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	<title>Greeklish - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T10:03:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Greeklish&amp;diff=960130&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MedienBenutzer am 7. Juli 2025 um 06:33 Uhr</title>
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		<updated>2025-07-07T06:33:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Mit dem [[Kofferwort]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Greeklish&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch {{elS|Γκρίκλις|Griklis}}, aus {{enS|Greek}} „griechisch“ und {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;english&amp;#039;&amp;#039;}} „englisch“) wird die [[Lateinisches Alphabet|lateinschriftliche]] [[Transkription (Schreibung)|Transkription]] bzw. [[Transliteration]] des [[Neugriechische Sprache|Griechischen]] in der Internet- und Handy-Kommunikation bezeichnet. Der Begriff umfasst auch den dazugehörigen [[Netzjargon]], also die sprachlichen Eigenheiten dieser Kommunikationsform. Weitere Namen für das Greeklish sind englisch {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;Grenglish&amp;#039;&amp;#039;}} und {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;ASCII Greek&amp;#039;&amp;#039;}} sowie griechisch Latinoellinika ({{lang|el|Λατινοελληνικά}} „Latinogriechisch“) und Frangolevandinika ({{lang|el|Φραγκολεβαντίνικα}}, wörtlich „Frankolevantinisch“, Sinne etwa „westöstlich“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Greeklish wird gewöhnlich im Internet in der griechischsprachigen Kommunikation via [[E-Mail]], [[Internet Relay Chat|IRC]] und [[Instant Messaging]] sowie für den [[Short Message Service|SMS]]-Verkehr mit Mobiltelefonen verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Frangolevandinika&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete eigentlich den Gebrauch der Lateinschrift ab der frühen [[Neuzeit]] für das Griechische im Bereich der venezianischen, [[römisch-katholische Kirche|katholisch]] geprägten Herrschaft über einige Teile Griechenlands. Das Wort &amp;#039;&amp;#039;frangos&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|el|φράγκος}} „fränkisch“) ist im Griechischen ein Synonym für „westeuropäisch“ und im engeren Sinne für „römisch-katholisch“, als &amp;#039;&amp;#039;[[Levante]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete die [[Republik Venedig]] ihre Besitzungen im östlichen Mittelmeer. Dies folgte einer allgemeinen Tendenz zur Verwendung von Schriften nach der religiösen Konfession, so der griechischen und [[Arabische Sprache|arabischen]] für das [[Albanische Sprache|Albanische]] je nach orthodoxem bzw. islamischem Glauben oder der griechischen für das Türkisch der [[Karamanlı]]. Einige griechische Literatur der frühen Neuzeit liegt in lateinschriftlichen Manuskripten vor (so die Komödie &amp;#039;&amp;#039;Fortounatos&amp;#039;&amp;#039; von [[Markos Antonios Foskolos]], 1655). Das lateinisch geschriebene Griechisch wurde im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert auch als &amp;#039;&amp;#039;frangochiotika&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|el|φραγκοχιώτικα}} „frankochiotisch“, nach der von [[Chios]] ausgehenden katholischen Mission in der Ägäis) oder als &amp;#039;&amp;#039;frangovlachika&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|el|φραγκοβλάχικα}} „frankowalachisch“, nach den romanischsprachigen [[Walachen]]) bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Diskussion über eine (nie erfolgte) griechische Orthographie-Reform nach phonetischen Prinzipien zur Bekämpfung der „Plage der [[Illiteralität]]“ wurde um 1930 von einigen Autoren für das Griechische die Lateinschrift vorgeschlagen, die Verwechslungen mit der bisher gültigen altgriechischen Orthographie vermeiden, Kosten in der literarischen Produktion verringern und nicht zuletzt symbolisch eine Angleichung an die westliche Zivilisation manifestieren sollte. Dabei wurde Gegenargumenten, die einen Verlust der kulturellen Identität des Griechischen befürchteten, mit dem Hinweis auf die erfolgreich durchgeführte [[Türkische Lateinalphabete|Umstellung des Türkischen auf die Lateinschrift]] begegnet. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde latinisiertes Griechisch spärlich, in internationalen Telegrammen und im Bankverkehr, angeblich auch im nationalen griechischen Wetterdienst ({{lang|el|Εθνική Μετεωρολογική Υπηρεσία|Ethniki Meteorologiki Ypiresia, ΕΜΥ}}) gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Computer im privaten Bereich in den 1960er Jahren, die nur über den englischen 7-Bit-[[American Standard Code for Information Interchange|ASCII]]-Schriftsatz zur Darstellung des Englischen verfügten, wurde das Greeklish praktisch neu erfunden. Im frühen [[Internet]] der 1980er Jahre wurde das Greeklish zur Darstellung des Griechischen weiter verbreitet und in den 1990er Jahren schnell sehr populär. Nachdem zum Ende des Jahrhunderts die meisten Anwendungen im Computer-Bereich mittels [[Unicode]] die griechische Schrift unterstützten, hielt es sich jedoch aufgrund der leichten und schnellen Anwendbarkeit und der hier weitgehend vernachlässigbaren [[Orthographie]] und entwickelte sich zu einer Art griechischem [[Netzjargon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der weiteren Verbreitung des Greeklish im Internet war es Gegenstand der öffentlichen Diskussion in Griechenland. 1996 titelte das Typographie-Magazin &amp;#039;&amp;#039;acro:&amp;#039;&amp;#039; {{&amp;quot;|Sprache=el-Latn|Etsi tha grafetai i glossa mas apo do ke bros?|Übersetzung=Wird man von nun an unsere Sprache &amp;#039;&amp;#039;so&amp;#039;&amp;#039; schreiben?}} Im Januar 2001 veröffentlichte die [[Akademie von Athen]] einen offenen Brief, in dem vor einem Ersatz des griechischen durch das lateinische Alphabet gewarnt wurde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Θεωρούμε ανόσια αλλά και ανόητη κάθε προσπάθεια να αντικατασταθή η ελληνική γραφή στο λίκνο της.&amp;amp;nbsp;[…] Όπως και επί Ενετών, όταν αυτοί στα μέρη που κυριαρχούσαν προσπάθησαν να αντικαταστήσουν στα ελληνικά κείμενα τους ελληνικούς χαρακτήρες, έτσι και τώρα θα αντισταθούμε, καλώντας όλους τους συνέλληνες να αντιδράσουν για την πρόρριζα εξαφάνιση των ανίερων αυτών σχεδίων.&lt;br /&gt;
 |Sprache=el&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Wir halten jeden Versuch, die griechische Schrift in ihrem Ursprungsland durch eine andere zu ersetzen, nicht nur für pietätlos, sondern auch für unsinnig.&amp;amp;nbsp;[…] Wie schon damals, als die Venezianer überall dort, wo sie herrschten, versuchten, die griechischen Schriftzeichen in den griechischen Texten [durch lateinische] zu ersetzen, werden wir uns auch jetzt wehren, indem wir alle Mitgriechen dazu aufrufen, für das radikale Verschwinden dieser unheiligen Pläne einzutreten.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://news.kathimerini.gr/4dcgi/_w_articles_civ_7_7/01/01_I7064980%3DI7064980%3D%7C01%2601-0101%21cod70101%2440675.html |text=Bericht über den Offenen Brief mit Zitat und Liste der Unterzeichner |wayback=20121116122155}} auf kathimerini.gr&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Brief löste eine lebhafte Debatte in der griechischen Zeitungslandschaft aus, die zwischen geradezu phobischen Standpunkten gegen eine Latinisierung des Griechischen und Meinungen, die das Greeklish mit einer positiven Haltung zum technologischen Fortschritt beleuchteten und teils sogar eine neue Sprachvarietät des Neugriechischen konstatierten. Einige verbanden diese greeklish-freundliche Tendenz mit einer allgemeinen [[Globalisierung]]s-Kritik. Einige Forscher sahen in dieser Debatte eine [[Reminiszenz]] an die Auseinandersetzungen um die [[Griechische Sprachfrage]], da die Argumente gegen das Greeklish an die der [[Katharevousa]]-Befürworter, die dafür an die Argumente der [[Dimotiki]]-Anhänger erinnerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transkriptions-Schemata ==&lt;br /&gt;
Für die verwendete Umschrift gibt es keine festen oder einheitlichen Regeln. Für das Wort {{lang|el|διεύθυνση|diefthynsi}} („Adresse“) konnten 23&amp;amp;nbsp;verschiedene Transkriptionsformen nachgewiesen werden. Das griechische [[Theta]] (θ), das den Laut {{IPA|[θ]}}, der dem englischen stimmlosen &amp;#039;&amp;#039;th&amp;#039;&amp;#039; entspricht, wiedergibt, fand man in einer Untersuchung in 62,9 % der Fälle durch &amp;#039;&amp;#039;th&amp;#039;&amp;#039;, in 22,9 % durch die Ziffer &amp;#039;&amp;#039;8&amp;#039;&amp;#039;, in 5,7 % durch die Null &amp;#039;&amp;#039;(0)&amp;#039;&amp;#039;, und in 2,9 % mit &amp;#039;&amp;#039;Q&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;q&amp;#039;&amp;#039; wiedergegeben, in 5,6 % der Fälle wurden andere Zeichen gewählt. Die griechischen Betonungszeichen werden in der Regel nicht übertragen. Durch die regelmäßige Verwendung bestimmter Zeichen können sich regelrechte Greeklish-Stile entwickeln, die für die sie verwendenden Gruppen sogar identitätsstiftend wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Wesentlichen werden drei Prinzipien beziehungsweise deren Kombination zur Wiedergabe des Griechischen mit lateinischen Zeichen angewandt:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Phonetische [[Transkription (Schreibung)|Transkription]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Unabhängig von der griechischen Orthographie wird das Griechische nach den Lauten transkribiert. Hierbei entsprechen die Vokalzeichen a, e, i, o, und u mehr oder weniger den Vokalen, wie sie im Deutschen oder in romanischen Sprachen lauten, die Konsonanten eher ihrer Lautung im Englischen. Die gemischte Transkription nach teilweise phonetischen Prinzipien wird am häufigsten angewandt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Visuelle [[Transliteration]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Jedem griechischen Buchstaben entspricht ein Zeichen auf der lateinischen Tastatur. Die lateinischen Buchstaben (oder auch Zahlzeichen) werden aufgrund ihrer grafischen Ähnlichkeit mit den entsprechenden griechischen Buchstaben verwendet. Hierbei ist eine eindeutige Rückübertragung in die griechische Schrift möglich. Auch für [[Majuskel]]n gibt es visuelle Umsetzungen, wie zum Beispiel für das große [[Pi (Buchstabe)|Pi]] (Π) ein doppeltes großes T (TT) oder das Zahlzeichen 5.&lt;br /&gt;
* Verwendung der Buchstaben entsprechend der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;griechischen [[Tastaturlayout|Tastaturbelegung]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Hierbei werden die Buchstaben so eingegeben, als tippe man Griechisch auf dem Computer. Dabei wird (bei real [[QWERTY-Tastaturlayout|englischer Tastaturbelegung]]) oft auch der Akut (durch ;) wiedergegeben. Diese Variante kommt verhältnismäßig selten vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;margin-left:1.6em;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! griechisches&amp;lt;br /&amp;gt;Alphabet !! phonetische&amp;lt;br /&amp;gt;Transkription !! visuelle&amp;lt;br /&amp;gt;Transliteration !! Tastatur-&amp;lt;br /&amp;gt;Transliteration&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | α  || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | a&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | β  || v || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | b&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | γ  || gh, y || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | g&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | δ  || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | d&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | ε  || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | e&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | ζ  || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | z&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | η  || i || n, h || h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | θ  || th || 8, 9, 0, Q, q&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | ι  || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | i&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | κ  || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | k&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | λ  || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | μ  || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | ν  || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | n&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | ξ  || ks, x || 3 || j&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | ο  || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | o&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | π  || p || p. n || p&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | ρ  || r || r, p || r&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | σ  || s || s, c || s&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | τ  || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | t&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | υ  || i || u, y || y&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | φ  || colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | f&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | χ  || kh, h, ch || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | x&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | ψ  || ps || 4 || c&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | ω  || o || w || v&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | ´  || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | –{{FN|(*)}} ||;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | ει || i  || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | ei&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | ευ || ef, en || eu, ey || ey&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | ου || u || ou, oy || oy&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;background-color:#F3F3FF;&amp;quot; | ς  || colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | s || w&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin-left:1.6em;&amp;quot;&amp;gt;{{FNZ|(*)|nicht transkribiert}}&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die visuelle Transliteration sind auch extreme Beispiele belegt, die das Schriftbild seiner griechischen Erscheinungsform möglichst weit annähern wollen. So benutzte ein User ein Transliterationsschema, das er als {{&amp;quot;|Sprache=el-Latn|to pio prosegmevo kai omorfo optiko pou exw dei |Übersetzung=den behutsamsten und optisch schönsten Standard, den ich je gesehen habe}} bezeichnete. Dieses verwendet mit dem c ein Zeichen, das der als [[lunares Sigma]] bekannten Variante des Buchstabens Sigma gleicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin-left:1.6em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- lang=&amp;quot;el-Latn&amp;quot;&lt;br /&gt;
|As&lt;br /&gt;
|npoc8ecw&lt;br /&gt;
|ki&lt;br /&gt;
|egw&lt;br /&gt;
|oti&lt;br /&gt;
|ta&lt;br /&gt;
|teleutaia&lt;br /&gt;
|duo&lt;br /&gt;
|xrovia&lt;br /&gt;
|nou&lt;br /&gt;
|ekava&lt;br /&gt;
|Xrictougevva&lt;br /&gt;
|cthv&lt;br /&gt;
|Qeccalovikh&lt;br /&gt;
|ta&lt;br /&gt;
|mova&lt;br /&gt;
|naidia&lt;br /&gt;
|- lang=&amp;quot;el&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Ας&lt;br /&gt;
|προσθέσω&lt;br /&gt;
|κι&lt;br /&gt;
|εγώ&lt;br /&gt;
|ότι&lt;br /&gt;
|τα&lt;br /&gt;
|τελευταία&lt;br /&gt;
|δύο&lt;br /&gt;
|χρόνια&lt;br /&gt;
|που&lt;br /&gt;
|έκανα&lt;br /&gt;
|Χριστούγεννα&lt;br /&gt;
|στην&lt;br /&gt;
|Θεσσαλονίκη&lt;br /&gt;
|τα&lt;br /&gt;
|μόνα&lt;br /&gt;
|παιδιά&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;margin-left:1.6em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- lang=&amp;quot;el-Latn&amp;quot;&lt;br /&gt;
|nou&lt;br /&gt;
|hp8av&lt;br /&gt;
|va&lt;br /&gt;
|mas&lt;br /&gt;
|nouv&lt;br /&gt;
|ta&lt;br /&gt;
|kallavta&lt;br /&gt;
|htav&lt;br /&gt;
|npocfugonoula,&lt;br /&gt;
|kopitcia&lt;br /&gt;
|cuvh8ws,&lt;br /&gt;
|ano&lt;br /&gt;
|thv&lt;br /&gt;
|Gewpgia.&lt;br /&gt;
|- lang=&amp;quot;el&amp;quot;&lt;br /&gt;
|που&lt;br /&gt;
|ήρθαν&lt;br /&gt;
|να&lt;br /&gt;
|μας&lt;br /&gt;
|πουν&lt;br /&gt;
|τα&lt;br /&gt;
|κάλλαντα&lt;br /&gt;
|ήταν&lt;br /&gt;
|προσφυγόπουλα,&lt;br /&gt;
|κορίτσια&lt;br /&gt;
|συνήθως,&lt;br /&gt;
|από&lt;br /&gt;
|την&lt;br /&gt;
|Γεωργία.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;margin-left:1.6em;&amp;quot;&amp;gt;„Ich darf auch noch hinzufügen, dass die letzten zwei Jahre, als ich Weihnachten in Thessaloniki verbrachte, die einzigen Kinder,&amp;lt;br /&amp;gt;die kamen, um uns Weihnachtslieder zu singen, Flüchtlingskinder waren, meist Mädchen, aus Georgien.“&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textbeispiel ==&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Loipon,ante gia na xanazwntanepsoume to post....&amp;lt;!-- nicht ändern, so in der Quelle --&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Egw o Fulljazz kai o Sekos eimaste Tei Athinas, tmhma Texnologias Iatrikwn organwn. Me ton CyberAngel vrethikame kai ta eipame...&amp;lt;!-- nicht ändern, so in der Quelle --&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
ANTE KAI OI IPOLOIPOI NA MAZEYTOUME REEEEIIIIIIIIII&lt;br /&gt;
