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	<title>Grassimuseum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Grizma: /* Ausstellungen */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ausstellungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grassi-Logo-Dachmarke-LPZ-black.png|mini|Logo der Dachmarke &amp;#039;&amp;#039;Grassi Leipzig&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grassimuseum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird heute ein Gebäudekomplex am [[Johannisplatz (Leipzig)|Johannisplatz]] in [[Leipzig]] bezeichnet, der das [[Museum für Angewandte Kunst (Leipzig)|Museum für Angewandte Kunst]] (früher: Kunstgewerbemuseum bzw. Museum für Kunsthandwerk), das [[Museum für Völkerkunde zu Leipzig]] und das [[Museum für Musikinstrumente der Universität Leipzig]] beheimatet. Andere Formen der Bezeichnung sind &amp;#039;&amp;#039;Grassi-Museum Leipzig, Museen im Grassi, Neues Grassimuseum&amp;#039;&amp;#039; (als Gegensatz zum ersten so benannten Gebäude; heute Stadtbibliothek s. u.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name des Grassimuseums leitet sich ab von [[Franz Dominic Grassi]], einem Leipziger Kaufmann [[Italien|italienischer]] Herkunft. Nach seinem Tod im Jahr 1880 vererbte er der Stadt ein Vermögen von mehr als zwei Millionen [[Mark (1871)|Mark]], aus dem zahlreiche Bauvorhaben finanziert und unterstützt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Altes Grassimuseum easyHDR.jpg|mini|Altes Grassimuseum (2009)]]&lt;br /&gt;
In den Jahren von 1892 bis 1895 wurde in Leipzig am Königsplatz (heute [[Wilhelm-Leuschner-Platz (Leipzig)|Wilhelm-Leuschner-Platz]]) das erste Grassimuseum erbaut, das ehemalige [[Altes Grassimuseum|Alte Grassimuseum]]. Ursprünglich beherbergte es das [[Museum für Völkerkunde zu Leipzig|Museum für Völkerkunde]] und das [[Grassi Museum für Angewandte Kunst#Geschichte|Kunstgewerbemuseum]], heute befindet sich die [[Stadtbibliothek Leipzig|Leipziger Stadtbibliothek]] in diesem Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem Grassimuseum wurden auch das [[Gewandhaus (Leipzig)|Gewandhaus]] und der [[Brunnen in Leipzig#Mendebrunnen|Mendebrunnen]] aus dem von Grassi hinterlassenen Vermögen erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grassimuseum wurde in das im Jahre 2001 erschienene [[Blaubuch (Ostdeutschland)|Blaubuch]] aufgenommen. Das Blaubuch ist eine Liste national bedeutsamer Kultureinrichtungen in [[Ostdeutschland]] und umfasst zurzeit 23 sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der kulturellen Leuchttürme|kulturelle Leuchttürme]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museumsneubau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df hauptkatalog 0050626 Leipzig, Neues Grassimuseum.jpg|mini|hochkant|Neues Grassimuseum um 1925]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grassimuseum Leipzig.jpg|mini|Neues Grassimuseum – Eingang (2010)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grassimuseum.jpg|mini|Erster Innenhof (2009)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grassimuseum-zweiterInnenhof.jpg|mini|Zweiter Innenhof (2005)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grassimuseum Pfeilerhalle.jpg|mini|Pfeilerhalle (2010)]]&lt;br /&gt;
Die treibende Kraft für einen Ersatz für das zu klein gewordene alte Grassimuseum war [[Richard Graul]] (Direktor des Kunstgewerbemuseums von 1896 bis 1929). Auf Anregung Grauls erfolgte die Auslobung eines Architektenwettbewerbs für einen Museumsneubau am Johannisplatz, dessen Baukosten noch aus dem Erbe Grassis bestritten werden konnten. Aus dem Wettbewerb ging der Entwurf des Leipziger Architekturbüros Zweck &amp;amp; Voigt, das [[Carl William Zweck]] und [[Hans Voigt (Architekt)|Hans Voigt]] betrieben, siegreich hervor. Der städtebauliche Vorentwurf, in dem das Grassimuseum den Ausgangspunkt einer Stadterweiterung Richtung