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	<title>Gratiskultur - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T15:29:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gratiskultur&amp;diff=2264568&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-27956-8: /* Geschichte */ Absatz entfernt, da als Quelle nicht Rifkin selbst angegeben ist, sondern nur ein deutschsprachiger Zeitungsbericht. Rifkin spricht zumindest in der englischen Ausgabe des Buchs nur von &quot;nearly gratis&quot; (ein relevanter Unterschied, da es eben um Grenzkosten geht).</title>
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		<updated>2025-09-08T11:48:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Absatz entfernt, da als Quelle nicht Rifkin selbst angegeben ist, sondern nur ein deutschsprachiger Zeitungsbericht. Rifkin spricht zumindest in der englischen Ausgabe des Buchs nur von &amp;quot;nearly gratis&amp;quot; (ein relevanter Unterschied, da es eben um Grenzkosten geht).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gratiskultur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Umsonst-&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Kostenloskultur&amp;#039;&amp;#039;) ist ein wiederkehrendes und umstrittenes [[Schlagwort (Linguistik)|Schlagwort]] in den Medien, das in den Jahren entstand, als sich das [[Internet]] zum [[Massenmedium]] entwickelte. Es bezieht sich meist auf das über das Internet verfügbare umfassende Angebot kostenfreier Produkte oder Inhalte etwa in den Bereichen [[Journalismus]], [[Literatur]], [[Musik]], [[Film]] und [[Fotografie|Bild]] sowie [[Software]] und [[Computerspiel|Spiele]] aber auch auf sogenannte [[GEMA-freie Musik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im 20. Jahrhundert entwickelte sich das Medium der [[Gratiszeitung]], das neben Anzeigen auch redaktionelle Inhalte bietet und durch [[Werbung]] finanziert wird. In den 1990er Jahren gehörten [[Zeitung]]en zu den ersten Medien, die das Internet als zusätzlichen Kommunikationskanal zu den Kunden nutzten. Da Internetzugänge zu dieser Zeit nicht sehr weit verbreitet waren, bestand durch das kostenlose Veröffentlichen von Zeitungsartikeln keine wirtschaftliche Gefahr für die gedruckten Ausgaben; es wurde in der Regel als Zusatzdienst angesehen. Erst Anfang bis Mitte der 2000er Jahre, als sich das Internet stärker verbreitete, begannen die Online-Ausgaben mit den Print-Ausgaben zu konkurrieren. Beinahe alle Zeitungen, einschließlich Qualitätsblätter, betrieben mittlerweile große Online-Portale, in denen neben den Artikeln der gedruckten Ausgabe auch noch zusätzliche, aktuelle Berichte zu finden waren. Viele Versuche, Online-Artikel kostenpflichtig anzubieten, scheiterten zunächst. Eine der letzteren größeren Zeitungen, die bis 2011 ein [[Geschäftsmodell|Bezahlmodell]] ([[Paywall]]) einführte, war die [[New York Times]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel Online&amp;quot;&amp;gt;{{cite web | url = http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,751555,00.html | title = Paid Content: &amp;quot;New York Times&amp;quot; führt das Digitalabo ein | publisher = Spiegel Online| accessdate=2011-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 9. April 2011 wurde für das Online-Angebot der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039; eine freiwillige Bezahloption geschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nicolai Kühling |url=https://taz.de/!164134/ |titel=Die tzi-Analyse – Wachstum, das Freude macht |werk=taz.de |datum=2017-04-13 |abruf=2019-03-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ilija Matusko |url=https://taz.de/!164481/ |titel=Einnahmen taz.zahl ich – Pressefreiheitskampf mal anders |werk=taz.de |datum=2017-06-13 |abruf=2019-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Nachrichtenmagazin [[Der Spiegel]] bietet ein allgemein zugängliches [[Archiv]] an, beginnend mit dem ersten Heft vom Januar 1947.