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	<title>Greisen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Greisen&amp;diff=178162&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Literatur */ Komma ergänzt</title>
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		<updated>2024-04-11T13:58:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Komma ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Begriff der Geologie, für den Physiker siehe [[Kenneth Greisen]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Greisen-Geyer.jpg|mini|Greisengang mit Kassiterit und Arsenopyrit in Granit aus [[Geyer]], Erzgebirge]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Greisen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Begriff aus der sächsischen [[Bergmannssprache]] und steht für körnige, meist graue [[Gestein]]e, die hauptsächlich aus [[Quarz]] bestehen und oft eng mit [[Zwitter (Geologie)|Zwittern]] verbunden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglich bergmännische Bezeichnung fand durch [[Abraham Gottlob Werner]] Eingang in die Gesteinskunde.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Pfeiffer, Manfred Kurze, Gerhard Mathé: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Petrologie&amp;#039;&amp;#039;. Akademie Verlag, Berlin 1981, S. 548–549.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Bernhard von Cotta]] hatte bereits in den 1860er Jahren die mineralische [[Paragenese]] genau erkannt und beschrieb sie als „eine sehr merkwürdige Umwandlung von Granit in ein eigenthümliches, schwarzes, zinnhaltiges Zwittergestein […] Der feinkörnige Granit ist bei Altenberg in Sachsen durch irgend eine zugleich zinnhaltige Solution, die ihn von unzähligen Klüften aus durchdrang, local in das Zwittergestein umgewandelt, […] [[Schörl (Mineral)|Schörl]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;schiefer oder Schörlfels, Topasfels, und vielleicht auch Greisen, sind wohl durch ähnliche Vorgänge entstanden.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernhard von Cotta]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geologie der Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber, Leipzig 1867, S. 94.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Greisen unterscheidet man zwischen&lt;br /&gt;
* [[Glimmer]]-Greisen&lt;br /&gt;
* [[Topas]]-Greisen&lt;br /&gt;
* [[Turmalingruppe|Turmalin]]-Greisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Greisen entsteht dadurch, dass ein [[granit]]ischer, [[rhyolith]]ischer oder anderer [[Felsit|saurer]] kristalliner Gesteinskörper (Glimmerschiefer, Gneise) in seinen am höchsten reichenden Teilen durch [[Erzlagerstätte#Magmatisch-hydrothermal|hochtemperierte magmatisch-hydrothermale]], [[pneumatolytisch]]e [[Metasomatose]] umgewandelt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pohl05&amp;quot;&amp;gt;Walter Pohl: &amp;#039;&amp;#039;Mineralische und Energie-Rohstoffe. Eine Einführung zur Entstehung und nachhaltigen Nutzung von Lagerstätten.&amp;#039;&amp;#039; Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung 2005. ISBN 3-510-65212-6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei dringen [[Fluor|fluor-]], [[Wolfram|wolfram-]], [[Zinn|zinn-]], und [[Lithium|lithiumhaltige]] gasreiche [[Fluid]]e in Gänge und Spalten ein und wandeln die dort vorhandenen [[Feldspat|Feldspäte]] in Quarz, verschiedene Glimmerarten und [[Kassiterit]] um. Auch [[Turmalingruppe|Turmalin]], [[Topas]] und [[Wolframit]] findet sich in Greisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Greisen sind wegen ihres Gehaltes oder ihrer Mitführung von Zinn- und Wolframmineralen von wirtschaftlicher Bedeutung. Größere Lagerstätten gibt es in [[Cornwall]] sowie im [[Erzgebirge]], dort vorwiegend in den Regionen um [[Altenberg (Erzgebirge)|Altenberg]], [[Schlaggenwald]] (Horní Slavkov) und [[Zinnwald-Georgenfeld|Zinnwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Murawski]] und [[Wilhelm Meyer (Geologe)|Wilhelm Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Geologisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;. 10., neu bearb. u. erw. Aufl., 278, Enke Verlag, Stuttgart 1998, ISBN 3-432-84100-0.&lt;br /&gt;
* Ludwig Pfeiffer, Manfred Kurze, Gerhard Mathé: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Petrologie&amp;#039;&amp;#039;. Akademie Verlag, Berlin 1981,  ISBN 978-3-432-91931-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.westerzgebirge.com/htm/erzgebirge-bergbau-zinn.htm Bergbau im Erzgebirge Erklärung des Begriffs Greisen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Montangeologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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