<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Grazer_Dom</id>
	<title>Grazer Dom - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Grazer_Dom"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grazer_Dom&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T04:36:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grazer_Dom&amp;diff=726900&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Josef Moser: /* Reliquienschreine */ + die Heiligen laut Inschriften zu den Reliquienschreinen, Hinweis auf Katakombenheilige</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grazer_Dom&amp;diff=726900&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-06T22:45:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Reliquienschreine: &lt;/span&gt; + die Heiligen laut Inschriften zu den Reliquienschreinen, Hinweis auf Katakombenheilige&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Graz Dom mit Platz Hofgasse Bürgergasse-4186.jpg|mini|Ansicht von Nordwesten|300x300px]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grazer Dom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, offiziell &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kathedrale, Bischofskirche und Pfarrkirche Hl.&amp;amp;nbsp;Ägydius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist die [[Kathedralkirche]] der [[Diözese Graz-Seckau]]. Angeschlossen ist die Pfarre &amp;#039;&amp;#039;Graz-Dom&amp;#039;&amp;#039; im [[Dekanat Graz-Mitte]] der [[Stadtkirche Graz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dom gilt als eines der kunst- und kulturhistorisch bedeutendsten Bauwerke der [[österreich]]ischen Stadt [[Graz]] und des ganzen Bundeslandes [[Steiermark]]. Das in [[Gotik|spätgotischem]] Stil gestaltete Bauwerk wurde im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert errichtet, unter [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich&amp;amp;nbsp;III.]] Hofkirche der [[Römisch-deutscher Kaiser|römisch-deutschen Kaiser]] und im Jahr 1786, als Graz Bischofssitz wurde, in den Rang einer [[Kathedrale|Domkirche]] erhoben. Der Sakralbau, ursprünglich als Kirchenkastell außerhalb der mittelalterlichen Stadtmauern vorgesehen, steht auf einem erhöhten Terrain zwischen Bürgergasse und Burggasse. Der Dom bildet zusammen mit dem benachbarten [[Katharinenkirche und Mausoleum (Graz)|kaiserlichen Mausoleum]], der Burg und dem Schauspielhaus das Ensemble der [[Grazer Stadtkrone]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio Graz Seite 13&amp;quot;&amp;gt;Schweigert: &amp;#039;&amp;#039;Dehio Graz.&amp;#039;&amp;#039; S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Vorgängerbauten ===&lt;br /&gt;
Der Grazer Dom ist dem [[Ägidius (Heiliger)|heiligen Ägydius]] geweiht und wird daher auch als &amp;#039;&amp;#039;Domkirche zum heiligen Ägydius&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Eine erste dem heiligen Ägydius geweihte Kirche befand sich zumindest seit dem 12. Jahrhundert an der Stelle des heutigen Doms. Eine urkundliche Erwähnung ist mit 1174 datiert, ein erster Pfarrer in Graz wurde 1181 genannt. Von dieser ersten Kirche ist jedoch nichts erhalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio Graz Seite 13&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Kaiser [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]] im Jahr 1438 mit dem Bau der [[Grazer Burg]] begann, wurde auch der Neubau der Kirche begonnen. Aus dieser Zeit stammte der heute nicht mehr erhaltene zweigeschoßige Verbindungsgang zwischen Burg und Dom. Wie bei allen anderen unter Friedrich&amp;amp;nbsp;III. erbauten Gebäuden findet sich im Grazer Dom der Schriftzug [[A.E.I.O.U.|AEIOU]] mit eingravierten oder gemalten Jahreszahlen: 1438 in der ehemaligen Sakristei, 1450 im [[Chor (Architektur)|Chorgewölbe]], 1456 am Westportal und 1464 in der Gewölbemalerei. Mit dem Jahr 1464 wird daher die Vollendung des Bauwerks angenommen. Aus dem Jahr 1441 datiert eine Marktverleihungsurkunde Kaiser Friedrichs für den 1.