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	<title>Gregor Reisch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Gmünder: HC: Entferne Kategorie:Person (Buxheim, Schwaben)</title>
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		<updated>2024-12-07T15:42:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Person_(Buxheim,_Schwaben)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Buxheim, Schwaben) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Person (Buxheim, Schwaben)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gregor Reisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Georgius Reysch&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Rusch de Balingen&amp;#039;&amp;#039;; * ca. [[1470]] in [[Balingen]] ([[Württemberg]]); † [[9. Mai]] [[1525]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war Philosoph und [[Kartäuser]]. Er ist ein Vertreter der philosophischen Schule der [[Scholastik|spätscholastischen]] Realisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Houghton Typ 520.03.736 - Margarita philosophica.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[Margarita Philosophica]]&amp;#039;&amp;#039;   (1503)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gregor Reisch, Margarita Philosophica, Typus Logice.jpg|mini|Typus Logice (1503)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gregor Reisch - Margarita philosophica - 4th ed. Basel 1517 - p. VI - Typus grammaticae - 500ppi.jpg|mini|Typus Grammaticae (1503)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gregor Reisch, Margarita Philosophica, Astronomia.jpg|mini|Astronomia (1503)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gregor Reisch wurde zwischen 1467 und 1470 im württembergischen [[Balingen]] geboren; sein  Geburtsdatum ist nicht bekannt. Am 25. Oktober 1487 ließ er sich an der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Universität Freiburg im Breisgau]] [[Immatrikulation|immatrikulieren]]. Während seiner Studienzeit war er &amp;#039;&amp;#039;[[Alumni|Alumnus]]&amp;#039;&amp;#039; der Studenten[[burse]] &amp;#039;&amp;#039;Domus Cartusiana&amp;#039;&amp;#039;. 1488 erwarb er den Grad eines &amp;#039;&amp;#039;[[Baccalaureus]]&amp;#039;&amp;#039; und 1489 den Titel eines &amp;#039;&amp;#039;[[Magister Artium]]&amp;#039;&amp;#039;. Nach einer Tätigkeit als Hochschullehrer trat Gregor Reisch um 1496 in den Orden der [[Kartäuser (Orden)|Kartäuser]] ein. 1501 war er [[Prior]] des Klosters [[Buxheim (Schwaben)|Buxheim]] und ein Jahr später, 1502, Prior des Freiburger [[Kartause Freiburg|Klosters am Johannisberg]], was er bis zu seinem Tode blieb. Ab 1508 wirkte er zusätzlich als [[Visitation|Visitator]] der Rheinischen [[Ordensprovinz]] und 1521 auch als Stellvertreter des Ordensoberen in der &amp;#039;&amp;#039;[[La Grande Chartreuse|Grande Chartreuse]]&amp;#039;&amp;#039;. Er verstarb am 9. Mai 1525 in Freiburg im Breisgau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum &amp;#039;&amp;#039;wissenschaftlichen Umkreis&amp;#039;&amp;#039; von Reisch gehörten außer den Freiburger [[Humanismus|Humanisten]] auch [[Beatus Rhenanus]], [[Jakob Wimpheling]], [[Johann Geiler von Kaysersberg]], [[Konrad Pellikan]], [[Johannes Reuchlin]] und zeitweise [[Erasmus von Rotterdam]]. Seine bekanntesten Schüler waren [[Johannes Eck]], [[Martin Waldseemüller]] und [[Sebastian Münster]]. Gregor Reisch war ein Gegner der Lehren [[Martin Luther|Luthers]] und des entstehenden [[Protestantismus]]. Ab 1509 wurde Reisch ein enger Vertrauter von Kaiser [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* 1503: &amp;#039;&amp;#039;[[Margarita philosophica]] totius Philosophiae Rationalis, Naturalis &amp;amp; Moralis principia dialogice duodecim libris complectens.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg 1503. Weitere Auflagen 1504 (mit der ersten Abbildung von Freiburg) sowie 1508, 1517 und 1519; zu unterscheiden von den nicht autorisierten und z.&amp;amp;nbsp;T. veränderten Ausgaben durch [[Hans Grüninger]] in Strassburg von 1504, 1508, 1512 und 1515; Nachdruck der Ausgabe von 1508 (&amp;#039;&amp;#039;Margarita philosophica cum additionibus novis.&amp;#039;&amp;#039; M. Furter &amp;amp; J. Schott, Basel 1508): Whitefish, Montana ohne Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erläuterung der Abbildung ==&lt;br /&gt;
