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	<title>Graustein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Graustein&amp;diff=669399&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jendrich: /* Ortsgeschichte */</title>
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		<updated>2025-09-18T10:38:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ortsgeschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Ortsteil Graustein der Stadt Spremberg. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Graustein (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname         = Syjk&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Spremberg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/34/30/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/28/20/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Brandenburg&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 165&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 11.58 &amp;lt;!-- Quelle: Gemeindeverzeichnis 1994 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 360&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-01-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://spremberg.de/rathaus/stadtportraet-und-ortsteile/ortsteile/detail/2129 |titel=Ortsteile der Stadt Spremberg |werk=stadt-spremberg.de |abruf=2022-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2002-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 03130&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03563&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Graustein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|dsb|Syjk}}, ist ein Ortsteil der brandenburgischen Stadt [[Spremberg]] im [[Landkreis Spree-Neiße]] im Süden der [[Niederlausitz]]. Bis zur Eingemeindung am 31. Dezember 2002 war Graustein eine eigenständige Gemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Graustein Muskauer Strasse.jpg|mini|Muskauer Straße (B 156)]]&lt;br /&gt;
Graustein liegt 7 km östlich der Innenstadt von Spremberg an der Bundesstraße 156 und etwa 15 km nordwestlich von [[Weißwasser]]. Rund 15 Kilometer nördlich verläuft die [[Bundesautobahn 15|Autobahn 15]]. Graustein liegt an der [[Bahnstrecke Berlin–Görlitz]] und der [[Bahnstrecke Spreewitz–Graustein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgebende Ortschaften sind [[Türkendorf]] und [[Bloischdorf]] im Norden, [[Schönheide (Spremberg)|Schönheide]] im Osten, sowie die sächsische Gemeinde [[Schleife (Ort)|Schleife]] im Südosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Frühe urkundlich belegte Formen des Ortsnamens sind &amp;#039;&amp;#039;Grawynsteyn&amp;#039;&amp;#039; (1421), &amp;#039;&amp;#039;(zum) Grefenstein&amp;#039;&amp;#039; (1446), &amp;#039;&amp;#039;Grauenstein&amp;#039;&amp;#039; (1495) und &amp;#039;&amp;#039;(zum) Grauenstein&amp;#039;&amp;#039; (1527). Der Name bezeichnet eine Siedlung &amp;#039;&amp;#039;an&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;auf grauem, steinigen Gelände&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Körner&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Siegfried Körner (Linguist)|Siegfried Körner]] |Titel=Ortsnamenbuch der Niederlausitz. Studien zur Toponymie der Kreise Beeskow, Calau, Cottbus, Eisenhüttenstadt, Finsterwalde, Forst, Guben, Lübben, Luckau und Spremberg |Reihe=Deutsch-Slawische Forschungen zur Namenkunde und Siedlungsgeschichte |BandReihe=36 |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Datum=1993 |ISBN=3-05-000836-9 |Online={{Google Buch |BuchID=7w5oAAAAMAAJ |Hervorhebung=Graustein |Seite=159}} |Seiten=159}}&amp;lt;/ref&amp;gt; sehr wahrscheinlich ist damit der große graue Stein auf dem Dorfanger in unmittelbarer Nähe der Kirche gemeint. Der Sage nach wollte der Teufel diesen Stein gegen die Kirche schleudern, erschrak jedoch ob des Geläuts der Kirchenglocken und ließ den Stein auf sich fallen, wodurch er unter ihm begraben wurde und bis heute unter ihm liegen soll. Tatsächlich ist der Stein jedoch, wie viele [[Findling]]e in dieser Gegend, das Überbleibsel einer [[Endmoräne]] der letzten [[Eiszeitalter|Eiszeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sorbische Name wurde 1761 als &amp;#039;&amp;#039;Szuͤwik&amp;#039;&amp;#039; und 1843 als &amp;#039;&amp;#039;Sywik&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;Syjk&amp;#039;&amp;#039; urkundlich überliefert. Nach [[Siegfried Körner (Linguist)|Körner]] entspricht die niedersorbische Namensform der deutschen. Sie leitet sich vom altsorbischen &amp;#039;&amp;#039;sivy&amp;#039;&amp;#039; ‘aschgrau, blaugrau’ ab und verfügt über das Deminutivsuffix -k.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Körner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Aufgrund der Meißner Bistumsmatrikel von 1346 gehören zur Sedes, d. h. zum Erzpriestersitz Spremberg, auch die Parochien Drebkau, Greifenhain, Petershain, Jessen, Hornow, Stradow, Bloischdorf, Buckow, Luja, Graustein und Senftenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung Grausteins erfolgte am 12. Februar 1421 in der Luckauer Urkunde Nr. 116 als Dorf mit 14 [[Hufe]]n. Der Ort gehörte größtenteils zur [[Herrschaft Spremberg]] in der [[Markgrafschaft Niederlausitz]], ein kleiner Teil wurde im Laufe der Zeit unter mehreren Adelsfamilien verpachtet. Besitzer des adligen Dorfteils waren im Jahr 1527 die Herren von Berge und später von [[Pannwitz (Adelsgeschlecht)|Pannwitz]]. Von spätestens 1578 bis mindestens 1622 gehörte der adlige Teil der Familie von [[Seydlitz (Adelsgeschlecht)|Seydlitz]], danach wurde der Dorfteil an die Familie von Leupold verkauft. Im [[Erbregister]] der Herrschaft Spremberg von 1689 sind für Graustein 19 Bauern- und drei [[Büdner]]stellen verzeichnet, von den Bauernstellen waren mindestens vier [[Wüstung|wüst]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1708 lebten im Amtsanteil Grausteins sechs Bauern, drei Gärtner und drei Büdner. Zehn Jahre später verzeichnete der Amtsanteil fünf [[Hufner]], drei [[Kossät]]en und einen [[Häusler]], die eine [[Schatzung]] von 1100 Gulden abzugeben hatten. Im Grausteiner Hufen lebte zusätzlich ein Häusler mit einer Schatzung von 70 Gulden. 