gries ist Mitglied der [[Communauté de communes de la Basse Zorn]], benannt nach dem Fluss [[Zorn (Fluss)|Zorn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Gries ist mit dem Nachbardorf [[Kurtzenhouse]] zusammengewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FR-67-Gries.JPG|mini|hochkant|Kirche Saint-Jacques-le-Majeur in Gries]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Anlässlich einer Schenkung an das [[Kloster Lorsch]] wurde Gries im Jahr 953 im [[Lorscher Codex]] erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Minst, Karl Josef [Übers.] |url=https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1966bd1/0133 |titel=Lorscher Codex (Band 1), Urkunde 69, 11. August 963 – Reg. 3575 |werk=Heidelberger historische Bestände – digital |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=128 |abruf=2020-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1332 wurde Gries von den Herren von [[Lichtenberg (Adelsgeschlecht)|Lichtenberg]] den Nachfolgern der Landgrafen im Elsass abgekauft&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer, S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt; und dem [[Amt Brumath]] zugeordnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Eyer, S. 239.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es war ein [[Lehenswesen|Lehen]] des [[Kurmainz|Kurfürsten und Erzbischofs von Mainz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Knöpp, S. 5; Eyer, S. 164.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anna von Lichtenberg]] (* 1442; † 1474), eine der beiden Erbtöchter Ludwig V., heiratete 1458 den Grafen [[Philipp I. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp I. den Älteren von Hanau-Babenhausen]] (* 1417; † 1480), der eine kleine [[Sekundogenitur]] aus dem Bestand der [[Grafschaft Hanau]] erhalten hatte, um sie heiraten zu können. Durch die Heirat entstand die [[Grafschaft Hanau-Lichtenberg]]. Nach dem Tod des letzten Lichtenbergers, Graf Jakob, eines Onkels von Anna, erhielt Philipp I. d. Ä. 1480 die Hälfte der Herrschaft Lichtenberg, die andere Hälfte gelangte an seinen Schwager, [[Simon IV. Wecker]] von [[Zweibrücken-Bitsch]]. Das Amt Brumath wurde dabei zunächst ein [[Kondominat]] zwischen Hanau-Lichtenberg und Zweibrücken-Bitsch. Unter der Regierung des Grafen [[Philipp III. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp III. von Hanau-Lichtenberg]] kam es dann zu einer Realteilung: Das Amt Brumath kam ganz zu Zweibrücken-Bitsch. Dagegen gelangte das [[Amt Willstätt]], das ebenfalls aus dem Lichtenberger Erbe stammte und ein Kondominat zwischen beiden Häusern war, ganz zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Allerdings kam es 1570 zu einem weiteren Erbfall, der auch das Amt Brumath und damit das Dorf Gries zur Grafschaft Hanau-Lichtenberg brachte:&amp;lt;ref&amp;gt;Brumm, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Graf [[Jakob von Zweibrücken-Bitsch]] (* 1510; † 1570) und sein schon 1540 verstorbener Bruder [[Simon V. Wecker]] hinterließen nur jeweils eine Tochter als Erbin. Die Tochter des Grafen Jakob, [[Ludovica Margaretha von Zweibrücken-Bitsch|Margarethe]] (* 1540; † 1569), war mit [[Philipp V. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp V. von Hanau-Lichtenberg]] (* 1541; † 1599) verheiratet. Zu dem sich aus dieser Konstellation ergebenden Erbe zählte auch die zweite, nicht bereits durch Hanau-Lichtenberg regierte, Hälfte der ehemaligen Herrschaft Lichtenberg und darin auch das Amt Brumath mit Gries. 1570 wurde durch den regierenden Grafen von Hanau-Lichtenberg auch in Gries die [[Reformation]] durchgeführt und zwar in der [[Lutherische Kirche|lutherischen]] Variante.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://gallica.bnf.fr/ark:/12148/bpt6k57730187/f96.image.r=Bietlenheim.langEN M. Schickelé: &amp;#039;&amp;#039;État de l’Église d’Alsace avant la Révolution&amp;#039;&amp;#039; 1]. Colmar 1877, S. 49.