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	<title>Greta Fischer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Seemannssonntag: fix</title>
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		<updated>2025-07-10T07:54:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die 1910 geborene israelische Pädagogin und Sozialarbeiterin österreichisch-jüdischer Herkunft. Für andere Personen ähnlichen Namens siehe [[Grete Fischer]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Greta Fischer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Januar]] [[1910]] in [[Budišov nad Budišovkou|Bautsch]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[28. September]] [[1988]] in [[Jerusalem]]) war eine israelische [[Pädagogin]] und [[Sozialarbeiter]]in österreichisch-jüdischer Herkunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Greta Fischer wuchs mit fünf älteren Geschwistern in einer deutschsprachigen Familie im seit 1918 tschechoslowakischen Budišov auf. Ihre Eltern waren der Tierarzt Leopold Fischer und Ida Fischer, geborene Mayer. Mit 20 Jahren ging Greta Fischer ins Ausland, zunächst in die Schweiz, wo sie als Reitlehrerin tätig war. Später absolvierte sie eine Ausbildung zur Kindergärtnerin und arbeitete als Kindermädchen in der Nähe von [[Lemberg]] in Polen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;radio.cz&amp;quot;&amp;gt;[http://www.radio.cz/de/rubrik/geschichte/greta-fischer-vorreiterin-bei-der-psychischen-betreuung-junger-holocaust-opfer Greta Fischer – Vorreiterin bei der psychischen Betreuung junger Holocaust-Opfer] radio.cz, abgerufen am 19. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war von 1936 bis 1938 Kindermädchen in Paris. 1939 wanderte sie rechtzeitig mit drei Geschwistern nach London aus, die zwei anderen Geschwister entkamen nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]]. Ihre Eltern blieben in der Tschechoslowakei und wurden 1943 im [[KZ Treblinka]] von den Nazis ermordet. Fischer arbeitete in London als Kindermädchen, später als Kindergärtnerin in verschiedenen Einrichtungen für kriegstraumatisierte Kinder. Von der Psychoanalytikerin [[Anna Freud]] erlernte sie dort die traumatherapeutische Arbeit mit Kindern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schule&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1945 ging Fischer nach München, wo sie als eine der freiwilligen Helferinnen des [[UNRRA]]-Teams im [[Kloster Indersdorf|Kinderzentrum Indersdorf]] tätig war. Sie kümmerte sich um die traumatisierten Kinder, indem sie&lt;br /&gt;
Verständnis für ihre Situation zeigte und ihnen mit viel Zuneigung bei der Wiedereingliederung ins Leben half. Im September 1945 wurde sie zum &amp;#039;&amp;#039;Principal Welfare Officer&amp;#039;&amp;#039; (leitende Sozialarbeiterin) befördert. 1948 verließ sie Indersdorf, um eine Gruppe von Kindern nach Kanada zu begleiten und sie bei ihrer Integration zu unterstützen. Anschließend absolvierte sie ein Studium zur Sozialarbeiterin und arbeitete danach mit autistischen Kindern in [[Montreal]]. Im Juli 1965 ging sie nach Israel, wo sie in [[Jerusalem]] Aufbau und Leitung der Sozialarbeitsabteilung des [[Hadassah]]-Klinikums übernahm. Mit 70 Jahren fand sie die Zeit, um ihre persönlichen Erfahrungen,&lt;br /&gt;
die sie im Kloster Indersdorf gemacht hatte, zu sammeln und aufzuschreiben. 1988 starb sie auf einem Busbahnhof in [[Tel Aviv]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;radio.cz&amp;quot; /&amp;gt; an einem [[Herzinfarkt]]. Fischers Nichte spendete 1992 ihre Sammlung, darunter 127 Fotos vertriebener Kinder, dem [[United States Holocaust Memorial Museum]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://rememberme.ushmm.org/updates/entry/behind-the-collection/ Behind the Collection] rememberme.ushmm.org, abgerufen am 19. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seit 2011 gibt es in Dachau eine Greta-Fischer-Schule (Förderschule) zu Ehren Greta Fischers.