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-1947-1.html | titel=Der Spiegel 1/1947 | werk=[[Spiegel Online]] |datum=1947 |abruf=2020-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages]] gingen in den 14 Jahren von 1998 bis 2012 etwa 1863 [[Petition]]en gegen die [[GEMA]] ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heise-153122&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Mühlbauer |url=https://www.heise.de/tp/news/Bundesregierung-plant-keine-Veraenderungen-im-GEMA-Recht-2031007.html |titel=Bundesregierung plant keine Veränderungen im GEMA-Recht |datum=2012-11-05 |abruf=2014-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßig tauchte in den Medien bald der Satz „Das Ende der Gratiskultur“ auf&amp;lt;ref name=&amp;quot;Handelsblatt&amp;quot;&amp;gt;{{cite web | url = http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/das-ende-der-gratiskultur-im-internet-ist-gekommen/3631270.html?p3631270=0 | title = Medienkonzerne: Das Ende der Gratiskultur im Internet ist gekommen | publisher = Handelsblatt | accessdate=2011-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – etwa in Zusammenhang mit kostenpflichtigen [[Mobile App|Apps]] für [[Tabletcomputer]]. 2011 schrieb der Journalist [[Chris Anderson (Journalist)|Chris Anderson]]: „Wer im Netz präsent sein möchte, muss seine Inhalte kostenlos anbieten.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwo.de/technologie/digitale-welt/medienkonzerne-das-ende-der-gratiskultur-im-internet-ist-gekommen-seite-all/5696424-all.html &amp;#039;&amp;#039;Medienkonzerne: Das Ende der Gratiskultur im Internet ist gekommen&amp;#039;&amp;#039;], [[Wirtschaftswoche]] vom 9. November 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Initiative Urheberrecht&amp;#039;&amp;#039;, der Berufsverbände aus den Bereichen Journalismus, Literatur, Musik, Film und Bild angehören, forderte angesichts der weiteren Entwicklung „eine Anerkennung der Rechte von Kreativen“. Forderungen nach vergütungsfreiem Kopieren und Veröffentlichen im Internet seien mit den Rechten von Autoren und Künstlern genauso unvereinbar wie die beliebige Bearbeitungen ihrer Werke durch Dritte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heise.de/newsticker/meldung/Verlage-treten-Buendnis-gegen-Gratis-Kultur-bei-1560191.html &amp;#039;&amp;#039;Verlage treten Bündnis gegen &amp;quot;Gratis-Kultur&amp;quot; bei&amp;#039;&amp;#039;], heise online vom 26. April 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch ein [[Leistungsschutzrecht für Presseverleger|Leistungsschutzrecht]] im Internet sollten zudem [[Suchmaschine]]n für Pressetexte zahlen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rp-onlin-972267&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|autor= |url=https://rp-online.de/digitales/internet/das-ende-der-gratiskultur-im-internet_aid-13932101|titel=Leistungsschutzrecht: Das Ende der Gratiskultur im Internet |werk=rp-online.de |datum=2012-08-29 |abruf=2020-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 12. Dezember 2012 führte &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039; als erste überregionale deutsche Tageszeitung für den Abruf digitaler Inhalte wieder ein Bezahlsystem ein. Insbesondere im Zusammenhang mit dem Thema [[Zeitungssterben]] werden die Probleme einer „Gratiskultur“ wieder diskutiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Urs Meier: [http://www.journal21.ch/100-jahre-riepl%E2%80%99sches-gesetz &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Riepl’sches Gesetz. Besichtigung einer originellen und langlebigen Hypothese.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Journal 21&amp;#039;&amp;#039;, 23. Januar 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der regelmäßig durchgeführten Umfrage (W3b) von „Fittkau &amp;amp; Maaß“ waren im Juni 2013 knapp 50&amp;amp;nbsp;Prozent der deutschen Internetnutzer bereit, für Inhalte auch online zu bezahlen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.vprt.de/thema/marktentwicklung/gesch%C3%A4ftsmodelle/paid-content/content/zahlungsbereitschaft-f%C3%BCr-musik-und-film?c=0 |wayback=20160427054048 |text=&amp;#039;&amp;#039;Zahlungsbereitschaft für Musik und Filme im Internet.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-05-30 14:05:44 InternetArchiveBot }} Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.&amp;amp;nbsp;V. (VPRT), 10.&amp;amp;nbsp;Juni 2013, abgerufen am 25.&amp;amp;nbsp;November 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Paid Content wird auch von immer mehr Tageszeitungen eingesetzt. 