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	<title>Greffen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Greffen&amp;diff=481869&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fegsel: /* Naturschutzgebiete */</title>
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		<updated>2026-04-17T07:29:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Naturschutzgebiete&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Greffen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Harsewinkel&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen der Altgemeinde Greffen.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen der ehemaligen Gemeinde Greffen&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/58/38/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/8/40/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 61 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 56&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 65.2&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 23.19&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 3316&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-01-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;[https://www.kreis-guetersloh.de/unser-kreis/unsere-region/zahlen-daten-fakten/zdf-broschuere-2024-internet-ds.pdf?cid=1hjn &amp;#039;&amp;#039;Kreis-GT_ZDF_2024.indd.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;kreis-guetersloh.de.&amp;#039;&amp;#039; Kreis Gütersloh, 2024, abgerufen am 14. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 33428&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02588&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Ortsteile Harsewinkel - Greffen.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Ortsteile der Stadt Harsewinkel&lt;br /&gt;
| Bild                   = Greffen Luftbild.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Greffen, Ortsteil der Stadt Harsewinkel im Kreis Gütersloh&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Greffen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|Tondatei=Greffen.ogg|ˈgʀɛfən}} ist die kleinste der drei [[Ortschaft]]en der Stadt [[Harsewinkel]] im [[Kreis Gütersloh]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Sie liegt an der [[Ems]] und hat 3316 Einwohner (Stand: 1. Januar 2024).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot; /&amp;gt; Greffen ist über die [[Bundesstraße 513]] mit Harsewinkel und der Kreisstadt [[Gütersloh]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Greffener Birke.jpeg|mini|links|Die Hängebirke von Greffen gehört weltweit zu den 10 dicksten [[Birken]]]]&lt;br /&gt;
1042 wurde Greffen im Dom[[Nekrolog (Totenverzeichnis)|nekrolog]] von [[St.-Paulus-Dom (Münster)|Münster]] erstmals urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts gehörten Dorf und Kirchspiel Greffen zum [[Hochstift Münster]] und waren dem [[Amt Sassenberg]] unterstellt. Das Kirchspiel Greffen, zu dem auch die Oster- und die Wester-Bauerschaft gehörten, umfasste 1786 insgesamt 101 Wohnhäuser.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Anton Friedrich Büsching]]: &amp;#039;&amp;#039;Magazin für die neue Historie und Geographie&amp;#039;&amp;#039;, Band 20, J. J. Curt, 1786, S.&amp;amp;nbsp;97 ([http://books.google.de/books?id=tcw1AAAAMAAJ&amp;amp;dq=Freckenhorst&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA97 Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1803 wurden große Teile des aufgelösten Hochstifts Münster im [[Reichsdeputationshauptschluss]] dem König von [[Preußen]] zugesprochen. Im [[Frieden von Tilsit]] (1807) trat Preußen das [[Fürstentum Münster]], damit auch Greffen, an [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]] ab, der es 1808 dem zwei Jahre zuvor neu errichteten [[Großherzogtum Berg]] zuordnete. Greffen gehörte zum [[Kanton Sassenberg]] im [[Département Ems|Departement der Ems]] (1811 umgegliedert zum [[Département Ruhr|Departement der Ruhr]]). Nach der [[Völkerschlacht bei Leipzig]] und dem Rückzug der Franzosen aus den rechtsrheinischen Gebieten kam die Region 1813 zunächst provisorisch und aufgrund der auf dem [[Wiener Kongress]] (1815) getroffenen Vereinbarungen dauerhaft zum [[Königreich Preußen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der