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	<title>Gregor VII. - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;GünniX: WPCleaner v2.05 - Wikipedia:WPSK (Überschriftenstruktur fehlerhaft)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://192.168.1.62:8083/index.php/WP:CLEANER&quot; class=&quot;extiw&quot; title=&quot;en:WP:CLEANER&quot;&gt;WPCleaner&lt;/a&gt; v2.05 - &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:WPSK&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:WPSK&quot;&gt;Wikipedia:WPSK&lt;/a&gt; (Überschriftenstruktur fehlerhaft)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gregor VII..jpg|mini|Darstellung Gregors VII. Beginn der Vita Gregorii VII. Pauls von Bernried, Heiligenkreuz, Stiftsbibliothek, Cod. 12, fol. 181v.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gregor VII.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* zwischen 1025 und 1030&amp;lt;!-- Wo ist das her? Bei Rudolf Schieffer steht, dass er wohl zwischen 1020 und 1025 geboren ist --&amp;gt; möglicherweise in [[Sovana]] als &amp;#039;&amp;#039;Hildebrand (von Soana)&amp;#039;&amp;#039;; †&amp;amp;nbsp;[[25. Mai]] [[1085]] in [[Salerno]]) war vom 22. April 1073 bis 1085 [[Papst]]. Wegen seiner Bedeutung für die [[Kirchenreformen des 11. Jahrhunderts]], die nach ihm auch als [[Gregorianische Reformen|„gregorianische“ Reformen]] bezeichnet werden, gilt er als einer der bedeutendsten, allerdings auch –&amp;amp;nbsp;schon zu Lebzeiten&amp;amp;nbsp;– als einer der umstrittensten Päpste der [[Kirchengeschichte]]. [[Petrus Damiani]], ein enger Mitstreiter, bezeichnete ihn anerkennend und zugleich tadelnd als „heiligen Satan“, „Zuchtrute Gottes“ und „Höllenbrand“, verglich ihn mit einem Tiger, Löwen oder reißenden Wolf und hielt Widerstand gegen Gregor für zwecklos.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurt Reindel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Briefe des Petrus Damiani.&amp;#039;&amp;#039; Teil&amp;amp;nbsp;2: &amp;#039;&amp;#039;Brief Nr. 57&amp;#039;&amp;#039;, [https://www.dmgh.de/mgh_briefe_d_dt_kaiserzeit_4_2/index.htm#page/167/mode/1up S.&amp;amp;nbsp;167, Zeile&amp;amp;nbsp;1] und Teil&amp;amp;nbsp;3: &amp;#039;&amp;#039;Brief Nr.&amp;amp;nbsp;107&amp;#039;&amp;#039;, [https://www.dmgh.de/mgh_briefe_d_dt_kaiserzeit_4_3/index.htm#page/186/mode/1up S.&amp;amp;nbsp;186, Zeile&amp;amp;nbsp;11]. In: [[Monumenta Germaniae Historica]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Briefe der deutschen Kaiserzeit.&amp;#039;&amp;#039; Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1949.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Zwischen 1025 und 1030 wohl in der Toskana geboren, war Hildebrand zunächst „[[Mönch]]“, wie er in zeitgenössischen Quellen genannt wird. Lange Zeit ging die Geschichtswissenschaft davon aus, Hildebrand sei [[Cluniazenser]] gewesen und habe in einem Kloster gelebt, das der [[Cluniazensische Reform|Cluniazensischen Reform]] zuzurechnen ist. Die jüngere Forschung hat dies überzeugend in Frage gestellt und nimmt mittlerweile mehrheitlich an, dass Hildebrand als [[Kanoniker]] dem regulierten Klerus einer Bischofskirche angehörte, also ein [[Weltpriester]] war, der ein klosterähnliches Leben in der Klerikergemeinschaft eines Stifts führte. Die Kirchenreformbewegung war unter solchen Klerikern außerordentlich populär. Als [[Archidiakon]] der römischen Kirche wurde Hildebrand etwa ab Mitte des Jahrhunderts zu einer Schlüsselfigur der römischen Kirchenpolitik. Er war höchstwahrscheinlich auch [[Kardinal]], aber es gibt keine mittelalterliche Quelle, die seine [[Titularkirche]] nennt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rudolf Hüls |Titel=Kardinäle, Klerus und Kirchen Roms 1049–1130 |Verlag=Niemeyer |Ort=Tübingen |Datum=1977 |Reihe=Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom |Fundstelle=S.