<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Grenchenbergtunnel</id>
	<title>Grenchenbergtunnel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Grenchenbergtunnel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grenchenbergtunnel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-24T05:26:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grenchenbergtunnel&amp;diff=604879&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pa87: Die BLS betreibt den neuen IR56 seit dem 14.12.2025</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grenchenbergtunnel&amp;diff=604879&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-07T18:15:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die BLS betreibt den neuen IR56 seit dem 14.12.2025&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Tunnel&lt;br /&gt;
| Name               = Grenchenbergtunnel&lt;br /&gt;
| Bild               = Grenchbergtunnel Nordportal 02 10.jpg&lt;br /&gt;
| Bildtext           = Nordportal in Moutier (2010)&lt;br /&gt;
| Nutzung            = [[Eisenbahntunnel]]&lt;br /&gt;
| Verkehrsverbindung = [[Jurabahn]]&lt;br /&gt;
| Ort                = [[Jura (Gebirge)|Jurasüdfusskette]]&lt;br /&gt;
| Länge              = 8578 m&lt;br /&gt;
| Röhren             = 1&lt;br /&gt;
| Gleise             = 1&lt;br /&gt;
| Querschnitt        = &lt;br /&gt;
| Breite             = &lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Gradient           = 2,5 ‰ und 13 ‰&lt;br /&gt;
| Überdeckung        = &lt;br /&gt;
| Tiefpunkt          = &lt;br /&gt;
| Tiefpunkt-Bezug    = &lt;br /&gt;
| Tiefpunkt-Anmerk   = &lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit = &lt;br /&gt;
| Verkehr            = &lt;br /&gt;
| Bauherr            = [[Berner Alpenbahn-Gesellschaft Bern–Lötschberg–Simplon]]&lt;br /&gt;
| Baukosten          = 25&amp;#039;718&amp;#039;735.19 Fr.&lt;br /&gt;
| Baubeginn          = 6. November 1911&lt;br /&gt;
| Fertigstellung     = &lt;br /&gt;
| Planer             = &lt;br /&gt;
| Betreiber          = [[BLS AG]]&lt;br /&gt;
| Freigabe           = 1. Oktober 1915&lt;br /&gt;
| Schließung         = &lt;br /&gt;
| Karte              = &lt;br /&gt;
| Kartentitel        = &lt;br /&gt;
| Kartenbeschreibung = &lt;br /&gt;
| Kartengröße        = &lt;br /&gt;
| Positionskarte     = Schweiz Solothurn&lt;br /&gt;
| Portal1-lat        = 47.27568&lt;br /&gt;
| Portal1-long       = 7.37185&lt;br /&gt;
| Portal1-region     = CH&lt;br /&gt;
| Portal1-Name       = Nordportal bei Moutier&lt;br /&gt;
| Portal1-elevation  = 535&lt;br /&gt;
| Portal1-position   = &lt;br /&gt;
| Portal1-Bild       = Grenchbergtunnel Nordportal 01 10.jpg&lt;br /&gt;
| Portal2-lat        = 47.20029&lt;br /&gt;
| Portal2-long       = 7.39597&lt;br /&gt;
| Portal2-region     = CH-SO&lt;br /&gt;
| Portal2-Name       = Südportal bei Grenchen&lt;br /&gt;
| Portal2-elevation  = 484&lt;br /&gt;
| Portal2-position   = &lt;br /&gt;
| Portal2-Bild       = Grenchbergtunnel Suedportal 02 10.jpg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Grenchbergtunnel Suedportal 02 10.jpg|mini|Südportal in Grenchen (2010)]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grenchenbergtunnel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{frS|Tunnel Moutier–Granges}}) ist ein 8578 Meter langer einspuriger [[schweiz]]erischer [[Eisenbahntunnel]] der [[BLS AG|BLS]] im Zuge der [[Jurabahn]]strecke von [[Delémont]] nach [[Biel/Bienne|Biel]]. Er unterquert [[Graitery]] und [[Grenchenberg]] in der [[Jura (Gebirge)|Jurasüdfusskette]] und stellt eine Verbindung zwischen dem Grand Val bei [[Moutier]] sowie dem [[Mittelland (Schweiz)|Mittelland]] bei [[Grenchen]] her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nördliche Tunnelportal bei Moutier liegt auf 535&amp;amp;nbsp;[[Meter über Meer|m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M.]] und das Südportal bei Grenchen auf 484&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;M. Die [[Tunnelbau|Tunnelachse]] ist