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	<title>Granseer Platte - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Granseer_Platte&amp;diff=1267074&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leit: Name korr.</title>
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		<updated>2021-09-01T20:54:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Name korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Naturraum in Deutschland&lt;br /&gt;
 |NAME=Granseer Platte&lt;br /&gt;
 |ALTERNATIVNAME=&lt;br /&gt;
 |IDENTIFIKATOR=778&lt;br /&gt;
 |FOTO=Gransee01.jpg&lt;br /&gt;
 |BILDBESCHREIBUNG1=[[Raps]]felder bei [[Gransee]]&lt;br /&gt;
 |SYSTEMATIK=HNGD&lt;br /&gt;
 |FLAECHE-QKM=&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG1_IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG1=Norddeutsches Tiefland&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG2_IDENTIFIKATOR=&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG2=Norddeutsches Urstromtäler- und Plattenland&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG3_IDENTIFIKATOR=76–89&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG3=Ostdeutsches Platten- und Heideland&lt;br /&gt;
 |HAUPTEINHEITENGRUPPE_IDENTIFIKATOR=77&lt;br /&gt;
 |HAUPTEINHEITENGRUPPE=Nordbrandenburgisches Platten- und Hügelland&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG4_IDENTIFIKATOR=776–779&lt;br /&gt;
 |ORDNUNG4=Ruppiner Heiden und Platten&lt;br /&gt;
 |LANDSCHAFTSTYP=Gehölz-/waldreiche ackergeprägte Kulturlandschaft&lt;br /&gt;
 |HÖCHSTER GIPFEL=&lt;br /&gt;
 |MAX-HÖHE=&lt;br /&gt;
 |BREITENGRAD=52.973865&lt;br /&gt;
 |LÄNGENGRAD=13.104133&lt;br /&gt;
 |REGION-ISO=DE-BB&lt;br /&gt;
 |KREIS=Landkreis Oberhavel&lt;br /&gt;
 |KREIS2=Landkreis Ostprignitz-Ruppin&lt;br /&gt;
 |BUNDESLAND=Brandenburg&lt;br /&gt;
 |STAAT=&lt;br /&gt;
 |KARTE=&lt;br /&gt;
 |POSKARTE=none&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Granseer Platte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Aussprache: &amp;#039;&amp;#039;Gransee-er Platte&amp;#039;&amp;#039;) ist eine gehölz-/waldreiche ackergeprägte [[Kulturlandschaft]] im Norden des Landes [[Brandenburg]]. Sie bildet einen [[Naturraum]] im [[Nordbrandenburgisches Platten- und Hügelland|Nordbrandenburgischen Platten- und Hügelland]]. Zusammen mit der [[Rüthnicker Heide]], der [[Ruppiner Platte]] und der [[Wittstock-Ruppiner Heide]] bildet die Granseer Platte die [[Naturräumliche Haupteinheiten Deutschlands|naturräumliche Haupteinheit]] der [[Ruppiner Heiden und Platten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Granseer Platte bedeckt eine Fläche von je nach Definition etwa 700 km². Zwischen den Flussniederungen erstreckt sie sich über 20 bis 25 km, während die Nord-Süd-Ausdehnung etwa 30 km beträgt. Im Norden/Nordwesten geht die Granseer Platte in das hügelige [[Mecklenburger Seenplatte|Rheinsberg-Fürstenberger-Seengebiet]] über. Im Süden grenzt die Platte an das [[Eberswalder Urstromtal]], das hier vom [[Rhinluch]] und den Niederungslandschaften entlang des alten Havellaufs eingenommen wird. Die Platte erhebt sich etwa 10 bis 20 m über dem Niveau der sie umgebenden Niederungen.  Die höchsten Erhebungen sind der Hohe Timpberg südöstlich von [[Gransee]] mit 92 m und eine namenlose Höhe nordwestlich von Gransee mit 102 m über NN. Die größten Seen der Granseer Platte sind der [[Großer Wentowsee|Große Wentowsee]] im Norden und der [[Dreetzsee (Neulöwenberg)|Dreetzsee]] im Süden. Daneben gibt es viele kleinere Seen wie zum Beispiel den [[Großer Lankesee|Großen Lankesee]] oder den [[Huwenowsee]]. Hauptorte sind die ehemalige [[Kreisstadt]] Gransee, [[Lindow (Mark)|Lindow]] und [[Löwenberg (Löwenberger Land)|Löwenberg]]. Die Granseer Platte wird vorwiegend [[ackerbau]]lich genutzt, wobei diese Flächen immer wieder von kleineren Wäldern und Wiesen unterbrochen werden. In [[sumpf]]igen Bereichen findet sich [[Erlenbruchwald]], während auf den unfruchtbaren Sandböden im Westen und Südwesten ([[Rüthnicker Heide]]) [[Waldkiefer|Kiefer]]nwälder wachsen. Im Süden grenzt die Granseer Platte an die [[Zehdenick-Spandauer Havelniederung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Das heutige [[Relief (Geologie)|Relief]] erhielt die Granseer Platte am Ende der [[Weichselkaltzeit]]. Den größten Teil der Fläche nimmt eine kuppige [[Grundmoräne]]nplatte ein. Der vorletzte Brandenburgische Eisvorstoß ([[Frankfurter Staffel]]) hinterließ eine [[Endmoräne]], die im