&amp;amp;nbsp;250}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei allen damaligen Reformern bestimmte der Kampf gegen [[Simonie]] und [[Zölibat|Priesterehen]] sowie den Einfluss von [[Laie (Religion)|Laien]] auf das kirchliche Leben seine kirchenpolitischen Bestrebungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1046 begleitete er den von ihm verehrten Papst [[Gregor VI. (Papst)|Gregor VI.]], der durch die [[Synode von Sutri]] abgesetzt worden war, in die Verbannung nach [[Köln]]. Zwei Jahre später (1048) wollte Kaiser [[Heinrich III. (HRR)|Heinrich III.]] Bruno von Egisheim-Dagsburg, den Bischof von Toul, zum neuen Papst ernennen. Dieser bestand hingegen darauf, möglicherweise auf Anraten Hildebrands, sich von [[Klerus]] und Volk wählen zu lassen und wurde erst dann (als [[Leo IX.]]) Papst. Bereits nach dessen Tod 1054 sollte Hildebrand zum Papst erhoben werden, der Kaiser ernannte jedoch Gebhard, den Bischof von Eichstätt; dieser nannte sich fortan [[Viktor II.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Pontifikat ==&lt;br /&gt;
=== Papstwahl ===&lt;br /&gt;
Am 21. April 1073 starb Papst [[Alexander II. (Papst)|Alexander II.]] Bei seiner Beisetzung am nächsten Tag rief das Volk von Rom: „Hildebrand soll Papst sein!“ Dieser wurde gleichentags in der Kirche [[San Pietro in Vincoli]] gewählt und unter dem Namen Gregor VII. als Papst [[Inthronisation|inthronisiert]]. Mit dieser [[Inspirationswahl]] wurde das [[Papstwahldekret]] der April-Synode 1059 ignoriert, in dem bestimmt war, dass der Papst von den [[Kardinal|Kardinälen]] zu wählen sei, und außerdem die Zustimmung des römisch-deutschen Königs erheischt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Uta-Renate Blumenthal |Titel=Gregor VII. Papst zwischen Canossa und Kirchenreform. |Hrsg=Peter Herde |Verlag=Wissenschaftliche Buchgesellschaft |Ort=Darmstadt |Datum=2001 |Seiten=136ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weltliche Politik ===&lt;br /&gt;
Im zweiten Jahr nach seiner Inthronisation schmiedete Gregor Pläne, mit einem Heer in [[Byzantion|Byzanz]], das von [[Seldschuken]] überrannt zu werden drohte, zu [[Intervention (Politik)|intervenieren]]. Dies wird von einigen Historikern als der erste Aufruf zu einem [[Kreuzzug]] überhaupt interpretiert. Den Kreuzzug wollte Gregor selbst nach Osten führen. Die Leitung der westlichen Christenheit beabsichtigte der Papst für die Zeit seiner Abwesenheit in die Hände des deutschen Königs [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich&amp;amp;nbsp;IV.]] zu legen. Lokale Konflikte in Süditalien, eine Auseinandersetzung mit dem französischen König [[Philipp I. (Frankreich)|Philipp&amp;amp;nbsp;I.]] sowie die ablehnende Haltung der orientalischen Kirche gegenüber einer Vorherrschaft des Heiligen Stuhls in Rom machten eine Verwirklichung dieser Pläne jedoch unmöglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchenpolitik ===&lt;br /&gt;
