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	<title>Grein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>~2026-20872-43 am 4. April 2026 um 20:13 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-04T20:13:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Stadtgemeinde Grein in Oberösterreich. Für weitere Bedeutungen siehe [[Grein (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Österreich&lt;br /&gt;
|Art                = Stadt&lt;br /&gt;
|Name               = Grein&lt;br /&gt;
|Wappen             = Wappen at grein.png&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 48/13/41/N&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 14/51/02/E&lt;br /&gt;
|Höhe               = 239&lt;br /&gt;
|Fläche             = 18.42&lt;br /&gt;
|PLZ                = 4360&lt;br /&gt;
|Vorwahl            = 07268&lt;br /&gt;
|Kfz                = PE&lt;br /&gt;
|Gemeindekennzahl   = 41105&lt;br /&gt;
|LOCODE             = AT GRN&lt;br /&gt;
|NUTS               = AT313&lt;br /&gt;
|Straße             = Rathausgasse 1&lt;br /&gt;
|Website            = [http://www.grein.ooe.gv.at/ www.grein.ooe.gv.at]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Rainer Johannes Barth&lt;br /&gt;
|Partei             = ÖVP&lt;br /&gt;
|Gemeinderatanzahl  = 25&lt;br /&gt;
|Wahljahr           = [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2021|2021]]&lt;br /&gt;
|Gemeinderat        = &lt;br /&gt;
{{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Legende = ja&lt;br /&gt;
| Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
| Land  = AT&lt;br /&gt;
| Breite = 0.8&lt;br /&gt;
|ÖVP|SPÖ|FPÖ&lt;br /&gt;
| ÖVP   = 15&lt;br /&gt;
| SPÖ   = 7&lt;br /&gt;
| FPÖ   = 3&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|Bild1              = Grein - Ortsansicht (2).JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung1  = Ansicht von Grein mit Schloss Greinburg und Stadtpfarrkirche St. Ägidius&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[oberösterreich]]ische [[Gemeinde (Österreich)#Stadtgemeinde|Stadtgemeinde]] im [[Unteres Mühlviertel|Unteren Mühlviertel]] im [[Bezirk Perg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Fläche von 18,42 Quadratkilometern und mit {{EWZ|AT|41105}} Einwohnern (Stand {{EWD|AT|41105}}) ist Grein flächenmäßig die fünfzehntgrößte und bezogen auf die Einwohneranzahl die siebtgrößte Gemeinde des Bezirks. Grein ist seit 1491 die drittälteste Stadt des Mühlviertels und Hauptort des [[Strudengau]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt war bis Ende 2002 Standort des ehemaligen Bezirksgerichts Grein, das für die zehn Gemeinden des [[Gerichtsbezirk Grein|Gerichtsbezirks Grein]] zuständig war. Seit Beginn des Jahres 2003 gehört Grein zum [[Gerichtsbezirk Perg]], das zuständige [[Gerichtsorganisation in Österreich#Bezirksgerichte|Bezirksgericht]] befindet sich seither in der Bezirkshauptstadt [[Perg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Grein Donaublick.jpg|mini|Grein und Donau]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Das Ortszentrum von Grein befindet sich 55&amp;amp;nbsp;Kilometer östlich der Landeshauptstadt [[Linz]] in einer kleinen Weitung des in diesem Abschnitt engen Donautals. Die unmittelbar an der Donau gelegene Stadt ist die östlichste Stadt in Oberösterreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindegebiet bedeckt eine Fläche von 18,42&amp;amp;nbsp;Quadratkilometern. Die größte Ausdehnung in Ost-West-Richtung beträgt 5,5 und in Nord-Süd-Richtung 7,2&amp;amp;nbsp;Kilometer.&amp;lt;ref&amp;gt;DORIS: {{Webarchiv|url=http://doris.ooe.gv.at/geographie/geoinfo/gem/geminfo.asp?gemeinde=41105 |wayback=20160304130422 |text=&amp;#039;&amp;#039;Grein&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-05-30 21:42:04 InternetArchiveBot }}, (Abgerufen am 2. Juli 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchste Erhebung befindet sich nordöstlich des Ortszentrums in der Nähe der [[Greiner Straße]] und des Gehöfts Grubsteiner auf rund {{Höhe|534|AT}} und die tiefste Stelle an der Grenze zur Nachbargemeinde [[St. Nikola an der Donau]] auf rund {{Höhe|234|AT}} Das Zentrum Greins liegt auf {{Höhe|239|AT}}, womit die Stadt die tiefstgelegene Stadt in Oberösterreich ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://data.bev.gv.at/geonetwork/srv/ger/catalog.search#/map |titel=Österreichische Karte 1:50.000 | abruf=2024-12-29 | hrsg=[[Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen]] Österreich}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grein gehört zum [[Granit- und Gneisplateau]], dem österreichischen Anteil der [[Böhmische Masse|Böhmischen Masse]]. Aus