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	<title>Grand Hotel Pittner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T19:10:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Grandhotel Pittner 2.JPG|mini|Fassadendetail des 1899er-Baus]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grand Hotel Pittner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hotel zum rothen Krebs&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Grand Hotel]] in [[St. Pölten]]. Das aus einem seit dem 17. Jahrhundert bestehenden Gasthaus und ab 1896 unter [[Franz Pittner]] in seiner späteren Form errichtete Luxushotel bestand bis 1984. Heute beherbergt der Komplex neben Geschäftslokalen hauptsächlich ein Ärztezentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grand Hotel Pittner.svg|mini|Lageplan und Bauentwicklung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hotel Pittner Werbung 1908.jpg|mini|Werbeanzeige von 1908&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.adsandbrands.com/de/sujet/grand-hotel-pittner-st-poelten/grand-hotel-pittner-st-poelten/51388/coffset-14/9/start-1908/end-1908/sortierung1-title/sortierung2-datum/order1-ASC/order2-ASC/showbrand-marke |text=Werbung 1908 |archivebot=2018-04-12 20:47:54 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
An Stelle des heutigen Stammhauses an der Ecke Kremsergasse und Klostergasse lässt sich seit zumindest 1367 eine Bebauung nachweisen, der Gasthof „zum rothen Krebs“ wurde 1674 erstmals urkundlich erwähnt. Auch ein Großteil der heute in den Gebäudekomplex integrierten Grundstücke waren 1367 bereits bebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Pittner sen. erwarb den Gasthof „zum rothen Krebs“ 1837, kurz danach ließ er das Haus neu fassadieren. Pittner erwarb in den folgenden Jahren den gesamten Häuserblock: 1854 kaufte er das Haus Ecke Kremsergasse/Stiftgasse, ab 1869 folgten sukzessive die Gebäude zwischen Klostergasse und Stiftgasse an der Grenzgasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Franz Pittner]] übernahm das Haus von seinem Vater und plante ab 1896 den Umbau des einfachen Hotels zu einem [[Grand Hôtel]] nach dem Vorbild großer New Yorker Häuser. Da ein Umbau des Stammhauses aufgrund eines neuen Bebauungsplanes nicht möglich war, ließ er sein Neubauprojekt auf der von der Kremsergasse abgewandten Seite an der Ecke Klostergasse/Grenzgasse errichten. 1907/1908 wurde der Neubaukomplex nach Süden und Westen erweitert, dabei wurde ein Teil der Stiftgasse verbaut. Eine Vollendung des Baus in der Kremsergasse, für die bereits eine Baubewilligung vorlag, scheiterte am Ausbruch des Ersten Weltkrieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Innenraum war im Zuge der Umbaumaßnahmen immer wieder angepasst worden. So ließ Pittner 1891 in den Altbestand den „Kaisersaal“, einen prunkvoll gestalteten Festsaal, einbauen. Danach wurde der [[#Stadtkino Pittner|Kaisersaal zum Kino]] umgebaut, das ab April 1914 in Betrieb war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.cinema-paradiso.at/st-poelten/info/historie/ |wayback=20160216071328 |text=Als in St. Pölten die Bilder laufen lernten |archiv-bot=2019-04-14 12:37:21 InternetArchiveBot }} auf cinema-paradiso.at&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch wurde im Grand Hotel die „erste Radio-Empfangstation“ in St. Pölten errichtet, 1924 wurden die ersten &amp;#039;&amp;#039;Musikvorführungen&amp;#039;&amp;#039; aus Wien vorgespielt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Siegfried Nasko]], [[Willibald Rosner]] u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;St. Pölten im 20. Jahrhundert. Geschichte einer Stadt.&amp;#039;&amp;#039; Residenz-Verlag, St. Pölten u. a. 2010, ISBN 978-3-7017-3155-8, Kapitel &amp;#039;&amp;#039;St. Pölten baut auf&amp;#039;&amp;#039;, S. 70.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 14.&amp;amp;nbsp;März 1938, einen Tag vor seiner Rede am [[Heldenplatz]], besuchte [[Adolf Hitler]] St.&amp;amp;nbsp;Pölten und aß mit [[Heinrich Himmler]], [[Wilhelm Keitel]] und [[Martin Bormann]] im Hotel Pittner zu Mittag.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus Schmitzberger: &amp;#039;&amp;#039;St. Pölten in der NS-Zeit 1938–1945.&amp;#039;&amp;#039; In: Siegfried Nasko, Willibald Rosner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;St. Pölten im 20. Jahrhundert. Geschichte einer Stadt.&amp;#039;&amp;#039; 2010, S. 96–121.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hotel wurde Ende April 1984 geschlossen&amp;lt;ref&amp;gt;[[Siegfried Nasko]]: &amp;#039;&amp;#039;St. Pölten Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1978/79, St. Pölten 1979. Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Stadtchronik 1984, April&amp;#039;&amp;#039;, S. 87.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1995 bis 1997&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.fruehwald.at/seiten/archiv/ |wayback=20160423023009 |text=Aus der Laudatio von Bürgermeister Mag. Stadler anlässlich der Verleihung des Ehrenrings der Landeshauptstadt St. Pölten an Univ.Doz. Dr. Franz Frühwald |archiv-bot=2025-05-22 18:00:59 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Ärztezentrum umgestaltet. Für den Umbau war das Architekturbüro Dipl.-Ing. Wolfgang Pfoser ZT GmbH verantwortlich,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.architekt-pfoser.at/#project_45 Ziviltechniker Wolfgang Pfoser - Ehem. Grand Hotel Pittner]&amp;lt;/ref&amp;gt; das auch das mit einer Brücke verbundene Ärztezentrum in der Klostergasse, sowie die Sanierung und Erweiterung der Mary-Ward-Privatgymnasium in der Schneckgasse plante.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.architekt-pfoser.at/#project_10 Ziviltechniker Wolfgang Pfoser - Neubau Ärztezentrum Klostergasse]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Stadtkino Pittner ===&lt;br /&gt;