2014 zählte der [[Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger]] (BDZV) 103&amp;amp;nbsp;Titel, die Bezahlmodelle auf ihren Websites eingerichtet haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bdzv.de/zeitungen-online/paidcontent/ |wayback=20131221201506 |text=&amp;#039;&amp;#039;Paid Content Angebote deutscher Zeitungen.&amp;#039;&amp;#039;}} BDZV, abgerufen am 6. Februar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Den entsprechenden [[Rezipient]]en wird auch eine &amp;#039;&amp;#039;Gratismentalität&amp;#039;&amp;#039; unterstellt, viele zeigen eine generell ablehnende Haltung gegenüber [[Paid Content]] und sogenannter GEMA-pflichtiger Musik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wirtschaftsjournalist und Blogger Thomas Knüwer bestritt 2009 die Existenz einer „Gratiskultur im Internet“ und nannte sie einen Mythos der Medienunternehmen. Seit jeher würden Zeitungen durch [[Werbung]] subventioniert, wie zum Beispiel die [[New York Sun (1833–1950)|New York Sun]] im Jahr 1834: „Damals senkten Zeitungen ihren Preis von mehreren Cent auf einen einzigen um mehr Exemplare zu verkaufen – und so für Werbekunden attraktiv zu werden“. Heute werden „weite Teile der gedruckten Auflage“ verschenkt, „andere Teile spielen schon ihre Druck- und Vertriebskosten nicht mehr voll ein – geschweige denn die Redaktionskosten“ und es gibt sogar [[Gratiszeitung]]en. Die Gratiskultur sei „eine leichte Ausrede, um sich nicht kümmern zu müssen“ was bedeute, dass die Medienhäuser die Verweilzeit auf ihren Seiten erhöhen müssten. Dieses funktioniere „über Qualität, Originalität und Interaktivität“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://blog.handelsblatt.com/indiskretion/2009/07/27/der-mythos-von-der-gratiskultur/ |wayback=20110823232824 |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Mythos von der Gratiskultur&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-05-30 14:05:44 InternetArchiveBot }}, Thomas Knüwer im handelsblatt.blog vom 27. Juli 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Ebenso nannte [[Kai Biermann]] den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Kostenloskultur&amp;#039;&amp;#039; in seinem Blog &amp;#039;&amp;#039;Neusprech.org&amp;#039;&amp;#039; „eine Lüge“, da erstens die Inhalte durch [[Aufmerksamkeitsökonomie|Aufmerksamkeit]] bezahlt würden, „die wir dann beispielsweise in Preise umsetzen können“ und zweitens durch bezahlte Werbung finanziert wird. Die Aufregung sei „nur scheinheiliges Gejammer“, da das Prinzip im [[Privatfernsehen]] schon seit fast dreißig Jahren in Form des [[Free-TV]] umgesetzt werde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://neusprech.org/kostenloskultur/ &amp;#039;&amp;#039;Kostenloskultur&amp;#039;&amp;#039;], Kai Biermann in &amp;#039;&amp;#039;neusprech.org&amp;#039;&amp;#039; vom 23. September 2011&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Stefan Niggemeier]] stellte in seinem Blog fest, dass für die Printbranche trotz Auflagenrückgangs weiterhin die [[Medienreichweite|Reichweite]] bedeutend sei, was etwa für die [[Bild (Zeitung)|Bild]]-Zeitung bedeute, „dass jeder, der sich eine Ausgabe kauft, sie im Schnitt an drei andere Leute weitergibt“. Jeden Tag würden folglich neun Millionen Menschen das Blatt lesen, ohne dafür zu bezahlen und ihre Zahl sei „dreimal so hoch wie die derjenigen, die brav für das Blatt zahlen.“ So habe sich im Printbereich „eine gewaltige Kostenloskultur entwickelt“, die von den Verlagen erwünscht sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stefan-niggemeier.de/blog/gratiskultur-print/ &amp;#039;&amp;#039;Gratiskultur Print&amp;#039;&amp;#039;], Stefan Niggemeier vom 3. Januar 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Sascha Lobo]] fasste die Kritikpunkte zur angeblichen &amp;#039;&amp;#039;Gratismentalität&amp;#039;&amp;#039; der Internetbenutzer wie folgt zusammen: „Gratismentalität“ sei keine Mentalität, da unter anderem eine Reihe unterschiedlicher Studien darauf hinweise, dass Filesharer vermutlich mehr Geld für Kulturprodukte ausgeben als Nicht-Filesharer. Zudem erreiche der Verkauf digitaler Güter jedes Jahr neue Rekorde. Kostenloser Kulturkonsum sei zudem ein sehr altes Phänomen, da sich schon mit der Erfindung von [[Bücherei]]en Bücher kostenlos lesen ließen: „Es scheint, als wäre es ein wiederkehrendes Phänomen des Kulturmarkts: Jede erfolgreiche Produktgattung entwickelt wirtschaftlich betriebene, kostenlose, legale Varianten. Bei der Beschreibung der vorhandenen Probleme der [[Kulturwirtschaft|Kulturindustrie]] stimmt beim Begriff &amp;#039;&amp;#039;Gratismentalität&amp;#039;&amp;#039; also weder &amp;#039;&amp;#039;[[Mentalität]]&amp;#039;&amp;#039; noch &amp;#039;&amp;#039;[[Gratis]]&amp;#039;&amp;#039;.