Die Abbildung trägt den Titel &amp;#039;&amp;#039;TYPUS ARITHMETICAE&amp;#039;&amp;#039; und steht in der &amp;#039;&amp;#039;Margarita philosophica&amp;#039;&amp;#039; vor dem 4. Buch &amp;#039;&amp;#039;De quadrivii rudimentis&amp;#039;&amp;#039;, das sich mit der Arithmetik beschäftigt. Die personifizierte Arithmetica hält in jeder Hand ein geöffnetes Buch, wahrscheinlich mit der Beschreibung der im Bild dargestellten beiden Rechensysteme; auf ihrem Kleid findet sich das sog. &amp;#039;&amp;#039;Labdoma&amp;#039;&amp;#039;, also die sieben konstitutiven Zahlen der Weltseele nach Platon, &amp;#039;&amp;#039;Timaios&amp;#039;&amp;#039; 35a-36b, die seit [[Krantor von Soloi]] in Form eines Lambda ausgehend von der Eins die Potenzen von zwei und drei bis zum ersten Kubus (8 für die geraden, 27 für die ungeraden Zahlen) darstellen; diese Form ist im lateinischen Neuplatonismus üblicher als das konkurrierende Liniendiagramm (vgl. z.&amp;amp;nbsp;B. Macrobius, &amp;#039;&amp;#039;Somnium&amp;#039;&amp;#039; 1,6,46). Im Vordergrund stehen zwei Tische, rechts eine Rechenbank und dahinter [[Pythagoras]], links ein mit Ziffern und Zeichen beschriebener Tisch und dahinter [[Boethius]]. Pythagoras galt im Mittelalter (irrtümlich) als Erfinder des seit dem Altertum verbreiteten Abakusrechnens, dem „Rechnen auf der Linie“; die Rechenbank hat vier waagerechte Linien, auf denen mit „Rechenpfennigen“ gerechnet wird; jede Linie bedeutet eine Stelle des Zehnersystems; die Linien für die Tausender und Millionen tragen liegende Kreuze; die unterste Linie ist die Einer-Linie; liegt ein Rechenpfennig zwischen zwei Linien, so heißt das fünf Einheiten der unteren Linie. Auf der linken Bildseite zeigt Boethius, irrtümlich im Mittelalter als Erfinder der arabischen Ziffern  bezeichnet, die Vorteile des Rechenverfahrens mit arabischen Ziffern, des „Rechnens auf der Feder“; dabei kommt bekanntlich zu den Ziffern 1 bis 9 noch die 0 hinzu, die für sich genommen „nichts“ ist, aber die vorhergehenden Ziffern verzehnfachen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrich Becker: &amp;#039;&amp;#039;Die erste Enzyklopädie aus Freiburg um 1495. Die Bilder der „Margarita Philosophica“ des Gregorius Reisch. Prior der Kartause&amp;#039;&amp;#039;. Freiburg 1970, S. 40 ff.&lt;br /&gt;
* [[Lutz Geldsetzer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Margarita philosophica. Mit einem Vorwort, einer Einleitung und einem neuen Inhaltsverzeichnis von Lutz Geldsetzer&amp;#039;&amp;#039;. Düsseldorf 1973&lt;br /&gt;
* [[Otto Schönberger|Otto]] und Eva Schönberger: &amp;#039;&amp;#039;Gregor Reisch, Margarita philosophica – Perle (Schatz) der Philosophie&amp;#039;&amp;#039;. Übersetzung der 4. Auflage Basel 1517. Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 2016, ISBN 978-3-8260-5943-8&lt;br /&gt;
* Frank Büttner: &amp;#039;&amp;#039;Die Illustrationen der Margarita Philosophica des Gregor Reisch.&amp;#039;&amp;#039; In: Frank Büttner, Markus Friedrich, [[Helmut Zedelmaier (Historiker)|Helmut Zedelmaier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sammeln – Ordnen – Veranschaulichen. Zur Wissenskompilatorik in der Frühen Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;. Münster 2003, S. 269–300.&lt;br /&gt;
* Steffen Siegel: &amp;#039;&amp;#039;Architektur des Wissens. Die figurative Ordnung der &amp;#039;&amp;#039;artes&amp;#039;&amp;#039; in Gregor Reischs &amp;#039;&amp;#039;Margarita Philosophica&amp;#039;&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039; In: Frank Büttner, Gabriele Wimböck (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Das Bild als Autorität. Die normierende Kraft des Bildes.&amp;#039;&amp;#039; LIT Verlag, Münster 2004, ISBN 3-8258-8425-2, S. 343–362.&lt;br /&gt;
* Hans Georg Wehrens: &amp;#039;&amp;#039;Gregor Reisch, seine Margarita philosophica und Freiburg im Breisgau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Breisgau-Geschichtsvereins „Schau-ins-Land“.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg 2004, S. 37–57.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich von Srbik|Heinrich Ritter von Srbik]]: &amp;#039;&amp;#039;Die margarita philosophica des Gregor Reisch († 1525). Ein Beitrag zur Geschichte der Naturwissenschaft in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denkschrift der Akademie der Wissenschaften in Wien, mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Band 104, 1941, S. 83–205.&lt;br /&gt;
* {{NDB|21|384|386|Reisch, Gregor(ius)|Gilbert Heß|118744364}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|28|117||Reisch, Gregor|[[Carl von Prantl]]|ADB:Reisch, Gregor}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118744364}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|118744364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118744364|LCCN=n/92/43378|VIAF=9989194}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reisch, Gregor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prior (Kartäuserorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Enzyklopädist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kartause Buxheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Balingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1525]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reisch, Gregor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rusch de Balingen; Reysch, Georgius&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Kartäuser-Prior und Gegner der Reformation&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1470&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Balingen]], Württemberg&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Mai 1525&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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