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	<title>Grafschaft Schaumburg - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Definitiv: peinliche Unterschlagung entlarvt &amp; beseitigt https://www.google.de/books/edition/Landgr%C3%A4flich_Hessen_Casselischer_Staats/I4QAAAAAcAAJ?hl=de&amp;gbpv=1&amp;dq=%22Freudenberg%22+%22Schaumburg%22&amp;pg=RA1-PA91&amp;printsec=frontcover</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;peinliche Unterschlagung entlarvt &amp;amp; beseitigt https://www.google.de/books/edition/Landgr%C3%A4flich_Hessen_Casselischer_Staats/I4QAAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=%22Freudenberg%22+%22Schaumburg%22&amp;amp;pg=RA1-PA91&amp;amp;printsec=frontcover&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Territorium im Heiligen Römischen Reich &lt;br /&gt;
|Name=Grafschaft Schaumburg&lt;br /&gt;
|Wappen = [[Datei:Schaumburg-Grafschaft.PNG|100px]]&lt;br /&gt;
|Karte = [[Datei:Countships of Schaumburg.png|220px]]&lt;br /&gt;
|Bildtext = Karte der beiden Nachfolgeterritorien Fürstentum Schaumburg-Lippe und Grafschaft Schaumburg hessischen Anteils von 1866&lt;br /&gt;
|Alternativnamen = &lt;br /&gt;
|Periode = &lt;br /&gt;
|Vorläufer = &lt;br /&gt;
|Regierungsform = [[Grafschaft]] &lt;br /&gt;
|Staatsoberhaupt = [[Graf]] &lt;br /&gt;
|Region-ISO = [[DE-NI]]  &lt;br /&gt;
|Reichstag = &lt;br /&gt;
|Reichsmatrikel =&lt;br /&gt;
|Reichskreis = [[Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis|Niederrheinisch-Westfälisch]] &lt;br /&gt;
|Karte Reichskreis = &lt;br /&gt;
|Kreistag = &lt;br /&gt;
|Hauptstädte/Residenzen = [[Stadthagen]] und [[Bückeburg]]&lt;br /&gt;
|Dynastien = [[Grafen von Schauenburg und Holstein]], [[Holstein-Schauenburg]]&lt;br /&gt;
|Konfession/Religion = &lt;br /&gt;
|Sprache/n = [[Deutsche Sprache|Deutsch]]&lt;br /&gt;
|Fläche = &lt;br /&gt;
|Einwohner = &lt;br /&gt;
|Währung = &lt;br /&gt;
|Nachfolger = 1640 Teilung in [[Grafschaft Schaumburg-Lippe]] und [[Landkreis Grafschaft Schaumburg|Grafschaft Schaumburg hessischen Anteils]] in Personalunion mit der [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]]&lt;br /&gt;
|Siehe auch = &lt;br /&gt;
|Lage = }}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Schaumburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein Territorium im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation]]. Die [[Grafschaft]] bestand bis 1640, als sie nach dem Tod des letzten [[Grafen von Schauenburg und Holstein]] zwischen den [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Landgrafen von Hessen-Kassel]] und den [[Grafschaft Lippe|Grafen zur Lippe]] aufgeteilt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:CoA Schauenburg.svg|mini|hochkant|links|Stammwappen derer von Schauenburg]]&lt;br /&gt;
Benannt ist die Grafschaft nach der Burg [[Schaumburg (Burg)|Schaumburg]] (von 1106 bis ca. 1485 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schauenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, erst danach zu Schaumburg verballhornt, sie befindet sich heute im Stadtgebiet von [[Rinteln]]), nach der sich seit Anfang des 12. Jahrhunderts ein Geschlecht edler Herren benannte, das von 1110 bis 1460 zugleich mit [[Holstein]] und [[Stormarn]] belehnt war. Das Schaumburger Wappenzeichen, das sogenannte [[Nesselblatt]] (eigentlich ein Wappen mit Zierborte), findet sich deshalb noch heute im [[Schleswig-Holstein|schleswig-holsteinischen]] Landeswappen, sowie in den Wappen der Städte [[Kiel]], [[Neustadt in Holstein]], [[Preetz]] und [[Plön]], die von den [[Grafen von Schauenburg und Holstein]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Schauenburg&amp;#039;&amp;#039; genannt) gegründet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1110 ernannte Herzog [[Lothar von Supplinburg]] seinen [[Lehen|Lehnsmann]] [[Adolf I. (Schauenburg und Holstein)|Adolf I.]], den Herrn der Schauenburg, als Nachfolger von [[Gottfried von Hamburg]], der im Kampf gegen die Slawen gefallen war, zum Grafen von Holstein. Adolf I. und seine Nachfolger bekämpften die Slawen und betrieben die Kolonisation und Missionierung vor allem [[Ostholstein]]s. [[Adolf III. (Schauenburg und Holstein)|Adolf III.]] erhielt von [[Heinrich der Löwe|Heinrich dem Löwen]] zum Dank für seine Unterstützung Gebiete rings um die Stammburg. 