preußischen Verwaltung gehörte Greffen zum 1816 neugebildeten [[Regierungsbezirk Münster]] in der [[Provinz Westfalen]] und war der bereits in der großherzoglich-bergischen Zeit eingerichteten [[Bürgermeisterei (Preußen)|Bürgermeisterei]] Harsewinkel zugeordnet. Letztere wurde 1843 umgewandelt in das [[Amt Harsewinkel]], das bis Ende 1972 bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1973 wurde im Zuge der Gebietsreform nach dem [[Bielefeld-Gesetz]] das Amt Harsewinkel aufgelöst und die Stadt [[Harsewinkel]] sowie die Gemeinden Greffen und [[Marienfeld (Harsewinkel)|Marienfeld]] zur neuen Stadt Harsewinkel zusammengeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor = Martin Bünermann, Heinz Köstering | Titel = Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen | Jahr = 1975 | Verlag = Deutscher Gemeindeverlag | Ort = Köln | ISBN = 3-555-30092-X}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen der ehemaligen Gemeinde Greffen zeigt auf goldenem Schild einen roten Wellengöpel mit drei silbernen Kämmen. Die Vorlage&amp;lt;ref&amp;gt;Westfälisches Siegelbuch Bd. IV, Tafel 167, Nr. 12&amp;lt;/ref&amp;gt; zeigt das Siegel einer [[Burg Sassenberg|Sassenberger]] Burgmannsfamilie, die mit ihrem Haupthof in Greffen belehnt war. Die Umschrift des Siegels lautet &amp;#039;&amp;#039;S. GRACTONIS de GREVENE 1336&amp;#039;&amp;#039;. Das Siegel zeigt einen Schrägbalken mit drei Kämmen, bei denen es sich vermutlich um [[Rosskamm|Rosskämme]], die zur Mähnen- und Schweifhaarpflege verwendet werden. Die Farben waren unbekannt, deshalb wurden für das Gemeindewappen die Farben des roten münsterischen Stiftschildes angenommen. Um dem Wasserreichtum der Gemeinde gerecht zu werden, wandelte man den Schrägbalken in einen Wellengöpel um. Das Wappen wurde am 27. Januar 1939 genehmigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.heraldry-wiki.com/heraldrywiki/index.php?title=Greffen |titel=Wappen von Greffen (Coat of arms (crest) of Greffen) |werk=Heraldry of the world |datum=2022-12-26 |sprache=en |abruf=2023-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirchturm Greffen.jpg|miniatur|hochkant|Blick auf den Greffner Kirchturm. Im Vordergrund das älteste Gebäude der Kirchringbebauung]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kath. [[St. Johannes der Täufer (Greffen)|Pfarrkirche St. Johannes]]&amp;#039;&amp;#039; (der Täufer). In die 1899 von [[Hilger Hertel der Jüngere|Hilger Hertel]] dem Jüngeren errichtete neugotische [[Hallenkirche]] wurden Teile des spätgotischen Vorgängerbaus integriert. Von diesem sind die zwei Mittelschiffsgewölbe und der Chor erhalten. Der Hochaltar stammt von 1748.&lt;br /&gt;
* Die den &amp;#039;&amp;#039;Kirchplatz&amp;#039;&amp;#039; umgebenden Bauten bildeten einst, ähnlich wie in [[Delbrück]], [[Halle (Westf.)]] und [[Gütersloh]], eine geschlossene Kirchringbebauung, die nach Abbrüchen und Modernisierungen kein einheitliches Bild mehr bietet. Das wohl älteste Gebäude in diesem Bereich ist &amp;#039;&amp;#039;Johannesplatz 14&amp;#039;&amp;#039;. Der zweigeschossige Fachwerkbau mit hoher Diele wurde [[Dendrochronologie|dendrochronologisch]] auf das Jahr 1566 datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutzgebiete ===&lt;br /&gt;
Auf Greffener Gebiet liegen die beiden Naturschutzgebiete [[Am Sundern]] und [[Baggersee Greffener Mark]]. Darüber hinaus liegt im Bereich Überems das [[Naturschutzgebiet Graureiherkolonie]] mit 4,09 Hektar Größe. Am Rande der Emsaue liegt eine aus über 20 besetzten Horsten bestehende Graureiherkolonie in einem etwa 4 ha großen Biotopkomplex aus Laub-, Misch- und Nadelwald unterschiedlicher Bodenfeuchte, die ein naturnahes Kleingewässer von drei Seiten umgeben. Im Norden grenzt der sogenannte südliche Talgraben das Gebiet zu der hier ackerbaulich geprägten Emsaue ab. Die traditionellen Brutplätze der Graureiher (insgesamt 23 im Jahr 2004 – laut avifaunistischem Gutachten der Stadt Harsewinkel aus dem Jahr 2014 sind 42 Horste registriert) liegen in einem mittelalten, stellenweise farnreichen Kiefern-Mischwald im zentralen Teil des Gebietes, an den im Südosten ein mittelalter Stieleichenwald anschließt. Westlich der Kolonie hat sich unter einer von Süd nach Nord querenden 10-kV-Leitung ein