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	<title>Grandenborn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grandenborn&amp;diff=1378413&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-30T20:21:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Grandenborn&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = &lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Ringgau (Gemeinde)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Ringgau&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/04/58.28/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/02/12.12/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 411 &amp;lt;!-- Quelle: mapcoordinates.net--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 400&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 430&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 12.34&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 318&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2022&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 37296&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05659&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Grandenborn im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick auf Grandenborn aus nordwestlicher Richtung.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grandenborn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Ringgau (Gemeinde)|Ringgau]] im [[Werra-Meißner-Kreis]] in [[Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der nahezu rechteckige Dorf Grandenborn liegt auf dem Plateau des [[Ringgau]]s, ca. 4&amp;amp;nbsp;km ([[Luftlinie]]) südwestlich der Gemeindeverwaltung in [[Netra]] und südöstlich der [[Boyneburg]]. Es weist nur eine geringe Siedlungsdichte auf. Die Kirche liegt in leicht erhöhter Lage am Nordrand und der erhaltene [[Anger]] im Süden des Dorfes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Westlich des Ortes und in einem Bogen den Ort umfassend liegt das zweigeteilte [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutz-]] und [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)#Verfahren der Schutzgebietserklärung|FFH-Gebiet]] „[[Boyneburg und Schickeberg bei Breitau]]“. Das Gebiet des Ortsteils besteht aus der Gemarkung Grandenborn im Südwesten des Gemeindegebiets mit einer Fläche von 1245 [[Hektar]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/062152 |titel=Gemarkung Grandenborn |werk=GEOindex |abruf=2025-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, davon sind 300 Hektar Wald.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; In der Gemarkung liegen die folgenden historischen Siedlungsplätze:&lt;br /&gt;
* Wüstung Almerod&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL |ID=5222 |titel=Almerod, Werra-Meißner-Kreis |datum=2023-08-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wüstung Beierod&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL |ID=5344 |titel=Beierod, Werra-Meißner-Kreis |datum=2024-02-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wüstung Habichtal&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL |ID=15641 |titel=Habichtal, Werra-Meißner-Kreis |datum=2023-06-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Wüstung Hochhausen&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL |ID=6021 |titel=Hochhausen, Werra-Meißner-Kreis |datum=2024-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortslage befindet sich auf 400 bis {{Höhe|430|DE-NHN}} und der höchste Punkt der Gemarkung liegt mit 452 Meter Höhe ca. 500&amp;amp;nbsp;m südlich des Ortes. An den Ortsteil Grandenborn grenzen, von Norden beginnend, im Uhrzeigersinn, die Ortsteile [[Wichmannshausen]] der Stadt [[Sontra]] und Ringgau-[[Röhrda]], im Osten Ringau-[[Renda]] und im Westen Sontra-[[Breitau (Sontra)|Breitau]] und -[[Krauthausen]]. Durch den Ort verläuft die [[Kreisstraße]]&amp;amp;nbsp;23, die um Westen Anschluss zur [[Bundesstraße 400]] und im Osten, in [[Netra]], zur [[Bundesstraße 7]] hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Bekanntermaßen erstmals urkundlich erwähnt wird der Ort im Jahre 1270. Grandenborn übernahm die Gemarkungen mehrerer [[Wüstung]]en in die eigene,&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. Lerch: &amp;#039;&amp;#039;Grandenborn ist ein altes Dorf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Werra-Rundschau.&amp;#039;&amp;#039; 63 (Jg. 11 = 1958) im Stadtarchiv Eschwege, Nachlass Gonnermann.&amp;lt;/ref&amp;gt; die daher heute die größte im Altkreis Eschwege darstellt. Die Böden der Ringgauer Muschelkalktafel südwestlich des Netraer-Iftaer Grabens sind allerdings von nur geringer Fruchtbarkeit.&lt;br /&gt;
