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	<title>Griebnitzsee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Griebnitzsee&amp;diff=107705&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Yuriklim: Linkwartung</title>
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		<updated>2025-09-12T08:37:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkwartung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = &lt;br /&gt;
|BILD = Griebnitzsee 2009.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 52/23/55/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 13/7/55/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-BB&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Mitteleuropa]], [[Deutschland]], [[Brandenburg]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = (Spree) [[Teltowkanal]], zeitweilig auch zum Teil (Havel) [[Griebnitzkanal]]&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = [[Havel]] über [[Glienicker Lake]], zeitweilig auch zum Teil über Griebnitzkanal&lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Berlin]], [[Potsdam]]&lt;br /&gt;
|NAHERORT =&lt;br /&gt;
|HÖHE = 29.4&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=DE-NN&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = &amp;lt;!--ca.--&amp;gt; 0.592&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = 3.0&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = &amp;lt;!--bis--&amp;gt; 0.265&lt;br /&gt;
|VOLUMEN =&lt;br /&gt;
|UMFANG =&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = &lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = Endpunkt des [[Teltowkanal]]s&lt;br /&gt;
|BILD1 =&lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG = Seenkette südlich Wannsee&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der schmale, L-förmige &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Griebnitzsee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Slawische Sprachen|slawisch]] &amp;#039;&amp;#039;grib&amp;#039;&amp;#039; = ‚Pilz‘ und &amp;#039;&amp;#039;(n)ica&amp;#039;&amp;#039; = ‚Ort‘) liegt in einer [[Weichsel-Kaltzeit|eiszeitlichen]] [[Glaziale Rinne|Rinne]] und ist rund drei Kilometer lang. Er grenzt im Norden  an den [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Wannsee|Wannsee]] und im Süden an den [[Potsdam]]er Stadtteil [[Babelsberg]]. Dort liegt am südlichsten Punkt des Sees der [[Bahnhof Griebnitzsee]] am östlichen Ende von [[Neubabelsberg]]. Der Griebnitzsee ist Bestandteil der Bundeswasserstraße [[Teltowkanal]];&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.gdws.wsv.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Wasserstrassen/Chronik.html |titel=Chronik|titelerg=Verzeichnis E, Lfd. Nr. 57 |abruf=2025-04-29 |hrsg=Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes}}&amp;lt;/ref&amp;gt; zuständig ist das [[Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Spree-Havel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Am Westende des Griebnitzsees bildet ein rund 400&amp;amp;nbsp;Meter langer Kanal die Verbindung zur [[Glienicker Lake]]. Am Ostende bei [[Berlin-Kohlhasenbrück|Kohlhasenbrück]] mündet die Kanalstrecke des Teltowkanals ein und zweigt der Griebnitzkanal nach Nordosten ab. Über den Griebnitzkanal kann je nach Wasserführung der [[Havel]] und der [[Spree]] entweder Havelwasser von Norden zufließen oder Spreewasser aus dem Teltowkanal nach Norden abfließen, wobei letzteres überwiegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Griebnitzkanal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Parkbrücke am Nordwestende des Sees verbindet das südwestlich des Sees gelegene Neubabelsberg mit dem nördlich des Sees gelegenen Potsdamer Stadtteil [[Klein Glienicke]], der im Westen, Norden und Osten vom Berliner Ortsteil Wannsee umschlossen ist. Die Standorte &amp;#039;&amp;#039;Babelsberg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Park Babelsberg&amp;#039;&amp;#039; der [[Universität Potsdam]] befinden sich in unmittelbarer Nähe,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.uni-potsdam.de/lageplaene/gslage.html | titel=Lagepläne und Gebäudeübersichten | titelerg= | autor=Universität Potsdam  | hrsg= | werk= | seiten= | datum= | archiv-url= | archiv-datum= | zugriff=2011-03-05 | sprache= | format= | kommentar= | zitat= | offline= }}&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenso eine ganze Reihe von neu restaurierten Villen prominenter Persönlichkeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unweit südlich des Sees verlaufen die [[Bahnstrecke Berlin–Magdeburg]] und die [[S-Bahn Berlin|S-Bahn]] mit dem [[Bahnhof Griebnitzsee]] als gleichnamige Haltestelle der S-Bahn und der [[Regionalbahn]] in Richtung Potsdamer Zentrum bzw. [[Golm (Potsdam)|Golm]] und [[Wustermark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch fast den gesamten See etwa mittig verläuft die Grenze zwischen den Ländern [[Brandenburg]] und Berlin. Ein kleiner Teil am westlichen Ende des Sees gehört vollständig zu Brandenburg, ebenso wie der Verbindungskanal zwischen Griebnitzsee und der [[Glienicker Lake]], und der nordöstlichste Teil mit den Einmündungen von Griebnitz- und Teltowkanal liegt vollständig in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das am Nordufer des Griebnitzsees angrenzende Waldgebiet gehört zum [[EU-Vogelschutzgebiet Westlicher Düppeler Forst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Während der [[Teilung Berlins]] lag die Grenze zwischen der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und [[West-Berlin]], und damit quasi ein Teil der [[Berliner Mauer]], in der Mitte des Sees. Der See war vom Babelsberger Ufer aus nicht zugänglich. 