1261 teilten die Söhne von [[Adolf IV. (Schauenburg und Holstein)|Adolf IV.]] die Herrschaft untereinander und bildeten mehrere [[Stammlinie]]n, die sich in weiteren Erbteilungen weiter auffächerten. Die Regentschaft über die Stammherrschaft war seit 1290 mit der Linie [[Holstein-Pinneberg]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Holstein-Schauenburg&amp;#039;&amp;#039; genannt) verbunden. 1295 wurde die Herrschaft Schauenburg zur Grafschaft erhoben. Die mächtige [[Holstein-Rendsburg|Rendsburger Linie]] übernahm nach dem Aussterben der anderen Linien deren Gebiet, beherrschte also bis auf den Pinneberger Bezirk ganz Holstein und war zeitweise auch mit dem [[Herzogtum Schleswig]] belehnt. 1459 endete mit [[Adolf VIII. (Holstein)|Adolf VIII.]] die Schauenburger Herrschaft in Holstein. Die Pinneberger Linie konnte ihre Ansprüche auf die Grafschaft Holstein und das Herzogtum Schleswig nicht durchsetzen.&lt;br /&gt;
{{Grafschaft Holstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; style=&amp;quot;float: right; width: 150px; font-size: 90%; margin-right: 1em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!&lt;br /&gt;
{{Lageplan&lt;br /&gt;
|marker      = Cercle rouge 50%.svg&lt;br /&gt;
|markersize  = 60&lt;br /&gt;
|pos_x       = 7&lt;br /&gt;
|pos_y       = 84&lt;br /&gt;
|map         = Grafschaften Holstein Ratzeburg Schwerin Dannenberg Luechow 1250.svg&lt;br /&gt;
|markertext  = Grafschaft Schauenburg &lt;br /&gt;
|mapsize_x   = 220&lt;br /&gt;
|maptext     = Grafschaft Schauenburg um 1250&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe2&amp;quot; style=&amp;quot;text-align: left;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Die Grafschaft Schauenburg (hellblaue Fläche im roten Kreis) um 1250&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
In ihren Stammlanden an der Weser und nördlich davon gehen auf die Schauenburger Grafen die Städtegründungen von [[Stadthagen]] (um 1222) und Rinteln (um 1230) zurück. Sie waren auch im [[Deister]]-Vorland begütert und im 13. Jahrhundert [[Gograf]]en des Bezirks [[Wennigsen (Deister)|Wennigsen]], weshalb ihnen die [[Vogt]]ei des [[Kloster Wennigsen|Klosters Wennigsen]] unterstellt wurde. Die Grafenfamilie stiftete Eigentum an das Kloster.&amp;lt;ref name=&amp;quot;750 Jahre Wennigsen 1200 - 1950&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;750 Jahre Wennigsen 1200–1950.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. v. Vorbereitenden Ausschuss für die 750-Jahrfeier der Gemeinde Wennigsen, Wennigsen (gedruckt bei den Buchdruckwerkstätten Hannover) 1950, S. 8–9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Schauenburger Besitz gehörte seit 1377 die [[Grafschaft Sternberg]]. 1402/05 wurde sie an die Edlen Herren zur Lippe verpfändet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf [[Johann IV. (Schaumburg)|Johann IV. von Schauenburg und Holstein-Pinneberg]] erhielt durch die Ehe mit Cordula von Gehmen 1476 die [[Herrschaft Gemen]]. Deren Sohn [[Jobst I. (Schaumburg)|Jobst I.]] überließ Gemen seinem zweitjüngsten Sohn [[Jobst II. (Schaumburg)|Jobst II.]], während dessen älterer Bruder [[Otto IV. (Schaumburg)|Otto IV.]] Schauenburg und Holstein-Pinneberg regierte. Wie im Ehevertrag mit seiner zweiten Frau, [[Elisabeth Ursula von Braunschweig-Lüneburg]], zugesichert, ließ Otto am 5. Mai 1559 in der Grafschaft Schaumburg die [[Reformation]] einführen.