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	<title>Grazer Stadtpark - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grazer_Stadtpark&amp;diff=1492070&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Helium4: /* Gestaltung */Brunnen restauriert</title>
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		<updated>2025-10-15T15:50:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Gestaltung: &lt;/span&gt;Brunnen restauriert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtpark Graz - Springbrunnen2.jpg|mini|Stadtparkbrunnen mit Blick zum [[Grazer Uhrturm]]. (Rechts hinter dem Brunnen die Skulptur &amp;#039;&amp;#039;Brunnenwerk&amp;#039;&amp;#039;, lokal: &amp;#039;&amp;#039;Rostiger Nagel&amp;#039;&amp;#039;, von [[Serge Spitzer]], 1985)]]&lt;br /&gt;
{{Maplink|zoom=13|id=Q1489718|type=shape|frame=yes|text=Lage in Graz}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Steiermark-Graz-Stadtpark-Situationspläne-Vergleich-(1878-zu-1820).jpg|mini|Franz Marauschek (1830–1902), Obergärtner von [[Metahof-Schlössl|Schloss Metahof]]: &amp;#039;&amp;#039;Situations-Plan der Stadtpark Anlagen in Graz&amp;#039;&amp;#039;, 1878&amp;lt;ref&amp;gt;p12478:  {{Webarchiv |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Grazer Stadtpark – von seiner Entstehung bis heute&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.graz.at/cms/dokumente/10138883_5188459/519eea18/Der%20Grazer%20Stadtpark_Historie_pdf2.pdf |wayback=20140228124425 |archiv-bot=2018-04-12 21:42:42 InternetArchiveBot }} (PDF; 48 kB). In: Marina Dominik (Red.): &amp;#039;&amp;#039;graz.at&amp;#039;&amp;#039;, 2010, abgerufen am 24. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Unten: Ausschnitt aus der Mappe des [[Franziszeischer Kataster|Franziszeischen Katasters]], 1820]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtpark Graz - Moritz Ritter von Franck.jpg|mini|[[Edmund von Hellmer (Bildhauer)|Edmund Hellmer]], 1899: Denkmal für Moritz Ritter von Franck&amp;lt;ref&amp;gt;Schweigert: &amp;#039;&amp;#039;Graz&amp;#039;&amp;#039;, S. 110.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Graz Forum Stadtpark.jpg|mini|Blick vom Brunnen zum Forum Stadtpark, im Hintergrund der Uhrturm (2006)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtpark Graz - Styria.jpg|mini|[[Hans Brandstetter]] (1891): &amp;#039;&amp;#039;Styria&amp;#039;&amp;#039;, für die Hauptbrücke (heute: [[Graz#Brücken|Erzherzog-Johann-Brücke]]) geschaffen, dort 1964 wegen Neubaus abgetragen, 1970 im Stadtpark aufgestellt&amp;lt;ref&amp;gt;Schweigert: &amp;#039;&amp;#039;Graz&amp;#039;&amp;#039;, S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grazer Stadtpark&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, die größte öffentliche [[Graz]]er [[Park]]anlage, wurde [[1869]] auf der Fläche des [[Glacis (Festungsbau)|Glacis]] vor der Stadtmauer unter Bürgermeister [[Moritz Ritter von Franck]] begründet und 1872 fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Bereits 1862 hatte die Stadt Graz versucht, die 1784 von den steirischen Landständen ersteigerten Glacisflächen zur Errichtung eines öffentlichen Parks zu erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Reining: &amp;#039;&amp;#039;Der Grazer Stadtpark&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Géza Hajós]] (Red.), [[Matthias Cremer]] (Ill.): &amp;#039;&amp;#039;Historische Gärten in Österreich. Vergessene Gesamtkunstwerke&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Wien 1993, ISBN 3-205-98095-6, S. 174.&amp;amp;nbsp;– [http://books.google.at/books?id=6pGnHpvXqPIC&amp;amp;pg=PA174 Online].