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	<title>Grevyzebra - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grevyzebra&amp;diff=77083&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gert Voigt: /* Merkmale */</title>
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		<updated>2026-04-16T11:39:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Merkmale&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Grevyzebra&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Equus grevyi&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Émile Oustalet|Oustalet]], 1882&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Pferde&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Equus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Pferde&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = Equidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Equidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Unpaarhufer&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Perissodactyla&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Laurasiatheria&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Überordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Höhere Säugetiere&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Eutheria&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Grevy&amp;#039;s Zebra Stallion.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Grevyzebra (&amp;#039;&amp;#039;Equus grevyi&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grevyzebra&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Equus grevyi&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Zebras|Zebra]] aus der Gattung der [[Pferde]] (&amp;#039;&amp;#039;Equus&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb der Familie der Pferde ([[Equidae]]). Die Art ist nach dem ehemaligen französischen Präsidenten [[Jules Grévy]] benannt, dem in den 1880er Jahren ein Tier vom Kaiser [[Kaiserreich Abessinien|Abessiniens]] geschenkt wurde. Das Grevyzebra lebt im nordöstlichen Afrika, hauptsächlich in [[Äthiopien]] und [[Kenia]] in trockenen Gebieten und ist eher einzelgängerisch. Als Hauptnahrung dienen Gräser, seltener auch weichere Pflanzen. In freier Wildbahn ist das Grevyzebra aufgrund von Bejagung und durch Lebensraumverlust stark gefährdet. Es weist gegenüber anderen Zebraformen das dichteste Streifenmuster auf und stellt die größte der heute wildlebenden Pferdearten dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
=== Habitus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Equus grevyi qtl1.jpg|mini|Grevyzebra, liegend]]&lt;br /&gt;
Das Grevyzebra ist das größte der heute lebenden Zebras und der größte wildlebende Vertreter der heutigen [[Pferde]]. Es erreicht eine [[Kopf-Rumpf-Länge]] von ca. 300&amp;amp;nbsp;cm, zuzüglich einer Schwanzlänge von 50&amp;amp;nbsp;cm und eine [[Schulterhöhe]] von 125 bis 150&amp;amp;nbsp;cm. Das Gewicht des erwachsenen Grevyzebras beträgt 350 bis 430&amp;amp;nbsp;kg. Männliche Tiere sind dabei etwas größer als weibliche. Der Kopf ist relativ groß und langgestreckt, der Hals eher kurz. Daneben besitzt das Grevyzebra im Vergleich zu den Eseln und den Wildpferden kürzere und gerundete Ohren. Die Beine sind lang und schlank geformt und enden in relativ kleinen, ovalen, aber pferdeartig breiten Hufen. Dabei sind [[Griffelbein]]e deutlich weniger reduziert als bei den anderen modernen Pferdearten. &amp;#039;&amp;#039;Chestnuts&amp;#039;&amp;#039;, schwielenartige Erhebungen von bräunlicher Färbung sind nur an den Vorderbeinen oberhalb des Karpal-Gelenks ausgebildet und klein. Wie bei allen Zebras hat auch die Mähne des Grevyzebras eine dunkle Mittelhaarflur, die sich als [[Aalstrich]] über den Rücken bis auf die Schwanzwurzel fortsetzt. Die Mähne überragt im aufgerichteten Zustand die Ohren. Bei den Fohlen des Grevyzebras erstreckt sich die Mähne bis zur Schwanzbasis. Sie verschwindet beim Vermausern des Jugendhaares.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Churcher 1993&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Charakteristisch ist das Streifenmuster, welches bei jedem Tier individuell geformt ist und das schmalste und dichteste aller Zebras ist. Die Streifen sind lackschwarz bis schwarzbraun gefärbt und weisen eine durchschnittliche Breite von 25 bis 38&amp;amp;nbsp;mm auf, während sie einen Abstand von ca. 20&amp;amp;nbsp;mm am unteren Anfang haben. Zwischen Schulter und Hinterteil sind in der Regel 18 bis 26 Streifen, inklusive Halbstreifen, angeordnet, am Hals 9 bis 16. Sie reichen schwanzwärts bis zum höchsten Punkt der Kruppe. Ihr hinterer Teil zwischen Rumpf- und Keulenstreifung ist ausgefüllt mit einem die Schwanzwurzel umgebenden System ganz schmaler, diagonal verlaufender Streifen, dem sogenannten Rost. Die Grundfarbe des Grevyzebras ist weiß bis weißgelb oder aschgrau. Der Bauch weist keine Streifen auf. Beim Grevyzebra fehlen die „Schattenstreifen“, dafür zieht sich ein breiter dunkler Streifen am Rückgrat entlang. Das Streifenmuster bildet sich [[Ontogenese|ontogenetisch]] bereits im [[Embryo]]nalstadium, wobei bei einem fünf Wochen alter Embryo schon insgesamt 80 Streifen auftreten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Churcher 1993&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schädel- und Gebissmerkmale ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Equus grevyi 01.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Equus grevyi&amp;#039;&amp;#039;. Schädel, Skelett, linker Vorderfuß frontal und lateral]]&lt;br /&gt;