 |Sprache=el-Latn&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Also komm, erwecken wir den Thread zu neuem Leben....&amp;lt;!-- wie in der Quelle --&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Ich Fulljazz und Sekos wir sind Fachhochschule Athen, Fakultät medizinischer Geräte. Wir haben uns mit CyberAngel getroffen und uns unterhalten...&amp;lt;!-- wie in der Quelle --&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;AUF GEHT&amp;#039;S AUCH IHR ÜBRIGEN, SAMMELN WIR UNS, LEUTEEEEEEE&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.awmn.net/forum/viewtopic.php?t=404 |text=awmn.net |wayback=20071006110634}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebrauch ==&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren waren viele private Homepages in Greeklish gestaltet&amp;amp;nbsp;– die meisten HTML-Editoren unterstützten keinen griechischen Zeichensatz. Sie sind heute eher die Ausnahme. Manche [[Internet-Provider]] im griechischsprachigen Raum bieten Vorlagen für den E-Mail-Verkehr in Griechisch und Greeklish, die sie neben Englisch auch für ihre eigenen E-Mail-Nachrichten an die Kunden benutzen. Im griechischsprachigen Bereich des [[Internet Relay Chat|IRC]] und [[Instant Messaging]] wird heute fast ausschließlich Greeklish verwendet. Für längere oder formalere Texte ist es weitgehend außer Gebrauch. Im Bereich von geschäftlichen Nachrichten gilt der Gebrauch des Greeklish als unangebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa im Jahr 2004 begann in griechischen Internetforen, beispielsweise bei &amp;#039;&amp;#039;translatum&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;AWNM&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.translatum.gr/forum/ translatum], [http://www.awmn.net/forum/ AWMN]&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Diskussion gegen die Verwendung des Greeklish und für die Etablierung des Griechischen als obligatorisch, Administratoren drohten gelegentlich Nutzern, die Greeklish verwendeten, mit Sperrung. Hauptargument gegen das Greeklish war hierbei das als unschön empfundene Schriftbild und die schwierigere Lesbarkeit im Vergleich zur griechischen Schrift. Als Gegenargument wurde vorgebracht, dass gerade Benutzer in der griechischen [[Diaspora]], besonders an Universitäten oder in Internetcafés Computer benutzen müssen, die die griechische Schrift nicht unterstützen. Die technischen Möglichkeiten haben sich in den letzten Jahren zwar verbessert, doch in der Zwischenzeit hat sich Greeklish in manchen Kreisen als „schick“ etabliert, unter anderem weil es schneller einzugeben ist und die [[Neugriechische Orthographie|griechische Orthographie]] vernachlässigt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weit verbreitet, so zum Beispiel auf einer Mailingliste von www.greece.org,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.greece.org/hellas/Hlist.html www.greece.org/hellas/Hlist.html]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist auch der selbstironische Gebrauch englischer Sätze, die erst ins Griechische und dann Greeklish rücktranskribiert werden. Beispiel: {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;this is hard to read&amp;#039;&amp;#039;}} („das ist schwer zu lesen“) wird über {{lang|el|δις ιζ χαρντ του ριντ}} zu Greeklish {{lang|el-Latn|&amp;#039;&amp;#039;dis iz xarnt tou rint&amp;#039;&amp;#039;}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die griechische Übersetzung des Romans &amp;#039;&amp;#039;[[Hello, Alice]]&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel &amp;#039;&amp;#039;Exegesis&amp;#039;&amp;#039;) von [[Astro Teller]],&amp;lt;ref&amp;gt;Astro Teller: &amp;#039;&amp;#039;Exegesis&amp;#039;&amp;#039;. Vintage, New York 1997, ISBN 0-375-70051-X; dt. &amp;#039;&amp;#039;Hello, Alice&amp;#039;&amp;#039;. dtv, München 1999, ISBN 3-423-20279-3.&amp;lt;/ref&amp;gt; der ausschließlich aus E-Mail-Nachrichten besteht und in der griechischen Übersetzung in Greeklish wiedergegeben wurde, wurde die Schriftform literarisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Netzjargon ==&lt;br /&gt;