abgesehen von 55 Metern am Nordeingang, wo die Achse einen Bogen macht, schnurgerade, steigt ab Moutier für fast 4&amp;amp;nbsp;km mit 2,5&amp;amp;nbsp;‰ leicht an und neigt sich dann in ein Gefälle von 13&amp;amp;nbsp;‰. Wegen des verhältnismässig schmalen [[Lichtraumprofil]]s sind während der Fahrt durch den Grenchenbergtunnel die Tunnelgeräusche ausserordentlich laut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1877 wurde die Jurabahn von Basel/Delle–Delémont–Moutier–[[Tavannes]]–Biel fertiggestellt und verband die [[französische Ostbahn]] (EST) von [[Paris]] mit [[Bern]]. Bis vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war die schwierige und lange Linie sehr unattraktiv für direkte Verbindungen, und der Verkehr von Paris wickelte sich hauptsächlich über die Strecken der [[Compagnie Paris-Lyon-Méditerranée]] (PLM) über [[Pontarlier]]–[[Vallorbe]]–[[Lausanne]] und [[Ambérieu-en-Bugey|Ambérieu]]–[[Genf]] zum [[Simplontunnel]] und weiter in Richtung [[Italien]] ab. Als zur Jahrhundertwende der Bau der [[Lötschberg]]bahn feststand, fand man die Lösung des langen Anfahrtweges von Delle und Basel nach Bern im Bau einer abgekürzten Tunnelverbindung von Moutier nach Biel. Zum Unwillen der Bundesbahnen erhielt 1909 die [[Berner Alpenbahn-Gesellschaft Bern–Lötschberg–Simplon]] (BLS) die [[Konzession]] für den Bau und Betrieb der [[Münster-Lengnau-Bahn]] (MLB), und ein [[Staatsvertrag]] zwischen [[Frankreich]] und der [[Schweiz]] sicherte die Beteiligung der EST mit 10 Millionen Franken am Bau der 13 Kilometer langen Abkürzungsbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau ==&lt;br /&gt;
Am 26. Oktober 1911 wurde der Bauvertrag mit dem Bauunternehmen &amp;#039;&amp;#039;Société franco-suisse de construction du chemin de fer Moutier-Longeau, F. Allard, L. Chagnaud, A. Couvreux, J. Dollfuss, V. Prudhomme, L. Wiriot et F. Rothpletz&amp;#039;&amp;#039; abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. November (Südseite) und 7. November (Nordseite) begannen die Bauarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfänglich erfolgte der [[Stollen (Bergbau)|Stollenvortrieb]] mit Handbohrung und später mit Maschinenbohrung. Im Jahr 1913 erschwerte die [[Geologie]] den weiteren Ausbruch. Im Februar stiess man auf [[Grundwasser]], von dem sich 250&amp;amp;nbsp;l/s Wasser in den Tunnel ergossen. Noch schlimmer war es im März 1913 mit 370&amp;amp;nbsp;l/s Wasser, so dass der Vortrieb ganz eingestellt werden musste. Dem ganzen Dorf Grenchen wurde dadurch das Trink- und Betriebswasser entzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Ausbruch des Weltkrieges am 1. August 1914 beeinträchtigte die Bauarbeiten. Am 27. Oktober 1914 erfolgte der [[Durchschlag (Bergbau)|Durchschlag]] des Tunnels, am 1. Oktober 1915 konnten er und die ganze Strecke der MLB dem Verkehr übergeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Daten ===&lt;br /&gt;
==== Bauablauf ====&lt;br /&gt;
* Beginn der Bauarbeiten in Moutier: Montag, 6. November 1911&lt;br /&gt;
* Beginn der Bauarbeiten in Grenchen: Dienstag, 7. November 1911&lt;br /&gt;
* Durchstich des [[Sohlstollen]]s am 24. Oktober 1914, 16.30 Uhr&lt;br /&gt;
* Schlusssteinlegung am 24. Juli 1915&lt;br /&gt;
* Abnahme des Baus und erster Zug durch den Tunnel am 16. September 1915&lt;br /&gt;
* Betriebseröffnung am 1. Oktober 1915&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Baukosten ====&lt;br /&gt;
* Voranschlag 1912: 26&amp;#039;022&amp;#039;000 [[Schweizer Franken|Fr.]]&lt;br /&gt;
* Ausgaben bis 1916: 25&amp;#039;718&amp;#039;735.19 Fr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bau ====&lt;br /&gt;
* Durchschnittlich 1&amp;#039;057 Arbeiter waren im Einsatz und leisteten 531&amp;#039;671 Arbeitertagschichten&lt;br /&gt;
* Der Gesamtausbruch betrug rund 350&amp;#039;000&amp;amp;nbsp;m³&lt;br /&gt;
* Es wurden rund 359&amp;#039;000&amp;amp;nbsp;kg Sprengstoff verbraucht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unfälle ====&lt;br /&gt;