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Führer: &amp;#039;&amp;#039;Schaumburg-Lippe&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Theologische Realenzyklopädie]]&amp;#039;&amp;#039; (TRE), Bd. 30, S. 80–83, hier S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit hatte er gewartet, bis seine Brüder [[Adolf von Schaumburg|Adolf]], [[Erzbischof]] von [[Kurköln|Köln]] von 1547 bis 1556, und [[Anton von Schaumburg|Anton]], Erzbischof von Köln von 1557 bis 1558, gestorben waren, da die beide entschiedene Gegner der Reformation waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Führer: &amp;#039;&amp;#039;Schaumburg-Lippe&amp;#039;&amp;#039;. In: TRE, Bd. 30, S. 80–83, hier S. 80–81.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Ottos Sohn [[Ernst (Schaumburg)|Ernst]] erlebte die Grafschaft eine Blütezeit. Die Residenz wurde nach [[Bückeburg]] verlegt. 1619 wurde die Grafschaft zum Fürstentum erhoben. Da Ernst keine Kinder hatte, stammten die beiden letzten Schaumburger Grafen, [[Jobst Hermann (Schaumburg)|Jobst Hermann]] und [[Otto V. (Schaumburg)|Otto V.]], aus dem Gemener Zweig. Mit Ottos Tod 1640 starben die Grafen von Holstein-Schaumburg aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafschaft Schaumburg gehörte seit 1500 zum [[Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis|Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilung ==&lt;br /&gt;
Nach dem Tode Ottos V. als letztem männlichem Schaumburger 1640 wurde die Grafschaft Schaumburg unter dem Haus [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|Braunschweig-Lüneburg]], den [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Landgrafen von Hessen-Kassel]] und den [[Haus Lippe|Grafen zur Lippe]] aufgeteilt. Die Mutter von Otto, [[Elisabeth zur Lippe|Elisabeth von Holstein-Schaumburg]], eine geborene Gräfin zur Lippe, erhob dabei Ansprüche auf das Erbe ihres Sohnes, die sie 1643 testamentarisch ihrem jüngeren Bruder [[Philipp I. (Schaumburg-Lippe)|Philipp I. zur Lippe-Alverdissen]] vermachte. Gleichzeitig reklamierte [[Amalie Elisabeth von Hanau-Münzenberg|Landgräfin Amelia Elisabeth von Hessen-Kassel]] die Grafschaft als heimgefallenes hessisches Lehen. Nach langwierigen Verhandlungen und Prozessen unter anderem vor dem [[Reichskammergericht]] einigte man sich schließlich 1647 auf eine Aufteilung der alten Grafschaft in einen „lippischen“ und einen „hessischen Anteil“ wie unten beschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Ausführliche Schilderung des Teilungsprozesses in: {{ADB|26|8|10|Philipp, Graf zur Lippe|Falkmann|ADB:Philipp (Graf zur Lippe)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Regelung wurde 1648 durch den [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] besiegelt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Instrumentum Pacis Osnabrugensis&amp;#039;&amp;#039; (Osnabrücker Friedensvertrag), Art. 15, Abs. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herzog von Braunschweig-Lüneburg erhielt aus der Teilung ebenfalls als heimgefallene Lehen die Gemeinden bzw. Ämter [[Lauenau]], [[Mesmerode]] und [[Bokeloh (Wunstorf)|Bokeloh]] mit [[Idensen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafschaft Schaumburg in der Landgrafschaft Hessen-Kassel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schaumburg in Stiftsfehde Bild 1591.jpg|miniatur|Die namensgebende [[Schaumburg (Burg)|Schaumburg]]]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;hessische Teil&amp;#039;&amp;#039; wurde unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Schaumburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Personalunion mit der [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]] geführt. Hessen-Kassel richtete mit der Regierung zu Rinteln eine Zentralverwaltung für dieses Gebiet ein. Darunter bestanden folgende Ämter:&lt;br /&gt;
