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	<title>Gravastern - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T07:36:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gravastern&amp;diff=126344&amp;oldid=prev</id>
		<title>2003:EE:471B:F600:ED05:A520:BD1C:BAE8: Grammatik: der Sonderfall/Stern; Sprachliches.</title>
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		<updated>2024-12-03T23:46:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Grammatik: der Sonderfall/Stern; Sprachliches.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gravastern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Quasi Black Hole Object&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (QBHO) ist ein [[Hypothese|hypothetisches]] [[Astronomisches Objekt|Himmelsobjekt]]. Der Ursprung des englischen Namens „Gravastar“ bedeutet &amp;#039;&amp;#039;GRAvitational VAcuum STAR&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer im Jahr 2001 publizierten Hypothese von [[Pawel Mazur]] und [[Emil Mottola]] soll ein sehr massereicher [[Stern]] sich nicht zu einem [[Schwarzes Loch|Schwarzen Loch]] entwickeln, sondern würde zu einem Gravastern werden. Bei der Entstehung eines (stellaren) Schwarzen Loches [[Gravitationskollaps|kollabiert]] der Stern unter seiner eigenen Masse und bildet dabei eine punktförmige [[Singularität (Astronomie)|Singularität]] ohne räumliche Ausdehnung. Dagegen wird in der Gravastern-[[Theorie]] vermutet, dass der Stern nur bis zu einer bestimmten Grenze kollabiert. Der Theorie nach sollen [[Quantenmechanik|Quanteneffekte]] eine Art von [[Phasenübergang]] in der [[Raumzeit]] hervorrufen, wodurch das weitere Verkleinern des Sterns aufgehalten wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mazur und Mottola haben vorgeschlagen, dass die Gravasterntheorie eine Lösung des [[Schwarzes Loch#Keine-Haare-Theorem und Informationsverlustparadoxon|Informationsparadoxons]] von Schwarzen Löchern darstellt und dass Gravasterne Quellen für [[Gammablitz]]e sein könnten. Viele [[Astrophysiker]] sind sich jedoch einig, dass man auch weniger spekulative Theorien zur Erklärung dieser Phänomene verwenden kann (siehe [[Prämisse]] „[[Ockhams Rasiermesser]]“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von außen erscheint ein Gravastern ähnlich wie ein Schwarzes Loch – beide sind nur durch hochenergetische Strahlung, die durch auftreffende Materie entsteht, zu entdecken. [[Astronom]]en, die den Himmel nach Strahlungssignaturen absuchen, um Schwarze Löcher zu finden, könnten durch die Messungen nicht zwischen Schwarzen Löchern und Gravasternen unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Inneren des Gravasterns erzeugt eine Blase aus [[Dunkle Energie|Dunkler Energie]] den zur Stabilität nötigen Gegendruck. Die supermassive Wand dieser Blase ist die Quelle der [[Gravitation]] des Gravasterns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch wurde in dieser Theorie sogar ein ganzes Gravastern-[[Universum]] erwähnt. Dieses hätte nämlich auch eine Erklärung für die Dunkle Energie. Dieses Universum müsste allerdings rotieren oder kleine Wirbel in der Raumzeit enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gravastern-Theorie wird im Allgemeinen nur wenig Interesse entgegengebracht, da sie auf einer sehr spekulativen Form der [[Quantengravitation]] aufbaut und keinen echten Vorteil gegenüber der Theorie der Schwarzen Löcher hat. Des Weiteren gibt es aus der Perspektive der Quantengravitation keine gute Begründung, dass sich der Raum in der Art und Weise verhalten soll, wie Mazur und Mottola es annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ergeben neuere theoretische Studien, dass eine gleichzeitige Existenz von Gravasternen Schwarze Löcher nicht ausschließt. Somit würden Gravasterne als Alternativmodell keinen hinreichenden Sinn mehr haben.&amp;lt;ref&amp;gt;P. Rocha et al.: &amp;#039;&amp;#039;Bounded excursion stable gravastars and black holes&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Journal of Cosmology and Astroparticle Physics&amp;#039;&amp;#039;, 2008, {{arXiv|0803.4200}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Sonderfall des Gravasterns, der sich vom Schwarzen Loch dadurch unterscheidet, dass die Masse nicht in der Mitte konzentriert ist, sondern in einer Schale, ist der [[Schalenkollapsar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Pawel O. Mazur; Emil Mottola: &amp;#039;&amp;#039;Gravitational Condensate Stars: An Alternative to Black Holes&amp;#039;&amp;#039;, 2001, {{arXiv|gr-qc/0109035}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Andrea Naica-Loebell: [https://www.heise.de/tp/features/Schwarzer-Stern-3423517.html &amp;#039;&amp;#039;Gravasterne als Alternative zu Schwarzen Löchern?&amp;#039;&amp;#039;], Telepolis, 22. Januar 2002&lt;br /&gt;
* Matt Visser; David L. Wiltshire: [https://www.fc.up.pt/pessoas/luis.beca/phisky/PhiSky%20Wiltshire.pdf &amp;#039;&amp;#039;Stable gravastars – an alternative to black holes?&amp;#039;&amp;#039;], Class. Quantum Grav. 21 (2004) 1135–1151. (PDF-Datei; 315 kB)&lt;br /&gt;
* Andreas Müller: Astronomiewissen online: [https://www.spektrum.de/astrowissen/lexdt_g03.html#grava Gravastern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hypothetische Sternklasse]]&lt;/div&gt;</summary>
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