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	<title>Grefrath - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grefrath&amp;diff=28838&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T19:13:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Grefrath COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/20//N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 6/20//E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Grefrath in VIE.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Düsseldorf&lt;br /&gt;
|Kreis             = Viersen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 32&lt;br /&gt;
|PLZ               = 47929&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 02158&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 05166008&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE GRH&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 4 [[Ortsteil]]e Grefrath, [[Oedt (Grefrath)|Oedt]], [[Vinkrath]] und [[Mülhausen (Grefrath)|Mülhausen]]&lt;br /&gt;
|Straße            = Rathausplatz 3&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.grefrath.de/ www.grefrath.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Stefan Schumeckers&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grefrath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈgreːfraːt}}] ist eine [[Gemeindearten in Deutschland#Kreisangehörige Gemeinde|kreisangehörige Gemeinde]] des [[Kreis Viersen|Kreises Viersen]] im [[Regierungsbezirk Düsseldorf]] im&lt;br /&gt;
Land [[Nordrhein-Westfalen]]. Seit dem 27. November 2012 trägt Grefrath offiziell den Titel &amp;#039;&amp;#039;Sport- und Freizeitgemeinde&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2013.html Statistisches Bundesamt – Gebietsänderungen vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Grefrath liegt in der [[Niederrhein (Region)|Region Linker Niederrhein]] innerhalb des [[Naturpark Maas-Schwalm-Nette|Naturparks Maas-Schwalm-Nette]] zwischen [[Rhein]] und [[Maas]]. Diese Region befindet sich im Westen Deutschlands nahe der Grenze zu den [[Niederlande]]n. Die [[Niers]] durchfließt Grefrath von Süden nach Norden. Die Ortsteile Grefrath und [[Vinkrath]] liegen auf der westlichen, [[Oedt (Grefrath)|Oedt]] und [[Mülhausen (Grefrath)|Mülhausen]] auf der östlichen Seite des Flusses.&lt;br /&gt;
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Gemeinde (sie werden im Norden beginnend im Uhrzeigersinn genannt):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wachtendonk]]&lt;br /&gt;
* [[Kempen]]&lt;br /&gt;
* [[Tönisvorst]]&lt;br /&gt;
* [[Viersen]]&lt;br /&gt;
* [[Nettetal]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort Grefrath wurde im Jahr 1177 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Greverode&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt. Greverode bedeutet so viel wie „Rodung der Grafen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://rp-online.de/nrw/staedte/kempen/stadt-infos/grefrath-das-inzell-vom-niederrhein_aid-17359685 Grefrath: Das Inzell vom Niederrhein | RP ONLINE&amp;lt;!-- Automatisch generierter titel --&amp;gt;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. März 1243 verkaufte [[Adolf I. von der Mark|Adolf I. Graf von der Mark]] († 1249) seine Besitzungen aus dem mütterlichen Erbe der Herren bzw. Grafen von Krickenbeck, zu denen auch Besitzungen in Grefrath gehörten, an [[Otto II. (Geldern)|Otto II. Graf von Geldern]] († 1271). Otto II. machte diese kleine Grafschaft zu einem Verwaltungsbezirk der Grafschaft Geldern ([[Amt Krickenbeck]]). Grefrath teilte von da an das Schicksal der Grafschaft (ab 1339 Herzogtum) [[Herzogtum Geldern|Geldern]]. 1543 fiel das Herzogtum Geldern – nach kurzer Herrschaft der [[Vereinigte Herzogtümer Jülich-Kleve-Berg|Herzöge von Jülich-Kleve-Berg]] (1538–1543) aus dem Hause der &amp;#039;&amp;#039;von der Mark&amp;#039;&amp;#039; – an die [[Burgundische Niederlande|Burgundischen Niederlande]]. Diese wurden nach der Spaltung des Hauses [[Habsburg]] auch [[Spanische Niederlande]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Achtzigjähriger Krieg|Achtzigjährigen Krieges]], in dem sich die [[Generalstaaten]] (Vorläufer der heutigen [[Niederlande]]) die Unabhängigkeit von [[Spanien]] erkämpften, blieb Grefrath zusammen mit dem südlichen Teil des Herzogtums Geldern spanisch. 