Der Schädel wird 49&amp;amp;nbsp;cm lang und ist eher schmal gebaut mit nicht sehr weit herausragenden [[Jochbein]]en. Er besitzt eine charakteristisch langgezogene Schnauze, die das Grevyzebra deutlich vom [[Afrikanischer Esel|Afrikanischen Esel]] (&amp;#039;&amp;#039;Equus asinus&amp;#039;&amp;#039;) oder [[Asiatischer Esel|Asiatischen Esel]] (&amp;#039;&amp;#039;Equus hemionus&amp;#039;&amp;#039;) unterscheidet. Das [[Hinterhauptsbein]] ist breit und deutlich ausgezogen, so dass es über die Gelenkflächen (&amp;#039;&amp;#039;Kondylen&amp;#039;&amp;#039;) als Ansatz der Halswirbel hinausragt. Das schwach ausgebildete [[Nasenbein]] besitzt eine leichte Krümmung. Die zwischen den beiden Schädelknochen befindliche Stirnlinie verläuft deutlich gerade.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Churcher 1993&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eisenmann et al. 2000&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 38&amp;amp;nbsp;cm lange Unterkiefer weist eine robuste Gestalt auf mit hochragenden Gelenkästen. Das Gebiss des Grevyzebras ist nicht reduziert und besitzt dementsprechend folgende Zahnformel: &amp;lt;math&amp;gt;\frac{3.1.4.3}{3.1.4.3}&amp;lt;/math&amp;gt;. Die [[Schneidezahn|Schneidezähne]] sind langgestreckt und meißelförmig gestaltet. Der [[Eckzahn]], der durch ein [[Diastema (Zoologie)|Diastema]] von den Schneidezähnen getrennt ist, ist eher klein. Zum hinteren Gebiss besteht ebenfalls ein diesmal größeres Diastema. Dessen Zähne, die [[Prämolar]]en und [[Molar (Zahn)|Molaren]] weisen jeweils hohe Zahnkronen (&amp;#039;&amp;#039;hypsodont&amp;#039;&amp;#039;) mit stark gefaltetem [[Zahnschmelz]] und einem hohen [[Zahnzement]]anteil auf. Dabei sind die Prämolaren deutlich molarisiert und ähneln den hinteren Backenzähnen. Bei den Molaren des Unterkiefers ist der Verlauf des Zahnschmelzes am hinteren Rand zwischen beiden Vorsprüngen &amp;#039;&amp;#039;Metaconid&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Metastylid&amp;#039;&amp;#039; eher V-förmig oder gewinkelt ausgeprägt, womit die Pferdeart zu der non-caballinen oder stenoninen Gruppe der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Equus&amp;#039;&amp;#039; gehört.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Churcher 1993&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinnesleistungen und Lautäußerungen ===&lt;br /&gt;
Zahlreiche Lautäußerungen sind beim Grevyzebra bekannt. Alarmierte Tiere geben ein lautes Brummen von sich, das weit widerhallt und an [[Löwe]]n erinnert. In ähnlichen Situationen oder bei Schmerz und Furcht wird ein Pfeifen oder Quietschen ausgestoßen. Dies geben auch Jungtiere von sich, die vom Muttertier getrennt wurden. Warnungen werden durch Schnauben angezeigt, was häufig mit stampfenden Vorderbeinen verbunden ist, während die Hengste bei Territorialkämpfen brüllen. Ein dem [[Bellen]] ähnlicher Laut wird beim Geschlechtsakt verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Churcher 1993&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grevy&amp;#039;s Zebra area.png|mini|hochkant|Verbreitung von &amp;#039;&amp;#039;Equus grevyi&amp;#039;&amp;#039;, blau: natürliche Verbreitung, rot: eingeführt.]]&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet des Grevyzebras befindet sich in [[Ostafrika]] und am [[Horn von Afrika]], beschränkt sich heute aber weitgehend auf [[Äthiopien]] und [[Kenia]], Angaben für den [[Sudan]] lassen sich bisher nicht bestätigen. Allerdings sind die Habitate stark zersplittert. Eine kleine [[Population (Biologie)|Population]] lebt in der [[Alledeghi-Ebene]] nordöstlich des [[Awash-Nationalpark]]s in Äthiopien. Weitere Bestände sind im südlichen Äthiopien vom See [[Chew Bahir]] bis zum [[Mount Kenya]] und entlang des [[Tana (Fluss)|Tana]] zu finden. Häufiger kommt es noch im nördlichen Kenia östlich des [[Großer Afrikanischer Grabenbruch|Großen Afrikanischen Grabenbruchs]] bis hin zum Tana-Fluss vor. Hier lebt das Grevyzebra in mehreren Wildschutzgebieten. Ursprünglich war das Verbreitungsgebiet wesentlich größer und reichte vom Grabenbruchsystem in Kenia bis nach [[Somalia]] und ins nördliche Äthiopien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lelenguyah