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	<title>Grainau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grainau&amp;diff=251738&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Masegand: Sterbejahr erg.</title>
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		<updated>2026-03-04T15:19:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sterbejahr erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Grainau COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 47/28/34/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/01/29/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Grainau in GAP.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Oberbayern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Garmisch-Partenkirchen&lt;br /&gt;
|Höhe              = 758&lt;br /&gt;
|PLZ               = 82491&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 08821&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09180118&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE GQU&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 5 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Straße            = Am Kurpark 1&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.grainau.de/ www.grainau.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Stephan Märkl&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = CSU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Garmisch-Partenkirchen ehemalige Gemeinden.jpg|mini|hochkant=1.35|Der Ausschnitt aus der bayerischen Gemeindegrenzkarte von 1892 zeigt die am 1. Oktober 1937 zusammengelegten Gemeinden Obergrainau und Untergrainau noch separat.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grainau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] und ein staatlich anerkannter [[Luftkurort]] im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Landkreis Garmisch-Partenkirchen]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stmi.bayern.de/assets/stmi/kub/verzeichnis_kur_erholungsorte_stand_26_01_2021_mit_fu%C3%9Fnoten.pdf Amtliches Verzeichnis der anerkannten Kurorte, Luftkurorte und Erholungsorte in Bayern]&amp;lt;/ref&amp;gt; Verwaltungssitz der Gemeinde ist in [[Obergrainau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Das Zugspitzdorf Grainau liegt am Fuße der [[Zugspitze]] im Wettersteingebirge und gehört neben [[Garmisch-Partenkirchen]], [[Farchant]], [[Mittenwald]], [[Krün]] und [[Wallgau]] zu den sieben Gemeinden der ehemaligen [[Grafschaft Werdenfels]]. Mit dem [[Badersee]] und dem [[Eibsee]] befinden sich auf dem Gemeindegebiet zwei Gebirgsseen. Durch den Ort fließen der [[Hammersbach (Loisach)|Hammersbach]] und der [[Krepbach]]. Beide Bäche sind rechte Zuflüsse der [[Loisach]], die das Gemeindegebiet Richtung Norden begrenzt. Im Westen wird das Gemeindegebiet durch die Staatsgrenze zu Österreich und im Süden durch den [[Jubiläumsgrat]] begrenzt. Durch einen Gebirgssturz vor etwa 3700 Jahren entstanden einige bewaldete Hügel. Unmittelbar vor dem Ort erhebt sich im Süden der [[Waxenstein (Wettersteingebirge)|Waxenstein]]. Im Norden wird das Tal durch die [[Ammergauer Alpen]] mit der [[Kramerspitz]] begrenzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Grainau wird im Norden, Osten und Süden von [[Garmisch-Partenkirchen]] eingerahmt. Im Westen grenzt Grainau an die [[Österreich|österreichische]] Gemeinde [[Ehrwald]] im [[Bezirk Reutte]] im [[Tirol (Bundesland)|Bundesland Tirol]].&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORD= [[Garmisch-Partenkirchen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Garmisch Partenkirchen.svg|35px|klasse=noviewer]]&lt;br /&gt;
 | WEST= [[Ehrwald]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Ehrwald.svg|35px|klasse=noviewer]]&lt;br /&gt;
 | OST= [[Garmisch-Partenkirchen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Garmisch Partenkirchen.svg|35px|klasse=noviewer]]&lt;br /&gt;
 | SUED= [[Garmisch-Partenkirchen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Garmisch Partenkirchen.svg|35px|klasse=noviewer]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Es gibt fünf Gemeindeteile, das [[Pfarrdorf]] [[Obergrainau]], die [[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdörfer]] [[Untergrainau]] und [[Hammersbach (Grainau)|Hammersbach]], das Dorf [[Schmölz (Grainau)|Schmölz]] sowie den [[Weiler]] [[Eibsee (Grainau)|Eibsee]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank |objekt=Gemeinde Grainau |val=329 |abruf=2019-09-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile |val=12219570572 |objekt=Gemeinde Grainau |abruf=2021-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt nur die [[Gemarkung]] Grainau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Grainau 2.JPG|mini|Blick auf Grainau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:St Johannes in Obergrainau.jpg|mini|Kirche mit Großem Waxenstein und Alpspitze im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grainau 3.JPG|mini|Dorfplatz Obergrainau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grainau 6.JPG|mini|Grainau mit Alpspitze, Waxensteinen und Zugspitze]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grainau 5.jpg|mini|Blick auf das herbstliche Grainau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2019-07-02 Wettersteingebirge 09.jpg|mini|Gesamtansicht vom [[AlpspiX|Alpspix]]]]&lt;br /&gt;
