<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Granulieren</id>
	<title>Granulieren - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Granulieren"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Granulieren&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T12:22:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Granulieren&amp;diff=183661&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cewbot: Korrigiere defekten Abschnittslink: #Herstellung von Granulaten am ähnlichsten zu Abschnitt Granulat (Pharmazie)#Herstellung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Granulieren&amp;diff=183661&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-10-03T01:29:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Cewbot/log/20201008/configuration&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Cewbot/log/20201008/configuration (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Korrigiere defekten Abschnittslink&lt;/a&gt;: #Herstellung von Granulaten am ähnlichsten zu Abschnitt &lt;a href=&quot;/index.php?title=Granulat_(Pharmazie)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Granulat (Pharmazie) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Granulat (Pharmazie)#Herstellung&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum medizinischen Begriff siehe [[Granulation (Medizin)]]. Zum pharmazeutischen Begriff siehe [[Granulat (Pharmazie)]].}}&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Granulieren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Granieren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (zu lat. &amp;#039;&amp;#039;granum&amp;#039;&amp;#039;, „Korn“, „Körnen“) bezeichnet man das Verwandeln von entweder großen Partikeln oder von sehr kleinen Partikeln mit unterschiedlicher [[Dispersitätsanalyse|Partikelgröße]] ([[Schüttgut|Pulver]]) in ein Haufwerk mit Partikeln enger Partikelgröße. Granulieren ist eine Technik, die in vielen Bereichen Anwendung findet und immer dazu dient, den Stoff besser verarbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfahren ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Granulated fine silver.JPG|mini|Silbergranalien]]&lt;br /&gt;
=== Granulieren beim Goldschmieden ===&lt;br /&gt;
Man gießt zu diesem Zweck z.&amp;amp;nbsp;B. geschmolzenes [[Metall]] entweder in dünnem Strahl in kaltes Wasser unter beständigem Umrühren des Wassers oder durch einen nassen, über das Wasser gehaltenen und beständig gerüttelten Reisigbesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leicht schmelzbare Metalle wie [[Zinn]] oder [[ Zink]] gießt man in eine inwendig stark mit [[Kalziumkarbonat|Kreide]] ausgestrichene Büchse, setzt einen ebenfalls ausgestrichenen, genau schließenden Deckel auf und schüttelt, bis das Metall erkaltet ist. Größere Mengen körnt man in einer rotierenden Trommel (Granuliermaschine). Dabei entstehen perfekte [[Granalien]]. Werden nur wenige Kügelchen benötigt, so kann man sie auch einzeln aus sehr kleinen Metallspänen herstellen, indem diese sich durch die [[Oberflächenspannung]] beim Schmelzen zu einer kleinen Kugel zusammenziehen. Dabei bleibt jedoch im Gegensatz zu den in oben genannter Technik hergestellten Granulatkugeln die Auflagefläche abgeflacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Phosphor]] granuliert man, indem man denselben in einer halb mit warmem Wasser gefüllten und verschlossenen Flasche so lange schüttelt, bis er erstarrt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zementherstellung ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Zement]]herstellung in Granuliertrommeln werden aus gemahlenem Kalk und [[Zuschlagstoff]]en unter Zugabe von Wasser Granalien (Kugeln) gedreht die nach einem Brennprozess in Drehrohröfen zu Zement vermahlen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Granulieren in der Pharmazie ===&lt;br /&gt;
In der Pharmazie werden Granulate hauptsächlich zum Weiterverarbeiten, z.&amp;amp;nbsp;B. zur Herstellung von [[Tablette]]n oder zum Befüllen von [[Kapsel (Medikament)|Kapseln]] verwendet. Häufig verwendet ist die Feuchtgranulierung, bei der ein Feststoff aufgeschlämmt wird und dieses feuchte Material dann zerkleinert (z.&amp;amp;nbsp;B. durch Siebe) und getrocknet wird. Ein anderes Verfahren ist die Trockengranulierung oder auch Walzenkompaktierung, bei der Pulver durch einen Spalt zwischen zwei Walzen getrieben wird. Die entstandenen Schülpen werden dann an einem Sieb wieder zerkleinert. Des Weiteren findet man die Wirbelschichtgranulation, bei der einem Pulver, welches sich auf einem Luftbett befindet, Wasser zugesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Granulat (Pharmazie)#Herstellung|Granulate]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewürzherstellung ===&lt;br /&gt;
Bei der Herstellung von granulierten Gewürzen, vornehmlich Zwiebel und Knoblauch, werden die Produkte zunächst geschält und geschnitten. Nach dem Trocknen werden die Produkte gemahlen, um so das Würzgranulat zu erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gemahlen, Gerebelt, Granuliert – was ist das? {{!}} Ostmann Gewürze |Sammelwerk=Ostmann.de |Datum=2017-04-20 |Online=https://www.ostmann.de/gewuerzwissen/gemahlen-gerebelt-granuliert-was-ist-das/#granuliert |Abruf=2018-07-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
In Granuliertechnik werden vor allem bei der Herstellung von Gold[[schmuck]] sehr kleine, durch Sieben in der Größe sortierte Goldkügelchen mit einem Durchmesser von ca. 0,3 mm einzeln in Ornamenten auf die Oberfläche des Schmuckstücks aufgebracht, ohne dabei miteinander zu verschmelzen. In Perfektion beherrschten diese schwierige Technik die [[Etrusker]]. Später geriet sie in Vergessenheit. Im 20. Jahrhundert wurden durch experimentelle Forschungen die alten Techniken nachvollzogen und werden heute wieder angewendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Erhard Brepohl]]: Theorie und Praxis des Goldschmieds. Fachbuchverlag Leipzig, siebte, verbesserte Auflage, 1984&lt;br /&gt;
* Jochem Wolters: Der Gold- und Silberschmied. Band 1, Werkstoffe und Materialien. Rühle Diebener Verlag Stuttgart, zweite, durchgesehene Auflage 1984&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Granulation|Granulieren}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.museumonline.at/1998/schools/niederoe/no_wnstd/toskana/etrkunst.htm | wayback=20080613220730 | text=Kunst der Etrusker bei museumonline.de mit Foto einer granulierten etruskischen Arbeit}}&lt;br /&gt;
* [http://www.goldschmiede-lais.de/granulieren/ Website des Goldschmieds Johannes Lais mit Beschreibung der Granuliertechnik und Detailfotos moderner granulierter Schmuckstücke]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4158043-6|LCCN=sh90002672}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemisch-technisches Verfahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goldschmiedekunst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cewbot</name></author>
	</entry>
</feed>