<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Grenzpreis_%28Wirtschaft%29</id>
	<title>Grenzpreis (Wirtschaft) - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Grenzpreis_%28Wirtschaft%29"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grenzpreis_(Wirtschaft)&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T14:31:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grenzpreis_(Wirtschaft)&amp;diff=404631&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;JamesP: fix typo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grenzpreis_(Wirtschaft)&amp;diff=404631&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2021-04-25T08:56:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fix typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grenzpreis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|marginal price}}) wird in den [[Wirtschaftswissenschaft]]en jener [[Preis (Wirtschaft)|Preis]] genannt, den ein [[Verkäufer]] mindestens verlangen sollte oder den der [[Kaufvertrag|Käufer]] höchstens zu zahlen bereit ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Diese Definition&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=N5BdDwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA176&amp;amp;dq=Grenzpreis+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjh2ae_zoTtAhWM66QKHQL5Du4Q6AEwAnoECAYQAg#v=onepage&amp;amp;q=Grenzpreis%20lexikon&amp;amp;f=false Wolfgang Lück (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Betriebswirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2004, S. 176]&amp;lt;/ref&amp;gt; berücksichtigt mögliche [[Verhandlungsbasis|Verhandlungsspielräume]], die bei Verkäufern und Käufern meistens vorhanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirtschaftswissenschaften kennen viele Komposita wie [[Grenzertrag]], [[Grenzgewinn]], [[Grenzkosten]], [[Grenznutzen]] oder [[Grenzprodukt]], denen gemeinsam ist, dass es um den Zuwachs geht, der durch den Einsatz einer weiteren Einheit einer ökonomischen Größe erzielt oder aufgewendet wird. Soll der Grenzpreis in dieser Form definiert werden, so gibt er entsprechend an, welcher Preis für das nächste zu kaufende [[Produkt (Wirtschaft)|Produkt]] oder die nächste zu erwerbende [[Dienstleistung]] zu entrichten ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/grenzpreis-51402 Wirtschaftslexikon.gabler.de, &amp;#039;&amp;#039;Grenzpreis&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 7. Januar 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den Verkäufer ist der Grenzpreis gleich dem Preis, bei welchem der Verkauf weder „vorteilhaft“ noch „nachteilig“ ist; liegt der erzielte Preis höher oder niedriger, ist der Verkauf vorteilhaft bzw. nachteilig ([[Preisuntergrenze]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=LvrJKL_PYgEC&amp;amp;pg=PA623&amp;amp;dq=Grenzpreis&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiIiffo0ITtAhXBjKQKHZGSDr8QuwUwAnoECAEQCA#v=onepage&amp;amp;q=Grenzpreis&amp;amp;f=false Helmut Laux/Matthias M. Schabel, &amp;#039;&amp;#039;Subjektive Investitionsbewertung&amp;#039;&amp;#039;, 2009, S. 8]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der vom Verkäufer erzielte Preis führt zu [[Umsatzerlös]]en ([[Ertrag|Erträgen]], [[Faktoreinkommen]]). Das Gleiche gilt umgekehrt für den Käufer. Für ihn stellt der Preis [[Kosten]] dar ([[Anschaffungskosten]], [[Faktorkosten]]), die ihm einen bestimmten [[Nutzen (Wirtschaft)|Nutzen]] stiften sollen. Liegt der Nutzen über dem Preis, ist der Kauf vorteilhaft, liegt er darunter, ist der Kauf nachteilig (negativer Grenznutzen: „Übel“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grenzpreis spielt unter anderem eine Rolle bei der [[Unternehmensbewertung]], dem [[Unternehmenskauf]] und an der [[Börse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betriebswirtschaftslehre ==&lt;br /&gt;
Aus dem Vergleich zwischen dem Preis eines [[Handelsobjekt]]s mit einer ökonomischen Größe (etwa dem errechneten [[Marktwert]]) – die nicht gleichzeitig auch individueller Grenzpreis ist – lässt sich keine rationale Handlungsempfehlung ableiten:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=M0AkBAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA620&amp;amp;dq=Grenzpreis&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiIiffo0ITtAhXBjKQKHZGSDr8QuwUwBHoECAUQCA#v=onepage&amp;amp;q=Grenzpreis&amp;amp;f=false Manfred Jürgen Matschke/Gerrit Brösel, &amp;#039;&amp;#039;Unternehmensbewertung: Funktionen - Methoden – Grundsätze&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 41]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;padding:1em; vertical-align:top; border:2px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Käufersituation&lt;br /&gt;
! Betrag in [[Geldeinheit]]en&lt;br /&gt;
! Handlungsempfehlung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Aktueller [[Marktpreis]]&lt;br /&gt;
| 100 || keine&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Errechneter [[Marktwert]]&lt;br /&gt;
| 105 || Kaufen ! (Unterbewertung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Individueller Grenzpreis&lt;br /&gt;
| 95 || Nicht kaufen ! Alternative wählen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;padding:1em; vertical-align:top; border:2px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Verkäufersituation&lt;br /&gt;
! Betrag in Geldeinheiten&lt;br /&gt;
! Handlungsempfehlung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Aktueller Marktpreis&lt;br /&gt;
| 100 || keine&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Errechneter Marktwert&lt;br /&gt;
| 95 || Verkaufen ! (Überbewertung)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Individueller Grenzpreis&lt;br /&gt;