1962 ertrank der Flüchtling [[Günter Wiedenhöft]] beim Versuch durch den See aus der DDR zu fliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bekannteste Anrainer des Griebnitzsees ist [[Volker Schlöndorff]]; ebenfalls residiert dort die Bundesgeschäftsstelle der [[Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit]], die die [[Truman-Villa]] gekauft und saniert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontroverse um den Uferweg ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Geburtshaus von Peter Weiss, Nachbargrundstück.JPG|mini|Geburtshaus von [[Peter Weiss]], Nachbargrundstück]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung fand im Jahr 1382 als &amp;#039;&amp;#039;Gribenicz&amp;#039;&amp;#039; statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Greule-DGNB|189|Griebnitzsee}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|politischen Wende]] 1989 entstand nach dem [[Rückbau]] der Grenzsicherungsanlage am Babelsberger Ufer ein faktischer Weg, der den ehemaligen Kolonnenweg der Grenzposten zum Teil nutzte. Bis 1989 war der Weg laut einer von mehreren Anwohnern beantragten gerichtlichen Feststellung nicht öffentlich zugänglich, weder zu DDR-Zeiten noch früher, als die Ufergrundstücke den zumeist [[Judentum|jüdischen]] Villenbesitzern gehörten, bevor sie durch die [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] nach 1933 oder durch die DDR nach 1949 illegal [[Enteignung|enteignet]] wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2004 sprachen sich 7000 Potsdamer und Berliner Bürger in einer [[Unterschriftenaktion]] für den Erhalt des Uferweges und eine öffentliche Zugänglichkeit der Uferflächen bis zum Wasser aus. Der [[Bebauungsplan (Deutschland)|Bebauungsplan]] Nr.&amp;amp;nbsp;8, der einen öffentlichen Uferweg und die Betretbarkeit der Uferflächen bis zum Wasser sichert, wurde von der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung am 7.&amp;amp;nbsp;November 2007 einstimmig beschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Veröffentlicht im &amp;#039;&amp;#039;Amtsblatt der Stadt Potsdam&amp;#039;&amp;#039; 14/2007&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehrere Grundstückseigentümer mit Seezugang klagten erfolgreich gegen diesen Bebauungsplan, das OVG erklärte ihn für unwirksam. Eine Widmung des Weges als öffentlicher Weg wurde vom Verwaltungsgericht Potsdam am 5.&amp;amp;nbsp;Februar 2009 abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;VG Potsdam, Urteil vom 5. Februar 2009 – 10 K 3724/04&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch ein naturschutzrechtliches Betretungsrecht besteht nicht, wie das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg am 2. April 2009 urteilte.&amp;lt;ref&amp;gt;OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 2. April 2009 – 11 B 14.08, [https://openjur.de/u/280137.html Openjur].&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Anwohner nahmen daraufhin am 18.&amp;amp;nbsp;April 2009 ihre Grundstücke wieder in Besitz, was ihnen teils seit den 1930er Jahren verwehrt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.tagesspiegel.de/berlin/brandenburg/was-halten-sie-von-der-sperrung-am-griebnitzsee/1500002.html|titel=Was halten Sie von der Sperrung am Griebnitzsee?|titelerg=Leserdebatte |werk=[[Der Tagesspiegel]] |datum=18. April 2009|zugriff=2011-03-05|offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur Einrichtung eines Uferweges gründete sich die Bürgerinitiative „Griebnitzsee für Alle“, die die Errichtung eines Uferparks mit Bezügen zur Geschichte des letzten unbebauten [[Berliner Mauerweg|Mauerweges]] um [[West-Berlin]] anstrebt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.griebnitzseeufer.de|titel=Willkommen|autor=Lukas Heilmann|werk=griebnitzseeufer.de|zugriff=2021-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadt Potsdam verabschiedete 2012 einen erneuten Bebauungsplan Nr.&amp;amp;nbsp;125, der allerdings aufgrund von formalen Problemen geändert und im April 2016 endgültig beschlossen wurde. Dieser Plan sieht ebenfalls einen durchgehenden öffentlichen Uferweg am Griebnitzsee für Fußgänger und Radfahrer vor. Er diente bereits als Grundlage für die Genehmigung und Errichtung privater Bootshäuser und Stege. Das [[Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg]] (OVG) hat den 23 [[Normenkontrolle |Normenkontrollklagen]] von planbetroffenen Eigentümern stattgegeben und diesen Bebauungsplan ebenfalls für unwirksam erklärt. Das [[Bundesverwaltungsgericht (Deutschland) |Bundesverwaltungsgericht]] hat die Beschwerde gegen die Nichtzulassung der [[Revision (Recht)|Revision]] 2020 verworfen, das Urteil des OVG ist damit rechtskräftig. Die Landeshauptstadt Potsdam hat nach eigenen Angaben mehrere Millionen Euro in die Beratung zu den unwirksamen Plänen investiert. Die Landeshauptstadt Potsdam hat im September 2021 einen Aufstellungsbeschluss für einen neuen, dritten Bebauungsplan Nr.&amp;amp;nbsp;174 gefasst (Stand: Herbst 2021).&amp;lt;ref name=&amp;quot;eng&amp;quot;&amp;gt;Christoph Partsch: &amp;#039;&amp;#039;Die Villen am Griebnitzsee&amp;#039;&amp;#039;, München 2021, ISBN 978-3-945543863.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Seen in Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen in Berlin]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=123641330X|VIAF=21162544229143310585}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer in Potsdam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Havel|SGriebnitzsee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Wannsee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teltowkanal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundeswasserstraße]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yuriklim</name></author>
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