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	<title>Grevenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Max-78: /* Literatur */ link</title>
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		<updated>2025-10-13T07:11:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Burg in Rheinland-Pfalz. Siehe auch: [[Gut Grevenburg]], Nordrhein-Westfalen.}}&lt;br /&gt;
{{ Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Grevenburg&lt;br /&gt;
|Alternativname =&lt;br /&gt;
|Bild = Grevenburg in Traben-Trarbach.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Die Ruine der Grevenburg&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1350&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Traben-Trarbach]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad =49/56/47.86/N&lt;br /&gt;
|Längengrad =7/6/55.91/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-RP&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grevenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Ruine]] einer [[Höhenburg]] über dem Stadtteil [[Trarbach|Trarbach (Traben-Trarbach / Mosel)]] im [[Landkreis Bernkastel-Wittlich]] in [[Rheinland-Pfalz]] und war die ehemalige Residenz der [[Grafschaft Sponheim|Grafen von Sponheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Burg wurde 1350 von Graf [[Johann III. (Sponheim-Starkenburg)|Johann III. von Sponheim]] errichtet und löste die [[Starkenburg (Burgruine)|Starkenburg]] als Residenz der hinteren [[Grafschaft Sponheim]] ab. Nach dem Aussterben der Sponheimer 1437 wurde sie Sitz des [[Oberamtmann]]es. Im Jahr [[1680]] wurde sie von [[Ludwig XIV.]] erobert und als Teil des Befestigungssystems mit der Festung [[Mont Royal (Festungsruine)|Mont Royal]] als Zentrum unter der Leitung von [[Sébastien Le Prestre de Vauban]] ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Vorfeste des Mont Royal gingen der Burg nach 1697 die äußeren Festungswerke wieder verloren. Im [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieg]] 1701–1714 eroberten die Franzosen unter [[Camille d’Hostun de la Baume, duc de Tallard|Tallard]] 1702 diese Festung erneut, wehrten eine Belagerung im Jahr 1703 ab und verstärkten sie wieder nach Vaubans Plänen, allerdings ohne die drei Oberwerke. 1704 bezwang der hessische Erbprinz [[Friedrich (Schweden)|Friedrich]] das Wehrschloss auf Befehl des englischen Feldherrn [[John Churchill, 1. Duke of Marlborough|Marlborough]]. In der Folge besetzten niederländische Truppen die beschädigte Grevenburg und überließen sie im Frieden von 1714 [[Trier]]. [[Kurtrier]] reparierte ab 1730 die Kampfschäden, um [[Koblenz]] und den [[Rhein]] zu decken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Polnischer Erbfolgekrieg|Polnischen Erbfolgekrieg]] wurde die Burg 1734 zum vierten und letzten Mal belagert. Noch am 6. April erschien österreichische Verstärkung unter Hauptmann Wurmbrand-Stuppach auf dem Schloss. Am 16. April besetzte der General und spätere Kriegsminister [[Louis-Charles-Auguste Fouquet de Belle-Isle|Belle-Isle]] die Stadt, aber erst am 22. April erschien die Artillerie. Zunächst versuchten die Belagerer mit Hilfe einer Mine sich den Weg zu bahnen, was aber misslang. Daher wurde das Schloss ab dem 25. April unter Beschuss genommen, zugleich näherte man sich der Festung durch Gräben. In der Nacht vom 27. auf dem 28. erfolgte ein vergeblicher Sturm, auch am 30. April wurde ein Sturm abgewiesen, aber am 1. Mai eroberten die Franzosen ein Vorwerk. Im Schloss waren bis auf drei Kanonen alle zerstört und keine Schießscharten mehr brauchbar. Der Oberstleutnant Hohenfels bot am 2. Mai die Kapitulation an. Die Mannschaft durfte am 4. Mai mit klingendem Spiel durch die Bresche nach Koblenz abmarschieren, der Kurfürst von Trier schlug den Hauptmann Wurmbrand-Stuppach zur Beförderung zum Oberstleutnant vor. Die Burg war aber nur noch eine Ruine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Heute existiert nur noch die westliche Fassade des ehemaligen Kommandantenhauses, aber etliche Fundamente der Burganlage sind noch erhalten&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.graefinloretta-stiftung.de/Grevenburg%20-%20Fotogalerie/html/0.htm Faltblatt der Gräfin Loretta-Stiftung (Titelseite)]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der Wohnturm (&amp;#039;&amp;#039;[[Donjon]]&amp;#039;&amp;#039;), der etwa doppelt so hoch war wie die verbliebene Westfassade des Kommandantenhauses, hatte vier flankierende Ecktürme. Ein ähnlicher Bau befindet sich auf [[Schloss Gemünden]]. Daneben lag das [[Zeughaus]]. Das Durchfahrtstor daneben flankierten