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	<title>Grazer Becken - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grazer_Becken&amp;diff=180158&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2026-02-03T05:56:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=46/58/0/N|EW=15/26/0/E|type=mountain|dim=18000|region=AT-6|map=right|maptype=relief}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grazer Becken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt am Ostrand der [[Alpen]] am Mittellauf der [[Mur (Fluss)|Mur]]. Namensgebend ist die dort gelegene zweitgrößte Stadt Österreichs [[Graz]], die Hauptstadt des [[österreich]]ischen Bundeslandes [[Steiermark]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Landschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Steiermark Schoeckl Graz 2.jpg|miniatur|Im Nordteil des Grazer Beckens liegt Graz, in seinem Zentrum der [[Grazer Schloßberg]]]]&lt;br /&gt;
Das Grazer Becken besteht aus der Flussebene um die Mur (Grazer Feld) und deren Umrahmung im Westen durch [[Plabutsch]]&amp;amp;nbsp;(754&amp;amp;nbsp;m), [[Buchkogel (Plabutsch)|Grazer Buchkogel]]&amp;amp;nbsp;(656&amp;amp;nbsp;m) und [[Kaiserwald (Steiermark)|Kaiserwald]], im Norden durch [[Hohe Rannach]]&amp;amp;nbsp;(1018&amp;amp;nbsp;m) und [[Platte (Graz)|Platte]]&amp;amp;nbsp;(651&amp;amp;nbsp;m). Im Osten geht es am Zug über [[Laßnitzhöhe]] und [[Kögelberg (Oststeirisches Hügelland)|Kögelberg]] in das [[Oststeirisches Hügelland|oststeirische Hügelland]] über. Im Süden gilt der [[Wildoner Buchkogel]]  als die Grenze des Grazer Beckens, unmittelbar schließt sich daran das [[Leibnitzer Feld]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Öffnung nach Süden bzw. Südosten und die Berge an Nord- und Westrand ist das Grazer Becken [[klimatisch]] begünstigt. Allerdings treten in den Herbst- und Wintermonaten häufig sogenannte [[Inversionswetterlage]]n auf, bei denen eine zähe [[Nebel|Hochnebelschicht]] oft tagelang keinen [[Sonnenschein]] zulässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grazer Becken war schon zur Steinzeit besiedelt, es ist ein Kreuzungspunkt alter Wander- und Verkehrswege, in der Römerzeit etwa der [[Römerstraße Poetovio – Poedicum]] ([[Ptuj]] – [[Bruck an der Mur]]), bis in die Neuzeit die [[Hauptstraße Wien–Triest|&amp;#039;&amp;#039;Alte Poststraße&amp;#039;&amp;#039; Wien–Triest]], von der hier die &amp;#039;&amp;#039;[[Strata hungarica]] (Ungarische Straße)&amp;#039;&amp;#039; abging. In der rund 28&amp;amp;nbsp;km langen Ebene liegen die [[Steiermark|steirische]] Landeshauptstadt [[Graz]] mit dem [[Flughafen Graz]] in Thalerhof und zahlreiche Umlandgemeinden mit bedeutenden Landwirtschafts-, Gewerbe- und Industriegebieten. Als Verkehrsader durchqueren das Grazer Feld heute die [[Süd Autobahn|Südautobahn A&amp;amp;nbsp;2]] von Ost nach West und die [[Südbahn (Österreich)|Südbahn]] von Nord nach Süd. Die [[Pyhrn Autobahn|Pyhrnautobahn A&amp;amp;nbsp;9]] umfährt die Stadt Graz westlich im [[Plabutschtunnel]] ebenfalls in Nord-Süd-Richtung und durchquert das südliche Grazer Becken weiter Richtung [[Spielfeld (Steiermark)|Spielfeld]]. Von Graz aus zweigt die [[Steirische Ostbahn]] Richtung Osten nach [[Gleisdorf]], [[Feldbach (Steiermark)|Feldbach]] und weiter nach [[Ungarn]] ab, nach Westen und Südwesten führen die Gleise der [[Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb|Graz-Köflacher Bahn]] nach [[Köflacherbahn|Köflach]] und [[Wieserbahn|Wies-Eibiswald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grazer Feld ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aufnahmeblatt 5155-3 1879.jpg|miniatur|Graz und Grazer Feld („Murboden“) im [[Franzisco-Josephinische Landesaufnahme|Aufnahmeblatt]] 1879]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Grazer Feld&amp;#039;&amp;#039; ist die im Grazer Becken liegende Talebene. Sie befindet sich hauptsächlich westlich der [[Mur (Fluss)|Mur]] zwischen der Murenge von [[Gösting]] im Norden und dem [[Wildon]]er Schlossberg im Süden. Es handelt sich um fruchtbares Ackerland, das im Norden durch die Stadt Graz und ihre Vororte weitgehend verbaut ist.&lt;br /&gt;