&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst Ende 1868 konnte zwischen der Gemeinde Graz und der Militärverwaltung ein Grundstückstausch stattfinden. Das nutzlos gewordene [[Glacis (Festungsbau)|Glacis]] vor den Stadtmauern wurde von der Gemeinde Graz übernommen, das Militär bekam dafür den von der Kommune um 36.000 Gulden an zinsfreien Privatkrediten erworbenen [[Belgier-Kaserne#Schießplatz Feliferhof – Ort von NS-Verbrechen|Feliferhof]] als Schießplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|apr|26|11|1868|03|NAME=|Inland. (…) Graz. 22. November (…)|ZUSATZ=Nr. 326/1868 (XXI. Jahrgang)|ALTSEITE=3, oben links}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemäß [[Reichsgesetz]] vom 22. November 1868 war auf den ca. 12,6&amp;amp;nbsp;[[Hektar|ha]] großen Glacisgründen ein öffentlicher Park anzulegen, auf dem mit Ausnahme eines &amp;#039;&amp;#039;Cursalons&amp;#039;&amp;#039; ohne Zustimmung des [[Ärar]]s keine Gebäude errichtet werden durften.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|rgb|00|00|1868|467|NAME=Reichs-Gesetz-Blatt für das Kaiserthum Oesterreich|RGBl. 1868/150|ZUSATZ=|ALTSEITE=435|anno-plus=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 28. Dezember 1868 präsentierte Moritz von Franck dem Grazer [[Gemeinderat (Österreich)|Gemeinderat]] einen Plan für die Errichtung eines Stadtparks inklusive eines (der Stadt bis dahin fehlenden großräumigen) Kursalons sowie einer Wasserleitung. Für Organisation, Finanzierung (Bildung von [[Aktiengesellschaft]]en) und Ausführung des Projekts schlug er die Gründung eines Vereins vor,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|31|12|1868|03|NAME=|Inland. (…) Graz. 29. Dezember (…) Die Glacisgründe. Stadtverschönerung. Ein Gerücht|ZUSATZ=Morgenblatt, Nr. 1558/1868|ALTSEITE=3, oben rechts}}&amp;lt;/ref&amp;gt; den später bis 1922 tätigen „Verein zur Stadtverschönerung in Graz“. Anfang Mai 1869 [[Auslobung|lobte]] der Verein einen mit 1. September des Jahres befristeten, drei Preise vorsehenden Wettbewerb aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|apr|05|05|1869|11|NAME=|Concurs-Ausschreibung für die Erlangung von Projecten für Park-Anlagen auf den städtischen Glacis-Gründen in Graz|ZUSATZ=Nr. 124/1869 (XXII. Jahrgang)|ALTSEITE=11 (unpaginiert), oben rechts}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Zur selben Zeit ersuchte der neu berufene Kommandierende General von Graz, [[Franz von John]] (1815–1876), den Bürgermeister, die Glacisgründe bis zur Umsetzung des Parkprojekts der Garnison als Exerzierplatz zu überlassen. Moritz von Franck kam diesem Ansinnen jedoch nicht entgegen, was ihm 1870 den (an [[Guido Kübeck von Kübau]], 1829–1907, gegangenen) [[Statthalter#Österreich|Statthalterposten]] von Steiermark gekostet haben soll.&amp;amp;nbsp;– Siehe: {{ANNO|ddb|06|05|1869|03|NAME=|Inland. (…) Graz, 4. Mai. (…) FML John|ZUSATZ=Morgen-Ausgabe, Nr. 125/1869 (VI. Jahrgang)|ALTSEITE=3 (unpaginiert), Mitte rechts}} sowie {{ANNO|nfb|29|02|1872|11|NAME=|Feuilleton. (…) Grazer Spaziergänge|ZUSATZ=Morgenausgabe, Nr. 59/1872 (VIII. Jahrgang)|ALTSEITE=11 (unpaginiert), Mitte unten}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1870 wurde vom Bürgermeister der erste Spatenstich gesetzt sowie das Pflanzen eines Baumes vorgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Géza Hajós (Hrsg.), Wojciech Bałus (Beitr.): &amp;#039;&amp;#039;Stadtparks in der österreichischen Monarchie 1765–1918. Studien zur bürgerlichen Entwicklung des urbanen Grüns in Österreich, Ungarn, Kroatien, Slowenien und Krakau aus europäischer Perspektive&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau, Wien (u.&amp;amp;nbsp;a.) 2007, ISBN 978-3-205-77638-3, S. 118.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit sichtbar fortschreitender Arbeit am Stadtpark erhoffte man sich auch eine Besserung der &amp;#039;&amp;#039;Sanitätsverhältnisse&amp;#039;&amp;#039;, da Mitte 1870 die Sterblichkeitsziffer lokal höher war als jene in der Reichshauptstadt Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|tpt|22|06|1870|02|NAME=|Grazer Briefe. I.