et al. 2010&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lebensraum umfasst halbtrockene offene Landschaften bis in eine Höhe von 1.700 m. Hier bewohnen die Tiere Regionen mit niedriger bis halbhoher Vegetation (1 bis 4&amp;amp;nbsp;m Höhe), hauptsächlich von [[Akazien]] bestandene Busch- und Grasländer, in denen aber Wasser zugänglich sein muss. Dabei bevorzugen sie ebenes oder hügeliges Gelände mit steinigem Untergrund. Allerdings gibt es durchaus individuelle Unterschiede bei der Bevorzugung bestimmter Landschaften. Stuten mit säugenden Fohlen beanspruchen Gebiete mit grünem und frischem Bewuchs, ebenso wie Hengste ohne eigenes Territorium. Dagegen tolerieren Stuten ohne Fohlen und territoriale Tiere auch Regionen mit trockener Vegetation. Aufgrund dessen und der in manchen Regionen regelmäßig vorkommenden Dürren unternimmt das Grevyzebra jahreszeitliche Wanderungen. Die Populationsdichte liegt in Gebieten mit einer höheren Bestandsdichte bei maximal 0,1 bis 0,2 Individuen je km².&amp;lt;ref name=&amp;quot;Churcher 1993&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sundaresan et al. 2007&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
=== Territorialverhalten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zebre grevy 2.jpg|mini|Grevyzebras]]&lt;br /&gt;
Anders als das [[Bergzebra]] (&amp;#039;&amp;#039;Equus zebra&amp;#039;&amp;#039;) und das [[Steppenzebra]] (&amp;#039;&amp;#039;Equus quagga&amp;#039;&amp;#039;) bildet das Grevyzebra keine wirklichen Herden. Wenn die Umweltbedingungen günstig sind, können in einem Gebiet zwar sehr viele Individuen zusammenkommen, was meist während der Nahrungsaufnahme passiert. Diese Gruppen bestehen aus Vertretern beiderlei Geschlechts, es gibt aber keine Führungstiere, und die Verbände lösen sich schnell wieder auf. Enge soziale Bindungen existieren nur zwischen Stuten und ihrem Nachwuchs. Weibchen mit Fohlen und Junggesellen schließen sich jeweils manchmal zu losen Verbänden zusammen. Ältere Hengste leben oft einzelgängerisch und unterhalten Territorien, die sie gegen gleich alte Geschlechtsgenossen verteidigen. Diese Reviere können 2,5 bis 10&amp;amp;nbsp;km² groß sein und werden in Gebieten mit trockener Vegetation angelegt. Die Grenzen der Reviere folgen dabei häufig natürlichen Barrieren wie Wasserläufen. Viel begangene Wege oder Treffpunkte mit Artgenossen werden durch [[Urin]] und [[Kot]] markiert. Ein dominanter Hengst hält das Revier maximal ein Jahr und toleriert andere männliche Tiere dort, solange keine [[Brunft|brünftigen]] Stuten anwesend sind. Dann verteidigt er sein Revier mit Bissen in Nacken, Rücken oder an den Flanken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Churcher 1993&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sundaresan et al. 2007&amp;quot; /&amp;gt; Gelegentlich gehen Stuten mit Fohlen auch temporäre Verbindungen mit Hengsten ein, um den Nachstellungen mehrerer anderer männlicher Tiere in der Aufzuchtsphase zu entgehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sundaresan et al. 2007b&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grevy&amp;#039;s Zebra grazing.jpg|mini|Grevyzebra bei der Nahrungsaufnahme]]&lt;br /&gt;
Das Grevyzebra ernährt sich von harter [[kieselsäure]]reicher Grasnahrung, an die es mit seinen hochkronigen Backenzähnen mit hohem Zahnzementanteil und dem kräftigen Unterkiefer angepasst ist. Zur Hauptnahrung gehören [[Lampenputzergräser]] und [[Fingerhirse]], aber auch [[Vetiver]], [[Stachelgras]] und weitere [[Süßgräser]]. Weiterhin sind auch [[Hülsenfrucht|Hülsenfrüchte]] als Nahrungspflanzen bekannt. Allerdings nimmt diese Zebra-Art gelegentlich auch weichere Pflanzennahrung wie [[Blatt (Pflanze)|Blätter]], [[Zweig]]e oder [[Blüte]]n zu sich, was aber weniger als 30 % der Gesamtnahrung ausmacht. Die pflanzliche Nahrung enthält die meisten der für den [[Stoffwechsel]] notwendigen mineralischen Stoffe, die Nutzung von Salz- und Minerallecken ist deshalb nicht bekannt. Im Gegensatz zum Steppenzebra braucht das Grevyzebra weitaus weniger Wasser und kann bis zu fünf Tage ohne Flüssigkeit auskommen. Ausgenommen sind dabei stillende Muttertiere, die alle zwei Tage Wasser benötigen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Churcher 1993&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moehlman&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fortpflanzung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zèbre de Grévy.JPG|mini|Stute mit Fohlen, welches noch teilweise die jugendliche Fellfarbe trägt]]&lt;br /&gt;
