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	<title>Gregor Ata - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AF666 am 18. Januar 2026 um 14:22 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gregor Ata 3.jpg|mini|Gregor Ata]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gregor Ata&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ArS|غريغوريوس عطا}}; auch &amp;#039;&amp;#039;Gregorios, Gregorius, Gregoire, Gregorio oder Gregory Ata&amp;#039;&amp;#039;; Taufname &amp;#039;&amp;#039;Michael Ata&amp;#039;&amp;#039;; * [[14. April]] [[1815]] in [[Zahlé]], [[Libanon]]; †&amp;amp;nbsp;[[3. Dezember]] [[1899]] in [[Damaskus]]) war ein [[Erzbischof]] der [[Melkitische Griechisch-katholische Kirche|Melkitisch Griechisch-katholischen Kirche]] von [[Erzeparchie Homs (Melkiten)|Homs]] in [[Vilâyet Syrien|Syrien]], [[Kirchenhistoriker]] und Sammler [[Manuskript|antiker Handschriften]]. Er besuchte Europa 1860–61 und warb u.&amp;amp;nbsp;a. in Bayern ([[Bistum Augsburg|Diözesen Augsburg]], [[Bistum Würzburg|Würzburg]] und [[Bistum Speyer|Speyer]]) um [[Almosen#Judentum|Almosen]] für die [[Unierte Kirchen (katholisch)|morgenländischen Christen]]. Ata nahm 1870 als [[Konzil#Römisch-katholische Kirche|Konzilsvater]] am [[Erstes Vatikanisches Konzil|I. Vatikanischen Konzil]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Frühes Wirken ===&lt;br /&gt;
Ata wurde unter dem Namen Michael Ata als Sohn melkitisch-katholischer Eltern in [[Zahlé]], [[Libanon]], geboren. Zahlé ist die drittgrößte Metropole des Libanon, eine christliche Hochburg und im Nahen Osten als „Stadt des Weines und der Dichter“ berühmt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.middleeast.com/zahle.htm &amp;#039;&amp;#039;Zahle.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;middleeast.com&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Maksymos III Mazloum.jpg|mini|Patriarch Maximos III. Mazloum. Zu seiner Patriarchalkurie gehörte Gregor Ata als Ökonom; von ihm erhielt auch er die Priester- und Bischofsweihe.]]&lt;br /&gt;
Ata strebte den geistlichen Beruf an, erhielt die Priesterweihe und stieg 1848 zum Oikonomus&amp;lt;ref&amp;gt;{{orden|w|o|oekonom|Zum kirchlichen Amt des Oikonomus oder Ökonomen}}&amp;lt;/ref&amp;gt; des [[Patriarchat von Antiochien|Patriarchats von Antiochien]] in Damaskus auf.&lt;br /&gt;
Patriarch war zu dieser Zeit [[Maximos III. Mazloum]] (1833–1855), ein gelehrter, welterfahrener Mann, der fast 20 Jahre im europäischen Exil verbracht hatte und unter dem die melkitische Kirche beträchtlich gedieh. Michael Ata wurde 1837 von ihm zum Priester geweiht und gehörte als Ökonom des Patriarchats zu dessen [[Ordinariat (Behörde)|Kurie]] bzw. zu seinem persönlichen Umfeld.&amp;lt;ref&amp;gt;Frédéric Pichon, Bernard Heyberger: &amp;#039;&amp;#039;Maaloula (XIXe-XXIe siècles): Du vieux avec du neuf: Histoire et identité d’un village chrétien de Syrie.&amp;#039;&amp;#039; Presses de l’Ifpo, 2011. ISBN 2351593200. Abschnitt 21, ohne Seitenangabe; [https://books.google.de/books?id=0kEPCwAAQBAJ&amp;amp;pg=PT162 (Digitalscan, französisch)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erzbischof ===&lt;br /&gt;
Schon am 20. Februar 1849 empfing Ata aus der Hand des Patriarchen die Bischofsweihe und wurde zum Erzbischof der neugegründeten [[Erzeparchie Homs (Melkiten)|melkitischen Diözese „Homs, Hama und Yabrud“]] bestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.pgc-lb.org/english/Church3.shtml#Homs | wayback=20120419194326 | text=&amp;#039;&amp;#039;ARCHEPARCHY OF HOMS, HAMA AND YABROUD SYRIA.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;Melkite Greek Catholic Patriarchate&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Bischofsweihe nahm er den Vornamen „Gregor“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Graf: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der christlichen arabischen Literatur.&amp;#039;&amp;#039; Biblioteca apostolica vaticana. Band 2, 1953. S. 287–288. ([http://books.google.de/books?lr=&amp;amp;cd=7&amp;amp;id=1e8NAAAAYAAJ&amp;amp;dq=Ata+Oikonomos&amp;amp;q=Oikonomos+des+Patriarchates+und+schon+wenige+Monate+  google.de]; zu Bischof Atas Werdegang)&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben seinen pastoralen Obliegenheiten sammelte Ata antike Handschriften und erforschte als Kirchenhistoriker die Geschichte der Christen im Orient, besonders der melkitischen Katholiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reise nach Europa ===&lt;br /&gt;