1713 fiel das Spanische Geldern im [[Friede von Utrecht|Frieden von Utrecht]] an [[Preußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Erster Koalitionskrieg|Ersten Koalitionskrieges]] wurde Grefrath ab 1794 von [[Erste Französische Republik|Frankreich]] besetzt und war ab 1801 als Teil des [[Département]]s [[Département de la Roer|Roer]] offiziell französisches Staatsgebiet. Während dieser Zeit bildete Grefrath eine [[Mairie]] nach französischem Vorbild und gehörte zum Kanton Wankum im [[Arrondissement de Clèves|Arrondissement Kleve]] des [[Département de la Roer|Rur-Departements]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiki.genealogy.net/Kanton_Wankum GenWiki: Kanton Wankum]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der endgültigen Niederlage [[Napoléon Bonaparte|Napoléons]] wurde Grefrath 1815/16 auf dem [[Wiener Kongress]] zusammen mit dem übrigen [[linkes Rheinufer|linken Niederrhein]] wieder dem [[Königreich Preußen]] zugeschlagen. Aus der Mairie Grefrath der [[Franzosenzeit]] wurde die preußische [[Bürgermeisterei (Preußen)|Bürgermeisterei]] Grefrath im neuen [[Kreis Kempen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;viebahn97&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Johann Georg von Viebahn |titel=Statistik und Topographie des Regierungs-Bezirks Düsseldorf |url=https://books.google.de/books?id=dF9MAAAAMAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA1-PA114#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false |seiten=114 |datum=1836 |abruf=2022-11-11 |kommentar=Digitalisat}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johannes Spickenheuer (* 1820) war von 1851 bis 1901 Bürgermeister von Grefrath.&amp;lt;ref&amp;gt;grefrath.de: [https://www.grefrath.de/de/aktuelles/autobiografie-des-ehemaligen-buergermeisters-spickenheuer-veroeffentlicht/ &amp;#039;&amp;#039;Autobiografie des ehemaligen Bürgermeisters Spickenheuer veröffentlicht&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Zeit machten [[Industrielle Revolution in Deutschland|Technik und Industrie]] große Fortschritte und die [[Demografie Deutschlands|Bevölkerung wuchs stark]]. Um die Jahreswende 1867/68 wurde die [[Bahnstrecke Kempen–Venlo]] in Betrieb genommen; es gab Bahnhöfe in Kempen, Oedt/Mülhausen, Grefrath, Lobberich, Kaldenkirchen und Venlo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Preußen wurde nach dem Zweiten Weltkrieg aufgelöst und Grefrath wurde Teil des am 23. August 1946 gegründeten Landes Nordrhein-Westfalen. Im Zuge der [[Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen]] wurde die bis dahin selbständige Gemeinde [[Oedt (Grefrath)|Oedt]] (ohne deren Ortsteil [[Hagen (Viersen)|Hagen]]) zum 1. Januar 1970 mit Grefrath zusammengelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1970 |Seiten=114}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die rechts der Niers gelegenen Ortsteile Oedt und [[Mülhausen (Grefrath)|Mülhausen]] gehörten – anders als Grefrath – lange Zeit zum [[Erzbistum Köln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Trinkwasser]] wird heute aus [[Hinsbeck|Hinsbeck-Hombergen]] bezogen, wodurch der Nitratgrenzwert wieder eingehalten werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrike Gerards |url=https://rp-online.de/nrw/staedte/kempen/besuch-im-grefrather-wasserwerk_aid-45919767 |titel=Besuch im Grefrather Wasserwerk |werk=[[Rheinische Post|rp-online.de]] |datum=2019-09-20 |abruf=2019-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Kommunalwahl 2025&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wahl 2025&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://wahl.krzn.de/kw2025/wep220/erg/220-303-KW-wgkz.html |titel=Wahlergebnispräsentation Gemeinde Grefrath |datum=2025-09-14 |abruf=2025-12-19 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = Wahlbeteiligung: 61,09 % (2020: 57,54 %)&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2020&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2025&lt;br /&gt;