Ein junges männliches Grevyzebra ist mit drei Jahren geschlechtsreif, ein weibliches mit drei bis sechs Jahren. Die [[Brunft]] setzt alle 19 bis 33 Tage ein und dauert anfangs 2 bis 9 Tage, nach der ersten Geburt verlängert sie sich auf 9 bis 14 Tage. Während der Brunftzeit urinieren Stuten häufig. Ein paarungswilliger Hengst nähert sich einem Weibchen zunächst mit abmessenden Schritten, indem er die [[Fäkalien]] beriecht und ein [[flehmen]]artiges &amp;#039;&amp;#039;Rossigkeitsgesicht&amp;#039;&amp;#039; zeigt. Dann macht er zwickend, rempelnd oder kämpfend auf sich aufmerksam. Eine widerwillige Stute stößt häufig mit den Hinterbeinen aus und läuft davon. Das Vorspiel dauert dabei bis zu 30 Minuten. Der [[Geschlechtsakt]] nimmt nur 3 bis 10 Minuten in Anspruch, wird aber häufig bis zu 3 Stunden unterbrochen. Während der Begattung liegt der Hengst mit den Vorderfüßen auf den Schultern der Stute auf. Die Paarung findet meist in der [[Regenzeit]] statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Churcher 1993&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ginsberg et al. 1990&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Tragzeit von etwa 390 Tagen kommt überwiegend ein einziges Fohlen zur Welt. Die [[Geburt]] findet in der Regel nach der [[Regenzeit]] im August oder September statt, kann aber auch ganzjährig erfolgen. Das Junge hat lange Ohren und schlanke Beine und besitzt ein langhaariges, ockerfarbenes Fell mit braunen Streifen. Es hat eine Schulterhöhe von etwa 90&amp;amp;nbsp;cm und wiegt rund 40&amp;amp;nbsp;kg. Innerhalb von im Mittelwert 14 Minuten steht es erstmals und beginnt wenig später bereits Milch zu saugen. Teilweise schließen sich Mutter- und Jungtier anderen Stuten mit Fohlen an. Grasnahrung nimmt das Fohlen sehr früh zu sich, nach 2 Monaten umfasst sie bereits rund 40 % der aufgenommenen Nahrung. Dies ist ein wesentlich höherer Anteil als bei anderen Pferdearten, deren Fohlen die gleiche Menge an Gras erst im Alter von 5 Monaten aufnehmen. Wasser trinkt ein junges Grevyzebra erstmals mit 3 Monaten. Im Alter von etwa vier Monaten entwickelt sich das kurzhaarige Fell mit der schwarz-weißen Streifenfärbung der Alttiere. Nach etwa anderthalb Jahren ist das Jungtier unabhängig. Die etwas schneller verlaufende jugendliche Entwicklungsphase, vor allem die abweichende Entwicklung der Nahrungsaufnahme und des Saug- und Trinkverhaltens, wird mit der Anpassung des Grevyzebras an sehr trockene Gebiete erklärt. Das Höchstalter in Gefangenschaft betrug 22 Jahre.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Churcher 1993&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Becker et al. 1990&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Interaktion mit anderen Tierarten ===&lt;br /&gt;
Fressfeinde des Grevyzebras sind [[Löwe]]n, [[Leopard]]en, [[Tüpfelhyäne]]n und [[Afrikanischer Wildhund|Wildhunde]]. Allerdings kann sich ein ausgewachsenes Grevyzebra gut gegen diese Tiere mit Tritten wehren, was gelegentlich zum Tod des Angreifers führt. Jungtiere können auch [[Gepard]]en oder [[Krokodile]]n zum Opfer fallen. Das Grevyzebra lebt teilweise auch [[Sympatrie|sympatrisch]] mit dem Steppenzebra, in Äthiopien partiell auch mit dem [[Afrikanischer Esel|Afrikanischen Esel]]. Weiterhin kommt es gebietsweise zu Überschneidungen mit landwirtschaftlich genutzten Großtieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Churcher 1993&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moehlman&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Parasiten ===&lt;br /&gt;
Zahlreiche [[Parasit]]en sind beim Grevyzebra bekannt. Zu den äußeren gehören vor allem [[Tierläuse|Läuse]] sowie [[Räude]] verursachende [[Milben]], wie etwa [[Grabmilben]] und [[Zecken]]. Bemerkenswert ist, dass das Grevyzebra nicht von [[Tsetsefliegen]] befallen und so auch nicht mit der [[Afrikanische Trypanosomiasis|Schlafkrankheit]] angesteckt wird. Innere Parasiten umfassen [[Magendasseln]], die ihre Eier vor allem im Magen ablegen. Weiterhin kommen [[Nematoden]] vor, vor allem der Unterklasse [[Spiuria]], die die Lungen befallen. Unter ihnen sind &amp;#039;&amp;#039;[[Trichostrongylus]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Oesophagostomum]]&amp;#039;&amp;#039; besonders häufig. Darüber hinaus sind auch [[Bandwürmer]] bekannt. An gefährlichen Krankheiten wurden [[Milzbrand]], [[Tetanus]], [[Herpesvirusinfektion des Pferdes|Herpesvirusinfektionen]] und [[Rinderpest]] beobachtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Churcher 1993&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muoria et al. 2005&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blunden et al. 1998&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muoria et al. 2007&amp;quot; /&amp;gt; Auch können bei Tieren in Gefangenschaft [[Anämie]]n infolge von Vergiftungen auftreten, wie es durch den nordamerikanischen [[Rot-Ahorn]] bekannt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weber et al. 1997&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
