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	<title>Greifenwerder - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T19:36:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Greifenwerder&amp;diff=2084167&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-04-07T15:10:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Greifenwerder.JPG|miniatur|Blick über den Greifenwerder in Richtung Osten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick auf das Gelände des Wiesenwärter Hauses.JPG|miniatur|Vermutliches Gelände des ehemaligen Wiesenwärterhauses, Blick in Richtung Westen, Aufnahme 2010]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Greifenwerder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Landstrich am rechten Ufer der [[Elbe]]. In der Vergangenheit bestand hier ein gleichnamiges [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Gebiet des Greifenwerders gehört heute zum [[Magdeburg]]er Stadtteil [[Randau-Calenberge]]. Es liegt südlich des [[Kapitelwerder]]s etwas nördlich der linksseitigen Einmündung des [[Pfingstwiesengraben]]s in die Elbe. Der Greifenwerder ist durch große Wiesenflächen geprägt und umfasst das kleine Gewässer [[Fuchsbusch]]. Vereinzelt kommen Bäume und kleine Baumgruppen vor. Da der Bereich nicht eingedeicht ist, wird das Gelände bei Hochwasser der Elbe überflutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Während die nördlich gelegenen Gebiete von Kapitelwerder, [[Holzwerder]] und [[Kreuzhorst]] sich im kirchlichen Besitz befanden, bestand im Greifenwerder Privatbesitz. 1690 baute der [[Halberstädter Dom]]herr &amp;#039;&amp;#039;[[Esebeck (Adelsgeschlecht)|von Esebeck]]&amp;#039;&amp;#039; in dem schon damals von großen Wiesen geprägten Greifenwerder ein Vorwerk, darunter auch auf einer kleinen Anhöhe das &amp;#039;&amp;#039;Wiesenwärterhaus&amp;#039;&amp;#039;. Aufgrund der ständigen Hochwassergefahr wurde das Vorwerk später wieder aufgegeben, das Haus des [[Wiesenwärter]]s blieb jedoch erhalten. Es war von hohen [[Pappel]]n umgeben, auf die sich bei Hochwasser die Bewohner des Hauses in letzter Not gerettet haben sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Februar 1740 erwarb [[Leopold II. Maximilian (Anhalt-Dessau)|Leopold II. Maximilian von Anhalt-Dessau]] für 3550 Thaler von den Esebecks den Greifenwerder für das Dekanat des [[Domkapitel Magdeburg]]s. Das Geld stammte aus dem im Jahr zuvor erfolgten Verkauf des Holzes des Praepositurwerders,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Friedrich Pauli]], &amp;#039;&amp;#039;Leben grosser Helden des gegenwärtigen Krieges&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, bey Christoph Peter Francken, Halle 1759, Seite 299.&amp;lt;/ref&amp;gt; gemeint ist damit wohl der etwas weiter nördlich gelegene Holzwerder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch bis in das 20. Jahrhundert hinein war der Greifenwerder ein [[Gutsbezirk]] und somit nicht Bestandteil einer Gemeinde. Teile des Bereichs unterstanden jedoch nicht dem Gutsbereich, sondern gehörten zu [[Westerhüsen]]. Am 17. Oktober 1928 wurde der Gutsbezirk Greifenwerder mit der Landgemeinde Randau vereinigt.&amp;lt;ref name=AB-RB-Magdeburg&amp;gt;{{Literatur | Hrsg=Regierungsbezirk Magdeburg| Titel=Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg | Ort=Magdeburg | Datum=1928 | Seiten=230 | ZDB=3766-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuletzt wurde das Haus von &amp;#039;&amp;#039;Pappel-Hahne&amp;#039;&amp;#039; bewohnt. Am 21. Januar 1944 wurde das abgelegene Gebäude im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] durch Bomben zerstört und nicht wieder aufgebaut. Die Pappeln wurden gefällt. An das Haus erinnerte länger noch ein erhalten gebliebener Brunnen. Heute befindet sich in dem vermuteten Bereich des Wiesenwärterhauses ein Viehgatter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Benennung einer Straße in Randau als &amp;#039;&amp;#039;Greifenwerder&amp;#039;&amp;#039; geht auf den Greifenwerder zurück. In der lokalen Sagenwelt ist die [[Fähre Westerhüsen#Sagen|Sage von Wiesenwärters Marie]] bekannt, wonach, nach dem tragischen Ertrinken ihres Geliebten, der sich Nachts vom Wiesenwärterhaus zum [[Gut Kulenhagen|Forsthaus Kuhlenhagen]] begeben wollte, Marie den Verstand verloren habe. Danach soll sie noch heute im Greifenwerder und weiter nördlich im Bereich der [[Fähre Westerhüsen]] spuken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Großhennig, &amp;#039;&amp;#039;Ortschronik von Westerhüsen im Stadtbezirk Magdeburg-SO&amp;#039;&amp;#039;, Manuskript im Stadtarchiv Magdeburg, Signatur 80/1035n, I. Teil, Seite 96 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.054285|EW=11.697478|type=landmark|region=DE-ST}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wüstung in Magdeburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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