==== Investiturstreit ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Geschichte der zwei Reiche.jpg|mini|Otto von Freising, „Weltchronik“: Die Flucht Gregors VII. aus Rom 1084 (oben), Exil und Tod Gregors in Salerno (1085) (unten), 1177–1185, Jena, Thüringer Universitäts-Landesbibliothek: Ms. Bos. q.&amp;amp;nbsp;6, fol. 79r]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Amtszeit dieses Papstes mündete in den sogenannten [[Investiturstreit]], der für das Reich erst im [[Wormser Konkordat]] von 1122 beigelegt wurde. 1075 ließ Gregor VII. 27 Leitsätze, den &amp;#039;&amp;#039;[[Dictatus Papae]],&amp;#039;&amp;#039; aufzeichnen, in denen er unter anderem die Vorrangstellung der geistlichen Gewalt gegenüber weltlichen Machthabern betonte. Auf der römischen Fastensynode im gleichen Jahr [[Suspension (Kirchenrecht)|suspendierte]] Gregor VII. einzelne nicht erschienene deutsche Bischöfe und lud die fünf Räte Heinrichs IV., die bereits 1073 wegen der Maßnahmen des Königs bei der Besetzung des [[Erzbistum Mailand|Erzbistums Mailand]] exkommuniziert worden waren, zur Verantwortung vor. Als Heinrich entgegen seinen Zusicherungen den Mailänder Erzstuhl erneut besetzte, sandte ihm Gregor ein ernstes Protest- und Mahnschreiben, das am Jahresanfang 1076 am Königshof mit Empörung aufgenommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwoiser Heinrich vor Canossa.jpg|mini|rechts|König Heinrich IV. vor der Burg Canossa, oben Gregor VII. (Gemälde von [[Eduard Schwoiser]], 19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
Als Antwort auf wiederholte Vorhaltungen und Eingriffe des Papstes in Bistumsvorgänge nördlich und südlich der Alpen verfasste Heinrich auf einem [[Hoftag zu Worms (1076)|Hoftag in Worms]] am 24.&amp;amp;nbsp;Januar 1076 ein Absageschreiben an Gregor, in dem er ihn mit den Worten „Steige herab, steige herab!“ &amp;#039;&amp;#039;(descende, descende)&amp;#039;&amp;#039; zur [[Abdikation|Abdankung]] aufforderte. Er argumentierte darin, dass der Papst im Gegensatz zum König nicht von Gott durch seine Geburt in sein Amt berufen, sondern von Menschen gewählt werde. Zahlreiche deutsche und oberitalienische Bischöfe unterstützten die Forderung. Gregor VII. belegte daraufhin Heinrich IV. und seine Anhänger umgehend mit dem [[Anathema|Bann]], was die politische Ordnung im Reich massiv erschütterte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sein Königtum zu retten, zog der [[Salier]] daraufhin dem Papst entgegen, der selbst über die Alpen ziehen wollte, um an Beratungen der deutschen Gegner Heinrichs teilzunehmen. In der [[Canossa (Burg)|Burg Canossa]] traf Heinrich auf Gregor, der ihn nach dreitägigem [[Gang nach Canossa|Bußgang]] am 28.&amp;amp;nbsp;Januar 1077 vom Bann löste. Allerdings währte der neu gewonnene Frieden nicht lange – im Frühjahr 1077 wählten die deutschen Fürsten [[Rudolf von Rheinfelden]] zum Gegenkönig. Heinrich IV. forderte vom Papst den sofortigen Bann Rudolfs und drohte, andernfalls einen [[Gegenpapst]] zu ernennen. Gregor blieb lange unschlüssig und hielt sich beide Optionen offen, ohne die Versöhnung mit Heinrich zunächst aufzukündigen. Erst im März 1080 trat Gregor offen auf die Seite Rudolfs über, erklärte den König erneut für gebannt und abgesetzt, entband die Untertanen von ihrer Gehorsamspflicht und kündigte Heinrichs baldigen Tod an. Damit war der endgültige Bruch vollzogen. Heinrichs Heer erlitt zwar gegen die [[Sachsenkrieg (Heinrich IV.)|aufständischen Sachsen]] unter der Führung des Gegenkönigs Rudolf in der [[Schlacht bei Hohenmölsen]] 1080 eine empfindliche Niederlage, doch schwächte der Tod Rudolfs, verursacht durch eine im Kampf zugefügte Verletzung an der rechten Schwurhand, die Opposition massiv. Im darauf folgenden Jahr zog Heinrich IV. erneut nach Italien. Im März 1084 wurde Gregor VII. auf der Synode in Rom die päpstliche Würde abgesprochen, und er wurde exkommuniziert. Der auf der Brixener Synode des Jahres 1080 zum kaiserlichen Gegenpapst nominierte Erzbischof Wibert von Ravenna bestieg 1084 unter dem Namen [[Clemens III. (Gegenpapst)|Clemens III.]] den Papstthron und krönte