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	<title>Grafschaft Schaumburg-Lippe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T22:45:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Grafschaft_Schaumburg-Lippe&amp;diff=2288001&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DynaMoToR: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-02-21T16:57:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Grafschaft Schaumburg-Lippe im Heiligen Römischen Reich; zu Schaumburg-Lippe als Land mit historisch unterschiedlichen Herrschaftsformen siehe den Überblicksartikel [[Schaumburg-Lippe]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Territorium im Heiligen Römischen Reich&lt;br /&gt;
|Wappen = [[Datei:Coat of Arms of the Principality of Schaumburg-Lippe.svg|100px|Wappen]]&lt;br /&gt;
|Karte = [[Datei:Countships of Schaumburg.png|240px|Karte]]&lt;br /&gt;
|Bildtext = Hier nach 1815, schon Fürstentum Schaumburg-Lippe&lt;br /&gt;
|Karte Reichskreis = &lt;br /&gt;
|Alternativnamen =&lt;br /&gt;
|Vorläufer = Teile der [[Grafschaft Schaumburg]] und der [[Grafschaft Lippe]]&lt;br /&gt;
|Regierungsform = [[Grafschaft]]&lt;br /&gt;
|Staatsoberhaupt = [[Graf]]&lt;br /&gt;
|Region-ISO = [[DE-NI]], [[DE-NW]]&lt;br /&gt;
|Reichstag = -- &lt;br /&gt;
|Reichsmatrikel = --&lt;br /&gt;
|Reichskreis = [[Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis|Niederrheinisch-Westfälisch]]&lt;br /&gt;
|Kreistag =&lt;br /&gt;
|Hauptstädte/Residenzen = [[Bückeburg]]&lt;br /&gt;
|Dynastien = [[Haus Schaumburg-Lippe]]&lt;br /&gt;
|Konfession/Religion = [[lutherisch]]&lt;br /&gt;
|Sprache/n = [[Deutsche Sprache|Deutsch]], [[Niederdeutsch]]&lt;br /&gt;
|Fläche= 340,2&amp;amp;nbsp;km² (1760)&lt;br /&gt;
|Einwohner = 17.000 (1760)&lt;br /&gt;
|Währung = &lt;br /&gt;
|Nachfolger = 1807 aufgegangen im [[Schaumburg-Lippe|Fürstentum Schaumburg-Lippe]]&lt;br /&gt;
|Siehe auch = &lt;br /&gt;
|Lage =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Schaumburg-Lippe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein seit 1640/1647 bis 1806 bestehendes Territorium im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]] im [[Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis|Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis]]. Es lag im Gebiet des heutigen [[Niedersachsen]] und [[Nordrhein-Westfalen]], zwischen der Stadt [[Hannover]] und [[Westfalen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name bezieht sich auf die [[Schaumburg (Burg)|Schaumburg]] im [[Wesergebirge]] (heute [[Rinteln]]) und die [[Haus Lippe|Grafen von Lippe]], die seit 1647 mit einer Nebenlinie die Herrscher der neu gebildeten Grafschaft „lippischen Anteils“ stellten, das [[Haus Schaumburg-Lippe]]. Die Hauptstadt war [[Bückeburg]], zweites Zentrum [[Stadthagen]]. Das kleine Territorium erhielt als spätbarocker Modellstaat im 18. Jahrhundert eine gewisse Bedeutung. Sein Konzept einer autarken Landesverteidigung wird noch heute in der [[Inselfestung]] und Militärschule [[Wilhelmstein]] deutlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie, Verwaltungsgliederung und Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Grafschaft lag 1648 östlich des [[Kurfürstentum Brandenburg|brandenburgischen]] [[Fürstentum Minden|Fürstentums Minden]], südlich des [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|Herzogtums Braunschweig-Lüneburg]] und westlich der ebenfalls ehemaligen [[Grafschaft Schaumburg|schaumburgischen]] Besitzung der [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schaumburgischen Ämter [[Amt Blomberg|Blomberg]], [[Amt Bückeburg|Bückeburg]], [[Amt Stadthagen|Stadthagen]], [[Amt Arensburg|Arensburg]], [[Amt Hagenburg|Hagenburg]], [[Amt Schieder|Schieder]], [[Amt Steinhude|Steinhude]] und Teile von [[Amt Sachsenhagen|Sachsenhagen]] vereinten die lippischen Ämter [[Amt Lipperode|Lipperode]] und [[Amt Alverdissen|Alverdissen]] zur neuen Grafschaft. 