Grandenborn ist der der [[Boyneburg]] am nächsten gelegene Ort, nur von hier aus war die ansonsten von steilen Hängen umgebene Burg für logistische Zwecke zugänglich. Sind bis in das 16. Jahrhundert hinein noch Besitzungen und Rechte des [[Abtei Hersfeld|Stiftes Hersfeld]] in Grandenborn nachweisbar, so machten sich die [[Boyneburg (Adelsgeschlecht)|von Boyneburg-Bischhausen und Laudenbach]] offenbar die von der Besetzung durch Hessen bzw. Hessen-Kassel herrührende Schwäche des Stiftes zu Nutze und brachten den kompletten Ort mitsamt allen Herrschaftsrechten in die eigenen Hände. Ende des 16. Jahrhunderts bestand das zum [[Gericht Boyneburg]] gehörige Grandenborn aus 60 Höfen, vor dem Dreißigjährigen Krieg aus 82. Die im Werraraum wütende Pest raffte 1626 allerdings 187 Dorfbewohner dahin, Tod und Flucht dezimierten die Zahl der besetzten Höfe bis 1639 auf 15. Bis 1681 hatte sich die Bewohnerzahl auf die Zahl von 64 besetzten Höfen erholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hälfte des Besitzes derer von Boyneburg-Bischhausen und Laudenbach stand den sich aus dieser Familie abspaltenden, im 16. Jahrhundert nach Schwaben abgewanderten „von Bemmelberg“ zu (den Nachfahren des in kaiserlichen Diensten zu Ruhm und Geld gelangten [[Konrad von Boyneburg]]). Aus Geldnot und fehlendem Interesse versetzten diese ihren Anteil an Grandenborn – darunter die sich oberhalb der Weiten Gasse befindliche Meierei – an die [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]]. Der landgräfliche Besitz wurde von dem 1654 gegründeten landgräflichen [[Amt Bischhausen]] verwaltet, während das Dorf an sich nach wie vor dem Gericht Boyneburg zugehörig war.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Diehl: &amp;#039;&amp;#039;Adelsherrschaft im Werraraum. Das Gericht Boyneburg im Prozess der Grundlegung frühmoderner Staatlichkeit (Ende des 16. bis Anfang des 18. Jahrhunderts).&amp;#039;&amp;#039; Hessische Historische Kommission Darmstadt und Historische Kommission für Hessen, Darmstadt und Marburg 2010, ISBN 978-3-88443-314-0 (&amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte 159&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gemarkung Grandenborns befand sich zudem ein Hof der von Boyneburg-Hohenstein (vermutlich auf dem „Alberod“), der jedoch im Dreißigjährigen Krieg zerstört und nicht wieder aufgebaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Diehl: &amp;#039;&amp;#039;Adelsherrschaft im Werraraum. Das Gericht Boyneburg im Prozess der Grundlegung frühmoderner Staatlichkeit (Ende des 16. bis Anfang des 18. Jahrhunderts).&amp;#039;&amp;#039; Hessische Historische Kommission Darmstadt und Historische Kommission für Hessen, Darmstadt und Marburg 2010, ISBN 978-3-88443-314-0 (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte 159&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Zeit von Juli bis Dezember 1626 starben etwa 150 Menschen an der Pest. In gleichen Jahr plündern durchziehenden Truppen [[Johann T’Serclaes von Tilly|Tillys]] das Dorf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1910 gab es eine [[Volksschule]] mit zwei Klassen im Dorf. Seit 1821 gehörte Grandenborn zum [[Kreis Eschwege]]. Das [[Kirchenpatronat]] lag ursprünglich beim Stift Hersfeld, wurde jedoch im 16. Jahrhundert von den von Boyneburg-Bischhausen und Laudenbach dem Stift entrissen und in die eigenen Hände gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Der Ökonomische Staat Landgraf Wilhelms IV.&amp;#039;&amp;#039; Marburg 1934 (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen XVII.&amp;#039;&amp;#039; 2), S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der nahegelegene Familiensitz derer von [[Boyneburg (Adelsgeschlecht)|Boyneburg]], die namensgleiche [[Boyneburg]], ist heute eine [[Ruine|Burgruine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hessische Gebietsreform&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] [[Gemeindefusion|fusionierten]] zum 31. Dezember 1971 die bis dahin [[Selbständige Gemeinde|selbständigen Gemeinden]] Grandenborn, Lüderbach, Netra, Renda und Rittmannshausen freiwillig zur neuen Gemeinde Ringgau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DEZ-1071&amp;quot;&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform Hessen; Zusammenschlüsse und Eingliederung von Gemeinden |fundstelle=Punkt 94, Abs. 87 |nr=3 |jahr=1972 |datum=1971-12-29 |seite=8 |seiten=84 ff. |kbytes=5980}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Datterode und Röhrda schlossen sich am 1. April 1972 in der Gemeinde [[Netratal]] zusammen. Diese beiden Gemeinden wurde am 1. Januar 1974 kraft Landesgesetz zur neuen [[Großgemeinde]] Ringau [[Gemeindefusion|zusammengeschlossen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Eschwege und Witzenhausen (GVBl. II 330-21) |nr=25 |jahr=1973 |datum=1973-09-28 |seite=1 |seiten=353 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;4 |kbytes=2210}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seite=388–389}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sitz der Gemeindeverwaltung wurde der Ortsteil Netra.&lt;br /&gt;