| 105 || Nicht verkaufen ! Alternative wählen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Käufer würde [[irrational]] handeln, wenn er das Handelsobjekt zum aktuellen Marktpreis von 100 Geldeinheiten kauft, weil er die bessere Alternative zu 95 Geldeinheiten nicht kaufen kann. Dies gilt umgekehrt für den Verkäufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erich Gutenberg]] beschreibt den Preisintervall in einem [[Polypol]], bei dem es auf [[Unvollkommener Markt|unvollkommenen Märkten]] einen [[Monopolistische Konkurrenz|monopolistischen Bereich]] gibt, der durch einen oberen und unteren Grenzpreis gekennzeichnet ist, wo Preisänderungen nicht zu [[Nachfrage]]änderungen führen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=6lqEBwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA208&amp;amp;dq=Grenzpreis&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiUqL7TiYXtAhXQ_KQKHV69D1M4ChC7BTAGegQICRAH#v=onepage&amp;amp;q=Grenzpreis&amp;amp;f=false Erich Gutenberg, &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, Band 2: Der Absatz, 1956, S. 205]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Manfred Jürgen Matschke]] bezeichnet den Grenzpreis beim Unternehmenskauf als [[Entscheidungswert]]. „Der Entscheidungswert ist ein Komplex von Bedingungen, die sich auf die konfliktlösungsrelevanten Sachverhalte beziehen und die im Falle einer Einigung eingehalten sein müssen, damit der nach Realisation der vorgesehenen Handlung erreichbare [[Zielerreichungsgrad|Grad an Zielerfüllung]] nicht geringer ist als die ohne die Handlung vom Entscheidungssubjekt erreichbare Zielrealisation“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=rw3cDwAAQBAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=Matschke+Entscheidungswert+1975&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjjqvDTjIXtAhXNyaQKHUdTD1wQuwUwAHoECAYQBg#v=snippet&amp;amp;q=Entscheidungswert%20%20&amp;amp;f=false Manfred Jürgen Matschke, &amp;#039;&amp;#039;Der Entscheidungswert der Unternehmung&amp;#039;&amp;#039;, 1975, S. 27]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ob der Grenzpreis für den [[Asset Deal]] größer, kleiner oder gleich dem Grenzpreis für den [[Share Deal]] ist (absolute Vorteilhaftigkeit), kann nur durch eine Vielzahl von Fällen unter Berücksichtigung der [[Besteuerung]] ermittelt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=ewOCMIkk8_AC&amp;amp;pg=PA274&amp;amp;dq=Grenzpreis&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwiIiffo0ITtAhXBjKQKHZGSDr8QuwUwCXoECAcQBw#v=onepage&amp;amp;q=Grenzpreis&amp;amp;f=false Simone Jüttner, &amp;#039;&amp;#039;Übertragung einer Kapitalgesellschaft aus steuerlicher Sicht&amp;#039;&amp;#039;, 2009, S. 170 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Grenzpreise geben die Grenze der Konzessionsbereitschaft für die anstehenden [[Verhandlung]]en an. Die Grenzen der Konzessionsbereitschaft sind intersubjektiv verschieden.&amp;lt;ref&amp;gt;Jochen Drukarczyk/[[Andreas Schüler]], &amp;#039;&amp;#039;Unternehmensbewertung&amp;#039;&amp;#039;, 2016, S. 8&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Unternehmenskauf kommt nur zustande, wenn der subjektive Grenzpreis des (potentiellen) Käufers höher ist als der subjektive Grenzpreis des (potentiellen) Verkäufers.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Adolf Gerhard Coenenberg]]/Wolfgang Schulze, &amp;#039;&amp;#039;Methoden der Unternehmensbewertung&amp;#039;&amp;#039;, in: Bernd W. Wirtz (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Mergers &amp;amp; Acquisitions Management&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 496&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Aktienkurs]] als der objektive, markträumende [[Gleichgewichtspreis]] aggregiert die subjektiven Grenzpreise einer Vielzahl von [[Anleger (Finanzmarkt)|Anlegern]] mit heterogenen, nicht selten entgegengesetzten Erwartungen zu einem objektiven Konsenspreis.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Loistl, &amp;#039;&amp;#039;Kapitalmarkttheorie&amp;#039;&amp;#039;, 1994, S. 4&amp;lt;/ref&amp;gt; Es handelt sich nicht um den Preis, der für das ganze Unternehmen gezahlt würde (bei der gesamten [[Marktkapitalisierung]]), sondern um den Grenzpreis für die letzte an einem [[Handelstag]] gehandelte [[Aktie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Volkswirtschaftslehre ==&lt;br /&gt;
Im Polypol kann es bei [[Homogenität (Wirtschaft)|heterogenen]] Produkten oder Dienstleistungen zu einem monopolistischen Bereich kommen, in welchem Mengenänderungen nicht zu Preisänderungen führen. Erst wenn der obere Grenzpreis überschritten wird, wandern Nachfrager ab, bei Unterschreiten des unteren Grenzpreises steigt die Nachfrage.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=ANYkBgAAQBAJ&amp;amp;pg=PA316&amp;amp;dq=Grenzpreis+lexikon&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjh2ae_zoTtAhWM66QKHQL5Du4QuwUwA3oECAQQBw#v=onepage&amp;amp;q=Grenzpreis%20lexikon&amp;amp;f=false Dirk Piekenbrock, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Kompakt-Lexikon Volkswirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 316]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|Grenzpreis|TYP=Literatur über}}&lt;br /&gt;
* Jochen Drukarczyk/Andreas Schüler, &amp;#039;&amp;#039;Unternehmensbewertung&amp;#039;&amp;#039;, München, 7. Auflage Verlag Franz Vahlen 2016, ISBN 978-3-8006-4777-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensbewertung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftslehre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;JamesP</name></author>
	</entry>
</feed>