{{userboxtop|toptext=&amp;lt;small&amp;gt;Innere Systematik der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Equus&amp;#039;&amp;#039; nach Vilstrup et al. 2013&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vilstrup et al. 2013&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Klade|style=white-space:nowrap;font-size:75%;line-height:100%&lt;br /&gt;
|label1=&amp;#039;&amp;#039;[[Pferde|Equus]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|1={{Klade&lt;br /&gt;
   |label1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;non-caballines&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
   |1={{Klade&lt;br /&gt;
      |1={{Klade&lt;br /&gt;
         |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Equus asinus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
         |2={{Klade&lt;br /&gt;
            |1=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;[[Equus hemionus]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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            }}&lt;br /&gt;
         }}&lt;br /&gt;
      |2={{Klade&lt;br /&gt;
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      }}&lt;br /&gt;
   }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{userboxbottom}}&lt;br /&gt;
Das Grevyzebra ist ein Vertreter der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] &amp;#039;&amp;#039;Equus&amp;#039;&amp;#039;, welche die heutigen modernen Pferde umfasst. Dabei gehört die Zebraform innerhalb dieser Gattung zur Gruppe der stenoninen oder non-caballinen Pferde. Diese charakterisieren sich durch die besondere Ausprägung der unteren Molaren. Das Grevyzebra gehört weiterhin der eigenen Untergattung &amp;#039;&amp;#039;Dolichohippus&amp;#039;&amp;#039; an. Andere, heute nicht mehr gebräuchliche [[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]] sind &amp;#039;&amp;#039;Sterrohippus&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Kraterohippus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Kolpohippus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forsten 1992&amp;quot; /&amp;gt; Einige [[Desoxyribonukleinsäure|DNA]]-Analysen zeigen eine nahe Verwandtschaft zum Steppenzebra, während das Bergzebra etwas weiter außen steht. Die Esel und  das [[Hauspferd]] (&amp;#039;&amp;#039;Equus caballus&amp;#039;&amp;#039;) bilden ebenfalls äußere Gruppen. Die Verwandtschaftsverhältnisse innerhalb der einzelnen Pferdearten sind aber noch nicht restlos geklärt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Orlando et al. 2009&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Price et al. 2009&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jonsson et al. 2014&amp;quot; /&amp;gt; Innerhalb des Grevyzebras werden keine Unterarten unterschieden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Churcher 1993&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In früher historischer Zeit war das Grevyzebra bis nach [[Ägypten]] und [[Nordafrika]] verbreitet. Exemplare des Grevyzebras wurden im [[Kolosseum]] von [[Rom]] vom damaligen [[Römisches Reich|römischen]] Kaiser [[Caracalla]] (211 bis 217 n. Chr.) gezeigt. Zu jener Zeit nannte man es &amp;#039;&amp;#039;Hippotigris&amp;#039;&amp;#039; (Tigerpferd), ein Name, der heute als Untergattungsname für das Steppen- und Bergzebra in Gebrauch ist. Danach ging das Wissen um diese Zebraform verloren. Sie wurde erst im 17. Jahrhundert wieder bekannt, als der äthiopische König [[Assaghedus]] von [[Shewa]] drei Tiere an den [[Osmanisches Reich|osmanischen]] Sultan schickte. [[Menelik II.]], ebenfalls König von Shewa und Kaiser von [[Kaiserreich Abessinien|Abessinien]], schickte ein Grevyzebra an [[Jules Grévy]], den damaligen Präsidenten von [[Frankreich]]. Das Tier verstarb aber während der Fahrt, wurde ausgestopft und im [[Muséum national d’histoire naturelle]] in [[Paris]] ausgestellt. Es diente dem französischen Zoologen [[Émile Oustalet]] 1882 als Grundlage für die [[Erstbeschreibung]], der Name Grevyzebra ist dabei eine Ehrenbezeichnung für den damaligen Präsidenten Frankreichs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Churcher 1993&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten stenoninen Pferde sind in Afrika im [[Pliozän]] nachgewiesen, aus ihnen entwickelten sich die Zebras und der Afrikanische Esel. Ein früher, dem Grevyzebra ähnelnder Vertreter war &amp;#039;&amp;#039;Equus numidicus&amp;#039;&amp;#039; aus dem [[Altpleistozän]], welcher vom nördlichen über das nordöstliche bis ins östliche und im südlichen Afrika nachgewiesen ist. Möglicherweise entwickelte er sich aus dem älteren &amp;#039;&amp;#039;Equus oldowayensis&amp;#039;&amp;#039; Ostafrikas. Eine weitere ältere Form wird durch &amp;#039;&amp;#039;Equus capensis&amp;#039;&amp;#039; aus Südafrika repräsentiert. Das Kapzebra erreichte ungefähr die Größe des heutigen Grevyzebras, war im Vergleich zu ihm aber noch nicht so stark auf Grasnahrung angewiesen. Das Grevyzebra selbst wurde erstmals für die Zeit vor etwa 500.000 Jahren nachgewiesen. Ein Schädel aus der [[Kapthurin-Formation]] im [[Baringosee|Baringo-Becken]] in Kenia gehört mit einem Alter von 547.000 bis 393.000 Jahren zu den ältesten Belegen für die Art.