Für alle nach Ringgau eingegliederten Gemeinden wurden [[Ortsbezirk]]e gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/legalframework/4/8/5/8/0/Hauptsatzung_2020_1.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5 |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Ringgau |format=PDF;&amp;amp;nbsp;105&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2025-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichte ===&lt;br /&gt;
Die [[Gerichtsbarkeit]] über Datterode wurde im Mittelalter durch das Gericht Boyneburg ausgeübt. Nach langen Rechtstreirigkeitden zwischen der [[Boineburg|Herren von Boyneburg]] kam es 1449 zu einem Vergleich, und ab 1460 hielten die von Boyneburg die Burg und den dazu gehörigen ehemaligen Reichsbesitz als landgräflich-hessisches Erblehen. Mit dem Aussterben der Herren von [[Boyneburg-Hohenstein]] 1792 ging das Gericht an das Kurfürstentum Hessen, die es dem Amt Bischhausen zuschlug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weitere Zuständigkeit entwickelte sich wie folgt:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1807–1813: [[Friedensgericht]] [[Netra]] im [[Königreich Westphalen]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Weitere Gerichte siehe [[Justizwesen im Königreich Westphalen]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1814–1818: Amt Bischhausen&lt;br /&gt;
* 1919: Amt Netra&lt;br /&gt;
* 1822: [[Justizamt Netra]] erste Instanz, zweite Instanz [[Obergericht für die Provinz Niederhessen]]&lt;br /&gt;
* 1867: [[Amtsgericht Netra]] (nach der [[Preußische Annexionen 1866|Annexion durch Preußen]]), zweite Instanz [[Kreisgericht Kassel]]&lt;br /&gt;
* 1879: Amtsgericht Netra erste Instanz (durch das [[Reichsjustizgesetze]]), zweite Instanz [[Landgericht Kassel]]&lt;br /&gt;
* 1939: [[Amtsgericht Eschwege]], zweite Instanz [[Landgericht Kassel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Grandenborn angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1567: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Landgrafschaft Hessen]], [[Niederhessen|Niederfürstentum]], [[Gericht Boyneburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1567: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]], [[Niederhessen|Niederfürstentum]], Gericht Boyneburg&lt;br /&gt;
* ab 1654:  Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]], [[Amt Bischhausen]]&lt;br /&gt;
** 1627–1834: Landgrafschaft Hessen-Rotenburg (sogenannte [[Rotenburger Quart]]), teilsouveränes Fürstentum unter reichsrechtlicher Oberhoheit der Landgrafschaft Hessen-Kassel bzw. des [[Kurfürstentum Hessen|Kurfürstentums Hessen]]&lt;br /&gt;
* 1803–1806: Heiliges Römisches Reich, [[Kurfürstentum Hessen]], Amt Bischhausen&lt;br /&gt;
* 1807–1813: [[Königreich Westphalen]], [[Departement der Werra]], [[Distrikt Eschwege]], Kanton Reichensachsen&lt;br /&gt;
* ab 1814: Kurfürstentum Hessen, Amt Bischhausen&lt;br /&gt;
* ab 1818: Kurfürstentum Hessen, [[Amt Netra]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=wvdCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA263 &amp;#039;&amp;#039;Amt Netra.&amp;#039;&amp;#039;] &amp;#039;&amp;#039;Neueste Kunde von Meklenburg, Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und den freien Städten: aus den besten Quellen bearbeitet : mit Charten und Plänen&amp;#039;&amp;#039;, Landes-Industrie-Comptoir, 1821.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1821/22: Kurfürstentum Hessen, [[Provinz Niederhessen]], [[Kreis Eschwege]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verordnung vom 30sten August 1821, die neue Gebiets-Eintheilung betreffend&amp;#039;&amp;#039;, Anlage: &amp;#039;&amp;#039;Übersicht der neuen Abtheilung des Kurfürstenthums Hessen nach Provinzen, Kreisen und Gerichtsbezirken.&amp;#039;&amp;#039; Sammlung von Gesetzen etc. für die kurhessischen Staaten. Jahr 1821 – Nr. XV. – August. [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10510384?page=223 (&amp;#039;&amp;#039;kurhess&amp;#039;&amp;#039; GS 1821) S.&amp;amp;nbsp;73.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung von Justiz ([[Justizamt Netra]]) und Verwaltung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1848: Kurfürstentum Hessen, [[Bezirk Eschwege]]&lt;br /&gt;
