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	<title>Greimold Wulp - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T00:18:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;HerrZog: /* Literatur */ form</title>
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		<updated>2024-06-23T13:31:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Greimold Wulp&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[bl.]] [[14. Jahrhundert]]) war von 1368 bis 1377 [[Propst]] des [[Fürstpropstei Berchtesgaden|Klosterstifts Berchtesgaden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über Wulps Leben und Wirken ist derzeit nur wenig bekannt, auch nichts darüber, ob und inwieweit er mit seinem Nachfolger [[Ulrich I. Wulp]] verwandt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Greimold Wulp unterstand als Propst des Berchtesgadener Klosterstifts noch der Metropolitangewalt des [[Fürsterzbistum Salzburg|Erzbistums Salzburg]]. Erst 1455 konnte sich das Stift davon befreien und war danach in geistlichen Dingen allein dem Papst unterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Feulner: &amp;#039;&amp;#039;Berchtesgaden – Geschichte des Landes und seiner Bewohner&amp;#039;&amp;#039;. S. 50–51&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Laut A. Helm sind die nach ihm bereits 1254 erhaltenen bischöflichen Insignien schon Zeichen einer direkten päpstlichen Oberhoheit, der das Stift seitdem allein unterstellt gewesen wäre. Siehe Helm A.: &amp;#039;&amp;#039;Berchtesgaden im Wandel der Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Stichwort: Geschichte des Landes, S. 109&amp;lt;/ref&amp;gt; Aber die weltliche Eigenständigkeit der Stiftspropstei begann sich bereits seit 1294 durch die Erlangung der [[Blutgerichtsbarkeit]] für schwere Vergehen zu manifestieren.&amp;lt;ref name=HelmA108&amp;gt;Helm A.: Berchtesgaden im Wandel der Zeit, Stichwort: Geschichte des Landes, S. 108–109&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So vermochte Greimold Wulp auch beim Salzburger [[Erzbischof]] [[Pilgrim II. von Puchheim]] zu erwirken, dass nach einer vertragswidrigen Zurückweisung seiner Berchtesgadener Untertanen künftig jedes fünfte Schiff mit dem pröpstlichen Schellenberger Salz beladen werden durfte – ein Hinweis darauf, wie hoch inzwischen die Salzproduktion innerhalb der Stiftspropstei gestiegen war.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Feulner: &amp;#039;&amp;#039;Berchtesgaden – Geschichte des Landes und seiner Bewohner&amp;#039;&amp;#039;. S. 60–61.&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch Wulp und seine Chorherren lebten offenbar in großem Luxus, so dass selbst ihre reichen Erträge nicht ausreichten. Die Schuldenlast erreichte eine „phantastische Höhe“, das Land verarmte zusehends. Dem suchte dann sein Nachfolger Ulrich&amp;amp;nbsp;I.&amp;amp;nbsp;Wulp gleich bei seinem Amtsantritt 1377 unter anderem mit einem [[Landbrief (Stiftspropstei Berchtesgaden)|Landbrief]] zu begegnen, worin er den leibeignen Untertanen die Güter und [[Lehen]] des Stifts zu erbrechtlichem Kauf anbot, allerdings unter der Bedingung, dass die Untertanen weiterhin ihren Lehensverpflichtungen nachzukommen hatten. Auch wenn hiervon ausgiebig Gebrauch gemacht wurde, vermochte das allein die Finanzen jedoch längst nicht zu sanieren.&amp;lt;ref name=HelmA108/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred Feulner: &amp;#039;&amp;#039;Berchtesgaden – Geschichte des Landes und seiner Bewohner&amp;#039;&amp;#039;. Verlag [[Berchtesgadener Anzeiger]], Berchtesgaden 1986, ISBN 3-925647-00-7, S. 50–61.&lt;br /&gt;
* [[Eugen Fischer (Historiker)|A. Helm]], [[Hellmut Schöner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berchtesgaden im Wandel der Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Reprint von 1929.  Verein für Heimatkunde d. Berchtesgadener Landes. Verlag Berchtesgadener Anzeiger sowie Karl M. Lipp Verlag, München 1973. S. 100, 108–109, 261–262.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Pröpste des Klosterstifts Berchtesgaden (1101–1380)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--{{Folgenleiste|&lt;br /&gt;
VORGÄNGER=[[Jakob I. von Vansdorf]]|&lt;br /&gt;
NACHFOLGER=[[Ulrich I. Wulp]]|&lt;br /&gt;
AMT=[[Liste der Fürstpröpste von Berchtesgaden|Stiftspropst von Berchtesgaden]]|&lt;br /&gt;
ZEIT=1368–1377&lt;br /&gt;
}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Augustiner-Chorherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fürstpropst von Berchtesgaden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 13. oder 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Greimold Wulp&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Stiftspropst von Berchtesgaden&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Jahrhundert oder 14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HerrZog</name></author>
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