geologischer und geomorphologischer Sicht sowie unter Aspekten der Raumnutzung liegt der nördliche, größte Teil des Gemeindegebietes in der oberösterreichischen Raumeinheit [[Aist-Naarn-Kuppenland]], während der Hauptsiedlungsraum entlang der Donau in die Raumeinheit [[Donauschlucht und Nebentäler]] fällt. Im Westen hat die Gemeinde einen kleinen Anteil an der Raumeinheit [[Südliche Mühlviertler Randlagen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Untergrund der Gemeinde besteht aus Weinsberger Granit, der in Granitstein- oder Schotterbrüchen abgebaut wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grein war im 20. und 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ebenso wie in den vorangegangenen Jahrhunderten von Hochwasserkatastrophen betroffen. In den letzten Jahrzehnten wurde viel in den Hochwasserschutz investiert. Weitere Schutzmaßnahmen werden im Rahmen des [[Hochwasserschutzprojekt Machland Nord|Hochwasserschutzprojektes Machland Nord]] verwirklicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nennenswertes Stillgewässer ist ein mittelgroßer Teich im Lettental, ansonsten gibt es nur Fisch- oder Löschwasserteiche. Die Fließgewässer sind kleinere Bäche, die sich vor der Mündung in die Donau vereinigen. Dazu zählen insbesondere der Kempbach mit der [[Wolfsschlucht (Bad Kreuzen)|Wolfsschlucht]] der mit dem Schallahofer- und dem Rinnaubach den Kreuznerbach bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Osten der Gemeinde befindet sich der [[Gießenbach (Donau)|Gießenbach]], der im Unterlauf die [[Stillensteinklamm]] bildet, bevor er in die Donau mündet. Die Verteilung der Flächennutzung zeigt, dass die land- und forstwirtschaftlichen Nutzflächen 47 % ausmachen und 37,8 % der Gemeindefläche bewaldet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Gliederung-AT-Gde|PE|05}}&lt;br /&gt;
|{{Legende AT Bezirk}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Stadt Grein besteht aus den drei [[Katastralgemeinde]]n Grein, Lettental und Panholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtgemeinde gliedert sich in die Ortsteile (in Klammern Einwohnerzahl Stand {{EWD|AT Ortschaft|STAND}}{{EWR|AT Ortschaft|QUELLE}}):&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=20em |liste=&lt;br /&gt;
* Dornach ({{EWZ|AT Ortschaft|10049}})&lt;br /&gt;
* Grein ({{EWZ|AT Ortschaft|10050}})&lt;br /&gt;
* Greinburg ({{EWZ|AT Ortschaft|10051}})&lt;br /&gt;
* Herdmann ({{EWZ|AT Ortschaft|10052}})&lt;br /&gt;
* Lehen ({{EWZ|AT Ortschaft|10053}})&lt;br /&gt;
* Lettental ({{EWZ|AT Ortschaft|10054}})&lt;br /&gt;
* Oberbergen ({{EWZ|AT Ortschaft|10055}})&lt;br /&gt;
* Panholz ({{EWZ|AT Ortschaft|10056}})&lt;br /&gt;
* Ufer ({{EWZ|AT Ortschaft|10057}})&lt;br /&gt;
* Würzenberg ({{EWZ|AT Ortschaft|10058}})&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORD = [[Bad Kreuzen]]&lt;br /&gt;
| OST = [[St. Nikola an der Donau]]&lt;br /&gt;
| SUEDWEST = [[Saxen]]&lt;br /&gt;
| SUED = [[Ardagger|Ardagger (NÖ)]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST = [[Neustadtl an der Donau|Neustadtl (NÖ)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Unter den [[Babenberger]]n blühte Grein dank des regen Schiffsverkehrs auf der Donau auf. Die stromabwärts gelegene Stromenge machte Grein zu einem bedeutenden Donauort. Grein hatte geprüfte [[Nauführer]] und geschworene [[Lotse]]n. Im Jahr 1147 wurde Grein anlässlich der Gründung des [[Stift Waldhausen|Klosters Säbnich (später Stift Waldhausen)]] erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsnamenbuch&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{OöUrkundenbuch |band=2 |seite=237 |nr=CLVII |ort= |datum=1147-05 |titel=Bischof Reginbert von Passau bestätigt die Gründung des Klosters Waldhausen und erlaubt dem Stifter Otto von Machland alle passauischen Lehen, Greifenstein ausgenommen, demselben zu übergeben |kommentar=„Dunnenbahc“ Dimbach, „Grine“ Grein, „Chunigesuuisen“ Königswiesen, „Croucen“ Kreuzen, „Niunchirchen“ Pabneukirchen und „ecclesiam sancti Georgii“ St. Georgen am Walde werden darin erstmals urkundlich erwähnt}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1220 bis 1240 war Grein (&amp;#039;&amp;#039;Grine&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Griene&amp;#039;&amp;#039;) der Sitz des babenbergischen [[Amtmann|Amtsmanns]] und somit landesfürstlich, um 1250 ging dieses Amt auf die „Burg Werfenstein im Machlande“ über, und Grein war bis zur Übergabe an die [[Hardegg (Adelsgeschlecht)|Prueschenken]] 1489 der nahen Burgherrschaft [[Burg Werfenstein|Werfenstein]] untertänig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 14. und 15. Jahrhundert bestand an der Donau die [[Burgstall Kosenburg|Burg Kosenburg]]. Erhalten blieb der Burgstall oberhalb eines Steilabfalls in der Ortschaft Dornach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Böhmenkriege, die unter anderem [[Waldhausen im Strudengau]] und [[Klam]] vernichteten, bedrohten auch Grein. 