&amp;amp;nbsp;Mai jeden Jahres, die mit dem damaligen [[Kirchweihe|Kirchweihfest]] in Verbindung gebracht wird. Daher wird heute wieder der 1. Mai als &amp;#039;&amp;#039;Jahrestag der Domweihe&amp;#039;&amp;#039; begangen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Direktorium (Liturgie)|Direktorium]] 2008 der [[Diözese Graz-Seckau]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Dombaumeister während der Chorbauphase bis 1450 war vermutlich der aus Graz gebürtige [[Hans Niesenberger]], der 1459 auf dem Hüttentag in Regensburg als &amp;#039;&amp;#039;Meister von Grätz der Weissnaw&amp;#039;&amp;#039; und 1483 beim [[Mailänder Dom]] als &amp;#039;&amp;#039;Meister Johannes von Graz&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Anne-Christine Brehm]]: &amp;#039;&amp;#039;Hans Niesenberger von Graz. Ein Architekt der Spätgotik am Oberrhein,&amp;#039;&amp;#039; Schwabe, Basel 2013, S. 31–35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1564 war das Gebäude Hofkirche und bis 1573 Stadtpfarrkirche (eine Funktion, die 1585 von der ehemaligen Dominikanerkirche und heutigen [[Grazer Stadtpfarrkirche|Stadtpfarrkirche]] übernommen wurde); 1577 erhielten die Jesuiten die Kirche zur Nutzung. 1615 erfolgte der Anbau einer [[Sakristei]]; zwischen 1617 und 1667 wurden insgesamt vier neue Kapellen errichtet: die Pest-Kapelle, die Mater-Dolorosa-Kapelle, die Franz-Xaver-Kapelle und die Kreuz-Kapelle. 1678 wurde eine Gruft unter der Kirche gebaut, 1783 jedoch der Gruftzugang im Kircheninneren vermauert. 1786 wurde die Kirche zur &amp;#039;&amp;#039;Domkirche&amp;#039;&amp;#039; erhoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio Graz Seite 14&amp;quot;&amp;gt;Schweigert: &amp;#039;&amp;#039;Dehio Graz.&amp;#039;&amp;#039; S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Umbauten und Ergänzungen ===&lt;br /&gt;
Die Böschung zur Bürgergasse wurde 1831 durch eine Terrassenmauer und die große Freitreppe ersetzt und der Verbindungsgang zum Jesuitenkolleg abgetragen. 1853/1854 erfolgte der Abbruch des zweigeschoßigen Verbindungsganges vom Dom zur Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadtverwaltung Graz ließ 1962/1963 eine umfangreiche Neugestaltung des Kircheninnenraumes nach den Plänen von [[Karl Raimund Lorenz]] durchführen. Dazu zählten die Schaffung des neuen freistehenden Altartisches sowie die Entfernung eines schmiedeeisernen Gitters zwischen Hauptschiff und Chor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dehio Graz Seite 14&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem im Dom eine bestehende Gruft unter der Marienkapelle und unter der Kreuzkapelle als neue Grablege für die Bischöfe von Graz-Seckau adaptiert worden war, erfolgte im Jahr 2010 die Überführung der verstorbenen Bischöfe aus dem neben dem Dom gelegenen [[Mausoleum Kaiser Ferdinands II. (Graz)|Mausoleum Kaiser Ferdinands II.]] in diese neue Bischofsgruft.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Letzter Einzug in die Bischofskirche – Umbestattung verstorbener Bischöfe in die neue Bischofsgruft&amp;#039;&amp;#039;, Sonntagsblatt für Steiermark, Ausgabe Nr. 07-10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://graz-dom.graz-seckau.at/temp/image/big/141952_e03208a95e6aca77d30ec699f7fc0983.jpg |wayback=20150111223821 |text=Abbildung der neuen Bischofsgruft}}, Zugriff am 11. Januar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renovierung 2017–2023 ===&lt;br /&gt;
Vom Mai 2019 bis zur Adventszeit 2019 war der Dom aufgrund von Renovierungsarbeiten gesperrt, in diesem Zeitraum wurde das Hauptschiff renoviert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;orf3024224&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://steiermark.orf.at/stories/3024224/ |titel=Erste Messe im restaurierten Grazer Dom |werk=[[ORF.at]] |datum=2019-12-01 |abruf=2019-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2020 wurde das Presbyterium renoviert, im Anschluss daran wurde ab 2022 ein großteils neues Orgelwerk im alten Gehäuse errichtet. In den Folgejahren wurden dann die einzelnen Kapellen saniert. Auch Heizung, Elektroinstallationen und Beleuchtung wurden erneuert, eine Videoinstallation wurde installiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://steiermark.orf.at/news/stories/2940560/ Grazer Dom ab Mai für Renovierung gesperrt] auf ORF Steiermark vom 9. Oktober 2018, abgerufen am 9. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://graz-dom.graz-seckau.at/pfarre/6112/aktuelles/article/49271.html &amp;quot;Orgelweihe&amp;quot; zum Abschluss der Domrenovierung] auf graz-dom.graz-seckau.at, abgerufen am 23. November 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sanierung soll rund sechs Millionen Euro kosten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://steiermark.orf.at/news/stories/2972191/ &amp;#039;&amp;#039;orf.at: Grazer Dom wird wegen Generalsanierung gesperrt.&amp;#039;&amp;#039;] Artikel vom 26. März 2019, abgerufen am 26. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 26. November 2023 wurde die Sanierung des Doms abgeschlossen, mit der Einweihung der erneuerten Domorgel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://steiermark.orf.at/news/stories/2972191/ &amp;#039;&amp;#039;orf.at: Grazer Dom ist fertig renoviert.&amp;#039;&amp;#039;] 21. November 2023, abgerufen am 23. November 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtkosten der Renovierung 2017–2023 von 6,5 Mio. € werden von der öffentlichen Hand, Großsponsoren und vielen Spendern mitgetragen. Davon entfallen rund 1,5 Millionen auf die Orgel, welche laut Domorganist Christian Iwan nun ein „Neubau unter Verwendung von Teilen der Vorgängerorgeln“ ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Penz: &amp;#039;&amp;#039;Prächtiges Klangerlebnis im renovierten Grazer Dom.&amp;#039;&amp;#039; Kleine Zeitung, Print, 25. November 2023, S. 22 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.katholische-kirche-steiermark.at/portal/home/aktuellesneu/article/46931.html |titel=Neue Dom-Orgel: Weniger ist mehr |sprache=de |abruf=2025-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Außenbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dach Dom Graz.jpg|mini|Dachlandschaft des Grazer Doms mit dem großen Dachreiter rechts, und dem kleinen links (hinter dem sich die Kuppellaterne des [[Katharinenkirche und Mausoleum (Graz)|Mausoleums Kaiser Ferdinands II.]] emporhebt)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Graz Dom 2.jpg|mini|hochkant|Westportal]]&lt;br /&gt;
Von außen wirkt der Grazer Dom massig und schlicht. Einzig der im Vergleich zum Langhaus deutlich schmälere Chorbereich weist mit seinen [[Strebepfeiler]]n und reichen [[Maßwerk]]verzierungen eine bewegte Wandstruktur auf. Die ursprünglich eindrucksvoll bemalten Fassaden sind heute weitgehend weiß, von einigen Freskenresten abgesehen. Am bekanntesten ist das dem Maler [[Thomas von Villach]] zugeschriebene &amp;#039;&amp;#039;[[Landplagenbild|Gottesplagenbild]]&amp;#039;&amp;#039; an der Südseite des Langhauses, das sich auf das Jahr 1480 bezieht, in dem über Graz drei Plagen hereinbrachen: Pest, Krieg und Heuschrecken. Die seitlich an das Gebäude angefügten Kapellen und die beiden [[Dachreiter]] stammen nicht aus der Bauzeit, sondern wurden später hinzugefügt; der heutige große Dachreiter im Westen etwa stammt von [[Gregor Pacher]] und wurde im Jahr 1653 anstelle eines älteren, 1580–1582 von [[Vincenz de Verda]] geschaffenen, errichtet, der kleinere Ost-Dachreiter stammt von 1739. Die Steintore an den Langseiten stammen aus dem dritten Viertel des 17. Jahrhunderts; aus der gleichen Zeit sind auch die blechbeschlagenen Türen mit bemerkenswerten Beschlägen. Weiters sind an den Außenwänden der Kirche zahlreiche eingemauerte Grabsteine aus der Zeit des 16.–20. Jahrhunderts zu sehen. In der ostseitigen Außenanlage (zwischen Dom bzw. Mausoleum und Burggasse) befindet sich eine vom bekannten Grazer Künstler Erwin Huber im Jahr 1998 geschaffene mittelgroße Bronzeskulptur des Kirchenpatrons Ägydius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das reich verzierte Westportal steht noch eindeutig in der Tradition gotischen Baukunst. Vom Originalzustand erhalten sind aber nur [[Baldachin]]e und Engelkopfkonsolen, die Statuen im [[Gewände]], welche [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]], [[Josef von Nazaret|Josef]], [[Johannes der Täufer|Johannes den Täufer]] und den [[Leopold III. (Österreich)|heiligen Leopold]] darstellen, stammen aus dem 19. Jahrhundert. Über dem mit 1456 datierten Portal sind das AEIOU des Kaisers und [[Wappenschild]]er zu sehen, welche den [[Doppeladler|doppelköpfigen Reichsadler]], den [[Bundeswappen Österreichs|österreichischen Bindenschild]] sowie die [[Wappen Portugals]] und der [[Steirisches Wappen|Steiermark]] zeigen. Das Wappen Portugals wurde zu Ehren der Frau Friedrichs III., [[Eleonore Helena von Portugal]], Tochter der portugiesischen Königin, angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inneres ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grazer Dom.jpg|mini|Blick ins Langhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Graz Dom 7.jpg|mini|Fresken im Seitenschiffgewölbe]]&lt;br /&gt;
