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	<title>Granville Bantock - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: /* Weblinks */ Commons hinzugefügt</title>
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		<updated>2024-10-24T20:14:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Commons hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Granville Bantock.jpg|mini|Granville Bantock]]&lt;br /&gt;
Sir &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Granville Ransome Bantock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. August]] [[1868]] in [[London]]; † [[16. Oktober]] [[1946]] ebenda) war ein englischer [[Komponist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bantock, der Sohn eines bekannten Londoner Arztes schottischer Herkunft, stieß mit seinem Wunsch, eine Musikerkarriere einzuschlagen, zunächst auf erheblichen Widerstand, konnte sich jedoch letztendlich durchsetzen und begann 1889 an der [[Royal Academy of Music]] in London seine Studien in den Fächern [[Komposition (Musik)|Komposition]], Klavier, Violine und Klarinette, die er 1893 abschloss. In den folgenden Jahren gründete Bantock diverse Musikzeitschriften und wirkte als [[Dirigent]] (u.&amp;amp;nbsp;a. am Royal Theatre in [[London]]). 1900 wurde er Rektor der [[Birmingham]] and Midland Institute School of Music, wo er sich besonders der Musikerziehung zuwandte. 1908 erhielt Bantock in Nachfolge von [[Edward Elgar]] den Peyton-Lehrstuhl für Musik an der Universität Birmingham. 1930 wurde er geadelt. Seine Emeritierung erfolgte 1934; anschließend zog er nach London, wo er bis zu seinem Lebensende blieb. Bantock unternahm viele Reisen (u.&amp;amp;nbsp;a. in den [[Orient]]), hatte weit reichende Interessen (u.&amp;amp;nbsp;a. die Malerei) und war ein außergewöhnlich gebildeter Mensch, der sechs Sprachen beherrschte. Besonders wichtig war sein Einsatz für die zeitgenössische Musik, wobei er nicht nur Werke von Komponisten [[Vereinigtes Königreich|Großbritanniens]], sondern auch von [[Jean Sibelius]] dem englischen Publikum vorstellte. Bantock wurde von vielen prominenten Musikern sehr geschätzt; Sibelius widmete ihm etwa seine [[3. Sinfonie (Sibelius)|3. Sinfonie]] und wurde nach Bantocks Tod Präsident der neu gegründeten „Bantock Society“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bantocks Stil ist deutlich von seinen persönlichen Interessen geprägt. So findet man häufig archaisierende (Bantock beschäftigte sich ausgiebig mit der [[Antike]]) wie auch eher exotische Elemente. Typisch ist eine klangmalerische und farbenprächtige Schilderung diverser Stimmungen, wie Bantock auch gerne Bilder der Natur (z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Hebriden]]) durch seine Musik beschreibt. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Begegnung mit der Musik [[Richard Wagner]]s, die Bantock 1889 kennenlernte und große Auswirkungen auf sein Schaffen hatte. Auch Einflüsse der Musik von [[Richard Strauss]] lassen sich ausmachen. Seine Melodik lässt teilweise die intensive Beschäftigung mit Volksmusik erkennen. Besonders die [[Kelten|keltische]] Mythologie wird in Bantocks Werken oftmals reflektiert. Seine Orchestrierung ist brillant und lässt meisterliches Können vor allem hinsichtlich unterschiedlichster Klangfarben erkennen. Besonders die virtuose Behandlung der [[Blechbläser]] fällt auf. Insgesamt war Bantock ein eher konservativer Komponist, der die [[Tonalität (Musik)|Tonalität]] niemals in Frage stellte. Seine Werke sind tief in der [[Romantik]] verwurzelt und zeichnen sich durch opulente Klangfülle aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Orchesterwerke&lt;br /&gt;
** „Hebridean Symphony“ (1915)&lt;br /&gt;
** „Pagan Symphony“ (1925–28)&lt;br /&gt;
** „The Cyprian Goddess“, Sinfonie Nr. 3 (1938/39)&lt;br /&gt;
** „Celtic Symphony“ für 6 Harfen und Streichorchester (1940)&lt;br /&gt;
** „Helena Variations“ (1899)&lt;br /&gt;
** „Six Tone Poems“: 1. „Thalaba the Destroyer“ (1900), 2. „Dante and Beatrice“ (1901, rev. 1910), 3. „Fifine at the Fair“ (1901), 4. „Hudibras“ (1902), 5. „The Witch of Atlas“ (1902), 6. „Lalla Rookh“ (1902)&lt;br /&gt;
** „Two Heroic Ballads“ (1944)&lt;br /&gt;
** Orchestersuiten&lt;br /&gt;
** Schauspielmusiken&lt;br /&gt;
** Diverse Werke für Cello und Orchester&lt;br /&gt;
* Werke für Blasorchester&lt;br /&gt;
** „Oriental Rhapsody“ für Brass-Band&lt;br /&gt;
** „Prometheus Unbound“, sinfonische Dichtung (1936)&lt;br /&gt;
** „Orion“&lt;br /&gt;
** Comedy Overture „The Frogs“&lt;br /&gt;
* Bühnenwerke&lt;br /&gt;
** „Caedmar“, Oper (1893)&lt;br /&gt;
** „The Pearl of Iran“, Oper (1894)&lt;br /&gt;
** „The Seal-Woman“, Oper (1924)&lt;br /&gt;
** „Aegypt“, Ballett (1892)&lt;br /&gt;
* Vokalmusik&lt;br /&gt;
** „Omar Khayyām“, Oratorium (1906)&lt;br /&gt;
** „The Song of Songs“, Oratorium (1922)&lt;br /&gt;
** „The Pilgrim’s Progress“, Oratorium (1928)&lt;br /&gt;
** „Song of Liberty“ für Chor und Blasorchester (1914)&lt;br /&gt;
** Choralsymphony „Vanity of Vanities“&lt;br /&gt;
** Choralsymphony „Atalanta in Calydon“&lt;br /&gt;
** Sappho (Orchestral Songs)&lt;br /&gt;
** Kirchenmusik&lt;br /&gt;
** Chöre&lt;br /&gt;
** Lieder&lt;br /&gt;
* Kammermusik&lt;br /&gt;
** Streichquartett c-moll (1899)&lt;br /&gt;
** Sonaten für Violine&lt;br /&gt;
** Sonate F-Dur für Viola (1919)&lt;br /&gt;
** Sonaten für Violoncello (1924, Nr. 1 b-moll, 1940, Nr. 2 fis-moll, 1945)&lt;br /&gt;
** Klaviermusik&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118657062|TYP=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* {{internetquelle|url=http://www.musicweb-international.com/bantock/index.htm|titel=Homepage der Bantock Society (Gesellschaft seit 2004 nicht mehr aktiv)|zugriff=5. August 2010}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118657062|LCCN=n/81/140125|NDL=01052678|VIAF=66651051}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bantock, Granville}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Romantik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Oper)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist  (Kirchenmusik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Blasmusik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knight Bachelor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (London)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1868]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bantock, Granville&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bantock, Granville Ransome (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=britischer Komponist und Dirigent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. August 1868&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[London]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Oktober 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[London]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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