Als in seiner Heimat 1860 antichristliche Unruhen wüteten, bei denen etwa 30.000 Gläubige getötet und viele Kirchen und Klöster geplündert bzw. niedergebrannt wurden, war seine Diözese eine der am stärksten betroffenen. Unter den Ermordeten befand sich neben drei Bischöfen und über 30 Priestern auch der später seliggesprochene Franziskaner [[Engelbert Kolland]]. Durch die herausragende Mithilfe des Araberführers [[Abd el-Kader]] konnten viele Christen gerettet und die Ruhe wieder hergestellt werden. Die vormals blühenden Christengemeinden waren jedoch völlig verwüstet. Ata befand sich beim Ausbruch der Unruhen am 9. Juli 1860 in Damaskus und entging nur knapp dem Tod. Unter dem Schutz von Abd el-Kader gelangte er mit anderen Christen nach [[Beirut]].&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Haddad: &amp;#039;&amp;#039;Erlebnisse Sr. Gnaden des Hochwürdigsten Herrn Gregorius Ata.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Augsburger Sonntagsblatt&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 5 vom 3. Februar 1861, S. 33–35 des Jahrgangs. ([https://books.google.de/books?id=9t9DAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA33 Digitalscan])&amp;lt;/ref&amp;gt; Da eine sofortige Rückkehr nach Syrien unmöglich war, entschloss sich Ata zusammen mit anderen orientalischen Geistlichen zu einer damals noch ungewöhnlichen Aktion. Sie fuhren ins ferne Europa, um dort dringend benötigte Gelder für den Wiederaufbau des christlichen Lebens in ihrer Heimat zu sammeln. Ende 1860 hielt sich Gregor Ata in [[Wien]] auf und 1861 besuchte er in der gleichen Intention das [[Königreich Bayern]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hergenröther&amp;quot;&amp;gt;Joseph Hergenröther: &amp;#039;&amp;#039;Die Rechtsverhältnisse der verschiedenen Riten innerhalb der katholischen Kirche.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für katholisches Kirchenrecht.&amp;#039;&amp;#039; Band 7. Mainz 1864. S. 338–339, Fußnote 9. ([http://books.google.de/books?id=BuUMAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA338&amp;amp;dq=false#v=onepage&amp;amp;q=&amp;amp;f=false  google.de])&amp;lt;/ref&amp;gt; Von König [[Maximilian II. Joseph|Maximilian II.]] wurden ihm dazu die Bistümer [[Bistum Augsburg|Augsburg]], [[Bistum Würzburg|Würzburg]] und [[Bistum Speyer|Speyer]] zugewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wiener Professor [[Friedrich Müller (Sprachwissenschaftler)|Friedrich Müller]] berichtet 1898 in den „Melanges“ für Charlez de Harlez, Lütticher Domherr und Orientalistikprofessor an der katholischen Universität Löwen, über sein früheres Zusammentreffen mit Erzbischof Ata:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Als im Jahre 1859/60 nach dem [[Bürgerkrieg im Libanongebirge|Blutbade in Damaskus]] der Metropolit Gregorius Ata im hiesigen Dominikaner-Kloster längere Zeit wohnte, wurde ich mit ihm durch Vermittlung eines höheren Geistlichen bekannt. Der Hochwürdige Herr, der außer dem Arabischen keine Sprache verstand, ersuchte mich, ihm bei der Anlegung eines kurzen arabisch-deutschen Vocabulars behülflich zu sein.|Professor [[Friedrich Müller (Sprachwissenschaftler)|Friedrich Müller]]&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Müller: &amp;#039;&amp;#039;Der Ursprung der indischen Schrift.&amp;#039;&amp;#039; In: Charlez de Harlez (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Melanges.&amp;#039;&amp;#039; Brill, Leiden 1898. Seiten 217–218. ([http://www.archive.org/stream/mlangescharlesd00goog#page/n246/mode/1up Digitalscan])&amp;lt;/ref&amp;gt;.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gregor Ata beherrschte also nicht die [[Latein|lateinische Sprache]], was für einen katholischen Geistlichen höchst ungewöhnlich war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|sio|04|05|1861|15|Zur Orientierung über die Liturgie der griechisch-unirten Christen in Syrien|NAME=Sion. Eine Stimme in der Kirche für unsere Zeit|HERVORHEBUNG=Erzbischof&amp;amp;#32;Gregorius}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:DamasChristianQuarter1860.jpg|mini|rechts|Das verwüstete Christenviertel in Damaskus nach dem Massaker von 1860. Um diese Schäden zu beheben, sammelte Erzbischof Ata Almosen in Bayern.]]&lt;br /&gt;
