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	<title>Gretschins - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gretschins&amp;diff=543291&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jacques Schreiber: Jahrangabe zum Bild eingepflegt.</title>
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		<updated>2025-07-16T12:42:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jahrangabe zum Bild eingepflegt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
|NAME_ORT = Gretschins&lt;br /&gt;
|BILD = GretschinsGauschla.jpg&lt;br /&gt;
|BESCHREIBUNG = Kirche Gretschins mit Linde, Blutbuche, Pfarrhaus und Gauschla, 1993.&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
|BILDPFAD_WAPPEN = &lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-SG&lt;br /&gt;
|BEZIRK = [[Wahlkreis Werdenberg|Werdenberg]]&lt;br /&gt;
|GEMEINDE = Wartau&lt;br /&gt;
|IMAGEMAP = &lt;br /&gt;
|BFS = &lt;br /&gt;
|PLZ = 9479&lt;br /&gt;
|UN/LOCODE = &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 47.09770&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 9.48550&lt;br /&gt;
|HÖHE = 602&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = &lt;br /&gt;
|EINWOHNER = &amp;lt;!--833--&amp;gt; &lt;br /&gt;
|STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--Dezember 2015--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|QUELLE = &amp;lt;!--http://www.wartau.ch/de/portrait/gemeindeinzahlen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ARBEITSLOSE = &lt;br /&gt;
|AUSLÄNDER = &lt;br /&gt;
|WEBSITE = www.wartau.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gretschins&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Ortschaft in der politischen Gemeinde [[Wartau]] im [[Schweiz]]er [[Kanton St. Gallen]]. Sie liegt am Fusse des Hügels der [[Burg Wartau|Burgruine Wartau]] im [[St. Galler Rheintal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
Der Ortsname findet sich seit dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bezeugt: adjektivisch latinisiert &amp;#039;&amp;#039;Grecinus&amp;#039;&amp;#039; ‘aus Gretschins stammend’ (vor 1263), substantivisch latinisiert &amp;#039;&amp;#039;de Cracinnes&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;de Grecinnes&amp;#039;&amp;#039; ‘von Gretschins’ (1270, 1273). In deutschsprachigen Urkunden tritt er erstmals 1414 als &amp;#039;&amp;#039;Gretschinss&amp;#039;&amp;#039; («Die Pfarr zuo Wartow zuo Gretschinss») auf. Der Ortsname stammt aus dem [[Bündnerromanisch|Alträtoromanischen]] und bedeutet ‘kleiner Hofraum’. Das ursprüngliche [[Gattungswort]] &amp;#039;&amp;#039;*curtitschin,&amp;#039;&amp;#039; das dem Ortsnamen zugrunde liegt, ist eine doppelte Ableitung zum alträtoromanischen Gattungswort &amp;#039;&amp;#039;cuort&amp;#039;&amp;#039; ‘Hof, Hofraum’, das seinerseits von lateinisch &amp;#039;&amp;#039;cohors, cohōrte&amp;#039;&amp;#039; ‘Hofraum (für das Vieh)’ stammt. Das Ortsnamen[[suffix]] &amp;#039;&amp;#039;-s&amp;#039;&amp;#039; ist eine Spur altromanischer Wortbeugung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://search.ortsnamen.ch/de/record/4050605/sgnb1 &amp;#039;&amp;#039;St.&amp;amp;nbsp;Galler Namenbuch,&amp;#039;&amp;#039; Stichwort &amp;#039;&amp;#039;Gretschins&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gretschins - Kirche.jpg|mini|links|Kirche St. Martin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Gretschins - Innenraum.jpg|mini|links|Innenraum der Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GretschinsKirchturm.jpg|mini|x220px|Turm und Chor der St. Martinskirche Gretschins]]&lt;br /&gt;