|ZUSATZ=Nr. 139/1870 (VI. Jahrgang)|ALTSEITE=2 (unpaginiert), Mitte unten}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1871 ging die Regierung vom Grundsatz der unbebaut zu bleibenden Liegenschaft ab, als der &amp;#039;&amp;#039;Minister für Kultus und Unterricht&amp;#039;&amp;#039;, [[Karl von Stremayr]], den Neubau der [[Universität Graz|Universität]] auf stadtseitigen Teilen des Stadtparks vorschlug.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wrz|22|02|1871|14|NAME=|Der Universitätsbau in Graz|ZUSATZ=Beilage &amp;#039;&amp;#039;Wiener Abendpost&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 43/1871|ALTSEITE=170, Mitte links}};&amp;lt;br /&amp;gt;{{ANNO|vtl|28|02|1871|02|NAME=|Original-Correspondenzen des „Vaterland“. (…) Graz, 25. Februar|ZUSATZ=Nr. 59/1871 (XII. Jahrgang)|ALTSEITE=2 (unpaginiert), Spalt 1 oben}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die sich fast ein Jahr hinziehende Frage des endgültigen Bauplatzes für die neue Universität führte zu Kontroversen zwischen denen, die am baulich unberührten Stadtpark festhielten und denen, die ihn für zweitrangig bzw. überflüssig erachteten und befürchteten, die zwischen Stadt und Staat aufgekommenen Spannungen könnten mit dem ([[Salzburg]] begünstigenden) Verlust des Universitätsprojekts enden. Letztlich wurden 1871/72 von staatlicher Seite unweit der den Stadtpark begrenzenden Glacisstraße im Stadtbezirk [[Geidorf]] Grundstücke angekauft und Ende 1872 mit dem ersten Abschnitt des mehrteiligen Bauvorhabens, dem (von [[Karl Stattler]], 1834–1895, und [[Josef Horky]], 1828–1909, geplanten, 1875 fertiggestellten) Physikalischen Institut (Universitätsplatz 6), begonnen.&amp;amp;nbsp;– Siehe:&amp;lt;br /&amp;gt;{{ANNO|tpt|04|11|1871|03|Tagesneuigkeiten. (…) Universitätsbau in Graz|NAME=|ZUSATZ=Nr. 253/1871|ALTSEITE=3, Mitte links}};&amp;lt;br /&amp;gt;{{ANNO|abz|00|00|1896|05|Die neue k. k. Universität in Graz|anno-plus=ja|AUTOR=Wilhelm Edler v(on) Rezori|ZUSATZ=(LXI. Jahrgang)|ALTSEITE=1 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1872 war die erste Gestaltung des Stadtparks hauptsächlich nach den Plänen des Malers [[Ernst Matthèy-Guenet]] († 1898) abgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Steinböck: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Grazer Stadtpark (1872–1972)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Jahrbuch der Stadt Graz&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 1/1974 (V/VI. Jahrgang), {{ZDB|217827-8}}. Stadt Graz, Graz 1974, [http://permalink.obvsg.at/AC05668660 OBV], S. 181–195.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Ehren von Moritz von Franck, Gründer und langjähriger Obmann des Verschönerungsvereins,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Brunner&amp;quot;&amp;gt;[[Walter Brunner (Historiker)|Walter Brunner]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Graz&amp;#039;&amp;#039;. Vier Bände. Eigenverlag der Stadt Graz, Graz 2003, ISBN 3-902234-02-4, [http://permalink.obvsg.at/AC03798572 OBV].&amp;lt;/ref&amp;gt; setzte man im Stadtpark eine Eiche ({{Coordinate|NS=47.072614|EW=15.446466|type=landmark|region=AT-6|text=ICON2|dim=250|name=Franck-Eiche an der Wilhelm-Fischer-Allee, Stadtpark Graz}}).