* Stadt [[Rinteln]]&lt;br /&gt;
* Stadt [[Obernkirchen]] und die [[Vogtei Hattendorf]] &amp;lt;small&amp;gt;bestehend aus den Dörfern [[Altenhagen (Auetal)|Altenhagen]], [[Antendorf]], [[Beckedorf|Becke]], [[Bernsen (Auetal)|Bernsen]], [[Borstel (Auetal)|Borstel]], [[Kathrinhagen|Cathrinhagen]], [[Escher (Auetal)|Escher]], [[Hattendorf (Auetal)|Hattendorf]], [[Klein Holtensen]], [[Kreyenhagen]], [[Langenfeld (Hessisch Oldendorf)|Langenfeld]], [[Liekwegen]], [[Poggenhagen (Auetal)|Poggenhagen]], [[Pohle]] (anteilig; der Rest zum Amt Rodenberg), [[Raden (Auetal)|Raden]], [[Rannenberg (Auetal)|Rannenberg]], [[Rehren (Auetal)|Rehren]] A.O., [[Rolfshagen (Auetal)|Rolfshagen]], [[Röhrkasten]], [[Schernbeck]], [[Schoholtensen]], [[Westerwald (Auetal)|Westerwald]], [[Wiersen]] und den Höfen Bodenengern, Kattenbruch, Nienfeld, [[Poggenhagen (Auetal)|Oelbergen]], Südhagen und Wormsthal&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Stadt [[Hessisch Oldendorf|Oldendorf]] und die [[Vogtei Fischbeck]] &amp;lt;small&amp;gt;bestehend aus den Dörfern [[Barksen (Hessisch Oldendorf)|Barksen]], [[Bensen (Hessisch Oldendorf)|Bensen]], [[Fischbeck (Hessisch Oldendorf)|Fischbeck]], [[Haddessen]], [[Höfingen (Hessisch Oldendorf)|Höfingen]], [[Krückeberg (Hessisch Oldendorf)|Krückeberg]], [[Pötzen]], [[Weibeck (Hessisch Oldendorf)|Weibeck]], [[Wickbolsen]] und [[Zersen]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Stadt [[Rodenberg]] und [[Amt Rodenberg]] &amp;lt;small&amp;gt;bestehend aus den Dörfern [[Algesdorf]], [[Apelern]], [[Beckedorf]], [[Groß Hegesdorf]], [[Groß Nenndorf]], [[Grove (Rodenberg)|Grove]], [[Haste]], [[Heidbrinck]], [[Helsinghausen]], [[Hohnhorst]], [[Horsten (Bad Nenndorf)|Horsten]], [[Idensermoor-Niengraben|Iddensermohr]], [[Kleinhegesdorf|Klein-Hegesdorf]], [[Klein Nenndorf|Klein-Nenndorf]], [[Kreuzriehe]], [[Lyhren]], [[Mathe]], Mühlenstraße, [[Idensermoor-Niengraben|Niengraben]], [[Rehren (Hohnhorst)|Nordbruch]], [[Ohndorf]], [[Ottensen (Lindhorst)|Ottensen]], [[Pohle]] (anteilig, der Rest zur Vogtei Hattendorf), [[Rehren (Hohnhorst)|Rehren]] A.R., [[Rehren (Hohnhorst)|Rehrewiese]], [[Reinsdorf (Schaumburg)|Reinsdorf]], [[Reinsen]], [[Reinebold]], [[Riehe (Suthfeld)|Riehe]], [[Riepen (Bad Nenndorf)|Riepen]], [[Rodenbergerthor]], [[Schöttlingen]], [[Soldorf]] und [[Waltringhausen (Bad Nenndorf)|Waltringhausen]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Stadt [[Sachsenhagen]] und [[Amt Sachsenhagen]] (zuletzt Teil des Amtes Rodenberg) &amp;lt;small&amp;gt;bestehend aus den Dörfern [[Auhagen]], [[Düdinghausen (Auhagen)|Düdinghausen]] und [[Kuhlen (Sachsenhagen)|Kuhlen]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Amt Schaumburg]] &amp;lt;small&amp;gt;[[Schaumburg (Burg)|Schloss Schaumburg]], die Weser Vogtei, die Vogtei Exten und das Klostergericht Möllenbeck&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Weser Vogtei]] &amp;lt;small&amp;gt;umfasst die Dörfer [[Ahe (Rinteln)|Ahe]], [[Deckbergen]], [[Engern (Rinteln)|Engern]], [[Großenwieden]], [[Kleinenwieden]], [[Kohlenstädt]], [[Ostendorf (Rinteln)|Ostendorf]], [[Rohden (Hessisch Oldendorf)|Rohden]], [[Rosenthal (Rinteln)|Rosenthal]], [[Segelhorst]], [[Todenmann]], [[Welsede (Hessisch Oldendorf)|Welsede]] und [[Westendorf (Rinteln)|Westendorf]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Vogtei Exten]] &amp;lt;small&amp;gt;umfasst die Dörfer [[Exten]], [[Krankenhagen|Friedrichshöhe]], [[Friedrichswald (Rinteln)|Friedrichswald]], [[Hohenrode (Rinteln)|Hohenrode]], [[Krankenhagen]], [[Strücken (Rinteln)|Saarbeck]], [[Strücken (Rinteln)|Strücken]], [[Uchtdorf (Rinteln)|Uchtdorf]], [[Volksen (Rinteln)|Volksen]], [[Wennenkamp]] und [[Volksen (Rinteln)|Weseberg]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Klostergericht Möllenbeck]] &amp;lt;small&amp;gt;umfasste [[Möllenbeck (Rinteln)|Möllenbeck]] und [[Hessendorf (Rinteln)|Hessendorf]]&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kur-Hessischer Staats- und Adress-Kalender: 1818, S. 216 ff. [https://books.google.de/books?id=eYQAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=Amt+Schwarzenborn&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiXr9uI3NXnAhXO26QKHRhbDzsQ6AEIWDAF#v=onepage&amp;amp;q=Amt%20Ziegenhain&amp;amp;f=false Digitalisat].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Amt Auburg]] (bis 1816)&lt;br /&gt;
