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	<title>Granitwerke Mauthausen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T03:18:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Granitwerke_Mauthausen&amp;diff=650111&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Leitung */</title>
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		<updated>2026-02-03T14:22:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leitung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Image:Sankt Georgen an der Gusen - Former DEST Headquarters.JPG|thumb|right|250px|Verwaltungsgebäude der DEST-Werkgruppenleitung in St. Georgen an der Gusen (2005)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;„Granitwerke Mauthausen“&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine der von der [[Deutsche Erd- und Steinwerke|DEST]] benutzten Bezeichnungen für die DEST-Werkgruppe in [[St. Georgen an der Gusen]] im Umfeld der [[Konzentrationslager]] [[Konzentrationslager Gusen I|Gusen I]], [[Konzentrationslager Gusen II|Gusen II]], [[Konzentrationslager Gusen III|Gusen III]] und [[KZ Mauthausen|Mauthausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Steinbrüche des [[KZ Mauthausen|Konzentrationslagers Mauthausen]] und die &amp;#039;&amp;#039;Granitwerke Mauthausen&amp;#039;&amp;#039; waren berüchtigt für die mörderischen Arbeits- und Lebensbedingungen, die Hunderttausende von Todesopfern forderten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leitung ==&lt;br /&gt;
Die Werkgruppenleitung der „Granitwerke Mauthausen“ befand sich in den Jahren 1940 bis 1945 in St. Georgen an der Gusen und wurde auch „Außendienststelle St. Georgen“ der [[Amtsgruppe W]] im [[SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt]] (WVHA) genannt. Die Werkgruppe St. Georgen wurde in den Jahren 1938 bis 1945 zum größten Betrieb der DEST ausgebaut. Betriebe der DEST-Werkgruppe St. Georgen waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Betrieb Gusen-Kastenhof (mit den Steinbrüchen Gusen, Kastenhof und Pierbauer bei den [[Konzentrationslager Gusen|Konzentrationslagern Gusen]])&lt;br /&gt;
* Betrieb Wienergraben (Steinbruchbetrieb beim Konzentrationslager Mauthausen)&lt;br /&gt;
* Betrieb Beneschau (Steinbrüche in der Gegend von [[Benešov|Beneschau]] bei Prag)&lt;br /&gt;
* Betrieb Grossraming (Werksteinproduktion für die Ostmärkischen Kraftwerke)&lt;br /&gt;
* Betriebsabteilung I (Fertigung von Infanteriewaffen in Kooperation mit der [[Steyr-Daimler-Puch AG]] in Gusen)&lt;br /&gt;
* Betriebsabteilung II (Serienfertigung von Rümpfen und Tragflächen für [[Messerschmitt Bf 109]]-Jagdflugzeuge in Kooperation mit der [[Messerschmitt GmbH]] Regensburg in Gusen)&lt;br /&gt;
* Betriebsabteilung III (Serienfertigung von Rümpfen und Vorflügeln für [[Messerschmitt Me 262]]-Düsenjagdflugzeuge in Kooperation mit der Messerschmitt GmbH Regensburg im unterirdischen Produktionskomplex [[B8 Bergkristall]] in St. Georgen an der Gusen)&lt;br /&gt;
* Bauabteilung (Zementwarenerzeugung in Gusen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leitende Angestellte der Werkgruppe St. Georgen waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Otto Walther (Werksdirektor in St. Georgen)&lt;br /&gt;
* Alfred Grau (Kaufmännischer Leiter in St. Georgen)&lt;br /&gt;
* Paul Wolfram (Werkleiter des Betriebes Gusen-Kastenhof)&lt;br /&gt;
* Johannes Grimm (Werkleiter des Betriebes Wienergraben)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werksdirektor Walther berichtete direkt an das [[Amt W I/2]] im [[SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt|WVHA]] (Schneider, SS-Standartenführer [[Walter Salpeter]], Heinz Schwarz oder SS-Hauptsturmführer Assessor [[Karl Mummenthey]]). Ab 1942 war auch [[Franz Ziereis]], der Kommandant des Konzentrationslagers Mauthausen, im Rang eines Betriebsdirektors der DEST Werkgruppe St. Georgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Betriebe der Werkgruppe St. Georgen wurden nach Kriegsende als [[Deutsches Eigentum]] von der [[Sowjetunion]] beansprucht und teilweise unter der Bezeichnung „Granitwerke Gusen“ als [[USIA]]-Betrieb bis 1955 fortgeführt. Nach 1955 wurde durch die Republik Österreich die „Öffentliche Verwaltung der [[Deutsche Erd- und Steinwerke|Deutschen Erd- und Steinwerke]] GmbH Berlin, St. Georgen a.d. Gusen“ eingesetzt, welche das Vermögen der DEST-Werkgruppe St. Georgen bis in die 1960er Jahre verwaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Haunschmied|Rudolf A. Haunschmied]], Jan-Ruth Mills, Siegi Witzany-Durda: &amp;#039;&amp;#039;St. Georgen-Gusen-Mauthausen – Concentration Camp Mauthausen Reconsidered&amp;#039;&amp;#039;. BoD, Norderstedt 2008, ISBN 978-3-8334-7440-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KZ Mauthausen-Gusen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Messerschmitt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steyr (Unternehmen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Mauthausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Mauthausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Sankt Georgen an der Gusen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Langenstein, Oberösterreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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