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Reunionspolitik]] Frankreichs fiel 1680 auch das Amt Brumath und das Dorf Gries unter französische Oberhoheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1717/1718 konnte der Graf von Hanau durch einen Patentbrief des französischen Königs [[Ludwig XV.]] die Hoheitsrechte an der Stadt [[Brumath]] und der gleichnamigen [[Schloss Brumath#Vorgeschichte|Burg]], die Jagdrechte des [[Stephansfeld (Brumath)|Stephansfelder]] Hospitals sowie die Hoheitsrechte an den Dörfern [[Krautwiller|Krautweiler]], Gries, [[Waltenheim-sur-Zorn|Waltenheim]] und der [[Burg Groß-Arnsberg|Burg Arnsberg]] für 25.000 [[Livre]]s von Kurmainz kaufen. Sie waren damit keine Lehen mehr, sondern [[Allod]]. 1736 starb mit Graf [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]] der letzte männliche Vertreter des Hauses Hanau. Aufgrund der Ehe seiner einzigen Tochter, [[Charlotte Christine Magdalene Johanna von Hanau-Lichtenberg|Charlotte]] (* 1700; † 1726), mit dem Erbprinzen [[Ludwig VIII. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig (VIII.)]] (* 1691; † 1768) von [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]] erbte dieser die Grafschaft Hanau-Lichtenberg. Im Zuge der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] fiel dann der linksrheinische Teil der Grafschaft Hanau-Lichtenberg – und damit auch Gries – an Frankreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=&amp;quot;400&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1798&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Matt, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2007&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2017&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 783 || 1908 || 2093 || 2281 || 2319 || 2464 || 2688 || 2763 || 2864&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gries église protestante1.jpg|mini|Eglise protestante de Gries]]&lt;br /&gt;
Die heutige [[Luthertum|lutherische]] Kirche der Stadt wurde zwischen 1773 und 1777 errichtet. Die mittelalterliche Kirche des Ortes stand außerhalb der Ortslage und wurde damals abgerissen. Die Kirchen waren ab 1688 [[Simultankirche]]n. 1912 zogen die [[Römisch-katholisch]]en in einen eigenen Neubau um.&amp;lt;ref&amp;gt;Kathrin Ellwardt: &amp;#039;&amp;#039;Lutheraner zwischen Frankreich und dem Reich: Kirchenbauten in den elsässischen Ämtern der Grafschaft Hanau-Lichtenberg unter [[Johann Reinhard III.]] und [[Ludwig IX. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig IX.]]&amp;#039;&amp;#039; In: Neues Magazin für Hanauische Geschichte 2016, S. 18–59 (42).&amp;lt;/ref&amp;gt; In der lutherischen Kirche befindet sich eine [[Orgel]] von [[Johann Andreas Silbermann]] aus dem Jahre 1781.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Gries}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Seit 1979 ist Gries mit der gleichnamigen deutschen Gemeinde [[Gries (Pfalz)|Gries]] in [[Rheinland-Pfalz]] partnerschaftlich verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jean-Claude Brumm: &amp;#039;&amp;#039;Quelques dates importantes dan l’histoire ….&amp;#039;&amp;#039; In: Société d’Histoire et d’Archaeologie de Saverne et Environs (Hrsg.): Cinquième centenaire de la création du Comté de Hanau-Lichtenberg 1480–1980 = Pays d’Alsace 111/112 (2, 3 / 1980), S. 10f.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3-922923-31-3}}&lt;br /&gt;
* Friedrich Knöpp: &amp;#039;&amp;#039;Territorialbestand der Grafschaft Hanau-Lichtenberg hessen-darmstädtischen Anteils&amp;#039;&amp;#039;. [maschinenschriftlich] Darmstadt 1962. [Vorhanden in [[Hessisches Staatsarchiv Darmstadt]], Signatur: N 282/6].&lt;br /&gt;
* Alfred Matt: &amp;#039;&amp;#039;Bailliages, prévôté et fiefs ayant fait partie de la Seigneurie de Lichtenberg, du Comté de Hanau-Lichtenberg, du Landgraviat de Hesse-Darmstadt.&amp;#039;&amp;#039; In: Société d’Histoire et d’Archaeologie de Saverne et Environs (Hrsg.): Cinquième centenaire de la création du Comté de Hanau-Lichtenberg 1480–1980 = Pays d’Alsace 111/112 (2, 3 / 1980), S. 7–9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://decouverte.orgue.free.fr/orgues/griespr.htm Die Silbermann-Orgel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Haguenau-Wissembourg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4673100-3|VIAF=247395552}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gries (Bas-Rhin)| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;X3X4X5</name></author>
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