Im Dorfzentrum steht die [[1493]] erbaute und 1494 dem [[Mauritius (Heiliger)|heiligen Mauritius]] geweihte [[Romanik|romanische]] Kirche, wo ursprünglich zwei [[Martin von Tours|St. Martinskirche]]n gestanden hatten. Der dritte Bau des schon 1273 erwähnten Kirchenortes wurde Mauritius geweiht, der sich jedoch im Bewusstsein der Bevölkerung infolge der nahenden [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|Reformation]] nicht mehr durchsetzen konnte. Daher blieb das Gretschinser Gotteshaus im Volksmund stets eine Martinskirche.&amp;lt;ref&amp;gt;Jakob Kuratli: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Kirche von Wartau-Gretschins.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Buchs SG 1984, Seite 52&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieses Gotteshaus ist die älteste der Wartauer Kirchen. Als Besonderheit weist sie einen [[Gotik|gotischen]] Chor auf, das Überbleibsel einer früheren Kirche am selben Standort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des vor 500 Jahren abgeschlossenen Kirchenbaus wurde 1993 im Gottesdienst vom Sonntag, den 27. Juni, gedacht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.christentum.ch/geist.htm Predigt: &amp;#039;&amp;#039;500 Jahre Kirchenbau Gretschins SG&amp;#039;&amp;#039;] auf christentum.ch; abgerufen am 28. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am Donnerstag, den 11.&amp;amp;nbsp;November 1993, luden die Vorsteherschaft und die Mitarbeitenden zum Abendanlass &amp;#039;&amp;#039;St.&amp;amp;nbsp;Martin zu Gretschins – Geschichte und Geschichten&amp;#039;&amp;#039; mit Hans Sulser-Corrodi,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.christentum.ch/sulser.htm &amp;#039;&amp;#039;Hans Sulser-Corrodi (1931–1999)&amp;#039;&amp;#039;] auf christentum.ch; abgerufen am 28. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Plattis, in die Kirche ein. Am Sonntag, den 17.&amp;amp;nbsp;Juni 2001, wurde das renovierte und mit Glasmalereien des Zürcher Künstlers Franco Giacomel versehene Gotteshaus feierlich eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Renovation Evangelische Kirche Gretschins.&amp;#039;&amp;#039; Bildbericht von Riccardo Klaiber, Klaiber Partnership AG, St. Gallen, Architektur, Design; in: Werdenberger &amp;amp; Obertoggenburger. Samstag, 16.&amp;amp;nbsp;Juni 2001, Seiten 14 und 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Alte Kirche mit neuem Kleid. Einweihungsfeier des Gotteshauses in Gretschins.&amp;#039;&amp;#039; Ein Bildbericht von Hansruedi Rohrer. In: &amp;#039;&amp;#039;Werdenberger &amp;amp; Obertoggenburger.&amp;#039;&amp;#039; Dienstag, 19.&amp;amp;nbsp;Juni 2001, Seite 2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südöstliche Ausrichtung der Kirche gegen Sonnenaufgang am [[Martinstag]], den 11. November, morgens um 9 Uhr, zeugt von der sorgsamen Einbettung des Gotteshauses in die Landschaft und mithin von der Verbindung des Mikrokosmos mit dem Makrokosmos, von der Verbindung der Erde mit dem Universum. Bezeichnet der Martinstag den Beginn des Bauernwinters, so markiert [[Darstellung des Herrn|Lichtmess]], der 2.&amp;amp;nbsp;Februar, das Ende des Bauernwinters. Exakt auf diesen Tag hin kehrt die Sonne zurück und erscheint wiederum in der Flucht der Gretschinser Kirche, diesmal jedoch wegen der Ekliptik im Sonnenlauf eine halbe Stunde später, um 9.30 Uhr.&amp;lt;ref&amp;gt;Jakob Vetsch: &amp;#039;&amp;#039;Das Geheimnis der Kirche von Gretschins.&amp;#039;&amp;#039; Buchs SG, 1991, Seiten 62–66.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der alte Ort der Anbetung kann denn auch als [[Ort der Kraft|Kraftort]] gesehen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/werdenberg-obertoggenburg/regionbuchs-kraftorte-an-der-grenze-der-wissenschaft-ld.969714 &amp;#039;&amp;#039;Kraftorte: An der Grenze der Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039;] Alexandra Gächter zum Vortrag von Andrea Fischbacher (Präsidentin der Vereinigung Kraftorte Schweiz) am Dienstag, 30.&amp;amp;nbsp;Mai 2017, vor dem Seniorenforum Werdenberg an der Hochschule NTB (Foto Linde und Kirche Gretschins: Heini Schwendener), in: &amp;#039;&amp;#039;St.&amp;amp;nbsp;Galler Tagblatt,&amp;#039;&amp;#039; Region Buchs SG. Donnerstag, 1.&amp;amp;nbsp;Juni 2017; abgerufen am 23.&amp;amp;nbsp;März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die alte Erzählung &amp;#039;&amp;#039;Das Wasser von Gretschins,&amp;#039;&amp;#039; welche im Jahr 1945 veröffentlicht wurde und einer Diakonissin mit den Initialen O.