1476 ging Grein bei der siegreichen Schlacht des [[Bernhard von Scherffenberg]] in Flammen auf. Der Krieg mit König [[Matthias Corvinus]] schädigte Grein, und da damals die Burg noch nicht stand, wurde die Pfarrkirche wehrhaft gemacht. Noch um 1490 war der Ort nicht völlig wieder aufgebaut, dennoch konnte mit dem Bau der [[Schloss Greinburg|Greinburg]] begonnen und das kostbare [[Greiner Marktbuch]] in Auftrag gegeben werden. 1491 erhob Kaiser [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]] den Markt zur Stadt. Dies änderte aber nichts an der tatsächlichen Lage Greins, die den Burgherren untertänig blieb.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grein (Vischer).png|mini|Kupferstich von [[Georg Matthäus Vischer]] (um 1674)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der spätere [[Landeshauptmann]] von [[Geschichte Oberösterreichs|Oberösterreich]] und Burgherr von Grein, [[Hans Jakob Löbl]] (1592–1602), führte tatkräftig die [[Gegenreformation]] durch, die Bürger waren damals zu einem Großteil lutherisch, und 1599 mussten Bürger die Stadt wegen ihrer Religion verlassen. Um 1563 war das von Kurz und Canaval erbaute Rathaus fertig, der achteckige Steinbrunnen am Rathausplatz wurde um 1600 vollendet (Kaspar Alexandrin aus Trient).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauernunruhen gingen an Grein glimpflich vorüber. Das [[Franziskanerkloster Grein|Franziskanerkloster]] wurde 1622 vom Schlossherrn, Grafen [[Leonhard Helfried von Meggau]], begründet. 1642 verheerte ein großer Brand Grein. Als Durchzugsort von Truppen litt Grein wiederholt Schaden, u.&amp;amp;nbsp;a. in der Zeit, als die [[Ysper]] Grenze gegen Ungarn war, weiters während der [[Türkenkriege|Türken-]] und [[Koalitionskriege|Franzosenkriege]]. Das berühmte Streifkorps des Oberstleutnants Scheibler gegen die Franzosen war vom 4. bis 8. Juni 1809 in Grein stationiert und übte von hier kühne Überfälle aus.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hertha Schober-Awecker|Hertha Awecker]]: &amp;#039;&amp;#039;Grein während der Franzosenkriege.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Oberösterreichische Heimatblätter]].&amp;#039;&amp;#039; Band 9, 1955, Heft 2–3, S. 147–158 („Baron von Scheiben“ auf S. 152; {{OoeGeschichte |pdf=hbl1955 2 3 147-158.pdf |name=Digitalisat |KBytes=698}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem [[Anschluss Österreichs]] an das [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] am 13. März 1938 gehörte der Ort zum [[Reichsgau Oberdonau|Gau Oberdonau]]. Im Jahr 1944 und im Februar 1945 befand sich im Lettentalkeller in Grein ein [[Liste der Außenlager des KZ Mauthausen|Außenlager]] des [[KZ Mauthausen]], in dem etwa 120 [[KZ-Häftling]]e zu diversen Bau- und Fertigungstätigkeiten herangezogen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef B.: [http://www.geheimprojekte.at/lager_grein.html &amp;#039;&amp;#039;KZ Mauthausen-Außenlager Grein.&amp;#039;&amp;#039;] auf &amp;#039;&amp;#039;Geheimprojekte.at | Zeitgeschichte Österreich 1938–1945&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mauthausen-guides.at/aussenlager/kz-aussenlager-grein |titel=KZ-Außenlager Grein {{!}} Mauthausen Guides - Mauthausen Komitee Österreich |sprache=de |abruf=2026-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs. 1945 lag Grein kurze Zeit in der amerikanischen und ab 9.&amp;amp;nbsp;Mai 1945 bis 1955 in der [[Besetztes Nachkriegsösterreich|sowjetischen Besatzungszone]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensherkunft ===&lt;br /&gt;
Der Name der Stadt wird üblicherweise von „Grin“ – Geschrei – abgeleitet, entweder vom Lärm des Strudels und Wirbels oder von den Hilferufen gefährdeter Schiffsleute. Dabei könnte es sich jedoch um eine [[Volksetymologie|volksetymologische]] Deutung handeln. In Diskussion sind unter anderem die indogermanische Wurzel &amp;#039;&amp;#039;krem&amp;#039;&amp;#039; („schneiden“), die den zahlreichen Krems-Flüssen zugrunde liegt, oder auch eine slawische Quelle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortsnamenbuch&amp;quot;&amp;gt;{{OöOrtsnamenbuch |band=11 |seite=82–84 |nr=11.3.2.4 |kommentar= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{{Einwohner_B_Diagramm|width=450|float=none|Name=Grein |maxEinwohner=3200|werte=&lt;br /&gt;
(1869,1919)&lt;br /&gt;
(1880,1890)&lt;br /&gt;