Das Innere der Kirche wurde mehrmals verändert, etwa durch Einbau von Seitenkapellen sowie einer barocken [[Empore|Orgelempore]]. Dennoch lässt sich erkennen, dass es sich beim Grazer Dom um eine [[Hallenkirche]] handelt, im speziellen Typus der [[Staffelhalle]], der besonders in der Spätgotik häufig aufgegriffen wurde und der sich beispielsweise beim [[Stephansdom|Wiener Stephansdom]] oder der [[Stift Neuberg|ehemaligen Stiftskirche Neuberg]], aber auch einigen Kirchenbauten im direkten Umfeld des Grazer Doms ([[Maria Trost (Fernitz)|Maria Trost in Fernitz]] und [[Semriach|Pfarrkirche Semriach]]) findet. Das Langhaus im Grazer Dom wird durch acht mächtige Pfeiler in drei [[Kirchenschiff|Schiffe]] unterteilt. Hinter einem hohen [[Triumphbogen]] schließt sich der langgestreckte [[Chor (Architektur)|Chor]] an. Der Grundriss des Grazer Doms ähnelt jenen der zuvor errichteten Bettelordenskirchen der Dominikaner und Franziskaner in Graz. Wie diese beiden besaß auch der Grazer Dom ursprünglich einen [[Lettner]]. Die Reliefe der Glocken des Domes wurden ebenfalls nach Vorlagen des Grazer Künstler Erwin Huber geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Zeit der Errichtung waren große Teile des Innenraumes farbig bemalt. Erhalten blieben nur Teile dieser spätgotischen [[Fresko|Freskenausstattung]], etwa die [[Christophorus]]darstellungen über den Seiteneingängen oder die wieder freigelegten Ranken- und Blütendekorationen in den Seitenschiffgewölben, die mit 1464 datiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Barbarakapelle ===&lt;br /&gt;
Die ehemalige [[Sakristei]], heute Barbarakapelle, weist als frühesten Datierungsstein der Kirche einen mit der Jahreszahl 1438 auf. Von den beiden [[Schlussstein]]en zeigt der eine die [[Veronika|Heilige Veronika]] mit dem [[Schweißtuch der Veronika|Schweißtuch]], der andere einen Engel mit dem österreichischen Bindenschild; hier sind kirchliche und weltliche Macht einander ebenbürtig gegenübergestellt. Auch auf den Schlusssteinen im Hauptschiff sind nicht, wie in der Kunst der Romanik, ausschließlich Symbole Christi, sondern außerdem kaiserliche Wappen und die Wappen verschiedener Förderer des Baus zu sehen. Die drei Glasfenster sind „abstrakte Kompositionen“ von [[Alfred Wickenburg]] (1965).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Friedrichskapelle ===&lt;br /&gt;
Über der Barbarakapelle befindet sich die Friedrichskapelle, von der lange angenommen wurde, dass sie bereits zum ursprünglichen Baukonzept gehört habe. Neuen Untersuchungen zufolge ist die Friedrichskapelle dem Bau erst später hinzugefügt worden. Zwei Jahre nach Baubeginn stieg Friedrich III. zum König auf; ein [[Westwerk]] mit Herrscherempore, wie es damals für Herrscherkirchen üblich war, war aber in der Kirchenplanung nicht vorgesehen, und ein nachträglicher Einbau wegen des im Westen steil abfallenden Geländes nicht möglich. Daher entstand zum ersten Mal in der mittelalterlichen Architektur eine Herrscherempore direkt neben dem Chor. In diesem Raum ist besonders häufig Friedrichs Devise AEIOU zu sehen. Die Friedrichskapelle und ein später darüber errichteter Betraum (die heutige Romualdkapelle) waren als dem Herrscher direkt zur Verfügung stehende Räume über eine Brücke direkt mit der [[Grazer Burg]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Graz - Dom, Altarraum.JPG|mini|hochkant|Barocker Hochaltar mit Bildhauerarbeiten von [[Johann Jacob Schoy]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1577–1773 ===&lt;br /&gt;
In den Jahren von 1577 bis 1773, in denen der Grazer Dom als Ordenskirche der [[Jesuiten]] diente, wurden zahlreiche bauliche Änderungen vorgenommen. So wurden etwa der Dachreiter mit der barocken Zwiebelhaube und ein Verbindungsgang vom Dom zum gegenüberliegenden Jesuitenkolleg errichtet (1831 abgebrochen) und zahlreiche Kapellen sowie eine neue Sakristei an das Kirchengebäude angefügt. Der gotische [[Lettner]] wurde abgerissen, damit alle Kirchenbesucher – entsprechend den Bestimmungen des [[Konzil von Trient|Konzils von Trient]] – freien Blick auf den [[Hochaltar]] erhielten. Auch der größte Teil der – ganz im Sinne der [[Gegenreformation]] – prächtigen Innenausstattung stammt aus jener Zeit. Der heutige barocke Hochaltar, der als einer der bedeutendsten in ganz Österreich gilt und einen erst hundert Jahre alten Renaissance-Hochaltar ersetzte, wurde in den Jahren von 1730 bis 1733 errichtet. Der nach einem Entwurf des Grazer Baumeisters [[Georg Kräxner]]&amp;lt;ref&amp;gt;Der Entwurf zum neuen Hochaltar stammt von Georg Kräxner, einem Grazer Baumeister – und nicht, wie Schnerich (s. A. Schnerich, Zur Geschichte der Altäre der Grazer Hof- u. Domkirche, in: &amp;#039;&amp;#039;Der Kirchenschmuck&amp;#039;&amp;#039; 30 (1899) 2, 13) meint, von einem Jesuit gleichen Namens, der sich künstlerisch nie irgendwie betätigt hat. Die Entwurfszeichnung (von Johann Daniel Herz