Ein weiterer Trend in Greeklish ist das Entstehen einer Art griechischen Netzjargons mit den typischen Abkürzungen und scherzhaften „Falschschreibungen“ oder „falschen“ Formen. Beispiele:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Greeklish !! Bedeutung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tsagia || „Tschüs“, eigentlich {{lang|el|τσάγια}} „[[Tee]]s“, scherzhafte „Pluralform“ von &amp;#039;&amp;#039;[[Ciao (Gruß)|ciao]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Re c || &amp;#039;&amp;#039;re sy,&amp;#039;&amp;#039; umgangssprachlich „Hey, Alter!“, „Ey, Mann!“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| kalimerez, merez || &amp;#039;&amp;#039;Kalimeres,&amp;#039;&amp;#039; scherzhafte „Pluralform“ für {{lang|el|(καλη)μέρα|kalimera}} „Guten Tag“, analog zum englischen &amp;#039;&amp;#039;byez&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| tpt || &amp;#039;&amp;#039;tipota&amp;#039;&amp;#039; „keine Ursache“ ({{lang|el|τίποτα}} „nichts“)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| dn || &amp;#039;&amp;#039;den&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|el|δεν}} „nicht“)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| m || &amp;#039;&amp;#039;mou&amp;#039;&amp;#039;, ({{lang|el|μου}} „mir, mein“)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| s || &amp;#039;&amp;#039;sou&amp;#039;&amp;#039;, ({{lang|el|σου}} „dir, dein“)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zypriotische Variante ==&lt;br /&gt;
Im Bereich des [[Zypriotisches Griechisch|Zypriotischen Griechisch]], das keine Literatursprache ist, gibt es Varianten des Greeklish, die den Lautstand dieses griechischen [[Dialekt]]s wiedergeben. So wird der griechische Laut {{IPA|[kʲ]}}, der in Zypern {{IPA-Text|[dʒ]}} lautet, phonetisch als &amp;#039;&amp;#039;j&amp;#039;&amp;#039;, in Transliteration auch als &amp;#039;&amp;#039;tzi&amp;#039;&amp;#039; (aus griechisch {{lang|el|τζι-}}) wiedergegeben. Dem folgend steht die Abkürzung &amp;#039;&amp;#039;j&amp;#039;&amp;#039; hier für das griechische Wort für „und“ ({{lang|el|και}}, in zypriotischer Aussprache {{IPA-Text|[dʒɛ]}}). &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039; steht für das standardgriechische &amp;#039;&amp;#039;den&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|el|δεν|IPA=ðɛn}} „nicht“), das in Zypern &amp;#039;&amp;#039;en&amp;#039;&amp;#039; {{lang|el-CY|εν}} lautet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vergleichbare Sprach- und Schriftformen ==&lt;br /&gt;
Auch andere Sprachen, die mit nicht-lateinischen Schriften geschrieben werden, haben Internetversionen mit den Buchstaben des lateinischen Alphabets entwickelt, Beispiele hierfür sind das „ASCII-isierte [[Arabische Sprache|Arabisch]]“, und diverse Anwendungen im Internet des [[Pinyin]] für das [[Chinesische Sprachen|Chinesische]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jannis Androutsopoulos ({{lang|el|Γιάννης Ανδρουτσόπουλος}}): [https://jannisandroutsopoulos.files.wordpress.com/2009/09/18andro.pdf &amp;#039;&amp;#039;‘Greeklish’: Transliteration practice and discourse of computer-mediated digraphia&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 423 kB), 2009&amp;lt;!-- https://jannisandroutsopoulos.net/research/ --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Derselbe: {{lang|el|Από}} {{lang|el-Latn|dieuthinsi}} {{lang|el|σε}} {{lang|el-Latn|diey8ynsh.}} {{lang|el|Ορθογραφική ποικιλότητα στην λατινική μεταφραφή των Ελληνικών}}. In: {{lang|el|Ελληνική Γλωσσολογία &amp;#039;99. Πρακτικά 4ου Διεθνούς Συνεδρίου Ελληνικής Γλωσσολογίας}}. Thessaloniki 2001, S.&amp;amp;nbsp;383–390.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://forum.kithara.gr/index.php?topic=7921.0 {{lang|el|Ελληνικά και όχι}} greeklish!] Diskussion im Forum kithara.gr über den Gebrauch von Greeklish (ab 2004, griechisch)&lt;br /&gt;
* [https://home.asda.gr/active/GrLish2.asp Griechisch-Greeklish Converter] bei ASDA&lt;br /&gt;
* [https://www.translatum.gr/converter/greeklish-converter.htm Griechisch-Greeklish Converter] bei [https://www.translatum.gr/ Translatum]&lt;br /&gt;
* [http://www.hri.org/news/greek/ape/ Nachrichten in Greeklish] auf der Site des &amp;#039;&amp;#039;Hellenic Resources Network&amp;#039;&amp;#039; (bis zum 15.&amp;amp;nbsp;Mai 2017)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lesenswert|12. Dezember 2007|39967989}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugriechische Sprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Netzkultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kofferwort]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MedienBenutzer</name></author>
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