Im [[Bistum Speyer]] erließ Generalvikar [[Johann Martin Foliot]] am 15. Februar 1861 unter der laufenden Nr. 349 ein Rundschreiben an alle Pfarrämter. In ihm wird die damals traurige Situation der Christen im mittleren Osten nochmals geschildert und es heißt weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=…benachrichtigen wir die sämtlichen Herren Pfarrer und Pfarrverweser unserer Diöcese, daß der griechisch-unierte Erzbischof von [[Homs]] und [[Hamah]] in Syrien, Gregorius Ata, in den nächsten Tagen in Speyer eintreffen und von hier aus eine Reihe von Gemeinden unserer Diözese besuchen wird, um milde Gaben für die verfolgten Christen zu sammeln. In unserem bayerischen Vaterlande sind nun mehrere Priester und Bischöfe Syriens eingetroffen und haben von des Königs Majestät die Bewilligung erhalten, in den verschiedenen Landesteilen persönlich um Unterstützung anzusprechen. Dem hochwürdigen Erzbischof Gregorius Ata, in dessen Sprengel vorzugsweise das Schwert und Feuer der Verfolgung wüthete, sind die Kirchensprengel Augsburg, Würzburg und Speyer angewiesen worden.&lt;br /&gt;
|Quelle=Generaliensammlung Diözese Speyer, Rundschreiben Nr. 349 vom 15. Februar 1861}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geistlichen des Bistums werden in dem Schreiben ferner aufgefordert, dem orientalischen Prälaten „mit Rath und That zur Hand“ zu gehen sowie „in der zuvorkommendsten und wohlwollendsten Weise“ entgegenzukommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|akz|17|07|1861|6|Speyer|HERVORHEBUNG=Gregorius&amp;amp;#32;Ata}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Besuchsorte Atas im Bistum Speyer sind 18 Stationen aufgeführt, nämlich: [[Speyer]], [[Schifferstadt]], [[Frankenthal (Pfalz)|Frankenthal]], [[Forst an der Weinstraße|Forst]], [[Deidesheim]], [[Neustadt an der Weinstraße|Neustadt]], [[Kaiserslautern]], [[Landstuhl]], [[St. Ingbert]], [[Blieskastel]], [[Zweibrücken]], [[Maikammer]], [[Edesheim]], [[Landau (Pfalz)|Landau]], [[Herxheim bei Landau/Pfalz|Herxheim]], [[Rheinzabern]], [[Rülzheim]] und [[Germersheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 15. Januar 1861 wohnte Erzbischof Ata im Stift [[St. Stephan (Augsburg)|St. Stephan, Augsburg]]:&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hiesiges.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Augsburger Tagblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 16, 16. Januar 1861. S. 130 des Jahrgangs; ([https://books.google.de/books?id=H6xDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA130 Digitalscan])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Unsere Stadt beherbergt seit gestern einen seltenen Gast. Gregorius Ata, Erzbischof der griechisch-unirten Kirche von Homes und Hamah in Syrien, kam hier an, um mit Allerhöchster königlicher Genehmigung in der Stadt Augsburg, sowie in der ganzen Diöcese, für die unglücklichen Christen Syriens zu sammeln. Unser Bischof [[Pankratius von Dinkel|Pancratius]], sowie Se. Exc. Hr. Regierungspräsident [[Ernst von Lerchenfeld|Frhr. v. Lerchenfeld]], kamen durch gnädigste Bewilligung diesem edlen Vorhaben bereitwilligst entgegen. Erzbischof Gregor, welcher im Benedictinerstifte St. Stephan wohnt, hofft sich nicht vergeblich an die Mildthätigkeit sämmtlicher Bewohner Augsburgs zu wenden, den unglücklichen christlichen Mitbrüdern Syriens, die halbnackt, hungernd und obdachlos einem grenzenlosen Elende preisgegeben, durch ein Almosen, das Gott tausendfach vergelten wird, zu Hülfe zu kommen.&lt;br /&gt;
|Quelle=Meldung aus Ausgburg vom 16. Januar 1861&lt;br /&gt;
|ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;18610119SIO&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|sio|19|01|1861|4|Kirchliche und andere Nachrichten|NAME=Sion. Eine Stimme in der Kirche für unsere Zeit|HERVORHEBUNG=Unsere&amp;amp;#32;Stadt&amp;amp;#32;beherbergt}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Mai 1861 feierte er in [[St. Burkard (Würzburg)| St. Burkard zu Würzburg]] einen Gottesdienst in seiner [[Göttliche Liturgie|Byzantinischen Liturgie]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lokales und aus dem Kreise.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Würzburger Anzeiger&amp;#039;&amp;#039; Nr. 141, 23. Mai 1861; [https://books.google.de/books?id=BjhEAAAAcAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA18 (Digitalscan)]&amp;lt;/ref&amp;gt; und kam am 16. Juni, über [[Mainz]], bei Bischof [[Nikolaus von Weis]] in Speyer an, wo er am nächsten Tag, im [[Speyerer Dom|Dom]], ebenfalls eine byzantinische Messe zelebrierte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Pfälzer Zeitung&amp;#039;&amp;#039; Nr. 142, Speyer 20. Juni 1861. ([https://books.google.de/books?id=1vBDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA58 Digitalscan])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Speyerer Diözesanschematismus von 1864 berichtete auf den Seiten 182/183 rückblickend über den Besuch des syrischen Kirchenfürsten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
|Text=Nicht geringe Theilnahme fanden im Jahre 1861 die Christen in Syrien, welche durch ihre Feinde hart bedrängt und ausgeraubt, zur Bestreitung ihrer kirchlichen Bedürfnisse die Mildtätigkeit ihrer Glaubensbrüder in Anspruch nehmen mußten. Der Hochwürdigste Herr Erzbischof Ata von Damascus, Hochwelcher zu diesem Zwecke persönlich, wie in ganz Bayern, so auch im Bisthum Speyer eine Collecte für seine unglücklichen Bisthumsangehörigen erhob, wurde bei freundlichster Aufnahme in den von ihm besuchten bedeutenderen Orten des Bisthums mit reichlichen Liebesgaben erfreut und nahm außerdem von unmittelbar an die Bischöfliche Behörde eingelieferten Spenden noch die Summe von 1311 Gulden in Empfang.&lt;br /&gt;
|Quelle=Schematismus des Bisthums Speyer 1864&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sammlungen für wohlthätige Zwecke.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schematismus des Bisthums Speyer nach dem Stande des Jahres 1864.&amp;#039;&amp;#039; Daniel Kranzbühler, Speyer. S. 182–183. {{URN|nbn:de:0128-1-46909}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gregor Ata konnte offenbar mit einer sehr hohen Spendensumme in die Heimat zurückkehren und das gesamte Unternehmen bewies nicht zuletzt auch die wirtschaftliche Tüchtigkeit des ehemaligen Ökonomen seiner Kirchenprovinz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Abhandlung „Die Rechtsverhältnisse der verschiedenen Riten innerhalb der Katholischen Kirche“ konstatiert Professor [[Josef Hergenröther]] aus Würzburg, der spätere Kardinal, dass er mit Erzbischof Ata anlässlich dessen Aufenthalts in Bayern eine Unterredung führte, der er „manche interessante Notizen“ verdanke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hergenröther&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Gregor Atas Visite im Bistum Augsburg ist zudem festgehalten, dass er dem dortigen Historischen Verein eine alte türkische Silbermünze schenkte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geschenke vom Jahre 1860 bis 1862.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahresbericht des Historischen Vereins für Schwaben und Neuburg.&amp;#039;&amp;#039; 1860. Seite 53, ganz unten. ([http://books.google.de/books?id=iMYBAAAAYAAJ&amp;amp;pg=RA2-PA53&amp;amp;dq=Gregorios+Ata+Augsburg&amp;amp;lr=&amp;amp;cd=1#v=onepage&amp;amp;q=&amp;amp;f=false google.de])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Späte Jahre ===&lt;br /&gt;