(1890,1847)&lt;br /&gt;
(1900,1953)&lt;br /&gt;
(1910,1984)&lt;br /&gt;
(1923,1839)&lt;br /&gt;
(1934,2054)&lt;br /&gt;
(1939,2005)&lt;br /&gt;
(1951,2519)&lt;br /&gt;
(1961,2518)&lt;br /&gt;
(1971,2767)&lt;br /&gt;
(1981,2817)&lt;br /&gt;
(1991,2910)&lt;br /&gt;
(2001,3109)&lt;br /&gt;
(2011,3024)&lt;br /&gt;
(2021,2926)&lt;br /&gt;
({{EWDJ|AT|41105}},{{EWZN|AT|41105}})&lt;br /&gt;
|quelle=[[Statistik Austria]], Gebietsstand 1.1.2021&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Im Jahr 1783 zählte Grein 1338&amp;amp;nbsp;Einwohner in rund 240&amp;amp;nbsp;Häusern. 1809 wurde die Anzahl der Einwohner mit 1439 angegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortlexikon&amp;quot;&amp;gt;{{HistOrtsLexÖ|4|2||Grein|nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1869 wohnten im Gemeindegebiet 1919&amp;amp;nbsp;Menschen. Bis 1939 stieg die Einwohnerzahl nur gering auf 2.185. Zwischen 1939 und 1951 stieg die Einwohneranzahl aufgrund von Eingemeindungen sprunghaft auf mehr als 2500&amp;amp;nbsp;Einwohner. Bis 2008 ist ein stetiges Wachstum zu verzeichnen, danach sank die Einwohneranzahl bis 2021. Bei der [[Volkszählung in Österreich#Zählungen 1918–2001|Volkszählung]] 2001 hatte Grein 3109&amp;amp;nbsp;Einwohner und 2008 wurde mit 3144 der bisher höchste Stand erreicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ortlexikon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Volkszählung 2001 betrug der Anteil der Einwohner, die 60&amp;amp;nbsp;Jahre und älter waren 23,4 %, während 18,3 % unter 15 Jahre alt waren. Der Anteil der weiblichen Bevölkerung lag bei 51,3 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkszählung 2001&amp;quot;&amp;gt;Volkszählung 2001: [http://www.statistik.at/blickgem/vz7/g41105.pdf &amp;#039;&amp;#039;Demografische Daten&amp;#039;&amp;#039;] (Download als PDF; 10&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 2541&amp;amp;nbsp;Bewohnern Greins, die 2001 älter als 15&amp;amp;nbsp;Jahre waren, hatten 5 % eine [[Universität]], [[Fachhochschule (Österreich)|Fachhochschule]] oder [[Akademie]] abgeschlossen und 9,2 % eine [[Matura]] absolviert. 46,7 % verfügten über einen [[Berufsausbildung|Lehrabschluss]] oder den Abschluss einer [[Schulsystem in Österreich#BMS|berufsbildenden mittleren Schule]]. 39,1 % der relevanten Bevölkerungsgruppe hatten die [[Schulpflicht|Pflichtschule]] als höchsten Abschluss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkszählung 2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sprache und Staatsbürgerschaft ===&lt;br /&gt;
Der deutsche Dialekt, der im Raum Grein sowie im größten Teil Oberösterreich allgemein gesprochen wird, ist das [[Bairische Sprache#Mittelbairisch|Ostmittelbairische]]. 93,8 % der Greiner gaben 2001 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als Umgangssprache an. 0,9 % sprachen [[Kroatische Sprache|kroatisch]] und 0,5 % [[Türkische Sprache|türkisch]] oder [[Ungarische Sprache|ungarisch]], der Rest andere Sprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anteil der Greiner mit ausländischer [[Staatsbürgerschaft]] lag 2001 mit 5 % unter dem Durchschnitt Oberösterreichs. Dabei hatten 0,7 % der Greiner Bevölkerung eine Staatsbürgerschaft aus [[Bosnien und Herzegowina]], 0,4 % eine aus [[Deutschland]] oder [[Kroatien]] und 3,5 % aus anderen Ländern der Welt. Insgesamt waren 2001 etwa 6,4 % der Greiner im Ausland geboren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkszählung 2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religion ===&lt;br /&gt;
Bei der Volkszählung 2001 haben 2833&amp;amp;nbsp;Personen (91,1 %) [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] als Religionsbekenntnis angegeben, 46 (1,5 %) [[Orthodoxe Kirchen|orthodox]], 33 (1,1 %) [[Evangelische Kirche|evangelisch]], 30 (1 %) [[islam]]isch und 80 andere Glaubensrichtungen. 87 (2,8 %) Greiner haben sich zu keiner Religion bekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Volkszählung 2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die römisch-katholische Pfarre Grein gehört zum Dekanat Grein, umfasst etwa das Gebiet der politischen Gemeinde und zählt 2939&amp;amp;nbsp;Gläubige. Die Mitglieder der evangelischen Kirche gehören zur Pfarrgemeinde [[Enns]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{weitereBDA}}&lt;br /&gt;
* [[Schloss Greinburg]] ist eines der ältesten Wohnschlösser Österreichs aus den Jahren 1491 bis 1495. Unter Graf Leonhard Helfrich von Meggau erhielt es im frühen 17. Jahrhundert seine jetzige geschlossene Form. Sehenswert sind der harmonische dreigeschoßige Renaissance-Arkadenhof, die Prunkräume, die Kapelle mit dem Marmoraltar und das steinerne Theater &amp;#039;&amp;#039;Sala terrena&amp;#039;&amp;#039;. Im Schloss befindet sich auch das „Oberösterreichische Schifffahrtsmuseum“. Das Schloss ist seit 1823 im Besitz der Familie von [[Haus Sachsen-Coburg und Gotha|Sachsen-Coburg und Gotha]].&lt;br /&gt;