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schule&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.schule-schlossberg-dachau.de/Greta%20Fischer.html |wayback=20130330225127 |text=Warum Greta-Fischer-Schule? |archiv-bot=2019-09-08 08:09:32 InternetArchiveBot }} schule-schlossberg-dachau.de, abgerufen am 19. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2012 erhielt Greta Fischer einen Gedenkstein in ihrer Heimatstadt Budišov.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.merkur.de/lokales/dachau/markt-indersdorf/gedenktafel-greta-fischer-2300958.html Gedenktafel für Greta Fischer] Internetseite Merkur-Online vom 2. Mai 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anna Andlauer: &amp;#039;&amp;#039;Zurück ins Leben – Das internationale Kinderzentrum Kloster Indersdorf 1945–1946&amp;#039;&amp;#039;, Antogo Verlag Nürnberg, 2011, ISBN 978-3-938286-40-1&lt;br /&gt;
* Anna Andlauer: &amp;#039;&amp;#039;Greta Fischer und die Arbeit mit jungen Holocaust-Überlebenden im „International D.P. Children&amp;#039;s Center Kloster Indersdorf“ 1945–1946&amp;#039;&amp;#039;. In: Jim G. Tobias / Peter Zinke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schwerpunktthema: Leben danach – jüdischer Neubeginn im Land der Täter&amp;#039;&amp;#039;. Antogo, Nürnberg, 2010, ISBN 978-3-938286-37-1, S. 11–25 I&lt;br /&gt;
* Michael Berkowitz: &amp;#039;&amp;#039;The Crime of My Very Existence: Nazism and the Myth of Jewish Criminality&amp;#039;&amp;#039;. Univ. of California Pr. 2007, ISBN 0-520-25114-8 [http://books.google.de/books?id=0PzzDmT0JM4C&amp;amp;pg=PA284&amp;amp;dq=Greta+Fischer&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=mSbSUMG4Ds_Jsgad7oCoDA&amp;amp;ved=0CEQQ6AEwAw#v=onepage&amp;amp;q=Greta%20Fischer&amp;amp;f=false - S. 284]&lt;br /&gt;
* Eva Kolinsky: &amp;#039;&amp;#039;After the Holocaust: Jewish survivors in Germany after 1945&amp;#039;&amp;#039;, Pimlico, 2004, ISBN 978-1-84413-317-8, S. 88 ff.&lt;br /&gt;
* Jim G. Tobias, Nicola Schlichting: &amp;#039;&amp;#039;Heimat auf Zeit: jüdische Kinder in Rosenheim 1946-47. Zur Geschichte des “Transient Children&amp;#039;s Center” in Rosenheim und der jüdischen DP-Kinderlager in Aschau, Bayerisch Gmain, Indersdorf, Prien und Pürten&amp;#039;&amp;#039;, Antogo, Nürnberg,  2006, ISBN 978-3-938286-31-9, S. 117&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Marco Zimmermann: [http://www.radio.cz/de/rubrik/tagesecho/greta-fischers-hilfe-fuer-kz-opfer-ehrung-einer-ungewoehnlichen-frau &amp;#039;&amp;#039;Greta Fischers Hilfe für KZ-Opfer – Ehrung einer ungewöhnlichen Frau&amp;#039;&amp;#039;]. Internetseite von [[Radio Prag]] vom 26. September 2012&lt;br /&gt;
* [https://www.merkur.de/lokales/dachau/dachau/geschichten-verlorenen-kinder-1266232.html &amp;#039;&amp;#039;Geschichten der verlorenen Kinder&amp;#039;&amp;#039;]. Internetseite Merkur-Online des [[Münchner Merkur]] vom 30. Mai 2011&lt;br /&gt;
* [http://www.km.bayern.de/lehrer/meldung/557.html &amp;#039;&amp;#039;Greta-Fischer-Schule: Die Namensgebung ehrt eine besondere Pädagogin&amp;#039;&amp;#039;]. Internetseite des [[Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus|Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142025542|LCCN=|VIAF=157870509}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fischer, Greta}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialarbeiter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Fischer, Greta&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Fischerová, Greta&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=israelische Pädagogin &lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Januar 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Budišov nad Budišovkou]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. September 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jerusalem]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seemannssonntag</name></author>
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