Heinrich zum Kaiser, nachdem dieser Rom eingenommen hatte. Damit begann ein [[Schisma]], das bis kurz nach dem Tod Wiberts im Jahr 1100 andauerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Kaiser Heinrich und der neue Papst gemeinsam im [[Lateran]] residierten, verschanzte sich Gregor in der [[Engelsburg]]. Nachdem die [[Normannen]] die Stadt erobert hatten und plündernd durch die Straßen gezogen waren, wurde Gregor von der stadtrömischen Bevölkerung vertrieben. Er verließ Rom mit kleinem Gefolge und zog sich nach [[Salerno]] zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einfluss in Skandinavien ====&lt;br /&gt;
Die Regierung Gregors erschöpfte sich nicht in der Austragung des Investiturstreites, der Italienpolitik und der Abwehr byzantinischer und arabischer Angriffe. Vielmehr hatte sie auch für die [[Skandinavien|skandinavische]] Kirche große Bedeutung. Seine Politik verfolgte das Ziel, die Landeskirchen zu stärken und allmählich vom Missionsstatus, gemäß dem sie dem [[Bistum Bremen|Erzbistum Hamburg-Bremen]] unterstanden, zu [[Emanzipation|emanzipieren]]. In seinen Briefen an die dortigen Könige bat er um Entsendung von Bischöfen oder gelehrten Klerikern, die ihn über die tatsächlichen Verhältnisse vor Ort unmittelbar unterrichten könnten. Ebenso unterhielt Gregor rege briefliche Kontakte mit osteuropäischen Königen und Fürsten. Bei diesen Initiativen ging es ihm auch um die Stärkung der [[Römische Kurie|Kurie]] als Zentralgewalt. Sie sollte das [[Jurisdiktion (Kirche)|jurisdiktionelle]] Zentrum der Weltkirche und prägende Zentrum der Völker werden. Ihm schwebte als Fernziel eine selbständige Kirchenorganisation in allen drei nordischen Reichen vor, die vom Deutschen Reich und der Reichskirche unabhängig unmittelbar an den Papst gebunden sein sollte. Dabei übersah er jedoch, aus heutiger Sicht ideologisch und machtpolitisch übermotiviert, dass seine radikalen Methoden und sein Anspruch der [[Supremat]]ie (Vorrangstellung) der geistlichen Gewalt gegenüber der weltlichen Macht der [[Laie (Religion)|Laien]] empfindlich in Bereiche vordrang, die sich längst mit eigenen Ansprüchen gleichberechtigt neben der römischen und kirchlichen Gewalt zu emanzipieren versucht hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tod ==&lt;br /&gt;
Am 25.&amp;amp;nbsp;Mai 1085 starb Gregor VII. in Salerno, ohne seine Überzeugungen preisgegeben zu haben. Seine Grabinschrift lautet: {{&amp;quot; |lang=la|Dilexi iustitiam et odivi iniquitatem; propterea, morior in exilio. |Übersetzung=Ich liebte die Gerechtigkeit und hasste das Unrecht, so sterbe ich in der Verbannung}}. Als Kehrseite zum bitteren Anklang dieser Worte waren diese auch als Ausdruck seiner selbstbestimmten Heilszuversicht zu verstehen. Die Inschrift spielt an auf {{B|Psalm|45|8}}: „Du liebst das Recht und hasst das Unrecht, darum hat Gott, dein Gott, dich gesalbt mit dem Öl der Freude wie keinen deiner Gefährten.“ Noch auf dem Sterbebett soll er den Anwesenden zwei Wunschnachfolger benannt haben: Erzbischof [[Hugo von Lyon]] und den Abt Desiderius von Montecassino, der in Salerno selbst anwesend war und ihm als [[Viktor III.]] schließlich auf den [[Heiliger Stuhl|Papstthron]] folgen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gregors Überreste befinden sich heute im [[Kathedrale von Salerno|Dom von Salerno]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Bewertung ===&lt;br /&gt;