Kleingewässer naturnah entwickelt, dass vor etwa 20 Jahren neu angelegt wurde. Im Uferbereich wachsen lokal Röhrichte sowie ein bultiges Großseggenried der Steifen Segge. Der Westteil des NSG besteht aus einem tlw. ausgelichteten Erlen-Pappelwald unterschiedlicher Bodenfeuchte mit tlw. abgängigen Hybridpappeln in der 1. Baumschicht und Erlen im Unterstand. In den feuchteren Bereichen zeigt er Übergänge zum Erlenbruchwald. Das Gebiet ist als Graureiherkolonie aus naturkundlicher bzw. avifaunistischer Sicht besonders wertvoll. Neben dem Erhalt der Horstbäume bzw. des Kiefern-Mischwaldes sollten zudem ein Ziel die Wiedervernässung des Westteils und die Entnahme der dort stockenden Hybridpappeln sein. In der Graureiherkolonie brütet außerdem der Uhu sowie der Eisvogel. &lt;br /&gt;
Die Unterschutzstellung erfolgt&lt;br /&gt;
:a) zur Erhaltung, Entwicklung und Wiederherstellung regional bedeutsamer Lebensräume und Lebensstätten seltener und gefährdeter sowie landschaftsraumtypischer Tier- und Pflanzenarten. Insbesondere zu erhalten und weiterzuentwickeln sind die nach § 62 LG geschützten Bruch- und Sumpfwälder auf feuchtnassen Standorten sowie ein naturnah ausgestattetes Stillgewässer mit lokal ausgebildeten Röhrichten und Großseggenrieden. Im mittelalten Kiefern-Mischwald befinden sich die traditionellen Brutplätze der Graureiher. Ferner sind die natürliche, hohe Arten- und Strukturvielfalt des Gebietes und die vorhandenen naturnahen Lebensräume besonders zu schützen und zu fördern. Dabei sind vor allem die Funktion des Gebietes als Lebens- und Fortpflanzungsraum für Amphibien, Libellen und Insekten sowie das Vorkommen zahlreicher standorttypischer, seltener und gefährdeter Pflanzenarten von besonderer Bedeutung,&lt;br /&gt;
:b) aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen und landeskundlichen Gründen,&lt;br /&gt;
:c) wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart und hervorragenden Schönheit des Gebietes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der städtischen Planung von Windkraftpotentialflächen wurde festgestellt, dass neben den Graureihern auch ein Uhu in diesem Gebiet brütet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NSG-NRW |GT-011 |Graureiherkolonie bei Harsewinkel |zugriff=2017-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Greffen gibt es drei Kindergärten: Den Kindergarten „St. Johannes“, die Stepke-KiTa Grashüpfer&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stepke-kitas.de/standorte/nordrhein-westfalen/harsewinkel/kita-grashuepfer-harsewinkel-greffen/ Homepage der Kita], abgerufen am 30. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; und den [[Arbeiterwohlfahrt|AWO]]-Kindergarten „Regenbogen“. Außerdem gibt es die Grundschule „St. Johannes“ und die Bücherei in kirchlicher Trägerschaft. Weiterführende Schulen befinden sich in Harsewinkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Der Ort liegt an der [[Bundesstraße 513|B 513]]. Durch den Ort verläuft der [[Europaradweg R1]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=950&amp;amp;nbsp;Jahre Greffen (1042–1992) – … kleinet Duorp in&amp;#039;t Mönsterland |Hrsg=Festausschuss „950&amp;amp;nbsp;Jahre Greffen“ |Ort=Harsewinkel |Datum=1992}} &lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Franz Mühlen |Titel=Pfarrkirche S[ank]t Johannes d.T. in Greffen |Verlag= |Ort=Münster |Datum=1986 |Reihe=[[Westfälische Kunststätten]] |BandReihe=Heft 39}}&lt;br /&gt;
* Walter Werland: &amp;#039;&amp;#039;Aus Greffens alten Tagen.&amp;#039;&amp;#039; Münster 1976.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.greffen.de/ Website des Ortsteils Greffen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Harsewinkel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4093930-3|VIAF=248990715}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Gütersloh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Gütersloh)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Münsterland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Ems]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Harsewinkel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1973]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fegsel</name></author>
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