* [[Amt Freudenberg (Grafschaft Hoya)|Amt Freudenberg]] (bis 1816)&lt;br /&gt;
* [[Amt Uchte]] (bis 1816)&lt;br /&gt;
Die Zentralverwaltung bildete die Kanzlei, ab 1760 Regierung genannt. An der Spitze stand der Kanzleidirektor, ab 1760 Regierungspräsident, ab 1791 Regierungsdirektor. Dies waren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Burkhard Sixtinus]] (1640–1650)&lt;br /&gt;
* [[Adolf Mey]] (1651–1660)&lt;br /&gt;
* [[Salomon Cyriaci]] (1658–1673)&lt;br /&gt;
* [[Johann Helfrich Chuno]] (1674–1678)&lt;br /&gt;
* [[Johann Dexbach]] (1678–1683)&lt;br /&gt;
* [[Johann Ernst (Beamter)|Johann Ernst]] (1683–1714)&lt;br /&gt;
* [[Hermann Zoll]] (1714–1724)&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Danckelmann]] (1724–1729)&lt;br /&gt;
* [[Johann Reinhard Ernst]] (1729–1733)&lt;br /&gt;
* [[Johann Daniel Koppen]] (1731–1747)&lt;br /&gt;
* [[Johann Wilhelm Reymann]] (1747–1760)&lt;br /&gt;
* [[Justus Friedrich von Berner]] (1760–1775)&lt;br /&gt;
* [[Moritz Friedrich von Münchhausen]] (1786–1790)&lt;br /&gt;
* [[Johann Heinrich von Motz]] (1790–1800)&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Dülfer, Franz Engel: Die hessischen Beamten in der Grafschaft Schaumburg von 1640 bis 1800, 1963, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Exklaven Auburg, Freudenberg und Uchte wurden 1816 an das [[Königreich Hannover]] abgetreten. 1821 wurde im [[Kurfürstentum Hessen]] die [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] umgesetzt. Für die Verwaltungsangelegenheiten wurde die Grafschaft Schaumburg als Kreis in der [[Provinz Niederhessen]] gebildet. 1866 wurde dieser Teil wie das gesamte Kurfürstentum Hessen von [[Preußen]] annektiert und als Kreis [[Rinteln]] in die neue preußischen Provinz [[Hessen-Nassau]] eingegliedert, wo er ab 1904 als [[Landkreis Grafschaft Schaumburg]] (mit Sitz nach wie vor in Rinteln) geführt wurde. Nach einer Verwaltungsreform innerhalb Preußens wurde der Kreis 1932 der Provinz [[Hannover (Provinz)|Hannover]] zugeteilt. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kam der Kreis dann unter [[Britische Besatzungszone|britische Besatzung]] und wurde 1946 Bestandteil des Landes [[Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grafschaft Schaumburg-Lippe ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Grafschaft Schaumburg-Lippe}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;lippische Teil&amp;#039;&amp;#039; wurde unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Schaumburg-Lippe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; als eigenständige Grafschaft weitergeführt und stieg 1807 von [[Napoleon Bonaparte|Napoleons]] Gnaden zum [[Fürstentum]] [[Schaumburg-Lippe]] auf, nachdem Graf [[Georg Wilhelm (Schaumburg-Lippe)|Georg Wilhelm]] 1807 dem [[Rheinbund]] beigetreten war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.documentarchiv.de/nzjh/1807/rheinbund_akzessionsvertrag-lippe.html &amp;#039;&amp;#039;Akzessionsvertrag betreffend den Beitritt Ihrer Durchlauchten der Fürsten Paul Alexander Leopold II. von Lippe-Detmold und Georg Wilhelm von Schaumburg-Lippe zum Rheinbund.&amp;#039;&amp;#039;] vom 18. April 1807. (auf: &amp;#039;&amp;#039;documentarchiv.de&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1815 trat das Fürstentum dem [[Deutscher Bund|Deutschen Bund]] bei und wurde nach 1871 ein Gliedstaat des [[Deutsches Reich|Deutschen Reiches]]. Fürst [[Adolf II. (Schaumburg-Lippe)|Adolf zu Schaumburg-Lippe]] verzichtete am 15. November 1918 auf den Thron.