1748 wurde das Amt Blomberg an die [[Grafschaft Lippe-Detmold]] abgetreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Köbler]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; 7., vollständig überarbeitete Auflage. C.H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54986-1, S. 620 ({{Google Buch |BuchID=Fc9r8BbvIsUC |Seite=620}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1777 ging das Amt Schieder ebenfalls an Lippe-Detmold. 1766 zählte der 340,2&amp;amp;nbsp;km² große Staat 17.000 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Schaumburg-Lippe entstand 1647 durch die Aufteilung der [[Grafschaft Schaumburg]] zwischen dem Haus [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|Braunschweig-Lüneburg]], den [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Landgrafen von Hessen-Kassel]] und den Grafen zur [[Haus Lippe|Lippe]]. Am 14. November 1640 verstarb mit dem jungen und kinderlosen Grafen [[Otto V. (Schaumburg)|Otto V.]] der letzte männliche Vertreter seines Geschlechts.&amp;lt;ref&amp;gt;Er starb nach einem Bankett mit dem [[Königreich Schweden|schwedischen]] General [[Johan Banér]]. Blazek, Matthias: „Das Banersche Trinkgelage vom 28. Oktober 1640 und seine Folgen“, in: Gerstenberg, Bruno (Hrsg.); Abromeit, Sven: Hildesheimer Kalender 2013 – Jahrbuch für Geschichte und Kultur, S. 149–151.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Erbe wurde in den Folgejahren aufgeteilt. In mehreren Verträgen wurde die Teilung 1647 festgelegt und im Oktober 1648 im [[Westfälischer Frieden|Westfälischen Frieden]] bestätigt. Als Ergebnis dieser Teilung gab es ab 1647 eine mit der [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]] durch Personalunion verbundene Grafschaft Schaumburg (hessischen Anteils) und die Grafschaft Schaumburg (lippischen Anteils), in der eine Nebenlinie des lippischen Grafenhauses regierte, begründet von [[Philipp I. (Schaumburg-Lippe)|Graf Philipp I. von Lippe-Alverdissen]]. Dieser Teil wurde später meist als Schaumburg-Lippe bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Ausführliche Schilderung des Teilungsprozesses in: {{ADB|26|8|10|Philipp, Graf zur Lippe|Falkmann|ADB:Philipp (Graf zur Lippe)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Existenz des kleinen Territoriums Schaumburg-Lippe war von Beginn an schwierig. Zunächst wurden wichtige Einrichtungen gemeinsam mit dem hessen-kasselschen Teil, der Grafschaft Schaumburg, weiter genutzt, wie (nur kurzfristig) die [[Landstände der Grafschaft Schaumburg]], vor allem aber der ertragreiche Bergbau (Samtbergbau) der [[Bückeberg (Landkreis Schaumburg)|Bückeberge]]. Da zudem die Landgrafen von Hessen-Kassel weiterhin Lehnsherren der Bückeburger blieben, war die territoriale Unabhängigkeit immer gefährdet. Als Folge dieser Gefährdung entwickelte [[Wilhelm (Schaumburg-Lippe)| Graf Wilhelm]] (reg. 1748–1777) seine spezifische Form der Landesverteidigung mit einem zwar in absoluten Zahlen kleinen, für das Land aber großem stehenden Heer von bis zu 1.000 Mann. Außerdem baute er den [[Wilhelmstein]] und das Wilhelmsteiner Feld. Zuvor hatte sein Großvater Graf [[Friedrich Christian (Schaumburg-Lippe)|Friedrich Christian]] durch eine eigenwillige Politik die Existenz der Grafschaft in Frage gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wilhelm hinterließ zwar eine Armee, aber auch viele Schulden, die seinen Nachfolger [[Philipp II. (Schaumburg-Lippe)|Philipp Ernst]] in eine tiefe innenpolitische Krise stürzten. Nach dessen Tod erhob Hessen-Kassel Erbansprüche und besetzte 1787 im [[Bückeburger Streit]] das Land, konnte aber durch hannoversches und preußisches Eingreifen zum Rückzug gezwungen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur  | Autor = Winfried Dotzauer | Titel = Die deutschen Reichskreise (1383 - 1806) | Jahr = 1998 | Verlag = Steiner | Ort = Stuttgart | ISBN = 3-515-07146-6 | Seiten = 330 | Online = [http://books.google.com/books?id=nivgmctAVyAC&amp;amp;pg=PA330 Google Books]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend wurde für den noch jungen Erbgrafen Georg Wilhelm ein Vormund eingesetzt, der zusammen mit dessen Mutter [[Juliane von Hessen-Philippsthal|Juliane]] die Regentschaft ausübte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1789 hatte das Reichskammergericht den schwelenden Gebietskonflikt mit Lippe-Detmold zu lösen versucht, in dem es die Hoheitsrechte für das [[Amt Schieder]] vollständig Detmold zusprach und für die Ämter [[Amt Alverdissen|Alverdissen]] und [[Amt Blomberg|Blomberg]] vorerst offen ließ.&amp;lt;ref name=meyer70&amp;gt;Meyer, S. 70&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erhöhung zum Fürstentum 1807 ==&lt;br /&gt;