=== Bis zum 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Grainau wurde erstmals im Jahre 1305 im Freisinger Urbar (Grund- und Besitzbuch) als „Gruenawe“ genannt, was so viel wie „grüne Aue“ bedeutet. Der Ort besteht aus den beiden Dorfschaften Ober- und Untergrainau. Beide Dorfschaften gehörten zum Untergericht [[Garmisch]] der zum [[Hochstift Freising]] zählenden ehemaligen [[Grafschaft Werdenfels]]. Seit dem [[Reichsdeputationshauptschluss]] von 1803 gehören die Orte zum [[Kurfürstentum Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fusion ===&lt;br /&gt;
Am 1. Oktober 1937 erfolgte die Zusammenlegung der beiden mit dem [[Gemeindeedikt]] von 1818 gebildeten Gemeinden Obergrainau und Untergrainau zur neuen Gemeinde Grainau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-406-09669-7|Seite=469}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erster Bürgermeister nach 1945 wurde 1946 der Schreiner Josef Brenauer (* 1916; CSU).&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 149.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Zwischen 1988 und 2018 wuchs bzw. stagnierte die Einwohnerzahl von 3464 auf 3507 um 43 Einwohner bzw. um 1,2 %.&lt;br /&gt;
* 1970: 3032 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1987: 3383 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1991: 3819 Einwohner&lt;br /&gt;
* 1995: 3773 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2000: 3763 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2005: 3672 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2010: 3535 Einwohner&lt;br /&gt;
* 2015: 3508 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Erster Bürgermeister ist Stephan Märkl (CSU).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeinde-grainau.de/1-buergermeister |titel=1. Bürgermeister |hrsg=Gemeinde Grainau |abruf=2021-03-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|Kommunalwahl vom 15. März 2020]] ergab folgende Sitzverteilung im Gemeinderat:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://okvote.osrz-akdb.de/OK.VOTE_OB/Wahl-2020-03-15/09180118/html5/Gemeinderatswahl_Bayern_116_Gemeinde_Gemeinde_Grainau.html |titel=Wahl des Gemeinderats - Kommunalwahlen 2020 in der Gemeinde Grainau - Gesamtergebnis |abruf=2020-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; |[[Christlich-Soziale Union in Bayern|Christlich-Soziale Union]] (CSU) || 47,47 % || 7 Sitze&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; |[[Bürger für Grainau]] (BfG) || 32,79 % || 5 Sitze&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;right&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Parteilose Wählergemeinschaft Grainau e.&amp;amp;nbsp;V.]] (PWG) || 15,91 % || 3 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[FDP Bayern|Freie Demokratische Partei]] (FDP)&lt;br /&gt;
|3,82 %&lt;br /&gt;
|1 Sitz&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindefinanzen ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2018 betrugen die Gemeindesteuereinnahmen 4,321 Mio.&amp;amp;nbsp;€, davon waren 1,401 Mio&amp;amp;nbsp;€ Gewerbesteuereinnahmen (netto).&amp;lt;ref name=&amp;quot;statistik_kommunal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Grainau&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = [[Gespaltener Schild|Gespalten]] von Grün und Silber; [[Heraldisch vorn|vorne]] ein silberner Bärenkopf mit rotem Rachen, hinten eine grüne [[heraldische Lilie]].&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Der Bärenkopf erinnert an die Erlegung eines der letzten Bären im bayerischen Alpengebiet in der so genannten Bärenheimat, einem Wald unterhalb der Riffelwände bei Grainau, durch den letzten Oberjäger des Hochstifts Freising im frühen 19. Jahrhundert. Der Kopf des Bären war noch 1921 am ehemaligen Jägerhaus zu sehen und kam dann als Heimatdenkmal in das Forsthaus Garmisch. Die grüne heraldische Lilie wurde aus dem Wappen der Familie von Hammersbach (bei Grainau) übernommen, die das Lilienwappen zu Beginn des 15. Jahrhunderts im Siegel führte. Angehörige der Familie waren Bürger von Partenkirchen, Murnau und Hall (Tirol). Christian von Hammersbach erhielt 1419 vom Landesherrn, dem Bischof von Freising, die Erlaubnis, für die Bewohner von Hammersbach eine Mühle zu errichten.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Dieses Wappen wird seit 1959 geführt.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau- und Bodendenkmäler ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[St. Johannes der Täufer (Grainau)|Pfarrkirche St. Johannes der Täufer]] in Obergrainau&lt;br /&gt;