&amp;lt;ref name=&amp;quot;OBrien et al. 2021&amp;quot;/&amp;gt; Bedeutende Funde aus dem [[Holozän]] stammen aus der Dakhleh-Oase in [[Ägypten]] und datieren ins dortige [[Neolithikum]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Churcher 1993&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kaiser et al. 2004&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bernor et al. 2010&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bernor et al. 2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedrohung und Schutz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Zebra at the Pearl Coast Zoo.jpg|mini|Grevyzebra im Pearl Coast Zoo in [[Broome]], Australien]]&lt;br /&gt;
Grevyzebras wurden gejagt, um ihr attraktives Fell auszustellen und weil man sie für Nahrungskonkurrenten für das Vieh hielt. Allerdings fressen Grevyzebras besonders harte Grassorten, die für Rinder eher unverdaulich sind. Weitere Bedrohungen sind Reduktion des Verbreitungsgebietes durch Ausdehnung menschlicher Siedlungen und Wirtschaftsflächen und damit verbundene schlechtere Zugangsmöglichkeit zu Wasser. Noch in den 1960er Jahren umfasste der Bestand rund 15.000 Tiere. Heute werden 1.970 bis 2.440 Tiere angenommen. Allein zwischen 1988 und 2007 ging die Population um über 50 % zurück. Größere Bestände leben nur noch in [[Kenia]], wo wirksame Schutzmaßnahmen erlassen wurden. Hier werden 1.500 bis 2.100 Tiere vermutet. Es wird angenommen, dass es in den letzten Jahren zu einer leichten Bestandserholung kam; lokal muss aber auch mit dem Rückgang einzelner Populationen gerechnet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Low et al. 2010&amp;quot; /&amp;gt; Zudem kann es aufgrund von Überschneidungen mit dem Verbreitungsgebiet des Steppenzebras zu [[Hybrid]]bildungen kommen, was teilweise einen Einfluss auf die Bestandsentwicklung hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cordingley et al. 2009&amp;quot; /&amp;gt; In [[Äthiopien]] umfasst die Population möglicherweise nur noch weniger als 130 Tiere, auch hier wird aber ein leichter Anstieg erwartet. Allerdings ist die Population mit einem Rückgang von 94 Prozent seit den 1980er Jahren fast zusammengebrochen. In [[Somalia]] wurde das Grevyzebra mittlerweile beinahe oder vollständig ausgerottet. Das Grevyzebra gilt als [[Bedrohte Arten|bedrohte Tierart]] und ist durch das [[Washingtoner Artenschutzübereinkommen]] ([[CITES]]) geschützt. Die [[IUCN]] führt es als &amp;#039;&amp;#039;endangered&amp;#039;&amp;#039; („stark bedroht“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Churcher 1993&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Male Grevy-Zebra drinking.jpg|mini|Trinkender Grevyzebra-Hengst im [[Kölner Zoo]]]]&lt;br /&gt;
Sowohl in Äthiopien als auch in Kenia ist das Grevyzebra offiziell unter Schutz gestellt. Äthiopische Schutzgebiete umfassen unter anderem das [[Alledeghi-Wildschutzreservat]], das [[Yabello-Schutzgebiet]] und das [[Chalbi-Schutzgebiet]], kenianische den [[Meru-Nationalpark|Meru-]] und den [[Shaba-Nationalpark]] sowie das [[Buffalo-Springs-Nationalreservat|Buffalo-Springs-]] und das [[Samburu National Reserve|Samburu-Nationalreservat]]. Eine kleine Gruppe von 30 Tieren wurde im [[Tsavo-East-Nationalpark]] eingeführt. In Kenia kommt das Grevyzebra auch noch in privaten Schutzeinrichtungen und auch teilweise außerhalb der Grenzen der Schutzgebiete vor. Weitere Schutzmaßnahmen umfassen Beobachtungen in der freien Wildbahn bzw. Zugänglichmachung von Nahrungs- und Wasserreserven. In zoologischen Einrichtungen werden weltweit rund 600 Grevyzebras gehalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moehlman&amp;quot; /&amp;gt; Die Zucht im Rahmen der [[Europäische Erhaltungszuchtprogramme|Europäischen Erhaltungszuchtprogramme]] (EEP) wird von Tanya Langenhorst im englischen [[Marwell Zoo]] koordiniert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EAZA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* C. S. Churcher: &amp;#039;&amp;#039;Equus grevyi.&amp;#039;&amp;#039; Mammalian Species 453, 1993, S. 1–9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Churcher 1993&amp;quot;&amp;gt;C. S. Churcher: &amp;#039;&amp;#039;Equus grevyi.&amp;#039;&amp;#039; Mammalian Species 453, 1993, S. 1–9&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Eisenmann et al. 2000&amp;quot;&amp;gt;Vera Eisenmann und Michel Baylac: &amp;#039;&amp;#039;Extant and fossil Equus (Mammalia, Perissodactyla) skulls: a morphometric definition of the subgenus Equus.