Nachdem Graf [[Georg Wilhelm (Schaumburg-Lippe)|Georg Wilhelm]] (1784–1860) 1807 die Regierung übernommen hatte, trat er am 18. April 1807 gemeinsam mit dem [[Fürstentum Lippe|Fürstentum Lippe-Detmold]] dem [[Rheinbund]] bei. Dem gemeinsamen Beitrittsvertrag mit [[Napoleon Bonaparte]] und [[Fürstin Pauline|Fürstin Pauline aus Detmold]] waren Verhandlungen zwischen dem französischen Außenminister [[Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord|Talleyrand]] und dem herzoglich nassauischen Staatsminister [[Hans Christoph Ernst von Gagern]] als Bevollmächtigtem der Lipper und Schaumburg-Lipper vorausgegangen. Im Akzessionsvertrag vom April 1807 werden die „beiden Grafen zur Lippe“ (wie Napoleon sie noch im Dezember 1806 in einem Brief an Talleyrand genannt hatte&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.napoleonica.org/en/collections/correspondance/CG6-13809.md?context=global&amp;amp;current=1&amp;amp;keywords=Lippe%20&amp;amp;page=0&amp;amp;pageSize=20&amp;amp;total=102 Brief Napoleons an Talleyrand] vom 10. Dezember 1806&amp;lt;/ref&amp;gt;) als [[Fürst]]en bezeichnet, was allerdings nur auf den [[Fürstentum Lippe|zur Lippe]] (der seit 1789 Reichsfürst war) zutraf, während der zu Schaumburg-Lippe noch immer Graf war, sich nun aber sogleich ebenfalls Fürst nannte.&amp;lt;ref&amp;gt;Akzessionsvertrag betreffend den Beitritt Ihrer Durchlauchten der Fürsten Paul Alexander Leopold II. von Lippe-Detmold und Georg Wilhelm von Schaumburg-Lippe zum Rheinbund vom 18. April 1807, [http://www.documentarchiv.de/nzjh/1807/rheinbund_akzessionsvertrag-lippe.html ], dokumentarchiv.de&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Bekanntmachung des Beitritts zum Rheinbund vom 28. Mai 1807 verkündete er ausdrücklich die Erhebung seiner Grafschaft zum [[Fürstentum Schaumburg-Lippe]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nla.niedersachsen.de/bestaende_und_benutzung/aus_den_magazinen_landesarchivs/aus-den-magazinen-des-landesarchivs-oktober-2013-111222.html Beitrittsurkunde zum Rheinbund mit Napoleon]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landgericht-bueckeburg.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=14129&amp;amp;article_id=58903&amp;amp;_psmand=59 Darstellung der Geschichte des Landgerichtes Bückeburg]&amp;lt;/ref&amp;gt; Georg Wilhelm nahm den Fürstentitel zwar grundsätzlich gerne, allerdings nur widerwillig von Gnaden Napoleons, einem gebürtigen Kleinadligen, an.&amp;lt;ref&amp;gt;Meyer, S. 65. Siehe auch: [[Bonaparte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; In den folgenden Monaten befürchtete der junge Fürst aber weiterhin eine [[Mediatisierung]], für die eine Fürstenerhebung oft der Trostpreis war, bis zum August 1807, als das [[Königreich Westphalen]] gegründet wurde, das Schaumburg-Lippe zwar ganz und gar umschloss, es jedoch bestehen ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;Meyer, S. 66&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel 34 der Rheinbundakte verlangte von den Mitgliedern den Verzicht auf Ansprüche in den Hoheitsgebieten anderer Regenten.&amp;lt;ref name=meyer70 /&amp;gt; Gleichwohl dauerte der Gebietskonflikt mit Lippe-Detmold weiterhin an. Ein vorläufiger Höhepunkt war im Frühjahr 1812 erreicht, als Fürstin Pauline die strittigen Ämter militärisch besetzen und die schaumburg-lippischen Verwaltungsbeamten verhaften ließ. Schließlich lenkte Georg Wilhelm vorbehaltlich einer späteren schiedsgerichtlichen Einigung ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Meyer, S. 71&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1815 trat das [[Fürstentum Schaumburg-Lippe|Fürstentum]] dem [[Deutscher Bund|Deutschen Bund]] bei und wurde nach 1871 ein Bundesstaat des [[Deutsches Reich|Deutschen Reiches]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grafen ==&lt;br /&gt;