* [[Pfarrkirche Grein]]: spätgotische, jedoch stark erneuerte Hallenkirche. Barocker Hochaltar von 1749 mit einem Altarbild von [[Bartolomeo Altomonte]], das den Kirchenpatron, den heiligen [[Ägidius (Heiliger)|Ägidius]], mit einer Hirschkuh zeigt.&lt;br /&gt;
* [[Franziskanerkloster Grein]]&lt;br /&gt;
* Ortskern: Im historischen Stadtzentrum befinden sich vorwiegend zwei- und dreigeschoßige Bürgerhäuser  mit überwiegend barocken Fassaden auf  lang  gestreckten mittelalterlichen  Parzellen.  In vielen dieser Häuser sind noch spätmittelalterliche Bauteile erhalten. Viele  Um- und  Neubauten fanden im 16.  und  17. Jahrhundert statt,    vor   allem   nach   dem   Stadtbrand  von 1642. Sehenswert sind das Alte Rathaus, das ehemalige Schiffsmeisterhaus   mit dem Arkadenhof und der Stadtbrunnen.&lt;br /&gt;
* Altes Rathaus (1563), bis heute in seiner ursprünglichen Form erhalten. Ursprünglich ein Getreidespeicher wurde das Gebäude 1791 in ein Bürgertheater (heute: Stadttheater) umgewandelt. Im Rahmen der Greiner Sommerspiele finden nach wie vor regelmäßig Aufführungen statt.&lt;br /&gt;
* [[Stadttheater Grein]]: [[Rokoko]]-Bau von 1791, ältestes original erhaltenes bürgerliches Theater Österreichs. Es beherbergt auch eine Theaterausstellung.&lt;br /&gt;
* Die [[Kaffeesiederei Blumensträußl]] befindet sich in einem der ältesten Häuser, Innen-Einrichtung im [[Biedermeier]]-Stil&lt;br /&gt;
* [[Gobelwarte]], Aussichtsplattform&lt;br /&gt;
* Eisenbahn-[[Viadukt]] der [[Donauuferbahn (Wachau)|Donauuferbahn]] mit sieben Bögen über den [[Gießenbach (Donau)|Gießenbach]] am Eingang zur [[Stillensteinklamm]]&lt;br /&gt;
* Museum im Schloss Greinburg: Oberösterreichisches Schifffahrtsmuseum, das Museum gibt einen Überblick über die Entwicklung der Schifffahrt auf der Donau.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grein - Schloss.JPG|[[Schloss Greinburg]]&lt;br /&gt;
Grein - Kirche.JPG|Stadtpfarrkirche St. Ägidius&lt;br /&gt;
AltesRathaus-hoch (1).jpg|Altes Rathaus und Stadttheater&lt;br /&gt;
Gobelwarte (1).jpg|Neue Gobelwarte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturdenkmäler ===&lt;br /&gt;
* Waldlandschaft der Donau mit ihrer Verengung am Eingang des [[Strudengau]]s&lt;br /&gt;
* [[Stillensteinklamm]] am [[Gießenbach (Donau)|Gießenbach]], eine 200 Meter tiefe Klamm mit eindrucksvollen Gesteinsformationen 2&amp;amp;nbsp;km östlich des Ortskerns.&lt;br /&gt;
* Der [[Marienstein in Grein]] und eine [[Eiche in der Kaiser-Friedrich-Straße]] sind im [[Naturschutzbuch]] der oberösterreichischen Landesregierung als [[Naturdenkmal|Naturdenkmäler]] ausgewiesen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://e-gov.ooe.gv.at/ndbinternet/NDBInternetNSB.jsp?BEZIRK_IN_BDL_SELECTION=411&amp;amp;GEMEINDE_IN_BEZIRK_SELECTION=41105&amp;amp;pageStatus=NSBListe&amp;amp;liste=6&amp;amp;oldBezId=11&amp;amp;cmdAktualisieren= Naturdenkmäler in Grein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Neben den alljährlichen Sommerspielen finden im Stadttheater Grein auch Sprechtheater, Liederabende, Konzerte sowie Dichterlesungen statt.&lt;br /&gt;
* Die [[Schloss Greinburg|Greinburg]] ist fixer Veranstaltung der seit 1995 stattfindenden [[Donaufestwochen]] im Strudengau.&lt;br /&gt;
* Seit 2011 findet im Stadtkino Grein Österreichs einziges Videokunstfestival [[danubeVIDEOARTfestival]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
Das mittlere [[Bruttoeinkommen]] der in Grein arbeitenden [[Erwerbstätigkeit|Erwerbstätigen]] belief sich im Jahr 2006&amp;amp;nbsp;auf monatlich 1716&amp;amp;nbsp;Euro und lag damit leicht unter dem oberösterreichischen Durchschnitt. Im Bezirksvergleich belegte Grein damit den 11.&amp;amp;nbsp;Rang. Während die männlichen Angestellten 2836&amp;amp;nbsp;Euro verdienten, kamen die Arbeiterinnen auf weniger als 1000&amp;amp;nbsp;Euro. Einschließlich der Auspendler wird in etwa das oberösterreichische Durchschnittseinkommen von 1761 Euro erreicht. Im Bezirksvergleich befanden sich die Männer dabei auf Platz&amp;amp;nbsp;5, während die Frauen Platz&amp;amp;nbsp;13 einnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grein ist Standort zahlreicher Fachgeschäfte und Dienstleistungsbetriebe. Von den rund 1400 Erwerbstätigen, die 2011 in Grein wohnten, arbeiteten 550 in der Stadtgemeinde und 850 pendelten aus. Von den umliegenden Gemeinden pendelten 900 Menschen zur Arbeit nach Grein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.statistik.at/blickgem/G0502/g41105.pdf |titel=Ein Blick auf die Gemeinde Grein, Berufspendler |werk= |hrsg=Statistik Austria |datum= |format=PDF |abruf=2020-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|{{ChartDirekt|Breite=1100px|type=pie|Titel=Pendler&lt;br /&gt;