* ab 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Königreich Preußen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Hessen-Nassau#Regierungsbezirk Kassel|Regierungsbezirk Kassel]], [[Landkreis Eschwege]]&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt;  Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Kurhessen]], [[Landkreis Eschwege]]&lt;br /&gt;
* ab 1945: [[Deutschland 1945 bis 1949|Deutsches Reich]], [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Kassel]], Landkreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen|Land Hessen]], Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Eschwege&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Eschwege, Gemeinde Ringau&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, [[Werra-Meißner-Kreis]], Gemeinde Ringau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Grandenborn 354 Einwohner. Darunter waren keine Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 42 Einwohner unter 18 Jahren, 147 waren zwischen 18 und 49, 93 zwischen 50 und 64 und 72 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 144 Haushalten. Davon waren 42 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 42 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 54 Paare mit Kindern, sowie 6 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und keine [[Wohngemeinschaft]]en. In 33 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 90 Haushaltungen leben keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung  ===&lt;br /&gt;
* 1585: {{0}}60 [[Hausgesess|Haushaltungen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1747: 121 Haushaltungen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Grandenborn|width=450|float=none|maxEinwohner=610&lt;br /&gt;
|512|557|546|576|585|612|551|551|516|559|553|576|561|507|652|617|518|481|484&lt;br /&gt;
|vor1834=()&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,502)(1980,-1)(1987,471)(2000,-1)(2011,354)(2022,318)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 518 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 100 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 459 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 95,43 %), 16 katholische (= 3,33 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Die Evangelische Kirchengemeinde Grandenborn gehört mit den benachbarten Gemeinden [[Altefeld]], Netra und [[Renda]] zum [[Kirchspiel]] Netra im [[Kirchenkreis Eschwege]] der [[Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck|Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Kirchengebäude&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der fensterloser Westturm stammt aus dem 12. Jahrhundert. Das Kirchenschiff in klassizistischer Form nach A.J. Spangenberg wurde m Jahr 1840 errichtet. Eine Renovierung erfolgte in den Jahren 1982–84.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Bekenntniswechsel&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der erster evangelischer Pfarrer war Christoph Bretthauer in den Jahren 1569–1587.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Pfarrzugehörigkeit&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das [[Kirchenpatronat]] stand bis ins 16. Jahrhundert halb denen von Boyneburg und halb Kloster Hersfeld zu; 1585 nehmen die Boyneburger das Patronatsrechte allein wahr. 1744 ist das Recht zwischen den Landgrafen und denen von Boyneburg Laudenbach zu Wichmannshausen geteilt.&lt;br /&gt;
* Im 17. Jahrhundert war Grandenborn zeitweise [[Filialkirche|Filalort]] von [[Breitau (Sontra)|Breitau]].&lt;br /&gt;
* 1810 zeitweise ein Filialort von [[Röhrda]]&lt;br /&gt;
* seit 1820 Filialort von [[Renda]]&lt;br /&gt;
