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	<title>Grafschaft Zutphen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T11:06:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grafschaft_Zutphen&amp;diff=1108875&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Reste aus Vorlagenprogrammierung entfernt; siehe H:PF #Allgemeines</title>
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		<updated>2023-01-06T09:13:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Reste aus Vorlagenprogrammierung entfernt; siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=H:PF&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;H:PF (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;H:PF #Allgemeines&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kwartier-zutphen-1757.jpg|mini|300px|Karte der Grafschaft Zutphen]]&lt;br /&gt;
Die Herrschaft und spätere &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Zutphen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; entwickelte sich aus der Burg [[Zutphen]] an der Mündung der [[Berkel]] in die [[IJssel]] in der heutigen niederländischen [[Provinz Gelderland]]. Sie entstand als selbstständige Grafschaft 1046 und umfasste den nördlichen Teil des Gaus [[Hamaland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Grafschaft ein ähnliches Gebiet umfasste wie die Landschaft [[Achterhoek]], werden heute &amp;#039;&amp;#039;Achterhoek&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;De Graafschap&amp;#039;&amp;#039;, trotz des unterschiedlichen Hintergrundes, synonym verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Hochmittelalter ===&lt;br /&gt;
Die Grafschaft im nördlichen Hamaland wurde im August 1046 von König [[Heinrich III. (HRR)|Heinrich III.]] (1039–1056) dem [[Bischof von Utrecht]] geschenkt, nachdem er den bisherigen Besitzer, [[Gottfried III. (Niederlothringen)|Gottfried mit dem Bart]], Herzog von [[Niederlothringen]], aus der Familie der [[Wigeriche]] wegen Rebellion abgesetzt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Urkunde von 1046 lässt den Schluss zu, dass Gottfried oder sein Vater und Vorgänger, Herzog [[Gotzelo I. (Niederlothringen)|Gotzelo I.]], im nördlichen Hamaland einen [[Lehen]]sgrafen eingesetzt hatte, jemand, der mit der Ausübung des Grafenamtes durch den reichsunmittelbaren Grafen belehnt worden war. Es hat den Anschein, dass der Zustand kurz nach Weihnachten 1025 entstanden ist, da Herzog Gottfrieds Vater und Vorgänger, sich nämlich von September 1024 bis Weihnachten 1025 im Widerstand gegen die Nachfolge Kaiser [[Heinrich II. (HRR)|Heinrichs II.]] durch [[Konrad II. (HRR)|Konrad II.]] befand, sich mit ihm jedoch Weihnachten 1025 wieder versöhnte. In dieser Zeit hatte Konrad einem Günstling, Werner, Grundbesitz im südlichen Hamaland und auf der [[Veluwe]] gegeben, das von [[Adela von Hamaland]] wegen ihrer Verwicklung in den Mord an dem [[Billunger]] Graf [[Wichmann III.]] im Oktober 1016 beschlagnahmt worden war. In einer in der Zeit zwischen 1046 und 1056 ausgestellten Urkunde agierte im südlichen Hamaland ein Graf Wecelo (eine bekannte Form von Werner), so dass angenommen werden kann, dass Wecelo/Werner Graf des südlichen Hamalands war. Demzufolge sollte im nördlichen Hamaland ebenfalls ein Graf eingesetzt worden sein, vermutlich der Stammvater des späteren Zutphener Grafenhauses, [[Gottschalk von Zutphen|Gottschalk]] († 1063).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Gottschalk sich nicht am Aufstand seines Herzogs Gottfried mit dem Bart beteiligt hatte, konnte er nach dessen Niederlage im Amt bleiben. Normalerweise wäre er reichsunmittelbarer Graf geworden, aber da Heinrich III. 1046 das nördliche Hamaland dem Bischof von Utrecht schenkte, geschah dies nicht, und Gottschalk blieb Lehnsgraf, jetzt des Bischofs. So entstand 1046 die „Grafschaft Nördliches Hamaland“, die bald „Grafschaft Zutphen“ genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Urkunde von 1046 sind die Grenzen der Grafschaft wie folgt beschrieben: „De Rathnon (Rande bei Diepenveen) ad Hunne (die Schipbeek bei Olst), de Hunne ad Weicstapolon (Weggestapelen, zwischen Bathmen und Holten an der Schipbeek) inde ad Westerfle (Westerflier bei Diepenheim), de Westerfle ad Agastaldaburg (Hazelberg bei Lochem), de Agastaldaburg ad Stenere (Steenderen) per silvam, et in alia parte Isle de Louene (Leuvenheim bei Brummen) usque ad Erbeke (Eerbeek bei Brummen), de Erbeke ad Suthemp (Empe bei Voorst), et item ex alia parte Isle ad Ascethe (Eschde bei Gorssel).“ Die Schenkung umfasste auch das Recht der Münzprägung in [[Deventer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bekannteste Graf von Zutphen ist Gottschalks Sohn [[Otto II. von Zutphen|Otto II.]], dessen Tochter Ermengard etwa 1127 [[Gerhard II. (Geldern)|Gerhard von Wassenberg]] heiratete, wodurch die Grafschaft Zutphen und die Grafschaft Geldern verschmolzen wurden. Der Sohn des Paares, [[Heinrich I. (Geldern)|Heinrich I.]], trat dann als Graf von Geldern und Zutphen auf. Als Geldern 1339 zum Herzogtum erhoben wurde, sprach man vom „Herzog von Geldern und Graf von Zutphen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spätmittelalter und 16. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Geldern und Zutphen kamen 1371 an die [[Herzogtum Jülich|Grafen von Jülich]], 1423 an das [[Haus Egmond]] und 1538 an das [[Mark (Adelsgeschlecht)|Haus Von der Mark]], die gleichzeitig Herzöge von [[Herzogtum Jülich|Jülich]], [[Herzogtum Kleve|Kleve]] und [[Herzogtum Berg|Berg]] sowie Grafen von [[Grafschaft Mark|Mark]] und [[Grafschaft Ravensberg|Ravensberg]], sowie Herren von [[Herrschaft Ravenstein|Ravenstein]] waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gelderischen Erbfolgestreit zwischen den Von der Mark und den [[Habsburger]]n gelangte die Grafschaft zusammen mit dem [[Herzogtum Geldern]] 1543 aufgrund des [[Vertrag von Venlo|Vertrags von Venlo]] an [[Habsburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;A. M. J. A. Berkvens: &amp;#039;&amp;#039;„In wesen sal het Tractaet van Venlo onderhalden werden.“ Het Tractaat van Venlo als fundamentele wet van Spaans en Oostenrijks Gelre 1580–1794&amp;#039;&amp;#039;. In: Frank Keverling Buisman (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verdrag en Tractaat van Venlo. Herdenkingsbundel, 1543–1993&amp;#039;&amp;#039;. Verloren Hilversum 1993, ISBN 90-6550-371-4, S. 153–170.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit diesem Zeitpunkt gehörte die Grafschaft Zutphen zum [[Burgundischer Reichskreis|Burgundischen Reichskreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1579 lösten sich die „sieben Provinzen“, die spätere [[Republik der Sieben Vereinigten Niederlande]], vom Reich ab. Die drei nördlichen Quartiere (Verwaltungsbezirke) des Herzogtums Geldern (auch „Niederquartiere“ genannt), nämlich Arnhem (Veluwe), Nijmegen (Betuwe) und Zutphen, traten dem neuen Staat bei.&amp;lt;ref&amp;gt;A. M. J. A. Berkvens: &amp;#039;&amp;#039;De overheidsinstellingen van Spaans en Oostenrijks Gelre (1543–1795)&amp;#039;&amp;#039;. In: Wil van de Pas (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;„Tussen centraal en lokaal gezag“. Bestuurlijke organisatie en financieel beheer in Gelre en Holland tijdens de Habsburgse periode&amp;#039;&amp;#039;. Werken Gelre, Hilversum 2004, ISBN 90-6550-831-7, S. 151–190.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[Liste der Grafen von Zutphen]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städte in der Grafschaft Zutphen ==&lt;br /&gt;
Neben der Hauptstadt Zutphen erhielten folgende Orte in der Grafschaft Stadtrecht:&lt;br /&gt;
* [[Bredevoort]] (1388)&lt;br /&gt;
* [[Bronkhorst]] (1482)&lt;br /&gt;
* [[Doetinchem]] (1236)&lt;br /&gt;
* [[Doesburg]] (1237)&lt;br /&gt;
* [[’s-Heerenberg]] (1379)&lt;br /&gt;
* Keppel (1404, heute Ortsteil von Bronkhorst)&lt;br /&gt;
* [[Lochem]] (1233)&lt;br /&gt;
* [[Terborg (Oude IJsselstreek)|Terborg]] (1419)&lt;br /&gt;
* [[Zevenaar]] (1487)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burgen in der Grafschaft Zutphen ==&lt;br /&gt;
Folgende Burgen sind heute noch vorhanden:&lt;br /&gt;
* [[Huis Bergh]]&lt;br /&gt;
* [[Hackfort (Burg)|Hackfort]]&lt;br /&gt;
* [[Keppel (Burg)|Keppel]]&lt;br /&gt;
* Ruurlo in [[Berkelland]]&lt;br /&gt;
* [[Schuilenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Schloss Ulft]]&lt;br /&gt;
* [[Huis &amp;#039;t Velde]]&lt;br /&gt;
* [[Verwolde]]&lt;br /&gt;
* [[Wisch (Oude IJsselstreek)|Wisch]]&lt;br /&gt;
* [[Slangenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Burgen sind verfallen:&lt;br /&gt;
* [[Baer (Burg)|Baer]]&lt;br /&gt;
* [[Bevervoorde]]&lt;br /&gt;
* [[Burg Bredevoort|Bredevoort]]&lt;br /&gt;
* [[Kasteel Bronkhorst (Gelderland)|Bronckhorst]]&lt;br /&gt;
* [[Dedingsweerde]]&lt;br /&gt;
* [[Didam]]&lt;br /&gt;
* [[Oud-Wisch]]&lt;br /&gt;
* [[Sevenaer]]&lt;br /&gt;
* [[Silvolde]]&lt;br /&gt;
* [[Sinderen]]&lt;br /&gt;
* [[Swanenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Burg Upladen|Upladen]]&lt;br /&gt;
* [[Welmaring]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Willem de Vries: &amp;#039;&amp;#039;De opkomst van Zutphen.&amp;#039;&amp;#039; Universitaire Pers/Van Gorcum, Arnheim 1960.&lt;br /&gt;
* Martina Maria Doornink-Hoogenraad: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Historie van Zutphen.&amp;#039;&amp;#039; Van Someren/Ten Bosch, Zutphen 1962, ISBN 90-6011-314-4.&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Köbler]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 7., vollständig überarbeitete Auflage. C.H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54986-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|County of Zutphen|Grafschaft Zutphen}}&lt;br /&gt;
* Karten von 1654: &amp;#039;&amp;#039;Het Graeffschap Zutphen. Driede Vierdeel van Gelderlandt&amp;#039;&amp;#039;. van Biesen, Arnhem 1654 ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-132184}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vereinigte Herzogtümer Jülich, Kleve und Berg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Burgundischer Reichskreis&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4758275-3|LCCN=n93106599|VIAF=159596452}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafschaft Zutphen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Niederlande)|Zutphen, Grafschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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