* 1647–1681: [[Philipp I. (Schaumburg-Lippe)|Philipp]] (1601–1681)&lt;br /&gt;
* 1681–1728: [[Friedrich Christian (Schaumburg-Lippe)|Friedrich Christian]] (1655–1728)&lt;br /&gt;
* 1728–1748: [[Albrecht Wolfgang (Schaumburg-Lippe)|Albrecht Wolfgang]] (1699–1748)&lt;br /&gt;
* 1748–1777: [[Wilhelm (Schaumburg-Lippe)|Wilhelm]] (1724–1777)&lt;br /&gt;
* 1777–1787: [[Philipp II. (Schaumburg-Lippe)|Philipp Ernst]] (1723–1787)&lt;br /&gt;
* 1787–1807: [[Georg Wilhelm (Schaumburg-Lippe)|Georg Wilhelm]] (unter Vormundschaft seiner Mutter [[Juliane von Hessen-Philippsthal|Juliane Landgräfin von Hessen-Philippsthal]] und [[Johann Ludwig von Wallmoden-Gimborn|Graf Ludwig von Wallmoden-Gimborn]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Schaumburg-Lippe hatte eine stark differenzierte Wirtschaftsstruktur. Bis in das 19. Jahrhundert bildete die Landwirtschaft eine wichtige Basis, wobei vor allem der Ackerbau vergleichsweise ertragreich war. Daneben war die Leinenweberei besonders in den nördlichen Gemeinden von Bedeutung. Das Leinen wurde besonders in die Niederlande, aber auch nach Skandinavien exportiert. Im 18. Jahrhundert bildete Wanderarbeit („Hollandgang“) eine weitere wichtige Erwerbsquelle für die ländlichen Unterschichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem späten Mittelalter wurde in den Bückebergen Steinkohle abgebaut. Nach der Teilung der Grafschaft erfolgte der Abbau gemeinsam mit der [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]] („Samtbergbau“); die Einkünfte wurden zwischen den Eigentümern geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Carl-Hans Hauptmeyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Souveränität, Partizipation und absolutistischer Kleinstaat. Die Grafschaft Schaumburg-(Lippe) als Beispiel&amp;#039;&amp;#039;. Lax, Hildesheim 1980, ISBN 3-7848-3491-4, (&amp;#039;&amp;#039;Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens&amp;#039;&amp;#039; 91), zugleich: Hannover, Techn. Univ., Habil.-Schr., 1977&lt;br /&gt;
* Hubert Höing (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vom Ständestaat zur freiheitlich-demokratischen Republik. Etappen in Schaumburg&amp;#039;&amp;#039;. Knoth, Melle 1995, ISBN 3-88368-277-2 (&amp;#039;&amp;#039;Schaumburger Studien&amp;#039;&amp;#039; 55)&lt;br /&gt;
* Stefan Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Georg Wilhelm Fürst zu Schaumburg-Lippe (1784–1860). Absolutistischer Monarch und Großunternehmer an der Schwelle zum Industriezeitalter&amp;#039;&amp;#039;. Diss. Hannover 2005, [http://edok01.tib.uni-hannover.de/edoks/e01dh05/496692453l.pdf online (PDF; 26,64 kB)], (Auch: Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2007, ISBN 978-3-89534-605-7 (&amp;#039;&amp;#039;Schaumburger Studien&amp;#039;&amp;#039; 65))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Schaumburg-Lippe]]&lt;br /&gt;
* [[Karabinierkorps|Schaumburg-Lippe-Bückeburgisches Karabinier- und Jäger-Korps]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Schaumburg-Lippe}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Schaumburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4052141-2|LCCN=n/81/008034}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafschaft Schaumburg-Lippe| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafschaft Schaumburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsgrafschaft|SchaumburgLippe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltliches Reichsfürstentum|SchaumburgLippe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Niedersachsen)|SchaumburgLippe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DynaMoToR</name></author>
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