in Augsburg gestochen) weist, soweit bekannt, nur auf dem im kunsthistorischen Institut der Universität Graz aufbewahrten Exemplar die volle Signatur „G. Kraexner“ auf, vgl. {{ThiemeBecker |Autor=[[Eduard Andofer]] |Lemma=Kräxner, Georg |Band=21 |Seite=382 |SeiteBis= |Kommentar=}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; gefertigte Hochaltar zeigt in der Mitte ein Altarbild des Malers [[Franz Ignaz Flurer]], das den heiligen Ägidius, Schutzpatron der Kirche, darstellt, und darüber eine [[Marienkrönung]]sgruppe, die als bedeutendstes Werk des Bildhauers [[Johann Jacob Schoy]] gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kanzelbekrönung.jpg|mini|hochkant|Kanzelbekrönung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seitenaltäre, die unmittelbar nach dem Abbruch des Lettners um das Jahr 1618 errichtet wurden, wurden 1766 von [[Veit Königer]] aufwändig erneuert. Die Altarbilder des Hofmalers [[Giovanni Pietro de Pomis]] blieben erhalten. Der nördliche Altar zeigt [[Verkündigung des Herrn|Maria mit dem Verkündigungsengel]], der südliche den heiligen [[Ignatius von Loyola]], Gründer des Jesuitenordens. Die Wiederbelebung der [[Heiligenverehrung]], die unter der [[Reformation]]szeit gelitten hatte, wurde besonders von den Jesuiten gefördert. Entsprechend der Mutterkirche der Jesuiten, [[Il Gesù]] in [[Rom]], die über zahlreiche Seitenaltäre in Kapellennischen verfügt, wurden auch die Seitenwände des Grazer Doms für den Einbau nischenartiger Kapellenräume durchbrochen. Die [[Kanzel]], die 1710 nach einem Entwurf des Jesuiten [[Georg Lindemayr]] errichtet wurde, zeigt aufwändigen hochbarocken Dekor. Auch die restliche Ausstattung des Grazer Doms von Kirchenbänken, Beichtstühlen und Chorgestühl bis zu Lampen, Glocken und Kerzenhaltern stammt noch größtenteils aus der Zeit der Jesuiten und ist somit in barockem Stil gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Aufhebung des Jesuitenordens]] im Jahr 1773 war der Grazer Dom einige Zeit ohne passende Funktion. Seit dem Jahr 1786, als der Bischofssitz der [[Diözese Graz-Seckau]] von [[Seckau]] nach Graz verlegt wurde und der Grazer Dom zur [[Kathedralkirche]] wurde, ist der Grazer Dom nun geistlicher und liturgischer Mittelpunkt der Diözese. Im Gegensatz zu den Jesuiten, die das Gebäude nach ihren Vorstellungen umgestalten, bewahrte das [[Domkapitel]] den Bau weitgehend in der Form, in der es ihn übernommen hatte. Nachdem unter [[Joseph II.|Joseph&amp;amp;nbsp;II.]] innerstädtische Friedhöfe verboten wurden, wurde 1830 der Pfarrfriedhof aufgelassen und die Friedhofsmauer, gemeinsam mit dem nutzlos gewordenen Übergang zum Jesuitenkolleg, abgerissen. In den Jahren 1853/1854 wurde der Übergang zur [[Grazer Burg]] abgerissen, und seitdem steht der Grazer Dom frei. Im Inneren wurden nur geringfügige Veränderungen vorgenommen, vor allem solche, die mit der [[Liturgiereform]] des [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzils]] zusammenhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reliquienschreine ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Reliquienschrein rechts - Dom, Graz 02.jpg|mini|hochkant|Einer der beiden Reliquienschreine im Grazer Dom]]&lt;br /&gt;
Die beiden auf Marmorsockeln beiderseits des [[Triumphbogen]]s aufgestellten [[Reliquienschrein]]e gehören zu den kostbarsten Ausstattungsstücken des Grazer Doms. Ursprünglich handelte es sich bei den beiden Schreinen um Brauttruhen, die [[Paola Gonzaga]] als Hochzeitsgut aus [[Mantua]] nach [[Schloss Bruck (Lienz)|Schloss Bruck]] bei [[Lienz]] zur Hochzeit mit [[Grafschaft Görz|Graf Leonhard von Görz]] mitbrachte. Nach dem Tod des kinderlosen Ehepaares gelangten die Truhen in den Besitz des [[Stift Millstatt|Stiftes Millstatt]], das [[Ferdinand II. (HRR)|Erzherzog Ferdinand]] um 1598 den Jesuiten als finanzielle Basis zur Gründung ihrer Grazer Universität übergab. Als 1617 Papst [[Paul&amp;amp;nbsp;V.]] dem Grazer Dom Reliquien spendete, ließen die Jesuiten die beiden Truhen aus Millstatt holen. Die darin untergebrachten Reliquien werden den Heiligen Martinus, Vicentinus, Maxentia und Agathe zugeschrieben, wobei eine Zuordnung zu konkreten Personen nicht sicher möglich ist ([[Katakombenheilige]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den aus Eichenholz gefertigten Truhen sind jeweils drei [[Relief]]s zu sehen, die aus Bein und Elfenbein im Stil der italienischen [[Frührenaissance]] gestaltet sind. Dargestellt sind sechs Triumphwägen, entsprechend der Dichtung &amp;#039;&amp;#039;I&amp;amp;nbsp;Trifoni&amp;#039;&amp;#039; des [[Francesco Petrarca]]. Gestaltet wurden sie vermutlich von [[Andrea Mantegna]], der am Hof von Mantua wirkte.&amp;lt;ref&amp;gt;Eduard Coudenhove-Erthal: &amp;#039;&amp;#039;Die Reliquienschreine des Grazer Doms und ihre Beziehung zu Andrea Mantegna&amp;#039;&amp;#039;. Leykam, Graz 1931.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreuzigung im Gedräng ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Conrad Laib - Crocifissione - Graz.jpg|mini|links|[[Conrad Laib]]]]&lt;br /&gt;
