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	<title>Gregor XI. - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wischmat am 12. Mai 2025 um 14:54 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:07 Grégoire XI (couronné par Guy de Boulogne).jpg|mini|Papst Gregor XI.- Krönung durch Kardinal [[Guy de Boulogne]] (Ausschnitt; Chroniques de Froissart, 15. Jh.)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gregor XI.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pierre Roger de Beaufort&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[1329]] in [[Rosiers-d’Égletons]], [[Limousin]], [[Königreich Frankreich (987–1791)|Königreich Frankreich]]; † [[27. März]] [[1378]] in [[Rom]], [[Kirchenstaat]]) wurde am 30.&amp;amp;nbsp;Dezember 1370 zum [[Papst]] gewählt. Er residierte als siebter Papst in [[Avignonesisches Papsttum|Avignon]] bis zum 13.&amp;amp;nbsp;September 1376, ehe er den Papstsitz nach Rom zurückverlegte, und beendete somit das 67 Jahre andauernde [[Avignonesisches Papsttum|Avignonesische Papsttum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben vor dem Pontifikat ==&lt;br /&gt;
Papst Gregor XI. wurde wahrscheinlich im Jahr 1329 im südfranzösischen Rosiers-d’Égletons geboren und hieß gebürtig Pierre Roger de Beaufort. Er gehörte dem [[Frankreich|südfranzösischem]] [[Adel]] an und war Mitglied des [[Haus Rogier de Beaufort|Hauses Rogier de Beaufort]]. Er stammte aus einflussreichen Verhältnissen, da er der Neffe des Papstes [[Clemens VI.]] war. Sein Onkel ernannte ihn bereits 1348 mit 19 Jahren zum [[Kardinaldiakon]] von [[Santa Francesca Romana|Santa Maria Nuova]]. In der Folge besuchte er die [[Universität Perugia]], wo er sich zu einem geachteten Theologen entwickelte. Nach dem Tod von [[Urban V.]] wurde er in Avignon einstimmig und nach nur kurzer Beratung zum neuen Papst gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pontifikat ==&lt;br /&gt;
Wie schon fast alle seine Vorgänger in Avignon huldigte er dem [[Nepotismus am Heiligen Stuhl|Nepotismus]]. Auch favorisierte er die [[Limousin]]er, da er selbst aus dieser Provinz stammte. Während seines [[Pontifikat]]s ernannte Gregor 21 Kardinäle: Mit dem [[Konsistorium]] vom 30.&amp;amp;nbsp;Mai 1371 nebst Robert von Genf, dem späteren [[Gegenpapst]] [[Clemens VII. (Gegenpapst)|Clemens VII.]], neun weitere Franzosen, darunter auch seinen Neffen Jean du Cros sowie [[Pierre de Vergne]], und mit dem zweiten Konsistorium vom 20.&amp;amp;nbsp;Dezember 1375 sechs Franzosen, darunter einen Vetter und einen Neffen sowie Petro Marinez de Luna y Gotor, den späteren Gegenpapst [[Benedikt XIII. (Gegenpapst)|Benedikt XIII.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konzentration des Papsttums auf Avignon und die zunehmende Verankerung französischer Interessen führte aber zu Problemen in Italien. Es kam auch zu Konflikten: Der mailändische Fürst [[Bernabò Visconti]], ein erklärter Gegner des Papsttums, hatte sich schon 1371 [[Lehen]]sgebiete des Heiligen Stuhls angeeignet. Nach dem Scheitern von Verhandlungen wurde der [[Anathema|Bann]] über ihn verhängt, Bernabo zwang jedoch die Überbringer die [[Päpstliche Bulle|Bulle]] aufzuessen, die seine [[Exkommunikation]] erklärte. Nachdem ihm Gregor jetzt den Krieg erklärte, war die italienische Seite zunächst wohl erfolgreich, doch als Gregor die Unterstützung des Kaisers, der Königin von [[Neapel]] und des [[Königreich Ungarn|Königs von Ungarn]] erhalten und den englischen [[Söldner]]führer [[John Hawkwood]] in seine Dienste genommen hatte, gab Bernabo nach, konnte jedoch durch Bestechung päpstlicher Berater am 6.&amp;amp;nbsp;Juni 1374 einen für ihn vorteilhaften Waffenstillstand aushandeln.&lt;br /&gt;
[[Datei:Giorgio vasari, gregorio xi torna a roma da avignone, 1572-73, 01.jpg|mini|Papst Gregor XI. wird von der hl. [[Katharina von Siena]] im Jahr 1377 zurück nach Rom begleitet (Fresko von [[Giorgio Vasari]], c. 1571–1574), Sala Regia des Apostolischen Palasts.]]&lt;br /&gt;
Im Kirchenstaat wurde das Erneuerungswerk von Kardinal [[Gil Álvarez Carillo de Albornoz|Albornoz]] durch die von französischen Legaten und Gouverneure, die die Distrikte des Kirchenstaates beherrschten, gefährdet und zum Teil auch zerstört. Ihre Willkür ähnelte der Schreckensherrschaft der Anjou in Neapel in ihrer Frühzeit. Aufstände gegen diese Tyrannei wurden entfesselt. Derweilen verwüsteten französische Soldbanden und päpstliche Marodeure das Land. [[Florenz]] und [[Bologna]] revoltierten offen. Die heilige [[Katharina von Siena]], eine Analphabetin, versuchte Italien Frieden zu bringen. Doch weder der Papst noch Florenz hörte auf sie. Stattdessen antwortete der Papst mit einem Interdikt gegen Florenz. Auch schickte der Papst neue französische Soldateska in den Kirchenstaat. Katharina von Siena erschien persönlich in Avignon. Nachdem sie bereits schriftlich dem Papst viele bittere Wahrheiten an den Kopf geschleudert hatte, brachte sie diesen zur endgültigen Rückkehr nach Rom. Er verließ am 13. September 1376 den [[Papstpalast (Avignon)|Papstpalast]] in Avignon, um mit dem Schiff über [[Marseille]] und nach Aufenthalten in [[Genua]] und [[Pisa]] am 25. November in [[Piombino]] anzukommen und auf dem Landweg weiter nach Rom zu reisen. Am 17. Januar 1377 erreichte er [[Ostia Antica|Ostia]] und führte seine Reise über den [[Tiber]] nach Rom fort, um kurz darauf in [[Rom]] feierlich eingeführt zu werden. Trotzdem brach das unabwendbare Unheil über Italien herein. Nicht nur die Härten des Papstes gegen Florenz schadeten dem Ansehen des Papstes. Auch das grausame Gemetzel, das der erbarmungslose Kardinal Robert von Genf, späterer erster Gegenpapst des [[Abendländisches Schisma|Abendländischen Schisma]], im sonst papsttreuen Cesena anrichten ließ, untergrub das Ansehen des Papsttums auf das äußerste. An einem einzigen Tag im Februar 1377 soll der Kardinal 4.000 Bürger der Stadt getötet haben. Nach diesem „ersten Gruß“ des Papstes an Italien nannte der Dichter [[Franco Sacchetti]] den Papst &amp;#039;&amp;#039;papa guastamondo&amp;#039;&amp;#039;, den Weltverderber. Den Kardinal nannte man in Italien nur noch den „Henker von Cesena“. In einer Chronik aus dieser Zeit hieß es, dass die Ereignisse „Dinge seien, um seinen Glauben zu verlieren“. Weil Gregor sich die Sympathien des Volkes verspielt hatte, vermochte er sich nicht in Rom zu behaupten. Deshalb erhob der Papst nach seiner Flucht aus Rom im Mai 1377 [[Anagni]] zu seiner Residenz und konnte erst am 7. November des Jahres nach Rom zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Versuche, im 1337 begonnenen [[Hundertjähriger Krieg|Hundertjährigen Krieg]] zwischen [[Königreich England|England]] und [[Königreich Frankreich (987–1792)|Frankreich]] zu vermitteln, scheiterten. Bei der Beilegung des Konflikts zwischen den Königreichen [[Königreich Kastilien|Kastilien]], [[Königreich Aragón|Aragonien]], [[Königreich Navarra|Navarra]], [[Königreich Sizilien|Sizilien]] und [[Neapel]] war er jedoch erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 22. Mai 1377 erließ Gregor fünf Bullen gegen 18 Sätze aus den Schriften [[John Wyclif]]s und verdammte am 8. April 1374  14 Artikel des „[[Sachsenspiegel]]s“ mit der Bulle [[Salvator Humani Generis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb am 26.&amp;amp;nbsp;März 1378. Nur sein Tod hat wahrscheinlich verhindert, dass er wieder zurück nach Avignon ging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kardinalskreierungen Gregors XI.]]&lt;br /&gt;
* [[Haus Rogier de Beaufort]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629152436/http://www.bautz.de/bbkl/g/gregor_xi.shtml |autor= [[Friedrich Wilhelm Bautz]]|band=2|spalten=321-322}}&lt;br /&gt;
* Hans Kühner: &amp;#039;&amp;#039;Gregor XI.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Kühner: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Päpste. Kirchengeschichte, Weltgeschichte, Zeitgeschichte. Von Petrus bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Aktualisierte Lizenzausgabe. Fourier, Wiesbaden 1991, ISBN 3-925037-59-4.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Weiß (Historiker)|Stefan Weiß]]: &amp;#039;&amp;#039;Kredite europäischer Fürsten für Gregor XI. Zur Finanzierung der Rückkehr des Papsttums von Avignon nach Rom.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken]]&amp;#039;&amp;#039; 77 (1997) 176–205. ([http://www.perspectivia.net/publikationen/qfiab/77-1997/0176-0205 online])&lt;br /&gt;
* [[Tilmann Schmidt]]: &amp;#039;&amp;#039;Gregor XI.&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Religion in Geschichte und Gegenwart]]. 4. Aufl. Bd. 4. Tübingen 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gregorius XI|Gregor XI.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|AMT        = [[Papst]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER  = [[Urban V.]]&lt;br /&gt;
|ZEIT       = 1370–1378&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER = [[Urban VI.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11871869X|LCCN=n79059155|VIAF=44329137}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gregor 11}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Papst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Avignon)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1329]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1378]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Hauses Rogier de Beaufort]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gregor XI.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pierre Roger de Beaufort&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Papst, 30. Dezember 1370 bis März 1378&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1329&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rosiers-d’Égletons]], [[Département Corrèze]], Frankreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. März 1378&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Rom]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wischmat</name></author>
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