Osten bilden sollte, stammte von Stadtbaurat [[Hubert Ritter]]. Der neue, um mehrere Höfe gegliederte Komplex wurde in den Jahren 1925 bis 1929 unter Oberleitung Ritters auf dem Gelände des ehemaligen „alten“ [[Johannishospital (Leipzig)|Johannishospitals]] (1278–1928) errichtet. Das Gebäude mit stilistischen Anklängen an [[Neue Sachlichkeit (Architektur)|Neue Sachlichkeit]] und [[Art déco]] gilt als einer der wenigen deutschen Museumsneubauten aus der Zeit der Weimarer Republik. Der Gebäudekomplex verfügt über insgesamt 27.000 Quadratmeter Nutzfläche. Seine Flügel spreizen sich zwischen zwei Ausfallstraßen (der Dresdner Straße und der [[Prager Straße (Leipzig)|Prager Straße]]). Ursprünglich waren sie auf die 1963 gesprengte [[Johanniskirche (Leipzig)|Johanniskirche]] ausgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur offiziellen Einweihung des neuen Grassimuseums im Jahre 1929 beherbergte es das Kunstgewerbemuseum, das Museum für Völkerkunde, das Museum für Länderkunde und das Museum für Musikinstrumente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1943 wurde das Neue Grassimuseum während eines Luftangriffs schwer getroffen, zehntausende Objekte aus den Sammlungen verbrannten, der Wiederaufbau begann 1947, 1954 wurden erste Ausstellungen wiedereröffnet. 1981 kam es zu einer Havarie der Heizungsanlage, die eine vierjährige Einstellung des Ausstellungsbetriebs zur Folge hatte. Schließlich wurde das Grassimuseum in den Jahren 2001 bis 2005 komplett restauriert. Dabei entschied man sich für ein kostengünstiger zu handhabendes Kunstlichtmuseum und entfernte dabei die einstigen Fenster aus der Fassade, was einen schwerwiegenden Eingriff in die denkmalgeschützte Substanz bedeutete. Ende 2005 wurde das Museumsgebäude wiedereröffnet. Am 1. Dezember 2007 wurde dann nach siebenjähriger Restaurierung auch das [[Museum für Angewandte Kunst (Leipzig)|Museum für Angewandte Kunst]] feierlich wiedereröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 wurden im Haupttreppenhaus die im Krieg zerstörten [[Josef-Albers-Fenster]] von der Paderborner [[Glasmalereiwerkstatt Peters]] wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grassimesse ==&lt;br /&gt;
Richard Graul gründete 1920 eine museumseigene Verkaufsmesse, die als &amp;#039;&amp;#039;Grassimesse&amp;#039;&amp;#039; in die Geschichte einging. Sie sollte der kommerziellen Massenware, die auf großen Mustermessen angeboten wurde, Paroli bieten und allein durch Qualitätsanspruch überzeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Einführung eines strengen Juryprinzips gelang es Graul, die Grassimesse innerhalb kürzester Zeit zu einem europaweit anerkannten Forum für die damalige [[Kunstgewerbe]]-Elite zu etablieren und Schritt für Schritt auch die künstlerisch orientierte Industrieproduktion einzubeziehen. Die Teilnahme an der Grassimesse kam einem Gütesiegel gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ihrer Neugründung 1997 findet die Grassimesse einmal jährlich am letzten Oktoberwochenende statt. Rund 100 Aussteller aus dem In- und Ausland präsentieren und verkaufen auf der dreitägigen Messe aktuelle Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 2017: &amp;#039;&amp;#039;Begreifbare Baukunst – Die Bedeutung von Türgriffen in der Architektur&amp;#039;&amp;#039;. Katalog.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hand drauf!&amp;#039;&amp;#039; in [[FAZ]] vom 7. Februar 2017, Seite 11&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2018: &amp;#039;&amp;#039;Delft Porcelain – Europäische Fayencen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* 2019: &amp;#039;&amp;#039;BAUHAUS_SACHSEN&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grassimuseum, Leipzig&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Museums-Check]].&amp;#039;&amp;#039; Folge 29). Reportage, 30 Min., Moderation: [[Markus Brock]], Produktion: [[3sat]]. Erstausstrahlung: 2. November 2014.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fernsehserien.de/museums-check-mit-markus-brock/folgen/29-grassi-museum-leipzig-653941 |titel=Grassimuseum, Leipzig (= Museums-Check. Folge 29) |werk=Fernsehserien.de |abruf=2025-01-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Grassi Museum für Angewandte Kunst Leipzig (Hrsg.), Olaf Thormann: &amp;#039;&amp;#039;Grassi Museum Leipzig. Die Architektur.&amp;#039;&amp;#039; Passage-Verlag, Leipzig 2007.&lt;br /&gt;