Aus der Zeit [[Friedrich III. (HRR)|Kaiser Friedrichs]] ist nur ein einziges Ausstattungsstück erhalten: das um 1457 von [[Conrad Laib]] geschaffene Kreuzigungsbild, das früher wohl das Altarbild des Kreuzaltares am gotischen Lettner darstellte. Das Bild wird aufgrund der großen Anzahl an dargestellten Personen als &amp;#039;&amp;#039;Kreuzigung im Gedräng&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und geht vermutlich auf die im Mittelalter sehr beliebten [[Passionsspiel]]e zurück, die damals unter großer Anteilnahme der Bevölkerung stattfanden. Mit der durchgehenden Goldfärbung des Hintergrunds steht das Bild noch eindeutig in der Tradition gotischer Malerei, die realistischen Menschen- und Pferdedarstellungen weisen aber schon auf die Renaissance. Nach vielen Ortswechseln und langer Restaurierungszeit ist dieses Bild, eines der bedeutendsten gotischen [[Tafelgemälde]] Österreichs, nun in der Friedrichskapelle im Grazer Dom aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orgeln ===&lt;br /&gt;
[[Datei:IMG 0441 - Graz - Domkirche.JPG|mini|hochkant|Domorgel]]&lt;br /&gt;
Eine erste Domorgel errichtete der Wiener Orgelbauer Leonpold Sunderspiess 1586. Eine neue Orgel entstand um 1770, ein weiterer Neubau (/III/50) als op. 50 von Konrad Hopferwieser im Jahr 1909. 1940 errichtete die Firma Dreher &amp;amp; Flamm wiederum ein neues Werk mit 4 Manualen und 86 [[Register (Orgel)|Registern]] in einem erweiterten Gehäuse. Dieses Werk wurde bereits 1975 abgebaut und 1978 durch ein neues der [[Orgelmanufaktur Klais]] mit 70 Stimmen ersetzt. 1998 wurde ein Trompetenwerk mit drei Registern zusätzlich eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://organindex.de/index.php?title=Graz,_Dom_St._%C3%84gydius_(Hauptorgel) |titel=Graz, Dom St. Ägydius (Hauptorgel) – Organ index, die freie Orgeldatenbank |abruf=2025-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gehäuse steht auf einer 1687 errichteten barocken [[Empore|Westempore]]. Der [[Orgelprospekt|Prospekt]] stammt von Architekt Jörg Mayr unter Mitverwendung des Dekors von Veit Königer für die Barockorgel von [[Anton Römer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2022 wurde die Orgel von der [[Rieger Orgelbau|Orgelbaufirma Rieger]] aus [[Schwarzach (Vorarlberg)|Schwarzach in Vorarlberg]] abgebaut und im Rahmen des fünften Abschnittes der Domrenovierung unter Nutzung des Gehäuses und einiger Teile von 1770 technisch komplett neu gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.instagram.com/p/Ctq_Mz3IR7a/?img_index=1 |titel=Neubau der Grazer Domorgel - Instagram-Kanal von Rieger Orgelbau |abruf=17.06.2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Domorgel hat vier [[Manual (Musik)|Manuale]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]] sowie mechanische Spiel- und elektrische [[Registertraktur]]en. Da das Gehäuse mit bisher 73 Registern und über 5000 Pfeifen überfüllt und die Klangabstrahlung dadurch beeinträchtigt war, reduzierte Rieger die Disposition auf 62 Stimmen und etwa 4000 Pfeifen. Die Orgelbauer installierten stattdessen ein zweites Gebläse. Beide Maschinen zusammen können 60 m³ Luft pro Minute liefern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Die auf dem IV. Manual spielbare Trompeteria befindet sich fernab der Orgel im Altarraum. An den Sommersonntagen finden regelmäßig Orgelkonzerte statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;34&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;16&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–c&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Prestant || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Doppelflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spitzgamba || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spitzflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quinte || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Superoctav || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Terz || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur major IV || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur minor III || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;16&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Chorpositiv&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–c&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quintatön || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Holzflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Salicional || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Salicet || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Rohrnasat || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Terz || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Quint || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Septime || {{Bruch|1|1|7}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktave || 1′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur IV || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Horn|| 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Krummhorn || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vox humana || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;16&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;III Schwellwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–c&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bordun || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Traversflöte || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gedeckt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Viola || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Voix coelestis || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Aeoline || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Fugara || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Querflöte || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flageolett || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kornett II&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mixtur V || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Englischhorn || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oboe || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Klarine || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;Tremulant&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;16&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IV Solowerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–c&amp;lt;sup&amp;gt;4&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Glocken&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;16&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; C–g&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Untersatz&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm&amp;quot; name=&amp;quot;Unter&amp;quot;&amp;gt;Extension von Subbass 16&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;|| 32′&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dommusikgraz.at/einrichtung/17230/orgel/domorgel/klaisorgel/article/30372.html |titel=Disposition auf der Homepage der Grazer Dommusik |abruf=05.02.2025}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Principal || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Subbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Salicetbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Octavbass || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gemshorn || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hintersatz V || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Posaune || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Basstrompete&amp;lt;!-- Transmission aus Hauptwerkstrompete 16 Fuß --&amp;gt;|| 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Trompete || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Klarine || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Koppel (Orgel)|Koppeln]]:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Koppeln mechanisch:&amp;#039;&amp;#039; II/I, III/I, III/II&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Koppeln elektrisch&amp;#039;&amp;#039;: II/I, III/I, IV/I, III/II, IV/III, III/I 16&amp;#039;, III 4&amp;#039;, III 16&amp;#039;, II/P 4&amp;#039;, III/P 4&amp;#039;&lt;br /&gt;
** 3 freie Koppeln&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nebenregister:&amp;#039;&amp;#039; [[Zimbelstern]], Nachtigall, Winddrossel für Chorpositiv, Sostenuto, Sostenuto+, Rieger-Setzeranlage&lt;br /&gt;
* II. Manualwerk (Chorpositiv) schwellbar&lt;br /&gt;