zwei [[Pulverturm|Pulvertürme]], von denen einer noch erkennbar ist. Davor führte eine Holzbrücke über den heute planierten und als Parkplatz dienenden Hauptgraben zu zwei [[Vorwerk (Befestigung)|Vorwerken]] mit eigenen Felsengräben, deren [[Wehrgang|Wehrgänge]] noch teilweise erhalten sind. Über der großen Schutthalde des hohen Südwalls stehen noch zwei [[Kasematten]]bögen der schmalen Kasernen und ein Stützbogen des Offiziershauses. Von dort zweigten, von Türmen flankiert, Wehrmauer und [[Burggraben|Graben]] zur Stadt hin ab, ferner der Weg zu den Vor- und Unterwerken. Heute befindet sich auf dem Gelände eine Gaststätte, die an einen der vier [[Palas]]türme angelehnt ist. Vom Brückentor im Moseltal führt ein Wanderweg auf die Burg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Faltprospekt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gräfin Loretta-Stiftung mit Sitz in Traben-Trarbach verfolgt das Ziel, die Erhaltung und Restaurierung der Grevenburg zu ermöglichen und zu fördern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.graefinloretta-stiftung.de/Grevenburg%20-%20Fotogalerie/html/11.htm Faltblatt der Gräfin Loretta-Stiftung (S. 11)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burgansichten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Grevenburg-Traben-Trarbach.jpeg|Zeitgenössisches Bild der Grevenburg von etwa 1734&lt;br /&gt;
 Wandbild grevenburg.jpg|Ein Wandbild zeigt die Grevenburg im unzerstörten Zustand&lt;br /&gt;
 Hofmann, Johann - Grevenburg and Trarbach.jpeg|Johann Hofmann, 1669&lt;br /&gt;
 Grevenburg zeichnung.jpg|Zeichnung mit Informationen&lt;br /&gt;
 Trarbach, Traben und die Gräfinburg by Karl Bodmer.jpg|Traben-Trarbach und die Grevenburg an der Mosel ([[Karl Bodmer]], 1841)&lt;br /&gt;
 Mosel2004 005 Grevenburg.jpg|Reste des Kommandantenhauses&lt;br /&gt;
 Mosel2004 008 Grevenburg.jpg|Reste des Kommandantenhauses&lt;br /&gt;
 Traben-Trarbach, Grevenburg.jpg|Luftaufnahme der Grevenburg&lt;br /&gt;
 Grevenburg-Lageplan.JPG|Lageplan von 1734&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Disselnkötter: &amp;#039;&amp;#039;Die Grevenburg. Ein Beitrag zur Geschichte von Traben-Trarbach&amp;#039;&amp;#039;. Unveränd. Nachdr. der Ausg. Kreuznach 1899 mit einem Nachtrag von 1934. Neuheisel, Traben-Trarbach 1989.&lt;br /&gt;
* Giselher Castendyck: &amp;#039;&amp;#039;Burgen, Festungen und Ruinen rund um Traben-Trarbach: mit kleinem Stadtführer&amp;#039;&amp;#039;. Traben-Trarbach 1985.&lt;br /&gt;
* [[Christofer Herrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Wohntürme des späten Mittelalters auf Burgen im Rhein-Mosel-Gebiet.&amp;#039;&amp;#039; Leidorf, Espelkamp 1995, ISBN 3-924734-14-3, S. 144 ff.: Zur Grevenburg (&amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Deutschen Burgenvereinigung.&amp;#039;&amp;#039; Reihe A, Bd. 1), (Zugleich: Mainz, Univ., Diss., 1993).&lt;br /&gt;
* Friedrich-Wilhelm Krahe: &amp;#039;&amp;#039;Burgen des deutschen Mittelalters. Grundriss-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Lizenzausgabe. Bechtermünz-Verlag im Weltbild-Verlag, Augsburg 1996, ISBN 3-86047-219-4, S. 226.&lt;br /&gt;
* Feldzüge des Prinzen Eugen von Savoyen, [https://books.google.de/books?id=58QhAQAAIAAJ&amp;amp;pg=PA166 S.&amp;amp;nbsp;166ff]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references &amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Faltprospekt&amp;quot;&amp;gt;Faltprospekt der Touristinformation Traben-Trarbach: &amp;#039;&amp;#039;Ruine Grevenburg der Sponheimer Grafschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references &amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenwelt.org/deutschland/grevenburg/object.php Grevenburg auf www.burgenwelt.org]&lt;br /&gt;
* [http://www.moseltouren.de/2-bernkastel-kues-cochem/2-11b-grevenburg/ Grevenburg bei Traben-Trarbach auf www.moseltouren.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.traben-trarbach.de/de/grevenburg.html Grevenburg, traben-trarbach.de]&lt;br /&gt;
* {{Sketchup|f5046c1aba8e4147bc6577a187c5123c|Die Ruine der Grevenburg}}&lt;br /&gt;
* {{Burgrekonstruktion|772}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine an der Mosel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Rheinland-Pfalz|Grevenburg, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Traben-Trarbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Traben-Trarbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Bernkastel-Wittlich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Max-78</name></author>
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