|GUV            = ja&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 42.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 43.4&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 15.8&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 17.3&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = AfD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 13.8&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 2.4&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = GOVM&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 11.7&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 15.4&lt;br /&gt;
|FARBE4         = 888888&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG4     = Wählergemeinschaft Grefrath-Oedt-Vinkrath-Mülhausen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
|PARTEI5        = GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5      = 11.0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5   = 16.2&lt;br /&gt;
|PARTEI6        = FDP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS6      = 4.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT6   = 5.4&lt;br /&gt;
|PARTEI7        = PARTEI&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS7      = 1.0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT7   = 0.0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1970–1994: Josef Lepers (CDU)&lt;br /&gt;
* 1994–1999: Dieter Dohmessen (CDU)&lt;br /&gt;
Die Wahlen zwischen 1999 und 2025 gewannen jeweils folgende Bewerber:&lt;br /&gt;
* 1999: Herbert Kättner (CDU), 57,6 %&lt;br /&gt;
* 2004: Herbert Kättner (CDU), 55,5 %&lt;br /&gt;
* 2009: Manfred Lommetz (parteilos), 52,1 %&amp;lt;ref&amp;gt;[http://alt.wahlergebnisse.nrw.de/kommunalwahlen/2009/Gem_bm/d166008kw0900.html alt.wahlergebnisse.nrw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2015: Manfred Lommetz (parteilos), 73,9 %&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wahlergebnisse.nrw.de/kommunalwahlen/2015/aktuell/166008_KREISANGEHOERIGE_GEMEINDE_XML_DATA.html wahlergebnisse.nrw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2020: Stefan Schumeckers (CDU), 51,3 %&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlarchiv.krzn.de/stich2020/wep220/erg/220-250-BUW-wgkz.html |titel=Wahlergebnispräsentation Gemeinde Grefrath Bürgermeisterwahl |sprache=de |abruf=2025-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2025: Stefan Schumeckers (CDU), 63,7 %&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahl.krzn.de/kw2025/wep220/erg/220-303-BUW-wgkz.html |titel=Wahlergebnispräsentation Gemeinde Grefrath Bürgermeisterwahl |datum=2025-09-14 |abruf=2025-12-19 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Die Sitze im Gemeinderat verteilen sich nach dem Ergebnis der Kommunalwahl am 14. September 2025 folgendermaßen auf die einzelnen Parteien:&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wahl 2025&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;2&amp;quot;|Partei/Liste&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;3&amp;quot;|Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!2025&lt;br /&gt;
!2020&lt;br /&gt;
!2014&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
|16&lt;br /&gt;
|14&lt;br /&gt;
|12&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|GOVM e. V.&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Alternative für Deutschland|AfD]]&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Bündnis 90/Die Grünen|GRÜNE]]&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[Freie Demokratische Partei|FDP]]&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Banner ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Banner Grefrath.svg|Banner der Gemeinde Grefrath&lt;br /&gt;
 DEU Grefrath COA.svg|Wappen der Gemeinde Grefrath&lt;br /&gt;
 DEU Alt-Grefrath COA.svg|Wappen der ehemaligen Gemeinde Grefrath&lt;br /&gt;