&amp;#039;&amp;#039; The Norwegian Academy of Science and Letters. Zoologica Scripta, 29, 2000, S. 89–100&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt;D. Rubenstein, B. Low Mackey, Z. D. Davidson, F. Kebede und S. R. B. King: &amp;#039;&amp;#039;Equus grevyi. The IUCN Red List of Threatened Species 2016.&amp;#039;&amp;#039; e.T7950A89624491 ([{{IUCN|ID=7950|ScientificName=Equus grevyi|PureURL=yes}}]), zuletzt abgerufen am 4. September 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lelenguyah et al. 2010&amp;quot;&amp;gt;Geoffrey L. Lelenguyah1, Callistus K. P. O. Ogol und Paul K. Muoria: &amp;#039;&amp;#039;Historical distribution and threats to Grevy’s zebra (Equus grevyi) in Samburu – an indigenous people perspective.&amp;#039;&amp;#039; African Journal of Ecology 49, 2010, S. 258–260&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sundaresan et al. 2007&amp;quot;&amp;gt;Siva R. Sundaresan, Ilya R. Fischhoff, Helen M. Hartung, Patrick Akilong, und Daniel I. Rubenstein: &amp;#039;&amp;#039;Habitat choice of Grevy’s zebras (Equus grevyi) in Laikipia, Kenya.&amp;#039;&amp;#039; African Journal of Ecology 46 (3), 2007, S. 359–64.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ginsberg et al. 1990&amp;quot;&amp;gt;Joshua R. Ginsberg und D. I. Rubenstein: &amp;#039;&amp;#039;Sperm competition and variation in zebra mating behavior.&amp;#039;&amp;#039; Behavioral Ecology and Sociobiology 26, 1990, S. 427–434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Becker et al. 1990&amp;quot;&amp;gt;C. Dustin Becker und Joshua R. Ginsberg: &amp;#039;&amp;#039;Mother-infant behaviour of wild Grevy&amp;#039;s zebra: adaptations for survival in semidesert East Africa.&amp;#039;&amp;#039; Animal Behavior 40, 1990, S.&amp;amp;nbsp;1111–1118.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muoria et al. 2005&amp;quot;&amp;gt;Paul K. Muoria, Philip Muruthi, Daniel Rubenstein, Nicholas O. Oguge und Elephas Munene: &amp;#039;&amp;#039;Cross-sectional survey of gastro-intestinal parasites of Grevy’s zebras in southern Samburu, Kenya.&amp;#039;&amp;#039; African Journal of Ecology 43, 2005, S. 392–395&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blunden et al. 1998&amp;quot;&amp;gt;A. S. Blunden, K. C. Smith, K. E. Whitwell and K. A. Dunn: &amp;#039;&amp;#039;Systemic Infection by Equid Herpesvirus-1 in a Grevy&amp;#039;s Zebra Stallion (Equus grevyi) with Particular Reference to Genital Pathology.&amp;#039;&amp;#039; Journal of Comparabel Pathology 119, 1998, S. 119, 485–493&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Muoria et al. 2007&amp;quot;&amp;gt;Paul K. Muoria, Philip Muruthi, Waititu K. Kariuki, Boru A. Hassan, Dominic Mijele und Nicholas O. Oguge: &amp;#039;&amp;#039;Anthrax outbreak among Grevy’s zebra (Equus grevyi) in Samburu, Kenya.&amp;#039;&amp;#039; African Journal of Ecology 2007, 45, S. 483–489&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weber et al. 1997&amp;quot;&amp;gt;Martha Weber und R. Eric Miller: &amp;#039;&amp;#039; Presumptive Red Maple (Acer rubrum) Toxicosis in Grevy&amp;#039;s Zebra (Equus grevyi).&amp;#039;&amp;#039; Journal of Zoo and Wildlife Medicine 28 (1), 1997, Pharmacology and Toxicology, S. 105–108&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Price et al. 2009&amp;quot;&amp;gt;Samantha A. Price und Olaf R. P. Bininda-Emonds: &amp;#039;&amp;#039;A comprehensive phylogeny of extant horses, rhinos and tapirs (Perissodactyla) through data combination.&amp;#039;&amp;#039; Zoosystematics and Evolution 85 (2), 2009, S. 277–292&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forsten 1992&amp;quot;&amp;gt;Ann Forstén: &amp;#039;&amp;#039;Mitochondrial-DNA time-table and the evolution of Equus: comparison of molecular and paleontological evidence.&amp;#039;&amp;#039; Annales Zoologici Fennici 28, 1992, S. 301–309&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Orlando et al. 2009&amp;quot;&amp;gt;Ludovic Orlando, Jessica L. Metcalf, Maria T. Alberdi, Miguel Telles-Antunes, Dominique Bonjean, Marcel Otte, Fabiana Martin, Véra Eisenmann, Marjan Mashkour, Flavia Morello, Jose L. Prado, Rodolfo Salas-Gismondi, Bruce J. Shockey, Patrick J. Wrinn, Sergei K. Vasil’ev, Nikolai D. Ovodov, Michael I. Cherry Blair Hopwood, Dean Male, Jeremy J. Austin, Catherine Hänni und Alan Cooper: &amp;#039;&amp;#039;Revising the recent evolutionary history of equids using ancient DNA.&amp;#039;&amp;#039; PNAS 106, 2009, S. 21754–21759&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kaiser et al. 2004&amp;quot;&amp;gt;Thomas M. Kaiser und Tamara A. Franz-Odendaal: &amp;#039;&amp;#039;A mixed-feeding Equus species from the Middle Pleistocene of South Africa.&amp;#039;&amp;#039; Quaternary Research 62 (3), 2004, S. 316–323&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cordingley et al. 2009&amp;quot;&amp;gt;J. E. Cordingley, S. R. Sundaresan, I. R. Fischhoff, B. Shapiro, J. Ruskey und D. I. Rubenstein: &amp;#039;&amp;#039;Is the endangered Grevy’s zebra threatened by hybridization?