   |x=lokal beschäftigt, Auspendler andere Gemeinde, Auspendler anderer Bezirk, Auspendler anderes Bundesland, Einpendler andere Gemeinde, Einpendler anderer Bezirk, Einpendler anderes Bundesland&lt;br /&gt;
   |y=546,335,230,300,564,159,174&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
* Straße: Grein liegt an der [[Donau Straße]] (B 3), der [[Greiner Straße]] (B 119) und an der [[Donauuferbahn (Wachau)|Donauuferbahn]]. Die nächstgelegene [[Anschlussstelle (Autobahn)|Anschlussstelle]] an die [[West Autobahn]] befindet sich südlich bei [[Amstetten|Amstetten West]], wobei die Anfahrtszeit für die 15 Kilometer lange Strecke rund 20&amp;amp;nbsp;Minuten beträgt.&lt;br /&gt;
* Es gibt eine öffentliche Postbusverbindung nach Amstetten (Fahrzeit 29 Minuten) bzw. nach [[Waldhausen im Strudengau]].&lt;br /&gt;
* Schifffahrt: Bedeutend für die Stadt ist auch der Schiffsverkehr auf der [[Donau]].&lt;br /&gt;
* Für Radfahrer und Fußgänger gibt es in den Sommermonaten eine Fährverbindung zum Südufer der Donau.&lt;br /&gt;
* Der [[Donauradweg]] führt durch die Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
Grein ist Sitz einer [[Polizeiinspektion]] und war von 1850 bis 2002 auch Sitz eines [[Gerichtsorganisation in Österreich#Bezirksgerichte|Bezirksgerichts]]. Mit 1. Jänner 2005 wurde der Gerichtsbezirk Grein mit jenem von Perg zusammengelegt. Die regionale [[Straßenmeisterei]] ist für die ehemaligen Bundesstraßen sowie die Landes- und Bezirksstraßen zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gemeindegebiet sorgt die 1871 gegründete [[Freiwillige Feuerwehr]] Grein für Brandschutz und allgemeine Hilfe.&amp;lt;ref&amp;gt;Feuerwehr Stadt Grein: [http://www.ff-grein.com/ &amp;#039;&amp;#039;Startseite&amp;#039;&amp;#039;], (Abgerufen am 25. Juni 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Grein verfügt im Pflichtschulbereich über eine [[Volksschule#Österreich|Volks-]] und eine [[Hauptschule#Österreich|Hauptschule]] sowie eine [[Polytechnische Schule (Österreich)|Polytechnische Schule]]. Die Hauptschule hat den Schwerpunkt Informationstechnologie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.hitgrein.eduhi.at/ |titel=HIT GREIN |abruf=2020-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einrichtungen für Erwachsenenbildung ([[Volkshochschulen in Österreich|Volkshochschule]], Katholisches Bildungswerk) und eine [[Musikschule|Landesmusikschule]] ergänzen das Bildungsangebot. Die öffentliche Bücherei der Pfarre steht für alle Bürger zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medien ===&lt;br /&gt;
Über die lokalen Ereignisse berichten die in Oberösterreich erscheinenden Tageszeitungen, insbesondere die [[Oberösterreichische Nachrichten|Oberösterreichischen Nachrichten]] und die [[Kronen Zeitung|Oberösterreich-Ausgabe der Kronen Zeitung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als regionale Wochenzeitungen erscheinen die &amp;#039;&amp;#039;[[Tips (Zeitung)|Tips Perg]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[Oberösterreichische Rundschau|BezirksRundSchau Perg]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Amtsblatt &amp;#039;&amp;#039;Gemeindenachrichten der Stadtgemeinde Grein&amp;#039;&amp;#039; wird vierteljährlich herausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der regionale Fernsehsender Grein.TV&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.grein.tv/ |text=&amp;#039;&amp;#039;Grein.TV&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20131230084101}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Sitz in der Stadt Grein berichtet wöchentlich über aktuelle wirtschaftliche, kulturelle sowie politische Ereignisse aus der Region Strudengau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grein Rathaus.jpg|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat hat 25 Mitglieder.&lt;br /&gt;
* Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2003 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 12 SPÖ, 11 ÖVP, 1 FPÖ, und 1 BLG (Bürgerliste Grein).&lt;br /&gt;
* Mit den [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2009]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 12 SPÖ, 10 ÖVP, und 3 BLG.&lt;br /&gt;
* Mit den [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2015]] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 14 ÖVP, 8 SPÖ, und 3 FPÖ.{{Gemeinderatswahl OÖ Ref|Jahr=2015|Abruf=2015}}&lt;br /&gt;