Das Stadtkino Pittner war das erste fixe Kino in St. Pölten, es entstand durch Umbau des Kaisersaales. Das Kino eröffnete am 12. April 1914 mit einer Vorführung des Filmes [[Die Tochter des Leuchtturmwärters]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|olz|18|04|1914|4|(Stadtkinoeröffnung im Hotel Pittner.)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und bot 612 Zuschauern Platz.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.allekinos.com/Niederoesterreich.htm Niederösterreich – St. Pölten] auf allekinos.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 wurde der ehemalige Kinosaal in Geschäftsräume umgestaltet, das Kino wurde allerdings weiter betrieben. 1964 betrieb das Kino einen [[Philips]] DP70-Projektor,&amp;lt;ref&amp;gt;North American Philips Company, Inc., 1964: {{Webarchiv|url=http://in70mm.com/dp70/library/brochures/Norelco_theatre_list/norelco_DP70_list.pdf |wayback=20160305101615 |text=Philips DP70 70/35 mm projector installations all over the world |archiv-bot=2025-05-22 18:00:59 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; der später an das Forum-Kino weitergegeben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://in70mm.com/dp70/country/europe/austria/index.htm DP70s in Austria] auf in70mm.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hotel Pittner Kaisersaal 1900.JPG|Der Kaisersaal um 1900&lt;br /&gt;
Hotel Pittner Kaisersaal 1914.JPG|Der Kinosaal kurz nach der Eröffnung 1914&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Stammhaus ===&lt;br /&gt;
Am Standort des Gebäudes Ecke Kremser Gasse/Klostergasse ist eine Bebauung erstmals 1367 nachgewiesen. Das heutige Bauwerk geht im Kern auf das 1674 erstmals erwähnte Gasthaus zurück. 1837 erfolgte im Zuge des Kaufes durch Franz Pittner eine Neufassadierung des Gebäudes, 1870 ließ Pittner eine [[Attika (Architektur)|Attikamauer]] errichten. 1886 wurde das Gebäude unter Aufsicht von [[Johann Wohlmeyer]] neu fassadiert, dabei entstanden die später entfernten Fresken zur Geschichte der Stadt St. Pölten an der Nordseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweigeschoßige Gebäude wurde im Erdgeschoß durch Einbau einer Passage grundlegend verändert. Heute befindet sich im Erdgeschoß ein Geschäftslokal, das Obergeschoß dient Wohnzwecken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hotels Pittner vor 1896.jpg|Das Stammhaus zwischen 1886 und 1896&lt;br /&gt;
St pölten Zum rothen Krebs.jpg|Das Stammhaus Ecke Klostergasse / Kremsergasse&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neubau ab 1896 ===&lt;br /&gt;
Der Neubau wurde zwischen 1896 und 1913 in drei Bauetappen umgesetzt, das Konzept gestaltete [[Richard Frauenfeld]], Architekt war [[Johann Zeilinger]]. Der fünfgeschoßige Bau auf U-förmigem Grundriss im [[Historismus|Gründerzeit-Stil]] ist gegen die Klostergasse mit 14, gegen die Grenzgasse mit 15 sowie gegen die Stiftgasse mit 5 Achsen gegliedert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Grand Hotel Pittner BP1.jpg|Um 1900, nur der Trakt an der Grenzgasse fertiggestellt&lt;br /&gt;
Grand Hotel Pittner BP2.jpg|Um 1914&lt;br /&gt;
Grandhotel Pittner 1.JPG|Grenzgasse&lt;br /&gt;
Grandhotel Pittner 3.JPG|Fassadendetail Grenzgasse&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Manfred Wieninger]]: &amp;#039;&amp;#039;St. Pöltner Straßennamen erzählen.&amp;#039;&amp;#039; Loewenzahn, Innsbruck 2002, ISBN 3-7066-2208-4, S. 110: Eintrag zu &amp;#039;&amp;#039;Franz-Pittner-Gasse&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Thomas Karl u. a.: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler der Stadt St. Pölten und ihrer eingemeindeten Ortschaften.&amp;#039;&amp;#039; Berger, Horn 1999, ISBN 3-85028-310-0 (&amp;#039;&amp;#039;Österreichische Kunsttopographie&amp;#039;&amp;#039; 54). Kapitel &amp;#039;&amp;#039;ehem. Grandhotel Pittner&amp;#039;&amp;#039;, S. 158–161.&lt;br /&gt;
* Bundesdenkmalamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler Österreichs – Niederösterreich südlich der Donau, in zwei Teilen. Teil 2: M–Z.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Berger, Horn 2003, ISBN 3-85028-365-8, Kapitel &amp;#039;&amp;#039;ehem. Grandhotel Pittner&amp;#039;&amp;#039;, S. 2001.&lt;br /&gt;
* Thomas Pulle, Thomas Karl u. a., [[Stadtmuseum St. Pölten]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eine Stadt in Bewegung. St. Pölten 1918–1938&amp;#039;&amp;#039;, St. Pölten u. a. 2012, Kapitel &amp;#039;&amp;#039;Kino und Theater in St. Pölten&amp;#039;&amp;#039;, S. 211–241.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Grandhotel Pittner}}&lt;br /&gt;
* {{ANNO|bau|||1900|209|Grand Hôtel Pittner, „zum rothen Krebs“, in St. Pölten|AUTOR=Johann Zeilinger|ALTSEITE=185–186|anno-plus=ja}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in St. Pölten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in St. Pölten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Hotel in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (St. Pölten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1984]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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