* Solowerks-Trompeten als [[Werk (Orgel)|Fernwerk]] im Altarraum&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Glocken ===&lt;br /&gt;
Der große [[Dachreiter]] beherbergte in der Nachkriegszeit ein Geläute, bestehend aus zwei Glocken der [[Glockengießerei Pfundner|Gießerei Pfundner]] von 1949 und drei historischen Glocken. Diese Glocken wurden 1987 aus dem Turm gehoben – die drei kleineren wurden in die [[Leechkirche]] übertragen. Heute besitzt der Dachreiter 7 [[Glocke|Bronzeglocken]], die die [[Glockengießerei Grassmayr (Innsbruck)|Gießerei Grassmayr]] in [[Innsbruck]] alle 1987 gegossen hat. 2005 wurden für die benachbarte Katharinenkirche fünf kleine Glocken, ebenfalls bei Grassmayr, gegossen, die klanglich auf das Domgeläute abgestimmt sind und zusammen eine Einheit bilden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jörg Wernisch |Hrsg= |Titel=Glockenkunde von Österreich |Auflage= |Verlag=Journal Verlag |Ort=Lienz |Datum=2006 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Nr.&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
!Ton&lt;br /&gt;
!Gewicht&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Erlöserglocke&lt;br /&gt;
|b&amp;lt;sup&amp;gt;0&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|3534&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Ägydiusglocke&lt;br /&gt;
|c&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|2290&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Marienglocke&lt;br /&gt;
|es&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|1366&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|Johannesglocke&lt;br /&gt;
|f&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|961&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|Rupertigocke&lt;br /&gt;
|g&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|699&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|Josefiglocke&lt;br /&gt;
|b&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|443&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|Arme-Seelen-Glocke&lt;br /&gt;
|c&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|310&amp;amp;nbsp;kg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Alois Kölbl, Wiltraud Resch |Titel=Wege zu Gott. Die Kirchen und die Synagoge von Graz |Auflage=2., erweiterte und ergänzte |Verlag=Styria |Ort=Graz/Wien |Datum=2004 |ISBN=3-222-13105-8 |Seiten=72–88}}&lt;br /&gt;
* [[Horst Schweigert]]: &amp;#039;&amp;#039;Graz&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler|Die Kunstdenkmäler Österreichs]]&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;[[Georg Dehio|Dehio]]-Handbuch Graz&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Dehio Graz&amp;#039;&amp;#039;). Neubearbeitung. Schroll, Wien 1979, ISBN 3-7031-0475-9, 13–24.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dom, Graz}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bda.at/text/136/1003/5973/ Artikel des Bundesdenkmalamts (BDA) zur Friedrichskapelle im Grazer Dom] (August 2002)&lt;br /&gt;
* [https://graz-dom.graz-seckau.at/pfarre/6112/derdom Dom und Kathedralkirche zum Hl. Ägydius], Beschreibung auf der Website der Dompfarre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kathedralen in Österreich&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kirchen und Synagogen in Graz&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Kirchen und Ordensniederlassungen im Dekanat Graz-Mitte&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/4/19/N |EW=15/26/32/E |type=landmark |region=AT-6}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4514224-5|LCCN=nr/99/010370|VIAF=142351842}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Graz-Innere Stadt, Dom}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innere Stadt (Graz)|Dom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Graz|Dom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ägidienkirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholische Kathedrale in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Diözese Graz-Seckau| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfarrkirche in der Diözese Graz-Seckau|Graz-Dom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dekanat Graz-Mitte|Innere Stadt, Dom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotisches Bauwerk in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gotische Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1460er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Graz, Dom]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Josef Moser</name></author>
	</entry>
</feed>