[[Datei:AvI Grätzer Kreis, nördliche Untersteiermark.jpg|miniatur|links|Grätzer Feld und Fernitzer Feld westlich und östlich der Mur südlich von Graz, Ende des 18. Jahrhunderts]]&lt;br /&gt;
Das Grazer Feld ist geprägt durch seine [[Terrasse (Geologie)|Terrassenlandschaft]], mit jeweils charakteristischen Bodentypen und einem bedeutenden Grundwasservorkommen, das auch für die regionale Wasserwirtschaft große Bedeutung hat. In ihm liegen mehrere Wasserschutzzonen. Südlich des Grazer Feldes liegt das [[Leibnitzer Feld]], das bis zur österreichisch-slowenischen Grenze reicht.&lt;br /&gt;
[[Datei:Schoeckl Graz 3.jpg|miniatur|Das Grazer Becken liegt im Winter häufig im Nebel (Blick vom [[Schöckl]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein alter Name für das Grazer Feld ist &amp;#039;&amp;#039;Murboden&amp;#039;&amp;#039;. Meinungsverschiedenheiten bestehen darüber, ob auch die östlich der Mur gelegenen Landflächen zum Grazer Feld gehören. Nicht alle Landkarten, auf denen der Name „Grazer Feld“ genannt ist, lassen dazu eine eindeutige Auskunft zu: Der Schriftzug des Namens kann auch deswegen (nur) westlich der Mur eingetragen sein kann, weil östlich des Flusses kein ausreichender Raum dafür gewesen wäre oder der Kartenrand diese Möglichkeit ausschließt. In einer Karte des [[Grazer Kreis]]es vom Ende des 18. Jahrhunderts wird das Grazer Feld (nur) am rechten (westlichen) Murufer dargestellt, während am linken (östlichen) Ufer der Mur das [[Fernitz (Steiermark)|Fernitzer]] Feld ausgewiesen wird. In einer wissenschaftlichen Unterlage des 21. Jahrhunderts wird das Grazer Feld als Ebene behandelt, die beiderseits der Mur liegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Tiefengraber: &amp;#039;&amp;#039;Ur- und frühgeschichtliche Funde aus Kalsdorf bei Graz. Siedlungstopographische Untersuchungen im zentralen Grazer Becken.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation an der Universität Wien, Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät, Institut für Ur- und Frühgeschichte. Wien 2005. Hochschulschrift, keine ISBN, S.&amp;amp;nbsp;7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grazer Bucht ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Josephinische Landesaufnahme Mooskirchen Grazer Feld.jpg|miniatur|Das Grazer Feld auf einer [[Josephinische Landesaufnahme|historischen Landkarte]] um 1780]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Graz - 33-47.jpg|miniatur|hochkant|Das Grazer Becken und seine Umgebung in der [[Mittelsteiermark]] in der [[Franzisco-Josephinische Landesaufnahme#Werke|Generalkarte von Mitteleuropa]], Blatt 33°47° [[Graz]] 1893.]]&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Grazer Bucht&amp;#039;&amp;#039; (oder: &amp;#039;&amp;#039;Bucht von Graz&amp;#039;&amp;#039;) steht in geologischen Publikationen für das Grazer Becken als Teil des &amp;#039;&amp;#039;[[Steirisches Becken|Steirischen Beckens]]&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Steirisches Neogen-/Tertiärbecken&amp;#039;&amp;#039; genannt). Die Grazer Bucht liegt am nordwestlichen Rand dieses Beckens zwischen zwei Ästen der Mittelsteirischen Schwelle.&amp;lt;ref&amp;gt;Arthur Kröll, Albert Daurer (Redaktion): &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen zu den Karten über den prätertiären Untergrund des steirischen Beckens und der Südburgenländischen Schwelle.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-900312-65-6, S. 17 (Geologische Karte und Erläuterungen gemeinsam mit Reliefkarte, Aeromagnetischer Karte und Schwerekarte im Plastikumschlag).