&amp;amp;nbsp;M. zugeschrieben wird, die im Spital [[Grabs]] tätig war, kann dem Genuss von heimatlichem Wasser heilende Kraft zugeschrieben werden: «Wenn ich Wasser hätte vom Brunnen daheim in Gretschins, vom Brunnen bei der alten Trotte, dann würde ich gesund!»&amp;lt;ref&amp;gt;O. M.: [https://www.christentum.ch/WasserGretschins.pdf &amp;#039;&amp;#039;Das Wasser von Gretschins.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Saatkörner.&amp;#039;&amp;#039; 3.&amp;amp;nbsp;Jahrgang, Juni 1945, Nr.&amp;amp;nbsp;6, Seiten 61–64; abgerufen am 23.&amp;amp;nbsp;März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;O. M.: &amp;#039;&amp;#039;Das Wasser von Gretschins.&amp;#039;&amp;#039; Zitiert in: &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Wartau, Jubiläumsschrift 50 Jahre Dorfkorporation Gretschins-[[Fontnas]].&amp;#039;&amp;#039; Aufgelegt anlässlich der Hauptversammlung vom 6.&amp;amp;nbsp;April 2009 im Rebstock Gretschins, Seiten 6–8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Linde ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Gretschins mit Pfarrhaus.jpg|mini|Kirche und Pfarrhaus mit der im Text erwähnten Linde]]&lt;br /&gt;
Vor der Kirche steht eine mächtige Linde, das eigentliche Wahrzeichen des Dorfes. Die Überlieferung berichtet, der Baum sei als Zeichen der [[Auferstehung]]shoffnung während der letzten [[Pest]]zeit im 17. Jahrhundert auf das Grab von sieben Männern mit dem Vornamen Hans gepflanzt worden. Diese „Hansen“ seien allesamt am gleichen Tag durch den &amp;#039;&amp;#039;Schwarzen Tod&amp;#039;&amp;#039; gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Wartau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Seifert (Politiker)|Hermann Seifert]], Regierungsrat und Landammann des Kantons St. Gallen, war von 1863 bis 1870 Pfarrer in Gretschins&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Lang (Theologe)|Heinrich Lang]] (1826–1876), Reformtheologe, führender Vertreter des [[Liberale Theologie|theologischen Liberalismus]]&lt;br /&gt;
* [[Hans Rudolf Tschudi]] (1641–1716), Pfarrer zur Zeit des Wartauer Handels 1694/95&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Gretschins.jpg|Häuser im Dorfzentrum&lt;br /&gt;
 Burg Wartau von Gretschins.jpg|Blick von Gretschins auf die Burg Wartau&lt;br /&gt;
 WartauBurgruine.jpg|Stimmungsbild von Wartau&lt;br /&gt;
 Gretschins19Jh.jpg|Kirche und Pfarrhaus von Gretschins mit Burgruine&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Festung Magletsch]]&lt;br /&gt;
* [[Wahlkreis Werdenberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jakob Kuratli: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Kirche von Wartau-Gretschins&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Werdenberger Bücher-Reihe.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). BuchsDruck und Verlag, Buchs SG 1984 (Erste Auflage 1950).&lt;br /&gt;
* [[Jakob Vetsch (Pfarrer)|Jakob Vetsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Geheimnis der Kirche von Gretschins. Symbolik im alten Kirchenbau, dargestellt an der St.&amp;amp;nbsp;Martinskirche Wartau-Gretschins&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Werdenberger Bücher-Reihe.&amp;#039;&amp;#039; Band 10). BuchsDruck und Verlag, Buchs SG 1991. [https://uzb.swisscovery.slsp.ch/permalink/41SLSP_UZB/4ep765/alma99117348175805508 Digitalisat bei Zentralbibliothek Zürich]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wartau.ch Offizielle Website der Gemeinde Wartau]&lt;br /&gt;
* {{ISOS|5829|Gretschins (Wartau)|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* [https://www.christentum.ch/gretschins.htm  Gretschins auf Christentum.ch]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4193806-9|VIAF=248587959}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton St. Gallen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wartau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im St. Galler Rheintal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jacques Schreiber</name></author>
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