* seit 1994 Filialgemeinde im Kirchspiel Renda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Grandenborn besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Grandenborn) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 74,32 %. Alle Kandidaten gehörten der „Wählergemeinschaft Grandenborn“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-ks.ekom21cdn.de/2021-03-14/06636010/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_366_Ortsbezirk_Grandenborn.html |titel=Ortsbeiratswahl Grandenborn |werk=Votemanager |hrsg=Gemeinde Ringgau |abruf=2025-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Jens Hollstein zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ringgau.de/seite/609605/ris.html#/councilservice/group/view/4 |titel=Ortsbeirat Grandenborn |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Ringgau |abruf=2025-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Kultur ==&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Die evangelische Kirche in Grandenborn.jpg|mini|Die evangelische Kirche.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Teil der evangelischen Kirche Grandenborns ist der [[Romanik|romanische]] [[Wehrturm]] aus dem 12. Jahrhundert, dessen Ecken durch ein starkes [[Quadermauerwerk]] versteift werden. Der hochaufragende Turm hatte ursprünglich im oberen Drittel an allen vier Seiten zweiteilige [[Klangarkade|Schallarkaden]], die die Aufgabe hatten, den Glockenklang ungehindert in alle Richtungen ins Freie gelangen zu lassen. Im Jahr 1798 wurde der Turm mit einer aufgesetzten [[Haube (Architektur)|Haube]] geschlossen, die die heutige Erscheinungsform bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das angesetzte [[Kirchenschiff|Schiff]] wurde 1840 im [[Klassizismus|klassizistischem]] Stil nach den Entwürfen des Landbaumeisters [[Anton Jacob Spangenberg]] erbaut. Es hat eine ähnliche Form wie die Kirche in [[Netra]], die ebenfalls nach den Plänen Spangenbergs entstand. Der Innenraum besitzt die klare Konzeption eines [[Protestantismus|protestantischen]] Predigtraumes des 19. Jahrhunderts. In ihm steigen die Sitzreihen stufenweise an, um den Blick auf die [[Kanzel]] in der [[Achse (Architektur)|Mittelachse]] des Schiffes zu ermöglichen. Die Ausstattung stammt aus der Erbauungszeit wie auch die im Jahr 1840 von dem Orgelbauer Dittus aus [[Großburschla]] geschaffene [[Orgel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche ist aus künstlerischen, geschichtlichen und städtebaulichen Gründen ein geschütztes [[Kulturdenkmal]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peer Zietz et al. |Hrsg=Landesamt für Denkmalpflege Hessen |Titel=Werra-Meissner-Kreis |Sammelwerk=Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Kulturdenkmäler in Hessen |Band=Band 1: Altkreis Eschwege |Verlag=Vieweg &amp;amp; Sohn |Ort=Braunschweig / Wiesbaden |Datum=1991 |ISBN=3-528-06240-1 |Seiten=309 f |Kommentar=Peer Zietz in Zusammenarbeit mit Thomas Wiegand. Mit Textbeiträgen von Theodor Leyhe und Karl Heinz Rostalski}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Dehio |Titel=Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler – Hessen |Auflage=1 |Verlag=Deutscher Kunstverlag |Ort=München / Berlin |Datum=1966 |Seiten=324 |Kommentar=Bearbeitet von Magnus Backes}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Trojanisches Pferd ===&lt;br /&gt;
Das oberhalb von Grandenborn bei {{Coordinate|NS=51.075505|EW=10.038033|type=landmark|region=DE|text=/|name=Troanisches Pferd}} stehende „Pferd“ ist zu einer Art Erkennungszeichen des Ortes und der Ringgauer Landschaft geworden. Ursprünglich wurde es als ein Hochbehälter errichtet, der das Weidevieh mit Wasser versorgen sollte. Im Rahmen des [[Grüner Plan|Grünen Plans]], der Maßnahmen zur Verbesserung der Agrarstruktur subventionierte, wurde in den 1960er Jahren die Konzentration auf die Milchwirtschaft gefördert. Um das benötigte Wasser zu den Tieren auf den Weiden zu transportieren, entstand in der Grandenbörner Flur ein Wasserleitungsnetz, durch das Wasser zu dem Speicher auf der Anhöhe „Auf den Büchen“ auf eine Höhe von {{Höhe|452|DE}} gepumpt wurde. Gegen Ende der 1980er Jahre veränderte sich die landwirtschaftliche Nutzung und die Wasserversorgung wurde nicht mehr benötigt. Das „Pferd“ aber blieb und erhielt im Jahr 2012 seine markanten Aufbauten.&amp;lt;ref&amp;gt;Infotafel des Wandervereins „P13 – Boyneburg – Ringgau“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Freizeit und Tourismus ==&lt;br /&gt;