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie lag am Ufer eines Meeres, der [[Paratethys]]. Dieses Meer wich im Zug der [[Gebirgsbildung|Auffaltung]] der [[Alpen]] immer weiter nach Osten zurück ([[Regression (Geologie)|Regression]]). Sein Gebiet wurde mit Meeressedimenten und Fluss-[[Schotter]]n gefüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Georg Krenmayr, Albert Daurer (Redaktion): &amp;#039;&amp;#039;Rocky Austria. Eine bunte Erdgeschichte von Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Geologische Bundesanstalt, Wien&amp;amp;nbsp;1999, ISBN 3-85316-006-9, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Deren Oberfläche bildet neben dem Grazer Feld auch das Weststeirische Hügelland, den Kainachboden und andere Oberflächenformen der Mittelsteiermark. Das Steirische Becken umfasst den Süden der West- und der Oststeiermark, in seinem Westen liegen die Voitsberger oder [[Köflach-Voitsberger Becken|Köflach-Voitsberger Bucht]]&amp;lt;!-- damit das niemand als Namensfindung löscht:--&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Stingl: &amp;#039;&amp;#039;The Lignite-Bearing Sediments of the Middle Miocene Köflach-Voitsberg Embayment (Styrian Basin, Austria)&amp;#039;&amp;#039; (Die Lignit führenden Sedimente der mittelmiozänen Köflach-Voitsberger Bucht, Steirisches Becken, Österreich). In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Lagerstättenforschung der Geologischen Bundesanstalt.&amp;#039;&amp;#039; Band 24, Wien 2003, {{ISSN|0253-097X}}, S. 219–229.&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Teilbecken von [[Groß Sankt Florian|Groß St.&amp;amp;nbsp;Florian]], [[Lieboch]] und [[Eibiswald]].&amp;lt;ref&amp;gt;Arthur Kröll, Albert Daurer: &amp;#039;&amp;#039;Erläuterungen, Reliefkarte mit Becken- und Schwellenbezeichnung&amp;#039;&amp;#039;. S. 4–5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden der Grazer Bucht befinden sich Vulkane, die zuletzt vor rund 10&amp;amp;nbsp;Millionen Jahren –&amp;amp;nbsp;im [[Miozän]]&amp;amp;nbsp;– aktiv waren. Der Vulkanschlot bei [[Weitendorf (Steiermark)|Weitendorf]] wird im [[Basaltsteinbruch Weitendorf]] abgebaut, die anderen Hinweise auf vulkanische Tätigkeit befinden sich unter der Oberfläche, beispielsweise bei [[Wundschuh]] in ca. 35&amp;amp;nbsp;m Tiefe ([[Andesit]] des Vulkans von [[Kalsdorf bei Graz|Kalsdorf]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Slapansky, Reinhard Belocky, Heinz Fröschl, Peter Hradecky, Peter Spindler: &amp;#039;&amp;#039;Petrographie, Geochemie und geotektonische Einstufung des miozänen Vulkanismus im Steirischen Becken (Österreich).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Geologischen Bundesanstalt.&amp;#039;&amp;#039; Band 56, Heft 1 (= &amp;#039;&amp;#039;Geologie ohne Grenzen. Festschrift 150 Jahre Geologische Bundesanstalt&amp;#039;&amp;#039;). Wien 1999, ISBN 3-85316-004-2, {{ISSN|0378-0864}}, S. 421 ([https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/AB0561_419_A.pdf opac.geologie.ac.at]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Haymo Heritsch]], Helmut Höller, Kurt Kollmann: &amp;#039;&amp;#039;Steirisches Tertiär- und Vulkangebiet.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Exkursion III/7, Grazer Bergland, Oststeirisches Tertiär- und Vulkangebiet.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Geologischen Gesellschaft in Wien.&amp;#039;&amp;#039; 57. Band, 1964, Heft 1, S. 367 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/MittGeolGes_57_0353-0377.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Grazer_Feld|Grazer Feld}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.umwelt.steiermark.at/cms/beitrag/10029085/845054/ T.9 Grazer Feld (Täler)], Landschaftsgliederung der Steiermark&amp;#039;&amp;#039;, umwelt.steiermark.at&lt;br /&gt;
* [https://dokumente-online.com/die-boeden-des-grazer-feldes.html &amp;#039;&amp;#039;Die Böden des Grazer Feldes&amp;#039;&amp;#039;], auf dokumente-online.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Becken in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orographie des Einzugsgebiets Mur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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