* Erlöserkirche von [[Olaf Andreas Gulbransson]] in Obergrainau&lt;br /&gt;
* [[St. Josef (Untergrainau)|Josefikapelle]] in Untergrainau&lt;br /&gt;
* [[Burgstall Hammersbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Grainau}}&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bodendenkmäler in Grainau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Bereits ab dem 15. Jahrhundert wurde auf dem heutigen Gemeindegebiet im Höllental Eisenerz abgebaut. Das Bergwerk wurde 1749 stillgelegt. Zu Anfang des 20. Jahrhunderts baute man einige Zeit auch Bleierz ab. Die Stilllegung dieses Bergwerks erfolgte nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2016 gab es im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im produzierenden Gewerbe 41, im Bereich Handel und Verkehr 638 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 163 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1254. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es keine Betriebe mit mehr als 20 Mitarbeitern, im Bauhauptgewerbe sieben Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 2010 13 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 144&amp;amp;nbsp;ha. Die meisten landwirtschaftlichen Nutzbetriebe haben sich in den letzten zwei Jahrzehnten von der [[Milchwirtschaft]] auf den [[Tiermast|Mastbetrieb]] bei Rindern verlegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;statistik_kommunal&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.bayern.de/statistikkommunal/2019/09180118.pdf |titel=Gemeinde Grainau |werk=Statistik kommunal 2019 |hrsg=Bayerisches Landesamt für Statistik |datum=2020-03 |format=PDF |sprache=de |abruf=2020-05-08 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:GER Grainau, Eibsee 051.jpg|mini|Die [[Seilbahn Zugspitze]] vom Eibsee zur Zugspitze]]&lt;br /&gt;
Um 1870 kamen die ersten Urlauber ins [[Zugspitze|Zugspitzgebiet]]. Ab 1912 wurde der Ort mit der Bahn erschlossen und ab 1930 wurde die [[Bayerische Zugspitzbahn|Zugspitzbahn]] in Betrieb genommen, die Touristen bis zum [[Zugspitzplatt]] transportiert. Seit den [[Olympische Winterspiele 1936|Olympischen Winterspielen 1936]] im benachbarten [[Garmisch-Partenkirchen]] floriert der Tourismus insbesondere durch die Nähe der Zugspitze. 1963 wurde die [[Eibseeseilbahn]] eröffnet, die 2017 durch die neue [[Seilbahn Zugspitze]] ersetzt wurde. Heute ist der Tourismus eine Haupterwerbsquelle für den Ort. Obergrainau oder Hammersbach sind Ausgangspunkte einer Wanderung durch die [[Höllental (Wetterstein)|Höllentalklamm und das sich anschließende Höllental]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sportliches Ereignis hat sich der [[Zugspitz Ultratrail]], ein [[Ultramarathon]] zur Umrundung der Zugspitze, etabliert. Bei dem jährlich stattfindenden [[Trailrunning|Trailrun]] befindet sich das Ziel für die fünf Distanzen in Grainau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Grainau befinden sich vier Viersternehotels (Alpenhof Grainau, Eibseehotel, Ferienhotel Haus Hammersbach, Waxenstein) und zahlreiche weitere Hotels, Ferienwohnungen und Gästezimmer. Insgesamt werden rund 3500 Gästebetten im Ort angeboten. Des Weiteren gibt es zwei Campingplätze mit 330 Stellplätzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Zahlen und Daten über Grainau |Datum= |Online=https://www.gemeinde-grainau.de/zahlen-und-daten |Abruf=2018-10-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2018 gab es 549.886 Gästeübernachtungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;statistik_kommunal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Mit der [[Bayerische Zugspitzbahn|Bayerischen Zugspitzbahn]] erreicht man die Gemeindeteile Hammersbach, Obergrainau und Eibsee. Im Bahnhof Grainau endet die Talstrecke von Garmisch-Partenkirchen und beginnt die Bergstrecke zur Zugspitze als [[Zahnradbahn]]. Zusätzlich besteht der etwas abgelegene [[Bedarfshalt]] Untergrainau an der Bahnstrecke [[Garmisch-Partenkirchen]]–[[Reutte]] (Tirol)–[[Kempten (Allgäu)|Kempten]]–[[Pfronten]] ([[Außerfernbahn]]). Auf der Außerfernbahn besteht ein Stundentakt mit einzelnen Direktzügen von und nach [[München Hauptbahnhof]]. Beide Bahnstrecken bieten im [[Bahnhof Garmisch-Partenkirchen]] Anschluss zur [[Bahnstrecke München–Garmisch-Partenkirchen]] und zur [[Mittenwaldbahn|Bahnstrecke Garmisch-Partenkirchen–Innsbruck]]. Es besteht eine Ortsbusverbindung im