* Total 1&amp;#039;108 Unfälle mit einer Arbeitsunfähigkeit von sechs und mehr Tagen&lt;br /&gt;
* Total 12 tödliche Unfälle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betrieb ==&lt;br /&gt;
Die Münster-Lengnau-Bahn gehörte von Anfang an der [[Bern-Lötschberg-Simplon-Bahn]] (BLS). Sowohl die Anlagen wie auch der Tunnel wurden von ihr betrieben und unterhalten. Der Zugbetrieb hingegen erfolgte immer durch die [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]] bis zum Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025, seither fahren die SBB den IC 51 zwischen Lausanne und Basel SBB und die BLS den IR 56 zwischen Biel/Bienne und Basel SBB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit war die bis zur [[Bahnstrom|Elektrifizierung]] (15. Mai 1928) genutzte Tunnelbelüftung. Wegen der giftigen Gase, welche durch den [[Dampflokomotive|Dampfbetrieb]] hängen blieben, waren schon bei der Eröffnung der Röhre Lösungen erforderlich. Um über ein vom [[Wetter]] gänzlich unabhängiges System zu verfügen, wurde am Südportal ein spezielles Ventilationsgebäude errichtet. Dort waren zwei imposante [[Ventilator]]en mit einem Durchmesser von 3,5&amp;amp;nbsp;Metern untergebracht, welche, von einem 200&amp;amp;nbsp;PS starken Elektromotor angetrieben, Frischluft ansogen und ins Tunnelinnere bliesen. Dadurch wurde ein Luftstrom von 3&amp;amp;nbsp;m/s erzeugt, und der Tunnel erhielt alle 50 Minuten vollständig Frischbelüftung. Damit diese Anlage auch bei widrigsten Luftverhältnissen richtig arbeitete, musste das Südportal mit einem Segeltuch-Vorhang verschlossen werden. Dieses System erforderte eine ständige Wartung, musste der Vorhang doch bei der Annäherung eines Zuges rechtzeitig gehoben und wieder gesenkt werden. Später übernahm eine Signalanlage, welche mit dem Vorhangmechanismus gekoppelt war, die Absicherung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 wurden der Vorhang und die Signalabsicherung entfernt und die Ventilation stillgelegt. Das ehemalige Ventilationsgebäude in Grenchen steht auch heute noch bei der Tunneleinfahrt linkerhand vor dem Südportal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanierung ==&lt;br /&gt;
{{Bilderwunsch|Koordinaten|Ventilationsgebäude beim Südportal|Breitengrad=47.20029|Längengrad=7.39597|ISO-Region=CH-SO}}&lt;br /&gt;
In den Jahren 2005 bis 2007 wurde der Tunnel und seine Infrastruktur einer umfassenden Sanierung unterzogen. Neben der Erneuerung der bahntechnischen Anlagen wurden Tunnelgewölbe, Tunnelsohle und die Entwässerung saniert sowie Einrichtungen für Notfälle eingebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RöllEnzyklopädie |Band=5 |Seiten=370 |Lemma=Grenchenbergtunnel |Autor=[[Carl Dolezalek (Eisenbahningenieur)|Carl Dolezalek]]}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;3×50 Jahre – Schweizer Eisenbahnen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft&amp;#039;&amp;#039;, 1997.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;40 Verkehrstechnische Attraktionen der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Werd Verlag, 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1084363216|VIAF=123145663032805070534}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenbahntunnel in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tunnel im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tunnel im Kanton Solothurn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moutier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Grenchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tunnel in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Kanton Bern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Kanton Solothurn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schienenverkehr (Kanton Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurabahn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Kanton Jura]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pa87</name></author>
	</entry>
</feed>