1723 hatte das Dorf zwölf Häuser und ein [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] mit drei Büdnerstellen. Im Jahr 1738 fiel die Herrschaft Spremberg an das [[Kurfürstentum Sachsen]]; 1755 wurde die Herrschaft in ein sächsisch-kurfürstliches Amt umgewandelt. Im gleichen Jahr hatte Grausteins Gutsanteil 29 Einwohner. Nach sechs Besitzerwechseln innerhalb von 16 Jahren kam das Dorf an die Familie Gühloff. 1810 lebten im Amtsanteil drei Ganz- und zwölf Halbbauern sowie zusammengenommen elf Häusler und Büdner.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rudolf Lehmann (Historiker)|Rudolf Lehmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für die Niederlausitz.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreise Cottbus, Guben, Spremberg und Sorau.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Klaus-D. Becker, Potsdam 2011, ISBN 978-3-9419-1990-7, S. 130f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der auf dem [[Wiener Kongress]] beschlossenen [[Teilung des Königreiches Sachsen|Teilung Sachsens]] kam Graustein im Jahr 1815 zum [[Königreich Preußen]]. Dort wurde das Dorf dem &amp;#039;&amp;#039;Spremberg-Hoyerswerdaer Kreis&amp;#039;&amp;#039; im [[Regierungsbezirk Frankfurt]] der [[Provinz Brandenburg]] zugeordnet. 1823 lebten im Amtsanteil von Graustein drei Bauern, zwölf Halbbauern und vier Büdner. Der Gutsanteil wurde 1825 von der Familie Lauer gekauft. Im gleichen Jahr wurde der Spremberg-Hoyerswerdaer Kreis aufgeteilt und Graustein blieb im [[Landkreis Spremberg (Lausitz)|Kreis Spremberg]]. Im Jahr 1840 hatte der Amtsanteil Graustein 39 Wohngebäude und 201 Einwohner, der Gutsanteil hatte elf Wohngebäude und 64 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistische Uebersicht des Regierungs-Bezirks Frankfurt a. d. O.&amp;#039;&amp;#039; Gustav Harnecker’s Buchhandlung, Frankfurt a. O. 1844, [https://books.google.de/books?id=hI9aAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA209&amp;amp;hl=de S. 209].&amp;lt;/ref&amp;gt; 1864 hatte &amp;#039;&amp;#039;Amt Graustein&amp;#039;&amp;#039; 292 und &amp;#039;&amp;#039;Lehn Graustein&amp;#039;&amp;#039; 66 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistisches Handbuch des Regierungs-Bezirks Frankfurt a. O.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von Gustav Harnecker u. Co., Frankfurt a. O. 1867, [https://books.google.de/books?id=mKxYAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA247&amp;amp;hl=de S. 247].&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Volkszählung vom 1. Dezember 1871 ermittelte man für Graustein eine Gesamteinwohnerzahl von 401, bis 1900 stieg die Einwohnerzahl auf 450. Das Amt Spremberg wurde bereits 1874 aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als letzte Besitzer des Grausteiner Gutsanteils war im Jahr 1886 die Familie Krautz verzeichnet. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Gut Graustein [[Parzellierung|parzelliert]] und in die Gemeinde eingegliedert. Zwischen 1913 und 1919 wurde in Graustein die heutige [[Dorfkirche Graustein|Dorfkirche]] als Ersatz für die 1676 errichtete Fachwerkkirche gebaut. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gehörte Graustein zur [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] und ab 1949 zur DDR. Bei der Kreisreform am 25. Juli 1952 wurde die Gemeinde dem [[Kreis Spremberg]] im [[Bezirk Cottbus]] zugeordnet. Nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] gehörte Graustein zunächst zum &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Spremberg&amp;#039;&amp;#039; in Brandenburg, der am 6. Dezember 1993 im neuen Landkreis Spree-Neiße aufging. Am 31. Dezember 2002 wurde Graustein nach Spremberg eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die Kirche inmitten der Dorfaue hat einen schiefergedeckten Turm mit vergoldeter [[Windrichtungsgeber|Wetterfahne]]. Außerdem existieren ein Tierheim, eine Gastwirtschaft und eine Schneiderei. Zwei kleine Teiche samt Spielplatz und einer mächtigen alten [[Sommerlinde]] in der  parkähnlichen Anlage rund um die Kirche runden die Einrichtungen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude der &amp;#039;&amp;#039;Alten Schule&amp;#039;&amp;#039; bildet heute das Gemeindezentrum. Ein Dorflehrpfad mit 14 Stationen beschreibt Örtlichkeiten und Historisches, wie die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Zuckerstraße&amp;#039;&amp;#039;, ein mittelalterlicher Handelsweg nach dem nahen [[Böhmen]], die einst durch Graustein führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Der gebürtige Spremberger [[Erwin Strittmatter]] wurde 1919 in Graustein eingeschult.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Graustein/Syjk}}&lt;br /&gt;
* [https://spremberg.de/rathaus/stadtportraet-und-ortsteile/ortsteile/detail/381 Informationen zu Graustein] auf www.stadt-spremberg.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Spremberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Niederlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Spree-Neiße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Spremberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Spree-Neiße)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1421]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2002]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jendrich</name></author>
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