 DEU Oedt COA.svg|Wappen der ehemaligen Gemeinde Oedt&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: Geviert von Silber und Gold durch ein durchgehendes, schmales schwarzes Kreuz, überdeckt mit einer roten heraldischen Lilie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gemeindewappen ist eine Zusammensetzung aus verschiedenen Elementen, die den Wappen der zuvor eigenständigen Orte Grefrath und Oedt entnommen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die rote [[Lilie (Heraldik)|Lilie]] im Vordergrund entstammt ursprünglich dem Wappen der Ritter von Greverode, deren Nachfahren diese Wappenfigur (bis heute) auf goldenem Grund führen. Die Familie von Greverode ist seit dem 13. Jahrhundert in Grefrath, das damals ebenso hieß (Greverode = Rodung der Grafen), belegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Janssen: &amp;#039;&amp;#039;Grefrath – Geschichte einer geldrischen Gemeinde bis 1650&amp;#039;&amp;#039;. Kempen 1968&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alte Wappen des Ortsteils Grefrath hat die rote Lilie übernommen. Außerdem war darauf der [[Laurentius von Rom|heilige Laurentius]] zu sehen; er ist der [[Patrozinium|Namenspatron]] der katholischen Pfarrkirche in Grefrath.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen der ehemals selbständigen Gemeinde Oedt war zweigeteilt mit einer weißen und einer gelben Fläche. In der oberen weißen Fläche war der Erzbischof von Köln dargestellt, auf seiner Brust das schwarze kurkölnische Kreuz. Aus dem Oedter Wappen wurden die weiß-gelben Flächen im Hintergrund sowie die schwarze Kreuzform in das Wappen der neuen Gemeinde übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Banner ist durch ein schmales Kreuz gespalten und etwas oberhalb der Mitte geteilt, rechts oben und links unten weiß, links oben und rechts unten gelb, belegt mit einer roten Lilie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.grefrath.de/system/files/2023-06/rat_-_hauptsatzung_der_gemeinde_grefrath_barrierearm.pdf |hrsg=Stadt Grefrath |titel=Hauptsatzung der Sport- und Freizeitgemeinde Grefrath vom 15.12.2020 |titelerg=§ 2 Wappen, Flagge, Siegel |format=PDF; 393 KB |datum=2020-12-15 |zugriff=2025-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1966 wurde die Stadt [[Frévent]] in [[Frankreich]] zur Partnerstadt. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands kam 1991 noch [[Gerbstedt]] in [[Sachsen-Anhalt]] dazu. Die Pflege der Kontakte geschieht insbesondere durch den „Verein der Freunde von Frévent und Gerbstedt“. Zu [[Pfingsten]] werden alljährlich gegenseitige Besuche zwischen den Partnerstädten organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsdaten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
! !! 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grefrath_im_Portrait&amp;quot;&amp;gt;{{Toter Link |datum=2025-05 |url=http://www.grefrath.de/C125755B003AB643/html/4B42E1CDA1267508C12575B00039D202?opendocument&amp;amp;nid1=64956 |text=nach eigener Fortschreibung (Homepage Tourismus, Grefrath im Portrait) |archivebot=2025-05-30 19:20:53 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 2013&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grefrath_im_Portrait&amp;quot; /&amp;gt; !! 2019&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grefrath_im_Portrait&amp;quot; /&amp;gt; !! 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.grefrath.de/zahlen-daten-fakten |titel=grefrath.de &amp;#039;&amp;#039;Zahlen, Daten, Fakten&amp;#039;&amp;#039; |abruf=2024-10-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Grefrath ||  7.820 || 7.790 || 7.801 || 7.919&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oedt || 4.552  || 4.434 || 4.358 || 4.565&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vinkrath || 1.853  || 1.821 || 1.789 || 1.799&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mülhausen || 1.167 || 1.202 || 1.268 || 1.298&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Alle Daten sind jeweils zum 31. Dezember erhoben worden.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Grefrath wurden 2023 insgesamt 7766 katholische Kirchenmitglieder gezählt, im Vorjahr waren es 7976.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rp-online.de/nrw/staedte/kempen/kreis-viersen-zahl-der-katholiken-im-bistum-aachen-sinkt-weiterhin_aid-115369389 |titel=Zahl der Katholiken im Bistum Aachen sinkt weiterhin |titelerg=Kirchenstatistik für 2023 |werk=RP-Online |datum=2024-07-28 |abruf=2025-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dorenburg Grefrath 1.JPG|mini|Dorenburg im Niederrheinischen Freilichtmuseum]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grefrath StLaurentius.jpg|mini|Luftaufnahme der kath. Laurentiuskirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mundart ===&lt;br /&gt;