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde Schaumburg-Lippe ein [[Freistaat Schaumburg-Lippe|Freistaat]] innerhalb der [[Weimarer Republik]]. 1946 ging dieser im Land [[Niedersachsen]] auf. Verwaltungsmäßig bestand das Land Schaumburg-Lippe aus den beiden Landkreisen [[Kreis Stadthagen|Stadthagen]] und [[Kreis Bückeburg|Bückeburg]], die 1948 zum [[Landkreis Schaumburg-Lippe]] (Sitz in [[Stadthagen]]) vereinigt wurden. Durch Vereinigung des größten Teiles des Landkreises Schaumburg-Lippe (ohne die „Seeprovinz“ um das Steinhuder Meer) mit dem größten Teil des Landkreises Grafschaft Schaumburg (ohne Hessisch Oldendorf) entstand am 1. August 1977 der heutige [[Landkreis Schaumburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Matthias Blazek: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafschaft Schaumburg 1647–1977.&amp;#039;&amp;#039; ibidem-Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 978-3-8382-0257-0.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Brüdermann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schaumburg im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; (Schaumburger Studien 70). Bielefeld 2014.&lt;br /&gt;
* [[Helge Bei der Wieden]]: &amp;#039;&amp;#039;Schaumburgische Genealogie: Stammtafeln der Grafen von Holstein und Schaumburg – auch Herzöge von Schleswig – bis zu ihrem Aussterben 1640&amp;#039;&amp;#039;; mit 6 Stammtaf., Melle 1999 (Schaumburger Studien 14).&lt;br /&gt;
* Hubert Höing (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Raum Schaumburg – Zur geschichtlichen Begründung einer regionalen Identität&amp;#039;&amp;#039; (Schaumburger Studien 57). Melle 1998.&lt;br /&gt;
* Gudrun Husmeier: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtliches Ortsverzeichnis für Schaumburg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schaumburger Studien.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 68 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 239). Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2008, ISBN 978-3-89534-688-0.&lt;br /&gt;
* [[Walter Maack]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Grafschaft Schaumburg. Eine Darstellung ihrer Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; 3., erw. Aufl., Bösendahl, Rinteln 1986, ISBN 3-87085-106-6.&lt;br /&gt;
* Schaumburger Landschaft: &amp;#039;&amp;#039;Schaumburger Land. Eine kleine Landeskunde.&amp;#039;&amp;#039; 3. Aufl., Bückeburg 2013.&lt;br /&gt;
* Günther Schmidt: Die alte Grafschaft Schaumburg: Grundlegung der historischen Geographie des Staates Schaumburg-Lippe und des Kreises Grafschaft Rinteln, Göttingen 1920.&lt;br /&gt;
* {{NDB|22|593||Schaumburg|Helge Bei der Wieden|118764438}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.histag-schaumburg.de/page/page_ID/108?PHPSESSID=4ad5e3e9bb07873d0cecbee446a2b2b9 Geschichte Schaumburgs im Überblick]&lt;br /&gt;
* [http://www.westfaelische-geschichte.de/arc238 Urkundenregesten aus dem Archiv der Grafschaft Schaumburg / Digitale Westfälische Urkunden-Datenbank (DWUD)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=16135501-8|LCCN=n/81/8033|VIAF=145156965}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schaumburg, Grafschaft}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafschaft Schaumburg| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichsgrafschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Haus Schauenburg|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederrheinisch-Westfälischer Reichskreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium (Hessen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Definitiv</name></author>
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