&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|04|04|1872|04|NAME=|Inland. (…) Graz. 2. April. (…) Von der schönen Murstadt|ZUSATZ=Morgenblatt, Nr. 2733/1872|ALTSEITE=4, unten links}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gestaltung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1869 gegründete Stadtverschönerungsverein hatte das Ziel einen Naturpark nach Art eines [[Englischer Landschaftsgarten|Englischen Gartens]] anzulegen, wobei das Interesse an seltenen, exotischen Bäumen im Vordergrund stand. Auf den einstigen Dämmen wurden Doppelalleen angelegt. Die ursprünglichen Gaslaternen wurden in den 1970er Jahren auf elektrischen Betrieb umgerüstet, wobei die alten gusseisernen Stelen erhalten werden konnten. Im Park befinden sich 600 gusseiserne Ruhebänke sowie 1.989&amp;lt;ref&amp;gt;Marina Dominik (Red.):  {{Webarchiv |text=&amp;#039;&amp;#039;Stadtpark. Eingehende Baumuntersuchungen&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.graz.at/cms/beitrag/10179211/332353/ |wayback=20140228031736 |archiv-bot=2018-04-12 21:42:42 InternetArchiveBot }}. In: &amp;#039;&amp;#039;graz.at&amp;#039;&amp;#039;, 23. September 2011, abgerufen am 24. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bäume. Im 20. Jahrhundert wurde die Parkanlage auch zu einer Freilichtgalerie zur [[Steiermark|steirischen]] Kulturgeschichte erweitert. [[Büste]]n von [[Robert Hamerling]], [[Robert Stolz]], [[Peter Rosegger]], [[Johannes Kepler]] und anderen wurden aufgestellt. Neben dem [[Paulustor (Graz)|Paulustor]] wurde für den [[Katholikentag]] 1981 eine Veranstaltungswiese geschaffen und mehrere Radwege angelegt. Nahe dem Zentrum des Parks steht das [[Forum Stadtpark]], das sich aus dem ehemaligen Stadtparkcafe entwickelt hat. Gleich daneben wurde 1877 ein Musikpavillon errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brunnen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Mittelpunkt der Parkanlage bildet der Stadtparkbrunnen, ein im Inneren der [[Rotunde (Wien)|Rotunde]] platziert gewesenes, mit einem &amp;#039;&amp;#039;Ehrendiplom&amp;#039;&amp;#039; für Kunstguss&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|vtl|22|08|1873|02|AUTOR=|Liste der Ehrendiplome. (…) Durenne Antoine (…)|ZUSATZ=Nr. 231/1873 (XIV. Jahrgang)|ALTSEITE=2, Spalte 4 Mitte }}&amp;lt;/ref&amp;gt; gewürdigtes Exponat der Wiener [[Weltausstellung 1873]], das später nach Kaiser [[Franz Joseph I.]] benannt worden ist. Die Brunnenskulptur wurden von [[Jean-Baptiste-Jules Klagmann]] (1810–1867) geschaffen und vom Silber- und Bronzefabrikanten [[Antoine Durenne]] (1822–1895) umgesetzt. Nachdem im Mai 1874 der Gemeinderat der Stadt Wien vom Kauf der ihr schon während der Weltausstellung vom Vertreter der Firma Durenne zu Bedingungen weit unter ihren Gestehungskosten&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwb|21|06|1874|03|AUTOR=|Tages-Neuigkeiten. (…) Der Brunnen in der Rotunde|ZUSATZ=Nr. 138/1874|ALTSEITE=3 (2. Bogen) Mitte }}&amp;lt;/ref&amp;gt; offerierten, von mehreren Städten umworbenen Brunnenteile (Brunnenmittelteil samt Beckendekorationen)&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Die beiden Seitenteile finden sich in [[Paris]] auf der [[Place de la Concorde]]&amp;amp;nbsp;– Siehe:  {{Webarchiv |text=&amp;#039;&amp;#039;49. Stadtparkbrunnen&amp;#039;&amp;#039; |url=http://www.wasserland.steiermark.at/cms/dokumente/10639875_2222006/923fff54/WASSERSEHENSW%C3%9CRDIGKEITEN_07_korr.pdf |wayback=20160304082028 |archiv-bot=2018-04-12 21:42:42 InternetArchiveBot }}. (PDF; 0,6 MB). In: &amp;#039;&amp;#039;Wassersehenswürdigkeiten&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;wasserland.steiermark.at&amp;#039;&amp;#039;. Graz 2007, S. 4, abgerufen am 21. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt; Abstand genommen hatte,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|apr|07|06|1874|07|NAME=Local-Anzeiger der „Presse“|Eine monumentale Affaire|ZUSATZ=Beilage zu Nr. 155/1874 (XXVII. Jahrgang)|ALTSEITE=7 (unpaginiert) unten }}&amp;lt;/ref&amp;gt; akzeptierte die Stadt Graz das Angebot zu 30.000 [[Gulden#Die Gulden des Wiener Münzvertrags 1857|Gulden]] (zehn Jahresraten à 3.000 Gulden) und unterfertigte den Vertrag am 4. August 1874.