1870 nahm Erzbischof Gregor Ata als Konzilsvater am [[Erstes Vatikanisches Konzil|I. Vatikanischen Konzil]] teil, wobei er zu der Minderheit gehörte, die gegen das [[Unfehlbarkeitsdogma]] votierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gregor Ata regierte sein Erzbistum 50 Jahre lang, bis zu seinem Tod, 1899,&amp;lt;ref&amp;gt;Todesmeldung mit Sterbedatum. In: &amp;#039;&amp;#039;Revue de l&amp;#039;orient Latin&amp;#039;&amp;#039; Band 7. ([http://books.google.de/books?id=vrzNAAAAMAAJ&amp;amp;q=Ata+Yabroud&amp;amp;dq=Ata+Yabroud&amp;amp;lr=&amp;amp;cd=20 Digitalscan])&amp;lt;/ref&amp;gt; sein Nachfolger wurde Erzbischof [[Flaviano Khoury]]. Ata residierte in den letzten Jahren in [[Yabrud]] und starb in Damaskus. 1886 fungierte der Priester Sylwanos Mansour (1854–1929) als sein Sekretär; später wanderte er nach Australien aus, wo er als melkitischer Hauptseelsorger landesweite Bekanntheit erlangte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2026-01-14 |url=http://adbonline.anu.edu.au/biogs/A100392b.htm |text=Webseite über Sylwanos Mansour}} in der Online-Ausgabe des &amp;#039;&amp;#039;„Australian Dictionary of Biography“&amp;#039;&amp;#039; (mit Nennung von Erzbischof Ata)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Gregor Ata galt als profunder Kenner der orientalischen Kirchengeschichte und verfasste auch mehrere Werke darüber. In der &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der christlichen arabischen Literatur&amp;#039;&amp;#039; von Georg Graf, 1953, heißt es, dass Erzbischof Ata eine Anzahl Schriften hinterließ, von denen aber später nur Teile publiziert wurden. Er sei ein „großer Bücherfreund“ gewesen „und sammelte viele Handschriften, von denen die größere Zahl nach seinem Tode zerstreut wurde“; ein Teil der Sammlung Atas befinde sich noch in Yabroud. Diese und Atas Schriften nutzte der [[Archimandrit]] und Kirchenhistoriker [[Yusuf Nasrallah]] (1911–1993) im Jahre 1937 als Quellenmaterial für seine Abhandlung „Manuscrits melkites des Yabroud“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Georg Graf: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der christlichen arabischen Literatur&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 146, Biblioteca Apostolica Vaticana, 1953, Seite 288.&lt;br /&gt;
* {{ANNO|sio|07|02|1861|3|Erlebnisse Sr. Gnaden des hochw. Hrn. Gregorius Ata, griechisch-unirte Erzbischofs von Homs (Emesa) und Hamah (Apamea) in Syrien|NAME=Sion. Eine Stimme in der Kirche für unsere Zeit|ALTSEITE=133–136|HERVORHEBUNG=Erlebnisse&amp;amp;#32;Sr.&amp;amp;#32;Gnaden}}&lt;br /&gt;
* {{ANNO|izl|09|03|1861|2|Gregorius Ata, griechisch-unirter Erzbischof von Homs und Hamah in Syrien|HERVORHEBUNG=Gregorius&amp;amp;#32;Zta}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy | bishop | batta | Gregorio (Michael) Ata (Atta) }}&lt;br /&gt;
* [https://elderofziyon.blogspot.de/2006/09/muslim-massacre-of-christians-in.html#.VorqSVLIWUn &amp;#039;&amp;#039;Muslim massacre of Christians in Damascus (1860).&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Banner of Liberty&amp;#039;&amp;#039;, Middletown, NY, 22. August 1860 (via Blog &amp;#039;&amp;#039;elderofzion&amp;#039;&amp;#039;, englisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1161002502|VIAF=168511446}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ata, Gregor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Melkitisch griechisch-katholischer Bischof (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konzilsvater (Erstes Vatikanisches Konzil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Syrien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenhistoriker (Theologe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bistum Speyer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Libanese]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1815]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ata, Gregor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ata, Gregorius; Ata, Gregorios; Ata, Gregoire; Ata, Gregory; Ata, Gregorio&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=melkitisch Katholischer Erzbischof in Syrien, Konzilsvater I. Vatikanum&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. April 1815&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Zahlé]], [[Libanon]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Dezember 1899&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Damaskus]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AF666</name></author>
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