=== Mohnblüte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Mohnblüte und „Trojanisches Pferd“ in Grandenborn.jpg|mini|Mohnblüte und „Trojanisches Pferd“.]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 begann der Mohnanbau in Grandenborn. Die steinigen und flachgründigen Böden auf dem [[Muschelkalk]]plateau des Ringgaus hatten sich für das Wachstum des Mohns als geeignet erwiesen. Wie auch in dem knapp 25 Kilometer entfernten „Mohndorf“ [[Germerode]] am [[Hoher Meißner|Hohen Meißner]] werden nur [[Morphin|morphinarme]] [[Schlafmohn]]sorten ausgesät. Die rund fünf Hektar umfassenden Felder sind frei zugänglich und dürfen auf den ausgewiesenen, strohunterlegten Pfaden besucht werden. Die Strecken der Mohnwanderwege ändern sich jedes Jahr, da der Mohn einen stetigen Felderwechsel erfordert. In der Blütezeit haben die Verantwortlichen für die stetig wachsende Zahl der Besucher mit viel Mühe und Engagement ein Programm zusammengestellt, das Führungen, Planwagenfahrten und verschiedene Veranstaltungen bietet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;20.000 Besucher bei der Mohnblüte in Germerode und Grandenborn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Werra-Rundschau]].&amp;#039;&amp;#039; 13. Juli 2019 ([https://www.werra-rundschau.de/lokales/meissner-berkatal/20000-besucher-mohnbluete-germerode-grandenborn-12813802.html werra-rundschau.de]); abgerufen am 9. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Webseite des [[Geo-Naturpark Frau-Holle-Land|Geo-Naturparks Frau-Holle-Land]] informiert über den Stand der Mohnblüte und zeigt die aktuellen Fotos.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mohnbluetefrauholle.land/ &amp;#039;&amp;#039;Mohnblüte im Geo-Naturpark Frau-Holle-Land&amp;#039;&amp;#039;]; abgerufen am 9. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Premiumwanderweg ===&lt;br /&gt;
Durch den Ort und über die Ringgauhochfläche verläuft der von dem Deutschen Wanderinstitut als Premium-Wanderweg zertifizierte Rundweg P 13. Der in Zusammenarbeit mit dem [[Geo-Naturpark Frau-Holle-Land]] und dem örtlichen Wanderverein in 2012 hergerichtete und markierte Weg hat eine Länge von 17 km, mit einigen An- und Abstiegen zwischen {{Höhe|338|DE}} und {{Höhe|513|DE}} und wird als mittelschwere Tour eingestuft. Der Rundweg wird geprägt von einem Wechsel von Feld-, Wald- und Wiesenlandschaften und durchquert das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] und [[Natura 2000]]-Gebiet „[[Boyneburg und Schickeberg bei Breitau]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.naturparkfrauholle.land/wandern/premiumwege/detail/premiumweg-p13-boyneburg/ Wegbeschreibung des &amp;#039;&amp;#039;Premiumweges P 13&amp;#039;&amp;#039;] auf der Webseite des Geo-Naturparks Frau-Holle-Land; abgerufen am 9. September 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schönster hr4-Wanderort 2012 ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2012 hatte der [[Radio]]sender [[hr4]] des [[Hessischer Rundfunk|Hessischen Rundfunks]] zu Wandertagen eingeladen. Aus den Bewerbungen vieler Gemeinden suchte der Sender Grandenborn und drei weitere Orte aus. Ziel war es, an einem September-Wochenende so viele Wanderer wie möglich auf eine Rundstrecke zu bringen. Mit mehr als eintausendfünfhundert Wanderern sicherte sich Grandenborn den Titel „Schönster hr4-Wanderort 2012“ und gewann 5.000 Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.hr-online.de/website/radio/hr4/index.jsp?rubrik=76603&amp;amp;key=standard_document_46180023 |archive-is=20130412074108 |text=HR4: Hessens schönster Wanderort}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=5839|titel=Grandenborn, Werra-Meißner-Kreis|datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle|url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=26 |seiten=58 und 112 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-02 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027061845/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=60 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwo2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.heimatverein-datterode.de/ |titel=Die Einwohnerzahlen der Gemeinde Ringgau am 31.12.2022 - ausschließlich Hauptwohnungen: |hrsg=Heimatverein Datterode e. V. |abruf=2024-07-11}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ringgau.de/die-gemeinde/grandenborn/ &amp;#039;&amp;#039;Grandenborn&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Gemeinde Ringgau.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=636010020|titel=Grandenborn, Werra-Meißner-Kreis}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=116335629|GND=3073881-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Ringgau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=3073881-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Werra-Meißner-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ringgau, Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Werra-Meißner-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1270]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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