westlichen Teil der Platte von Süden nach Norden verläuft, dann zwischen Lindow und Gransee nach Nordwesten abknickt, um im weiteren Verlauf die Landschaft zu verlassen. Das sich nordöstlich der Endmoräne befindliche [[Schmelzwasser]] schüttete im Südwesten der Granseer Platte eine etwa 100 km² große [[Sander]]fläche auf, die heutige Beetzer Heide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Gutengermendorf.jpg|mini|Die Kirche von [[Gutengermendorf]]]]Da der mittelschwere und steinige Boden mit einfachen [[Pflug|Holzpflügen]] kaum zu bearbeiten ist, war die Granseer Platte bis zur zweiten deutschen [[Ostexpansion]] kaum besiedelt. Nur am Rande der Platte und im Bereich der Seen und Wasserläufe finden sich [[Siedlung]]sspuren. Der [[Wendenkreuzzug]] 1147 umging die Landschaft im Westen und Norden. Trotzdem ist in dessen Folge vom [[Herrschaft Ruppin|Land Ruppin]] ausgehend mit ersten deutschen Befestigungen  im Raum Lindow, Gransee und Löwenberg zu rechnen. Gransee erhielt 1262 [[Stadtrecht]], Löwenberg kurz darauf. Beide Städte waren [[Ackerbürgerstadt|Ackerbürgerstädte]] bis in die Neuzeit. Die Beetzer Heide war in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] größtenteils [[militär]]isches [[Sperrgebiet]]. Im zentralen Teil der Granseer Platte befindet sich das [[Barock]][[schloss Meseberg]] am Huwenowsee, heute als Gästehaus der [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Granseer Platte wird bis heute vorwiegend [[Landwirtschaft|land-]] und [[forstwirtschaft]]lich genutzt. Bei Lindow, nördlich von [[Badingen (Zehdenick)|Badingen]] und östlich von [[Zehdenick|Mildenberg]] wurde im 20. Jahrhundert [[Tonmineral|Ton]] abgebaut, woraus sich eine bedeutende [[Ziegelei]]industrie entwickelte. Diese kam allerdings vorwiegend der Stadt [[Zehdenick]] zugute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigste Verkehrsader ist die [[Bundesstraße 96]], die die Granseer Platte in Nord-Süd-Richtung durchquert. Diese wiederum wird gequert im Süden von der [[Bundesstraße 167]] ([[Neuruppin]]–Löwenberg–[[Liebenwalde]]) und im nördlichen Teil von der Landesstraße L&amp;amp;nbsp;22 (Lindow–Gransee–Zehdenick). Parallel zur B&amp;amp;nbsp;96 verläuft die [[Berliner Nordbahn]] (Berlin–Stralsund).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Osternesued.jpg|mini|Landschaft südlich von [[Badingen (Zehdenick)|Badingen]]]]Die Landschaft wurde seit 800 Jahren durch den Menschen geprägt. Ursprünglich erhalten sind daher nur noch einige abgelegenere Seen. Trotzdem hat das abwechslungsreiche Profil immer wieder Rückzugsmöglichkeiten für verschiedene Tierarten ermöglicht.&lt;br /&gt;
Ganz im Norden sind Gewässer mit angrenzenden [[Laubwald|Laubwäldern]] als [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH]]-Gebiete gemeldet, so z.&amp;amp;nbsp;B. das Wolfsluch, das Polzowtal und das Pölztal mit den Gramzower-Seen, im Süden sind verschiedene Laubwaldgebiete unter Naturschutz gestellt, wie die Meseberger Heide oder Harenzacken. Im Osten der Beetzer Heide liegen Brutgebiete von [[Fischadler|Fisch-]], [[Schreiadler|Schrei-]] und [[Seeadler (Art)|Seeadler]], [[Schwarzstorch|Schwarz-]] und [[Weißstorch]] und [[Kranich (Art)|Kranich]], im Westen eine [[Graureiher]]kolonie.&lt;br /&gt;
Bis auf das Gebiet der Beetzer Heide gilt die Landschaft der Granseer Platte als „schutzwürdig mit Defiziten“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Das [[Bundesamt für Naturschutz]] unterscheidet das bezeichnete Gebiet nach anderen Gesichtspunkten, besonders nach [[Landschaftsschutz]]würdigkeit und [[Nutzung (Recht)|Nutzung]]. Die Granseer Platte reduziert sich nach deren Definition auf 537 km², die Schleuener Heide (Beetzer Heide) mit  94 km² zählt extra, und die Grenzen der Landschaft im Ganzen sind nicht genau deckungsgleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Granseer Platte}}&lt;br /&gt;
* {{GeoQuelle|DE|BFN-SB|77800|Granseer Platte|ref=nein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa|Granseer Platte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brandenburgische Landschaft|Granseer Platte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturraum im Nordbrandenburgischen Platten- und Hügelland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Oberhavel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Ostprignitz-Ruppin)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leit</name></author>
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