Die Bewertung Gregors nach seinem Tod wurde stark von seinem Konflikt mit Heinrich IV. geprägt. Seit dem 19. Jahrhundert wurde der Konflikt als „Investiturstreit“ bezeichnet und nicht nur als wichtige Episode der Kirchengeschichte, sondern als entscheidende Epoche für die [[Trennung zwischen Religion und Staat|Trennung von Kirche und Staat]] in der modernen westlichen Welt. Unabhängig davon gilt Gregor als einer Vertreter des [[Papstprimat]]s, d.&amp;amp;nbsp;h. des Anspruchs des Papsttums auf weltliche und geistliche Führung der Christenheit; vor allem der Dictatus papae wird dabei regelmäßig als Beleg zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verehrung als Heiliger ===&lt;br /&gt;
1606 wurde Gregor VII. von Papst [[Paul V.]] [[Heiligsprechung|heiliggesprochen]]. Die Kanonisation erklärt sich wohl auch aus der propagandistischen Stärkung der damaligen Strömung der [[Gegenreformation]]. Sein Todestag ist ein (nicht gebotener) [[Gedenktag]] (25.&amp;amp;nbsp;Mai) der katholischen Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Kirchen tragen das [[Patrozinium]] Gregors VII. Nachdem im [[Otto von Bismarck|Bismarckschen]] [[Kulturkampf]] zum 800. Jahrestag von Canossa 1877 auf dem [[Großer Burgberg|Großen Burgberg]] in [[Bad Harzburg]] die [[Canossasäule]] errichtet worden war („Nach Canossa gehen wir nicht!“), erhielt der erste nachreformatorische katholische Kirchenneubau der Region in [[Bündheim|Bad Harzburg-Bündheim]] 1880 den Namen [[St. Gregor VII. (Bad Harzburg)|St.&amp;amp;nbsp;Gregor&amp;amp;nbsp;VII.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kardinalskreierungen Gregors VII.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen (Editionen und Übersetzungen) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Register Gregors VII.&amp;#039;&amp;#039;, ed. [[Erich Caspar (Historiker)|Erich Caspar]], 2 Bde. (= MGH. Epp. sel. 2), Weidmann, Berlin 1920. [http://www.mgh.de/dmgh/resolving/MGH_Epp._sel._2,1_S._III| Digitalisat (Bd. 1)] [http://www.mgh.de/dmgh/resolving/MGH_Epp._sel._2,2_S._III| Digitalisat (Bd. 2)].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Register of Pope Gregory VII, 1073–1085. An English translation.&amp;#039;&amp;#039;, übers. von Herbert E. Cowdrey, Oxford University Press, Oxford 2002, ISBN 0-19-924980-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;The Epistolae vagantes of Pope Gregory VII, 1073–1085&amp;#039;&amp;#039;, hg. und übers. von Herbert E. Cowdrey, Clarendon, Oxford 1971, ISBN 0-19-822220-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerd Althoff]]: &amp;#039;&amp;#039;„Selig sind, die Verfolgung ausüben“. Päpste und Gewalt im Hochmittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2013, S. 39ff.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629152414/http://www.bautz.de/bbkl/g/gregor_vii.shtml |band=2|spalten=310–315|autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]]|artikel=Gregor VII. (Hildebrand)}}&lt;br /&gt;
* [[Uta-Renate Blumenthal]]: &amp;#039;&amp;#039;Gregor VII. Papst zwischen Canossa und Kirchenreform.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2001, ISBN 3-89678-198-7.&lt;br /&gt;
* {{EnciclopediaDeiPapi |Autor=[[Ovidio Capitani]] |ID=santo-gregorio-vii_(Enciclopedia-dei-Papi)/ |Lemma=Gregorio VII, santo |Band=2 |SeiteVon= |SeiteBis=}}&lt;br /&gt;
* {{DBI|Autor=Ovidio Capitani|ID=gregorio-vii-papa-santo_(Dizionario-Biografico)/|Lemma=GREGORIO VII, papa, santo|Band=59|SeiteVon=|SeiteBis=}}&lt;br /&gt;
* Herbert E. Cowdrey: &amp;#039;&amp;#039;Pope Gregory VII. 1073–1085.&amp;#039;&amp;#039; Clarendon Press u. a., Oxford 1998, ISBN 0-19-820646-1.&lt;br /&gt;
* Johann Englberger: &amp;#039;&amp;#039;Gregor VII. und die Investiturfrage. Quellenkritische Studien zum angeblichen Investiturverbot von 1075&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Passauer historische Forschungen&amp;#039;&amp;#039; 9). Böhlau, Köln u. a. 1996, ISBN 3-412-13295-0 (Zugleich: Passau, Univ., Diss., 1993/94).&lt;br /&gt;