Stundentakt der Eibsee-Verkehrsgesellschaft (EVG) von Garmisch-Partenkirchen über den Ortskern zum [[Eibsee]]. Der Bus fährt dabei auch die Bahnhöfe der Bayerischen Zugspitzbahn und der Deutschen Bahn an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Auto erreicht man Grainau über die [[Bundesstraße 23]], die Anschluss an die [[Bundesautobahn 95]] (München–Garmisch-Partenkirchen), an die [[Bundesstraße 2]] (Abschnitt Starnberg-Mittenwald) und die österreichische Landesstraße [[Ehrwalder Straße|B 187]] bietet. Über letztere besteht weiter Anschluss an die [[Fernpassstraße|B 179]], die über den [[Fernpass]] zum [[Grenztunnel Füssen]] und zur [[Bundesautobahn 7]] führt. Des Weiteren verbindet die [[Liste der Staatsstraßen in Oberbayern#St 2061|Staatsstraße&amp;amp;nbsp;2061]] die Bundesstraße 23 mit dem Eibsee. In Grainau befindet sich zukünftig auch der Beginn der [[Kramertunnel|Ortsumfahrung Garmisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2018/19 gab es folgende Einrichtungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;statistik_kommunal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kindergarten: 75 Kindergartenplätze mit 75 Kindern&lt;br /&gt;
* Grundschule: eine mit neun Lehrern und 94 Schülern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sport ==&lt;br /&gt;
Der SC Eibsee-Grainau/Eishockey&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sceg.de/index.php?option=com_k2&amp;amp;view=item&amp;amp;layout=item&amp;amp;id=30&amp;amp;Itemid=188. Chronik SC Eibsee-Grainau]&amp;lt;/ref&amp;gt; nahm von 1953 bis 1994 am Spielbetrieb des [[Bayerischer Eissport-Verband|Bayerischen Eissport-Verbandes (BEV)]] teil. Mit dem Gewinn der Bayerischen [[Eishockey-Bezirksliga Bayern#Kreisliga Bayern|Kreismeisterschaft 1968]] gelang dem SCE der Aufstieg in die viertklassige [[Eishockey-Landesliga Bayern#Spielklassenverlauf|BLL]], in der sich das Team bis 1971 halten konnte. Weitere Erfolge des SC waren in der Zeit der Aufstieg in die [[Eishockey-Bayernliga#Natureis-Bayernliga|Natureis-Bayernliga]], die zweifache [[Eishockey-Bezirksliga Bayern#Meister|Bayerische Bezirksliga-Meisterschaft]] und die dreifache Bezirksliga-[[Eishockey-Bezirksliga Bayern#Meister|Meisterschaft Gruppe Süd]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;rod-db&amp;quot;&amp;gt;rodi-db.de, [http://www.rodi-db.de/club.php?id=2120 Ligenzugehörigkeit SC Eibsee-Grainau]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Folgende Persönlichkeiten sind in Grainau geboren oder sind bzw. waren mit Grainau verbunden (die Auflistung erfolgt nach Geburtsjahr):&lt;br /&gt;
* [[Max Hofmeier]] (1854–1927), Gynäkologe, verstarb in Untergrainau&lt;br /&gt;
* [[Paul von Gans]] (1866–1915), Automobil- und Luftfahrtpionier, lebte in Untergrainau&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Triepel]] (1868–1946), Rechtswissenschaftler, verstarb in Untergrainau&lt;br /&gt;
* [[Hans Wissel]] (1897–1948), Bildhauer, lebte und verstarb in Grainau&lt;br /&gt;
* [[Hans Stuck]] (1900–1978), Automobilrennfahrer, verstarb in Grainau&lt;br /&gt;
* [[Paul Nerreter]] (1905–1981), Jurist und Politiker, lebte in Grainau&lt;br /&gt;
* [[Birgitta Wolf]] (1913–2009), Publizistin, lebte in Grainau&lt;br /&gt;
* [[Andreas Ostler]] (1921–1988), Bobfahrer, geboren in Grainau&lt;br /&gt;
* [[Peter Schneider (Schriftsteller)|Peter Schneider]] (1940–2026), Schriftsteller, lebte in Grainau&lt;br /&gt;
* [[Pepi Bader]] (1941–2021), Bobfahrer und Olympiateilnehmer, geboren in Grainau&lt;br /&gt;
* [[Michael Schneider (Schriftsteller)|Michael Schneider]] (* 1943), Schriftsteller, lebte in Grainau&lt;br /&gt;
* [[Monica von Rosen Nestler]] (* 1943), Künstlerin, lebte in Grainau&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Stuck]] (* 1951), Automobilrennfahrer&lt;br /&gt;
* [[Katharina Echter]] (* 1982), Biathletin&lt;br /&gt;
* [[Anna Hartelt]] (* 1988), Curlerin, geboren in Grainau&lt;br /&gt;
* [[Hanna Kebinger]] (* 1997), Biathletin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.grainau.de/ Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|09180118}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4113780-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Landkreis Garmisch-Partenkirchen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4113780-2|LCCN=n80161076|VIAF=151274332}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeinde in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Garmisch-Partenkirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wettersteingebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1305]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grainau| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Masegand</name></author>
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