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wrz|06|08|1874|10|NAME=Wiener Abendpost. Beilage zur Wiener Zeitung|Kleine Chronik. (…) Der Weltausstellungs-Rotundebrunnen|ZUSATZ=Nr. 178/1874|ALTSEITE=1418, unten links }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 19. August 1874 traf der mit fünf Bahnwaggons transportierte Brunnen in Graz ein und wurde an den im Stadtpark bereits baulich vorbereiteten Platz gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|apr|22|08|1874|07|NAME=Local-Anzeiger der „Presse“|Der Brunnen aus der Rotunde|ZUSATZ=Beilage zu Nr. 229/1874 (XXVII. Jahrgang)|ALTSEITE=7, Mitte oben}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Wilhelm Kienzl (Politiker)|Wilhelm Kienzl]] (1827–1902), Bürgermeister der Stadt Graz, setzte im Beisein von Landeshauptmann [[Moritz von Kaiserfeld]] (1811–1885) die Brunnenanlage am 4. Oktober 1874,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gre|06|10|1874|06|NAME=|Eröffnung des Stadtparkbrunnens|ZUSATZ=Nr. 227/1874 (VII. Jahrgang)|ALTSEITE=6 (unpaginiert), Mitte unten}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dem [[Namenstag]] Franz Josephs I., in Betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|05|10|1874|01|NAME=|Kleine Chronik. (…) Die Fontaine aus der Rotunde|ZUSATZ=Abendblatt, Nr. 3631/1874|ALTSEITE=1, unten rechts}};&amp;lt;br /&amp;gt;{{ANNO|apr|06|10|1874|08|NAME=Local-Anzeiger der „Presse“|Brunnenweihe zu Graz|ZUSATZ=Beilage zu Nr. 274/1874 (XXVII. Jahrgang)|ALTSEITE=8, unten links }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Brunnen (mit acht Bronzefiguren im Becken)&amp;lt;ref&amp;gt;Schweigert: &amp;#039;&amp;#039;Graz&amp;#039;&amp;#039;, S. 109.&amp;lt;/ref&amp;gt; war, zumindest im Eröffnungsmonat, täglich nur von 16 bis 17 Uhr wassergespeist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|gre|07|10|1874|02|NAME=|Grazer Notizen. (…) Der Stadtparkbrunnen (…)|ZUSATZ=Nr. 228/1874 (VII. Jahrgang)|ALTSEITE=2 (unpaginiert), unten rechts }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], 1952, wurde der durch Spenden der Grazer Bevölkerung renovierte (und mit einem Schutzgitter umzäunte) Stadtparkbrunnen wieder eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Heimo Hofgartner, Katia Schurl, Karl Stocker: &amp;#039;&amp;#039;Berg der Erinnerungen. Die Geschichte der Stadt ist die Geschichte ihrer Menschen. Katalog zur Ausstellung im Stollensystem des Grazer Schloßberges, 22. März bis 28. September 2003&amp;#039;&amp;#039;. Graz 2003 Kulturhauptstadt Europas Organisations GmbH, Graz 2003, ISBN 3-9501666-6-1, S. 50 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Generalsanierung des Brunnens wurde bis 15. Oktober 2025 fertiggestellt. Alle Metallgussteile bestehen aus [[Gusseisen]], die Figuren sind mehrteilig und hohl und wiegen je etwa 1000 kg, der obere Baldachin 3 Tonnen, die Gesamtmasse 33 t.&amp;lt;!-- 35? --&amp;gt; Die Figuren wurden an verrosteten Verschraubungen zerlegt, entrostet&amp;lt;!-- Nadelhämmer, Sandstrahlen --&amp;gt;, reparaturgeschweißt, mit Epoxidharz und darüber mit Acrylharz plus Glaskugeln in Bronzeoptik beschichtet. Eine neue Verschraubung erfolgte in Edelstahl rostfrei mit metrischem Gewinde. Das gesprungene Becken wurde in Profil-Zugschlitten-Technik neu betoniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geplante Erweiterung ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2016 war geplant, den Stadtpark um einen angrenzenden Parkplatz in der Größe von 4000&amp;amp;nbsp;m² zu erweitern, der schon früher zum Parkareal gehörte. Dieser wird von der [[Landespolizeidirektion Steiermark]]  genutzt und steht im Eigentum der [[Bundesimmobiliengesellschaft]]. Dieses