* [[Carl Erdmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Entstehung des Kreuzzugsgedankens&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Kirchen- und Geistesgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 6, {{ZDB|538604-4}}). Kohlhammer, Stuttgart 1935 (Sonderausgabe. Unveränderter reprografischer Nachdruck. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1980, ISBN 3-534-00199-0).&lt;br /&gt;
* [[Georg Gresser]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Synoden und Konzilien zur Zeit des Reformpapsttums in Deutschland und Italien von Leo IX. bis Calixt II. 1049–1123.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn u. a. 2006, ISBN 3-506-74670-7 (Zugleich: Bamberg, Univ., Habil.-Schr., 2004).&lt;br /&gt;
* [[Paul Egon Hübinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die letzten Worte Papst Gregors VII.&amp;#039;&amp;#039; Opladen 1973, ISBN 978-3-531-07185-5.&lt;br /&gt;
* [[Michael Matheus]], [[Lutz Klinkhammer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eigenbild im Konflikt. Krisensituationen des Papsttums zwischen Gregor VII. und Benedikt XV.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2009, ISBN 978-3-534-20936-1.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Schieffer]]: &amp;#039;&amp;#039;Papst Gregor VII. Kirchenreform und Investiturstreit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Beck’sche Reihe&amp;#039;&amp;#039; 2492 &amp;#039;&amp;#039;C. H. Beck Wissen&amp;#039;&amp;#039;). C. H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-58792-4.&lt;br /&gt;
* {{LexMA|4|1669|1671|Gregor VII|[[Tilman Struve]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gregorius VII|Gregor VII.}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118541862}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118541862}}&lt;br /&gt;
* {{Geschichtsquellen Person|118541862|Gregorius VII papa}} (Stand 9. Januar 2025)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste&lt;br /&gt;
|AMT        = [[Papst]]&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER  = [[Alexander II. (Papst)|Alexander II.]]&lt;br /&gt;
|ZEIT       = 1073–1085&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER = [[Viktor III.]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118541862|LCCN=n50082275|NDL=001109098|VIAF=95301181}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gregor 07}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gregor VII.| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Papst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger (11. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Theologe (11. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kardinal (11. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heinrich IV. (HRR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 11. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1085]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gregor VII.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Hildebrand von Soana&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Papst (1073–1085)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=zwischen 1025 und 1030&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=unsicher: [[Sovana]], Toskana&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Mai 1085&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Salerno]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GünniX</name></author>
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