* Mit den [[Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich 2021]] hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 15 ÖVP, 7 SPÖ und 3 FPÖ.{{Gemeinderatswahl OÖ Ref|Jahr=2021|Abruf=2021-12-05}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Jahr–Jahr Vorname Nachname (Partei) chronologisch ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bürgermeister seit 1850 waren:{{Gemeindeinfo Land OÖ Ref|Abruf=2021-12-05}}&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=3 |anzahl=3 |liste=&lt;br /&gt;
* 1850–1859 Jakob Walchshofer&lt;br /&gt;
* 1859–1861 Franz Stark&lt;br /&gt;
* 1861–1864 Matthäus Schartmüller&lt;br /&gt;
* 1864–1867 Jakob Christ&lt;br /&gt;
* 1867–1870 Ferdinand Werthgarner&lt;br /&gt;
* 1970–1872 Franz Wagenthaller&lt;br /&gt;
* 1872–1872 Jakob Christ&lt;br /&gt;
* 1872–1877 Johann Schmid&lt;br /&gt;
* 1877–1882 Johann Poyhsl&lt;br /&gt;
* 1882–1883 Ignaz Schwaiger&lt;br /&gt;
* 1883–1885 Franz Wagner&lt;br /&gt;
* 1885–1894 Franz Schwarz&lt;br /&gt;
* 1894–1897 Ignaz Schwaiger&lt;br /&gt;
* 1897–1934 Johann Gürtler&lt;br /&gt;
* 1934–1935 Johann Saliger&lt;br /&gt;
* 1935–1938 Karl Gschaider&lt;br /&gt;
* 1938–1945 Karl Jent&lt;br /&gt;
* 1945–1946 Konrad Rametsteiner&lt;br /&gt;
* 1946–1949 Karl Gürtler&lt;br /&gt;
* 1949–1957 Georg Altwirth&lt;br /&gt;
* 1957–1973 Josef Grell&lt;br /&gt;
* 1973–1991 Leopold Hainzl&lt;br /&gt;
* 1991–1997 Leopold Nothnagel&lt;br /&gt;
* 1997–2008 Rupert Lehner&lt;br /&gt;
* 2008–2015 Manfred Michlmayr (SPÖ)&lt;br /&gt;
* seit 2015 Rainer Barth (ÖVP)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.grein.ooe.gv.at/Stadtamt_Politik/Politik/Buergermeister |titel=Grein, Bürgermeister |werk= |hrsg= |datum= |sprache=de-AT |abruf=2020-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* seit ? [[Neckarsteinach]]/[[Landkreis Bergstraße]], [[Hessen]] (D)&lt;br /&gt;
* seit ? [[Hluboká nad Vltavou|Frauenberg/Hluboka]], Südböhmen bei Budweis (Tschechien)&lt;br /&gt;
* seit ? [[Götzis]], Vorarlberg&lt;br /&gt;
Belege siehe&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.grein.ooe.gv.at/Kultur_Vereine/Allgemeine_Information |titel=Kultur&amp;amp;Vereine, Partnerstadt/Freundschaftsstadt |werk= |hrsg= |datum= |sprache=de-AT |abruf=2020-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]] (offiziell): &amp;#039;&amp;#039;In Silber zwischen fünf schwarzen Felsen auf blauen Wellen eine naturfarbene (gelbbraune) „Hohenauerin“; zwei an Gransel und Stoier (Bug und Heck) stehende Schiffleute in mittelalterlicher roter und grüner Kleidung rudern die Klobzille nach den Angaben des am Dach des Schiffes stehenden und mit ausgestreckten Armen zeigenden Naufergen durch die Stromhindernisse.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeindefarben sind Grün-Rot.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.land-oberoesterreich.gv.at/ |titel=Land Oberösterreich - Gemeinden |abruf=2020-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- chronologisch nach Geburtsjahr ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Johannes Tichtel]] (* um 1445/50; † um 1503/06): österreichischer Arzt und Humanist&lt;br /&gt;
* [[Hans Jakob Löbl]] (* um 1555; † 11. Oktober 1602): Truchsess unter den habsburgischen Kaisern Maximilian II. und Rudolf II.; Landeshauptmann von Oberösterreich&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Amand Berghofer]] (* 1745; † 1825): österreichischer Schriftsteller, Pädagoge und Philosoph, wurde zeitweise von einer Freimaurerloge finanziell unterstützt und unter anderem „Philosoph im Helenental“ sowie „österreichischer [[Jean-Jacques Rousseau|Rousseau]]“ genannt&lt;br /&gt;
* [[Johann Gürtler]] (* 1868; † 1936): Bürgermeister von Grein (1897 bis 1934) und Nationalratsabgeordneter (1919 bis 1934), Ehrenbürger der Stadt Grein und Träger des Goldenen Verdienstkreuzes sowie Träger des silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich.&lt;br /&gt;
* [[Hans Wunder]] (* 1886; † 1962): Pädagoge, Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Schober]] (* 1904; † 1971): Historiker&lt;br /&gt;
* [[Karl Mostböck]] (* 1921 in Grein; † 2013): lebte in Steyr; technischer Grafiker in den Steyr-Werken und einer der bedeutendsten österreichischen Maler des [[Informel]] mit Werken in in- und ausländischen Sammlungen; Ehrenbürger von [[Steyr]].&lt;br /&gt;
* [[Josef Waidhofer]] (* 1923 in Grein; † 1986): österreichischer Beamter und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Karl Hohensinner]] (* 1967): Germanist und Historiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Jahr der Verleihung Vorname Nachname chronologisch ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Leopold Höller (Vizebürgermeister a.&amp;amp;nbsp;D., Kulturreferent a.&amp;amp;nbsp;D.)&lt;br /&gt;