“ Letztlich würde der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Gratismentalität&amp;#039;&amp;#039; das Problem verschleiern, da das Problem „doch bitteschön bei den ungezogenen Kunden“ läge und nicht im eigenen Angebot. „Dabei ist der Kauf digitaler Güter auch zweihundert Jahre [sic!] nach Erfindung des Internets noch eine bizarre Zumutung. Musik lässt sich für den Käufer nicht ohne weiteres auf allen Geräten abspielen, populäre Filme und TV-Serien sind oft gar nicht legal zu kaufen und die E-Book-Industrie spielt zehn Jahre später jeden einzelnen Fehler der Musikindustrie nach.“ Als Beispiel nannte Lobo die [[Digitale Rechteverwaltung]] (DRM), die keinen einzigen illegalen Download verhindere, sondern nur zum Verdruss des Kunden führe.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/netzwelt/web/sascha-lobo-der-begriff-gratismentalitaet-ist-unsinn-a-873520.html &amp;#039;&amp;#039;Warum der Begriff &amp;quot;Gratismentalität&amp;quot; Unsinn ist&amp;#039;&amp;#039;], Spiegel Online vom 19. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die deutsche Wirtschaftswissenschaftlerin [[Gisela Schmalz]] kritisiert in ihrem Buch &amp;#039;&amp;#039;No Economy&amp;#039;&amp;#039; die Gratiskultur im Internet.&amp;lt;ref&amp;gt;Gisela Schmalz: &amp;#039;&amp;#039;No Economy – Warum der Gratiswahn das Internet zerstört&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main, Eichborn Verlag 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach ihrer Ansicht führen die Gepflogenheiten der Gratisangebote und -nachfrage auf lange Sicht zu Qualitätsverlusten. Der Handel zum „Nulltarif“ habe eine unfaire ökonomische Verteilung zur Folge. Es würden Daten von Onlineunternehmen gespeichert, verarbeitet und verkauft, diese also nur von einigen Unternehmen monetarisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Jaron Lanier]] ruft dazu auf, man möge sich neben den „Gratis-Verlockungen“ der neuen Netzwelt auch die Kehrseiten vor Augen führen: „Wir kommunizieren regelmäßig mit Menschen, von deren Existenz wir vor dem Netzwerkzeitalter nicht einmal gewusst hätten. Wir können jederzeit Informationen zu fast jedem Thema finden. Aber wir haben auch erfahren, dass unsere Geräte und die aus idealistischen Motiven entstandenen digitalen Netzwerke von ultra-mächtigen, fernen Organisationen genutzt werden, um uns auszuspionieren. Wir werden stärker analysiert als wir analysieren.“&amp;lt;ref&amp;gt;Jaron Lanier: &amp;quot;Wem gehört die Zukunft?&amp;quot; 3. Aufl., Hamburg 2014, S. 22 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Öffentlicher Bücherschrank]]&lt;br /&gt;
* [[Social Payment]]&lt;br /&gt;
* [[Schenkökonomie]] / Umsonstökonomie&lt;br /&gt;
* [[Umsonstladen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-52058065.html &amp;#039;&amp;#039;Anarchie im Web: Die Gratis-Kultur&amp;#039;&amp;#039;]. In &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]] – Spiegel Special&amp;#039;&amp;#039;, 26. Juni 2007.&lt;br /&gt;
* [http://www.tagesspiegel.de/medien/digitale-welt/medienkonzerne-erklaeren-gratiskultur-zum-jahrhundertirrtum/1977844.html &amp;#039;&amp;#039;Bezahlinhalte: Medienkonzerne erklären Gratiskultur zum Jahrhundertirrtum&amp;#039;&amp;#039;]. In &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;, 8. November 2010.&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/netzwelt/web/sascha-lobo-der-begriff-gratismentalitaet-ist-unsinn-a-873520.html &amp;#039;&amp;#039;Warum der Begriff &amp;quot;Gratismentalität&amp;quot; Unsinn ist&amp;#039;&amp;#039;], [[Sascha Lobo]] in [[Spiegel Online]] vom 18. Dezember 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umsonstökonomie| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Netzkultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-27956-8</name></author>
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