Grefrath hat eine eigene Mundart, das [[Grefrather Platt]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.vera-nentwich.de/blog/dx/jriiersch-plat.htm?open Grefrather Platt]&amp;lt;/ref&amp;gt;, eine [[südniederfränkisch]]e Varietät.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herbert Ackermann |Titel=Grefrather Mundartwörterbuch |TitelErg=Eine Veröffentlichung des [[Landschaftsverband Rheinland|Landschaftsverbandes Rheinland]], [[Amt für Rheinische Landeskunde]] [[Bonn]] |Verlag=Verlag van Acken |Ort=Krefeld |Datum=2003 |ISBN=3-923140-89-4 |Kommentar=3 Bände: 1.) &amp;#039;&amp;#039;Einleitung&amp;#039;&amp;#039;, a – Jüütertsoch 2.) Kaaf – Schtärekt 3.) Schtäreve – wüvüel, &amp;#039;&amp;#039;Register&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
Das [[Niederrheinisches Freilichtmuseum|Niederrheinische Freilichtmuseum]] wird vom [[Kreis Viersen]] betrieben. Zentrales Gebäude des Museumsgeländes ist die Dorenburg, ein ab 1974 restauriertes Wasserschloss, dessen Geschichte bis in das 14. Jahrhundert zurückreicht. Dort und in den zahlreichen weiteren Gebäuden wird die bäuerliche und handwerkliche Kultur des mittleren Niederrheins erklärt. Außerdem ist ein Spielzeugmuseum mit verschiedenen Modelleisenbahnanlagen und eine Anlage für den klassischen [[Bügelspiel|Bügelsport]] Teil des Geländes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* die Ruine der [[Burg Uda]] (um 1300 erbaut) im Ortsteil Oedt,&lt;br /&gt;
* die [[Dorenburg (Grefrath)|Dorenburg]] (erstmals 1326 erwähnt), die auf dem Gelände des [[Niederrheinisches Freilichtmuseum|Niederrheinischen Freilichtmuseums]] liegt, sowie&lt;br /&gt;
* die [[Benediktinerinnen]]-[[Abtei Mariendonk]] (um 1900 erbaut)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere interessante Bauwerke sind unter anderem die katholischen Pfarrkirchen der vier Ortsteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die [[St. Laurentius (Grefrath)|Laurentiuskirche]] in Grefrath weist eine Vielzahl verschiedener Baustile auf. Um den romanischen Turm aus Sandstein herum wurde eine dreischiffige gotische Kirche aus ähnlichem Material gebaut, die in den 1960er-Jahren mit einem neoromanischen Anbau aus roten Backsteinen erweitert wurde.&lt;br /&gt;
* Die [[St. Josef (Vinkrath)|Josefskirche]] in Vinkrath mit der großen Rosette über dem Hauptportal weist eine interessante Innenraumgestaltung mit zahlreichen modernen Elementen auf.&lt;br /&gt;
* Die [[St. Vitus (Oedt)|Vituskirche]] in Oedt wurde von 1901 bis 1903 im neugotischen Stil erbaut.&lt;br /&gt;
* Die Heinrichskirche in Mülhausen mit einer Bronzeskulptur auf dem Vorplatz, die einen Müller mit seinem Esel darstellt, ist ebenfalls einen Besuch wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[Liste der Baudenkmäler in Grefrath]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gärten und Parks ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Landesgartenschau Grefrath Schwingbodenpark um 1970-71 preview.jpg|mini|hochkant|Schwingbodenpark mit Turm (im Bau), Landesgartenschau 1970–1971]]&lt;br /&gt;
1970/71 fand die [[Landesgartenschau]] in Grefrath statt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rp-online.de/nrw/staedte/kempen/landesgartenschau-1970_aid-44646595 |titel=Ein Blick zurück auf die Gartenschau 1970 |werk=[[Rheinische Post#RP Online|RP Online]] |datum=2019-07-30 |abruf=2020-11-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und bescherte der Stadt den großen Sport- und Erholungspark „Im Schwingboden“. Auf dem ehemaligen Sumpfgebiet gab es bis 1965 einen Bauernhof. Für die Landesgartenschau wurde das 26&amp;amp;nbsp;ha große Terrain trockengelegt und umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Park verfügt heute noch über einen großen Spielplatz, eine [[Voliere]], ein [[Kneipp-Medizin|Kneippwasserbecken]], einen Entenweiher, einen Springbrunnen und alten Baumbestand. Vom Wahrzeichen Grefraths, dem denkmalgeschützten Schwingboden-Turm, der früher über mehrere Ebenen bis zu einer Höhe von ca. 30 Metern begehbar war, ist heute nur noch das äußere Gerüst und die erste Plattform erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Park liegt zwischen Hallenbad, Freibad und Eissportzentrum. Die [[Gemeinschaftsgrundschule]], die&lt;br /&gt;