* Rupert Lehner (Bürgermeister a.&amp;amp;nbsp;D.)&lt;br /&gt;
* Friedrich Kloibhofer (Vizebürgermeister a.&amp;amp;nbsp;D.)&lt;br /&gt;
* Dechant Berthold Müller (Pfarrer a.&amp;amp;nbsp;D.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenringträger der Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Jahr der Verleihung Vorname Nachname chronologisch ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Anton Pfeiffer (Stadtamtsleiter a.&amp;amp;nbsp;D., Feuerwehrkommandant a.D)&lt;br /&gt;
* Michael Gert (Leiter der Sommerspiele)&lt;br /&gt;
* Karl Diwold (Obmann GV Liederkranz Grein)&lt;br /&gt;
* Christine Geirhofer (Prinzipalin der Greiner Dilettanten)&lt;br /&gt;
* Walter Edtbauer (Obmann Kulturverein Grein / Präsident Kulturforum Donauland Strudengau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Personen mit Bezug zur Gemeinde ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- chronologisch nach Geburtsjahr ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Herzogliche Familie [[Haus Sachsen-Coburg und Gotha|Sachsen-Coburg und Gotha]]: Inhaber von [[Schloss Greinburg]], welches ihr Ahnherr Herzog [[Ernst I. (Sachsen-Coburg und Gotha)|Ernst I.]] im Jahr 1823 als Privatbesitz erwarb&lt;br /&gt;
* [[Viktoria Adelheid von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg|Victoria Adelheid Herzogin von Sachsen-Coburg und Gotha]] (* 1885; † 1970, auf Schloss Greinburg): deutsche Prinzessin und durch Heirat Mitglied der britischen Königsfamilie&lt;br /&gt;
* [[Johann Leopold von Sachsen-Coburg und Gotha]] (* 1906; † 1972): deutscher Adliger, starb auf Schloss Greinburg&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Josias Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha|Friedrich Josias von Sachsen-Coburg und Gotha]] (* 1918; † 1998): deutscher Kaufmann, Chef des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha; Ehrenbürger der Stadt Grein seit dem 23. November 1988 für Verdienste bei der Restaurierung von Schloss Greinburg;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Greyn |Band=10 |Seite=9–10}}&lt;br /&gt;
* Ludwig Commenda: &amp;#039;&amp;#039;Neuer illustrierter Führer durch von Grein und Umgebung sowie durch das Machland, Bahnstrecke Mauthausen–Grein.&amp;#039;&amp;#039; Hiebl, Grein 1910, S. 39–47 (Kapitel „Grein“; {{ZOBODAT|pfad=pdf/MON-ALLGEMEIN_0196_0001-0195.pdf}}).&lt;br /&gt;
* Bundesdenkmalamt Österreich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch|Dehio]] – Oberösterreich Mühlviertel&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 978-3-85028-362-5.&lt;br /&gt;
* Leopold Riegler, Herbert Frank (mit Bildern von Karl Kaser): &amp;#039;&amp;#039;Grein an der Donau im Strudengau&amp;#039;&amp;#039;. Eigenverlag der Stadtgemeinde Grein, 2005.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Naturraumkartierung Oberösterreich. Landschaftserhebung Gemeinde Grein. Endbericht.&amp;#039;&amp;#039; Gutachten Naturschutzabteilung Oberösterreich. 2004, S. 1–64 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/GUTNAT_0356_0001-0064.pdf}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* {{austriaforum|AEIOU/Grein}}&lt;br /&gt;
* {{DORIS-Weblink|41105}}&lt;br /&gt;
* {{land-ooe|g|41105}}&lt;br /&gt;
* {{StatistikAustria|41105}}&lt;br /&gt;
* [http://www.grein.at/ Homepage der Stadt Grein]&lt;br /&gt;
* {{OoeGeschichte |pfad=datenbanken/kdb/detailsuche/?gemeinde=Grein |titel=Kleindenkmaldatenbank |kommentar=Liste der Kleindenkmäler im Ort |abruf=2023-02-03 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{OoeGeschichte |suche1=Grein |name=Geschichtliches Literaturverzeichnis zu Grein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Bezirk Perg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeindegliederung von Grein&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte des Mühlviertels&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Mitgliedergemeinden der Region Strudengau&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4205827-2|LCCN=n94027553|VIAF=130338631}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grein| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Donau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aist-Naarn-Kuppenland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Machland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1491]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-20872-43</name></author>
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