Ansinnen wurde von der Polizei jedoch abgelehnt, obgleich die Stadt Graz Ausweichparkmöglichkeiten zusagte. Die ein paar Jahre davor seitens der Polizei angedachte völlige Absiedlung ihrer Dienststellen (unter anderem grenzt das [[Polizeianhaltezentrum]] Graz an den Stadtpark) von diesem Standort und Verlagerung in das Hauptgebäude der LPD Steiermark in die Straßganger Straße, wurde andererseits von der Stadt Graz damals beeinsprucht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.meinbezirk.at/graz/lokales/der-stadtpark-darf-doch-nicht-wachsen-d1789609.html?cp=Kurationsbox meinbezirk.at - &amp;quot;Der Stadtpark darf doch nicht wachsen&amp;quot;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=graz.at - &amp;quot;Aus dem Gemeinderat I &amp;quot; |url=http://www.graz.at/cms/beitrag/10269715/6920696/ |wayback=20170828190007 |archiv-bot=2018-04-12 21:42:42 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzstatus ==&lt;br /&gt;
Der Grazer Stadtpark steht {{BDA Objekt Ref|74876|WD-Item=Q1489718|Graz/Innere_Stadt/A–N|text=unter Denkmalschutz}} und ist seit 1987 als [[Geschützter Landschaftsteil (Steiermark)|geschützter Landschaftsteil]] ausgewiesen. Das Land Steiermark und die Grazer Stadtverwaltung wollen allerdings Teile des Parks aus dem Naturschutzstatus entlassen, Anlass dafür ist ein Stück Kunstrasen im Landessportzentrum am Rande des Parks.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3664321/land-saegt-schutz-fuer-stadtpark.story| titel=Land sägt an Schutz für Stadtpark| datum=2014-06-20| werk=Kleine Zeitung| abruf=2014-06-24| archiv-url=http://web.archive.org/web/20140825151704/http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3664321/land-saegt-schutz-fuer-stadtpark.story| archiv-datum=2014-08-25| abruf-verborgen=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Forum Stadtpark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anton Adalbert Klein: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Erschließung des Grazer Stadtparks&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark&amp;#039;&amp;#039;, Band 54,2 (1963, LIV. Jahrgang). Verein, Graz 1963, {{ISSN|0437-5890}}, [http://permalink.obvsg.at/AC04632783 OVB], S. 379–386.&lt;br /&gt;
* Elek Vajda: &amp;#039;&amp;#039;Als der Stadtpark noch Exerzierplatz war&amp;amp;nbsp;… Graz in alten Bildern&amp;#039;&amp;#039;. Zweite Auflage. Imago, Graz 1967, [http://permalink.obvsg.at/AC04776206 OBV].&lt;br /&gt;
* [[Horst Schweigert]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Graz. Zum 850jährigen Stadtjubiläum&amp;#039;&amp;#039;. [[Dehio-Handbuch]] – Die Kunstdenkmäler Österreichs – Topographisches Denkmälerinventar. Schroll, Wien 1979, ISBN 3-7031-0475-9.&lt;br /&gt;
* Dietmar Wanko (Ill.), Max Mayr (Mitverf.), [[Hanns Koren]] (Vorwort): &amp;#039;&amp;#039;Grazer Stadtpark&amp;#039;&amp;#039;. Styria, Graz 1986, ISBN 3-222-11705-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Stadtpark Graz|Grazer Stadtpark}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Graz, Stadtpark}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalgeschützte Garten- oder Parkanlage (Österreich)|Stadtpark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschützter Landschaftsteil in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innere Stadt (Graz)|Stadtpark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Urbaner Freiraum in Graz|Stadtpark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsgarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Garten in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Garten in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal (Steiermark)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1987]]&lt;/div&gt;</summary>
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