Schule an der Dorenburg, die Sporthallen und das Freilichtmuseum Dorenburg liegen in unmittelbarer Nähe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Grefrath war jahrzehntelang insbesondere durch die Textilindustrie geprägt. Die 1879 gegründete [[Johannes Girmes &amp;amp; Co|Girmes]] AG war zeitweilig die drittgrößte Weberei der Bundesrepublik Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=UNTERNEHMEN / GIRMES AG: Samt ohne Sorge |Sammelwerk=Der Spiegel |Band=7 |Datum=1968-02-12 |Online=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46135638.html |Abruf=2019-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Jahr 1989 meldete die börsennotierte Gesellschaft Konkurs an&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dwalive.de/de/DWA-Auktion-10/?AID=110928&amp;amp;AKTIE=Girmes-Werke+AG |titel=Girmes-Werke AG |abruf=2019-06-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Ortsteil Grefrath war ferner die Firma Grevelour, Hersteller von Teppichböden angesiedelt, die zu Hochzeiten rd. 1000 Mitarbeiter beschäftigte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=RP ONLINE |url=https://rp-online.de/nrw/staedte/kempen/der-niedergang_aid-12440057 |titel=Gemeinde Grefrath: Der Niedergang |datum=2009-01-01 |sprache=de |abruf=2023-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Mit der Insolvenz der Nachfolgegesellschaft Girmes GmbH im Jahr 2003 endete die Ära des Unternehmens und der Textilindustrie in Grefrath endgültig. Grefrath war jahrzehntelang außerdem Standort mehrerer Automobilzulieferer, u.&amp;amp;nbsp;a. der Firma [[Johnson Controls]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=RP ONLINE |url=https://rp-online.de/nrw/staedte/kempen/johnson-controls-aus-zum-jahresende_aid-20093009 |titel=Gemeinde Grefrath: Johnson Controls: Aus zum Jahresende |abruf=2019-03-09 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Henniges&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=RP ONLINE |url=https://rp-online.de/nrw/staedte/kempen/der-niedergang_aid-12440057 |titel=Gemeinde Grefrath: Der Niedergang |datum=2009-01-01 |sprache=de |abruf=2023-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Jahr 1994 war Grefrath ferner vom spektakulären betrügerischen Konkurs des Sportbodenherstellers [[Balsam AG]] betroffen, der hier einen Standort unterhielt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.focus.de/magazin/archiv/balsam-pleite-fuer-gemeinden_aid_163139.html |text=„Pleite“ für Gemeinden |wayback=20190328192517}}, in Focus Online&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Affären: Heiße Luft |Sammelwerk=Der Spiegel |Band=24 |Datum=1994-06-13 |Online=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13685994.html |Abruf=2019-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Heute ist die lokale Wirtschaft insbesondere durch kleine, mittelständische Unternehmen geprägt. Auf dem Gelände der ehemaligen Girmes-Werke sind mittlerweile ebenfalls wieder mehrere z.&amp;amp;nbsp;T. kleinere Unternehmen angesiedelt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=RP ONLINE |url=https://rp-online.de/nrw/staedte/kempen/girmes-neues-leben-in-alten-hallen_aid-15761237 |titel=Gemeinde Grefrath: Girmes: Neues Leben in alten Hallen |abruf=2019-03-09 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die der Gemeinde Grefrath nächstgelegenen [[Großstadt|Großstädte]] sind [[Krefeld]] (16&amp;amp;nbsp;km östlich), [[Mönchengladbach]] (17&amp;amp;nbsp;km südlich), sowie die niederländische Stadt [[Venlo]] (12&amp;amp;nbsp;km westlich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die [[Autobahn]]en [[Bundesautobahn 40|A40]] und [[Bundesautobahn 61|A61]] ist Grefrath an das [[Rheinland]] und das [[Ruhrgebiet]] angebunden. Die Nähe zur deutsch-niederländischen Grenze ist insbesondere für die lokale Wirtschaft von Bedeutung. Die A61 wird seit April 2012 über die neuerstellte A74 (neue Auffahrt Nettetal-West) auf die [[Rijksweg 73|A73]] (Niederlande) geleitet, die A40 wird hinter der Grenze bei Venlo in den Niederlanden als [[Rijksweg 67|A67]] fortgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grefrath gehört dem [[Verkehrsverbund Rhein-Ruhr]] (VRR) an und wird von Bussen der Linien 019, 062, 066, 078, 093 sowie SB87 bedient. Die nächstgelegenen Bahnhöfe befinden sich in [[Bahnhof Kempen (Niederrhein)|Kempen]], [[Bahnhof Viersen|Viersen]] oder [[Krefeld Hauptbahnhof|Krefeld]]. Grefrath besaß einen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Kempen–Venlo|Bahnstrecke Kempen–Kaldenkirchen]]. Der Personenverkehr wurde jedoch 1982 und der verbliebene Güterverkehr im Dezember 1999 eingestellt. Die Bahnstrecke wurde zu einem Radweg umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus befindet sich der [[Verkehrslandeplatz]] [[Flugplatz Grefrath-Niershorst|Grefrath-Niershorst]] ([[ICAO-Code]]: EDLF) mit einer Graslandebahn von 575 Metern Länge zwischen den Ortsteilen Grefrath, Mülhausen und Oedt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Radweg [[Fietsallee am Nordkanal]] verläuft durch den Ort.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Medien === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildungseinrichtungen ==&lt;br /&gt;
Es gibt in Grefrath neun Kindergärten mit insgesamt rund 500 Plätzen, die von kirchlichen und freien Trägern betrieben werden. Im Ortsteil Oedt befindet sich ein Kindergarten mit Tagesstättenplätzen für [[Geistige Behinderung|geistig Behinderte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische Grundschule wurde 2013 mit der Gemeinschaftsgrundschule Grefrath zusammengeführt. Die Gemeinschaftsgrundschule Grefrath unterhält die beiden Schulstandorte Grefrath und Oedt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich der weiterführenden Schulen gibt es vor Ort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* die [[Sekundarschule]] Grefrath „Schule an der Dorenburg“, seit 2013 aus der Gemeinschaftshauptschule umgewandelt, die jetzt auch Realschul- und Gymnasial-Unterrichtsinhalte anbietet, sowie&lt;br /&gt;
* das Gymnasium [[Liebfrauenschule Mülhausen]] in privater Trägerschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeit- und Sportanlagen ==&lt;br /&gt;
Im Norden Grefraths entstanden ab 1954 zwei Volks-/Grundschulen samt Sporthallen, Spiel- und Sportwiesen, sowie ein Hallen- und ein Freibad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== EisSport &amp;amp; EventPark (Eisstadion) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Eisgrefrath.jpg|mini|hochkant|Eissportzentrum]]&lt;br /&gt;
Das [[Grefrather EisSport &amp;amp; EventPark|Eisstadion]] wurde im Jahr 1972 fertiggestellt und 1974 um einen 400-Meter-Außenlaufring und ein Außenfeld erweitert. Die Eishalle wird auch als Veranstaltungsort genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1994 war Grefrath mit dem Eisstadion Gastgeber des olympischen Feuers der [[Olympische Winterspiele 1994|XVII. Olympischen Winterspiele]] ([[Lillehammer]]). Bei den [[Olympische Winterspiele 1998|XVIII. Olympischen Winterspielen]] in [[Nagano]] ([[Japan]]) war die Gemeinde Grefrath durch den Eisschnellläufer [[Christian Breuer (Eisschnellläufer)|Christian Breuer]] vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Albert-Mooren-Halle ===&lt;br /&gt;
Als weiterer Ort für Veranstaltungen wurde im Jahr 1975 die Albert-Mooren-Halle in Oedt fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sportplätze ===&lt;br /&gt;
Als weitere Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung hat die Gemeinde insgesamt fünf Sportplätze, zwei Tennisanlagen mit insgesamt zwölf Plätzen, eine Tennis- und drei Sporthallen zu bieten. Eine Bahn für das außerhalb des Niederrheinischen recht unbekannte [[Bügelspiel]] (auf dem Gelände des Niederrheinischen Freilichtmuseums) ist ebenso vorhanden wie ein Hundesportplatz, eine Bowlingbahn und ein [[Flugplatz Grefrath-Niershorst|Sportflugplatz]]. Neben vielen Sportvereinen (Radsport, Fußball, Handball, Leichtathletik, Tennis, Schwimmen, Reitsport, Kanusport, Kegeln, Bügeln usw.) existieren mehrere moderne Fußball- und Leichtathletikanlagen ([[Oedt (Grefrath)|Oedt]] und Grefrath).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flugplatz Grefrath-Niershorst ===&lt;br /&gt;
Der Flugplatz Grefrath-Niershorst liegt der unmittelbar an der Niers, zwischen den Ortsteilen Grefrath, Mülhausen und Oedt. Er beherbergt zwei Luftsportvereine, eine Flugschule und Fallschirmsprungbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.niershorst.de/ Homepage Flugplatz Niershorst&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wassersport ===&lt;br /&gt;