&amp;#039;&amp;#039; Animal Conservation 12, 2009, S. 505–513&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Low et al. 2010&amp;quot;&amp;gt;Belinda Low, Zeke Davidson, Guy Parker, Siva Sundaresan, Martha Fischer und Peter Lalampaa: &amp;#039;&amp;#039; Reassessing the status of Grevy’s zebra (Equus grevyi), and other large mammals in the Marsabit region of northern Kenya.&amp;#039;&amp;#039; Vorläufiger Bericht, 2010, Marwell Zoo&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Moehlman&amp;quot;&amp;gt;Patricia D. Moehlman: &amp;#039;&amp;#039;Status and Action Plan for the Grevy&amp;#039;s zebra (Equus grevyi).&amp;#039;&amp;#039; In: Patricia D. Moehlman (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Equids: Zebras, Asses, and Horses: Status Survey and Conservation Action Plan&amp;#039;&amp;#039;. IUCN/SCC Equid Specialist Group, IUCN (The World Conservation Union), Gland, Schweiz und Cambridge, 2002, S. 11–27&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sundaresan et al. 2007b&amp;quot;&amp;gt;Siva R. Sundaresan, Ilya R. Fischhoff und D. I. Rubenstein: &amp;#039;&amp;#039;Male harassment influences female movements and associations in Grevy’s zebra (Equus grevyi).&amp;#039;&amp;#039; Behavioral Ecology 18 (5), 2007, S. 860–865&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jonsson et al. 2014&amp;quot;&amp;gt;Hákon Jónsson, Mikkel Schubert, Andaine Seguin-Orlando, Aurélien Ginolhac, Lillian Petersen, Matteo Fumagallic, Anders Albrechtsen, Bent Petersen, Thorfinn S. Korneliussen, Julia T. Vilstrup, Teri Lear, Jennifer Leigh Myka, Judith Lundquist, Donald C. Miller, Ahmed H. Alfarhan, Saleh A. Alquraishi, Khaled A. S. Al-Rasheid, Julia Stagegaard, Günter Strauss, Mads Frost Bertelsen, Thomas Sicheritz-Ponten, Douglas F. Antczak, Ernest Bailey, Rasmus Nielsen, Eske Willerslev und Ludovic Orlando: &amp;#039;&amp;#039;Speciation with gene flow in equids despite extensive chromosomal plasticity.&amp;#039;&amp;#039; PNAS 111 (52), 2014, S. 18655–18660&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bernor et al. 2019&amp;quot;&amp;gt;Raymond L. Bernor, Omar Cirilli, Advait M. Jukar, Richard Potts, Maia Buskianidze und Lorenzo Rook: &amp;#039;&amp;#039;Evolution of Early Equus in Italy, Georgia, the Indian Subcontinent, East Africa, and the Origins of African Zebras.&amp;#039;&amp;#039; Frontiers in Ecology and Evolution 7, 2019, S. 166, [[doi: 10.3389/fevo.2019.00166]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bernor et al. 2010&amp;quot;&amp;gt;Raymond L. Bernor, Miranda J. Armour-Chelu, Henry Gilbert, Thomas M. Kaiser und Ellen Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Equidae.&amp;#039;&amp;#039; In: Lars Werdelin und William L. Sanders (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Cenozoic Mammals of Africa.&amp;#039;&amp;#039; University of California Press, 2010, S. 685–721&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vilstrup et al. 2013&amp;quot;&amp;gt;Julia T. Vilstrup, Andaine Seguin-Orlando, Mathias Stiller, Aurelien Ginolhac, Maanasa Raghavan, Sandra C. A. Nielsen, Jacobo Weinstock, Duane Froese, Sergei K. Vasiliev, Nikolai D. Ovodov, Joel Clary, Kristofer M. Helgen, Robert C. Fleischer, Alan Cooper, Beth Shapiro und Ludovic Orlando: &amp;#039;&amp;#039;Mitochondrial Phylogenomics of Modern and Ancient Equids.&amp;#039;&amp;#039; PLoS ONE 8 (2), 2013, S. e55950&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;OBrien et al. 2021&amp;quot;&amp;gt;Kaedan O’Brien, Christian A. Tryon, Nick Blegen, Boniface Kimeu, John Rowan und J. Tyler Faith: &amp;#039;&amp;#039;First appearance of Grévy’s zebra (Equus grevyi), from the middle pleistocene kapthurin formation, Kenya, sheds light on the evolution and paleoecology of large zebras.&amp;#039;&amp;#039; Quaternary Science Reviews 256, 2021, S. 106835, [[doi:10.1016/j.quascirev.2021.106835]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EAZA&amp;quot;&amp;gt;EAZA: &amp;#039;&amp;#039;Ex-situ Programme overview.&amp;#039;&amp;#039; European Association for Zoos and Aquariums (EAZA) ([https://strapi.eaza.net/uploads/2024_10_EEP_overview_12de46f9a4.pdf]), zuletzt abgerufen am 2. September 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Equus grevyi|Grevyzebra}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2016&lt;br /&gt;
|ID=7950&lt;br /&gt;
|ScientificName=Equus grevyi&lt;br /&gt;
|YearAssessed=2008&lt;br /&gt;
|Assessor=D. Rubenstein, B. Low Mackey, Z. D. Davidson, F. Kebede &amp;amp; S. R. B. King&lt;br /&gt;
|Download=4. September 2025&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4474096-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pferde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gert Voigt</name></author>
	</entry>
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