* [[Dankwart Guratzsch]]: [https://www.welt.de/kultur/article1423527/Leipzigs-Grassi-erwacht-in-neuem-Glanz.html &amp;#039;&amp;#039;Leipzigs „Grassi“ erwacht in neuem Glanz.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039; vom 3. Dezember 2007.&lt;br /&gt;
* Hubertus Adam: [https://web.archive.org/web/20080120041821/http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/aus_der_versenkung_ans_licht_1.592267.html &amp;#039;&amp;#039;Aus der Versenkung ans Licht. Eröffnung des Grassi-Museums für angewandte Kunst in Leipzig.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 1. Dezember 2007.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Platthaus]]: {{Internetquelle| url=http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/grassi-museum-der-ganze-reichtum-unseres-kontinents-1494088.html| titel=&amp;#039;&amp;#039;Der ganze Reichtum unseres Kontinents.&amp;#039;&amp;#039;| hrsg=[[FAZ]]| datum=2007-11-30| abruf=2020-07-18| archiv-url=http://web.archive.org/web/20160304071143/http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/grassi-museum-der-ganze-reichtum-unseres-kontinents-1494088.html| archiv-datum=2016-03-04| abruf-verborgen=1}} Nr. 279 vom 30. November 2007, S. 37 (mit Abbildungen).&lt;br /&gt;
* Dorothee Reimann: &amp;#039;&amp;#039;Alle drei. Museum wieder vereint.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Monumente, Magazin für Denkmalkultur in Deutschland&amp;#039;&amp;#039; ({{ISSN|0941-7125}}), Jahrgang 2007, Heft 11/12 (Dezember 2007), S. 70.&lt;br /&gt;
* Carola Nathan: [https://www.monumente-online.de/07/06/streiflichter/08_Leipzig_Grassi_Museum.php &amp;#039;&amp;#039;Akrobaten, Drachen und Pagoden. Die Chinoiserie-Tapete in Leipzigs Grassimuseum.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Monumente, Magazin für Denkmalkultur in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 2007, Heft 5/6 (Juni 2007), S. 40 f.&lt;br /&gt;
* Grassi Museum für Angewandte Kunst Leipzig (Hrsg.), [[Jugendstil]] bis Gegenwart, Katalog zur ständigen Ausstellung, Leipzig 2012, Passage-Verlag ISBN 9783938543887.&lt;br /&gt;
* Grassi Museum für Angewandte Kunst Leipzig (Hrsg.), [[Antike]] bis [[Historismus]], Katalog zur ständigen Ausstellung, Leipzig 2009, Passage-Verlag, ISBN 978-3-938543-42-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Grassimuseum}}&lt;br /&gt;
* [http://www.grassimuseum.de/ Website der Museen im Grassi]&lt;br /&gt;
* [https://www.grassimesse.de/ Website der Grassimesse Leipzig]&lt;br /&gt;
* {{DDB-Suche|Grassimuseum Leipzig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Museen im Grassi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/20/14.6/N |EW=12/23/17.8/E |type=landmark |region=DE-SN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7596099-0|LCCN=n82085807|VIAF=128510792}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Moderne in Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum für Angewandte Kunst in Deutschland|Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1920er Jahren|Leipzig, Grassimuseum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Art déco in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Neuen Sachlichkeit in Sachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Messehaus in Leipzig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grizma</name></author>
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