Die [[Niers]] bietet Gelegenheit zum Bootfahren und Kanu-Wandern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Radfahren ===&lt;br /&gt;
Auf einer Gesamtlänge von 70 Kilometern laden Rad- und Wanderwege zu Touren ein; sie führen kreuz und quer durch die Gemeinde, deren Fläche zu zwei Dritteln aus Landwirtschafts-, Wald-, Wasser- und Erholungsflächen besteht.&lt;br /&gt;
Im Rahmen der &amp;#039;&amp;#039;Euroga 2002+&amp;#039;&amp;#039; wurde entlang des von Napoleon begonnenen, jedoch nie vollendeten [[Nordkanal]]s ein gleichnamiger überregionaler Radwanderweg angelegt, der durch Grefrath führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* Wilhelm Berger, Kommerzienrat und Leinenfabrikant (nach ihm benannt: Bergerplatz)&lt;br /&gt;
* Roger Pruvost (* 1928), Bürgermeister der Partnerstadt Frévent&lt;br /&gt;
* Josef Lepers (1920–2007), Bürgermeister von 1970 bis 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In Grefrath geboren ===&lt;br /&gt;
* [[Hermann Horrix]] (1859–1930), Hilfsschullehrer, Heilpädagoge, Methodiker der Schwachsinnigenpädagogik&lt;br /&gt;
* [[Fritz Domina]] (1902–1975), Pianist, Arrangeur und Filmkomponist&lt;br /&gt;
* [[Josef Laurenz Küsters]] (* 1915), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Josef Heinen (Leichtathlet)|Josef Heinen]] (1929–1988), Sprinter&lt;br /&gt;
* [[Herbert Sleegers]] (1932–2018), Lyriker und Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Herbert Douteil]] (* 1935), katholischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Clemens Weiss]] (* 1955), Künstler&lt;br /&gt;
* [[Thomas Ackermann (Jurist)|Thomas Ackermann]] (* 1966), Jurist und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Leonore Capell]] (* 1970), Schauspielerin&lt;br /&gt;
* [[Paul Veltrup]] (* 2001), Fechter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mit Grefrath verbunden ===&lt;br /&gt;
* [[Rolf Tophoven]] (* 1937, lebt in Grefrath), Journalist und Terrorismusexperte&lt;br /&gt;
* [[Christian Breuer (Eisschnellläufer)|Christian Breuer]] (* 1976, lebt in Grefrath), Eisschnellläufer (dreifach qualifizierter Olympiateilnehmer)&lt;br /&gt;
* [[Nesti (Rapper)|Jens Ernesti]] (* 1977, lebt in Grefrath), ehemaliger Rapper&lt;br /&gt;
* Rene Reuter (* 1970), ehemaliger Eishockey-Profi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Norrenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Herrlichkeit Grefrath. Beiträge zur Geschichte des Niederrheins&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 4. Viersen 1875&lt;br /&gt;
* Erwin Gatz: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Pfarre Grefrath und Gemeinde Grefrath&amp;#039;&amp;#039;. Mönchengladbach 1964&lt;br /&gt;
* Wilhelm Janssen: &amp;#039;&amp;#039;Grefrath. Geschichte einer geldrischen Gemeinde bis 1650&amp;#039;&amp;#039;. Kempen 1968&lt;br /&gt;
* Peter Hoederath: &amp;#039;&amp;#039;Die Textilindustrie in Grefrath&amp;#039;&amp;#039;. (Staatsexamensarbeit.) Köln 1984&lt;br /&gt;
* Ulrich Stevens: &amp;#039;&amp;#039;Gemeinde Grefrath an der Niers&amp;#039;&amp;#039;. (Rheinische Kunststätten. Nr. 395) Köln 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.grefrath.de/ Website der Gemeinde Grefrath]&lt;br /&gt;
* [http://www.limburg-bernd.de/Viersen/DenkGre/Denkmalblatt.htm Denkmale in der Gemeinde Grefrath]&lt;br /&gt;
* [https://www.freilichtmuseum-dorenburg.de/ Website der Dorenburg und des Freilichtmuseums]&lt;br /&gt;
* [http://www.flugplatz-grefrath.de/ Website des Flugplatzes Grefrath-Niershorst]&lt;br /&gt;
* Kreisarchiv Viersen: [https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=FINDBUCH-Best_ae47cfa0-234b-411b-b39b-5f67b3ce8b74 Findbuch Grefrath bis 1848] und [https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=FINDBUCH-Best_12179db3-6da3-4cc4-9baf-4ba67dacb0ed Findbuch Grefrath ab 1848]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Grefrath&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Viersen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4021937-9|VIAF=240315052}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Viersen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1177]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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